Neawoulf am 07.01.2008 02:02 schrieb:Die Final Fantasy Teile hätte ich gern als Buch oder Film. Morrowind, Gothic, Baldurs Gate, Neverwinter Nights etc. sind als Spiele super, weil mal halt (vor allem bei den Elder Scrolls Spielen) quasi unendlich viele Möglichkeiten hat das Spiel zu spielen, wenn man sich intensiv mit der Spielwelt beschäftigt.
Naja oder man hat Morrowind in 7 Minuten durch
Aber wie hier shcon angesprochen wurde, ist die Elder Scrolls welt doch eigentlich eine dieser sterilen Welten, wo fast alle Dungeons gleich aus sehen und man imemr wieder die gleichen Gegner mit den gleichen Items zu sehen bekommt? Klar die Welt ist an sich groß aber es geht wirklich auf Kosten der Individualität. Da ist mir ein Gothic 1 schon lieber, was an sich ziemlich linear ist, einem aber beispielsweise die Möglichkeit eröffnet, es öfter durchzuspielen da man sich mehreren lagern anschließen kann.
Aber mal was anderes. Was haltet ihr von folgender Idee?:
- Eine Welt die beispielsweise "Nur" die Größe eines Gothic 2 + addon besitzt
- Der Spieler startet in einem bestimmten Szenario im hier und jetzt, mit dem schwierigkeitsgrad normal
- Je nach Geschichte erledigt er seine Quests und sammelt Items, welche auch spürbare verbesserungen darstellen.
- Alle von ihm erledigten Quests führen gegen Ende zu einem von 2 "pre Enden" mit entsprechenden Videosequenzen, die aber allesamt nicht das Ende des Spiels markieren.
- Hat der Charakter also nun die Gegenwart gemeistert, gelangt er Storybedingt in die Vergangenheit( entspricht ebenfalls Schwierigkeitsgrad normal), wo er die gleiche Welt, in der er sich vorher schon bewegte zu einem früheren Zeitpunkt X betritt und dort auch auf viele NPCs stößt die ihm auch schon aus der Gegenwart bekannt sind. Nur haben diese natürlich andere Quests für ihn. Auch viele Stellen im Spiel sehen noch anders aus als später.
- Man erledigt also auch hier seine Quests und die Summe der Entscheidungen führt ebenfalls zu einem von 2 eventuellen Szenarios. Das eine ist das in dem der Charakter gestartet ist. Das andere ein neues.
Beispiel : In der Gegenwart findet der Charakter ein vom Krieg zerstörtes Land vor. spielt er dann in der Vergangenheit, kann er entweder den Krieg verhindern, was zu einem anderen Gegenwartsszenario führen würde und verhindert er ihn nicht, ist das Ergebnis die Welt, in der er gestartet ist.
- hat der Charakter in der Vergangenheit die Welt so beeinflusst, das es zum Startszenario gekommen ist. Wird er nun gemessen an den "pre Enden" aus der Gegenwart in die Zukunft befördert. Wieder gleiche Welt (Schwierigkeitsgrad Normal) mit anderen Quests, einigen bekannten NPCs und 2 Wirklichen Enden.
Meistert er die Zukunft ebenfalls, kann er das Spiel erneut durchspielen. Er startet dann wieder in der Gegenwart aber mit dem 2. Szenario und dem Schwierigkeitsgrad Mittel.
- Hat der Spieler hingegen seine Aufgaben so erledigt, das daraus das Andere Gegenwartsszenario resultiert, spielt er die Gegenwart noch einmal und kann dann nach dessen Abschluss bereits die Zukunft auf dem Schwierigkeitsgrat mittel spielen.
Ich bin mir der vielen Ungereimtheiten durchaus bewusst aber ich hoffe das Prinzip welches ich zum Ausdruck bringen wollte ist einigermaßen klar geworden. Eine Welt, 3 unterschiedliche Zeiten, mehrere Schwierigkeitsgrade bei gleichzeitiger Abwechslung durch unterschiedliche Szenarios. Einher geht eine Sammelsucht, da man viele verschiede Items finden kann, welche man verbessern oder auch im nächsten Schwierigkeitsgrad benutzen oder austauschen kann.
So könnte man eine Interessante Welt mit dichter Atmosphäre schaffen( man sieht beispielsweise die Veränderung eines NPCs je nach Zeit und Szenario), welche Storytechnisch einen guten Mix aus Offenheit und Linearität bieten würde.
Grafik unterirdisch, Gameplay 'ne Wucht 
