@Rabowke: sehr verwirrend, wenn Du für eine SSD ebenfalls das Wort "Festplatte" nimmst - ne SSD ist ne SSD und keine Festplatte, denn weder ist eine SSD "Fest" (im Gegensatz zu HARDdiscdrive), noch ist da eine Platte (hardDISCdrive) drin

SSD = Solid State Drive
@Haltbarkeit: drei Punkte, warum eine SSD da keine Nachteile hat:
1) theoretisch hat eine SSD eine begrenzte Nutzung durch die begrenzte Zahl an Schreibvorgängen "pro Zelle" - effektiv sollte das aber für die allerwenigsten eine Rolle spielen. Denn es sind bei halbwegs modernen SSDs
mindestens 3000 Schreibvorgänge. D.h selbst wenn man die
komplette SSD
jeden Tag 1x komplett neu mit Daten bespielt (oder zB 20% der SSD mit Daten bespielt, zB bei 60GB jeden Tag ca 12GB an Daten, die sich über den Tag verteilt 5 mal ändern, so dass man ebenfalls auf 1x 100% Tagesnutzung des Speicherplatzes kommt), hat man über 8 Jahre (!) Nutzungsdauer, bevor die "verbrauchten" Zellen ein Ausfallgrund werden. Und an sich fällt eine SSD dann auch nicht aus, sondern man kann lediglich nicht mehr speichern - lesen geht aber immer noch. Eine SSD wird auch "intelligent" verwaltet, d.h. die Zellen werden gleichmäßig genutzt, damit
nicht zB 20% der Zellen verbraucht sind, man also 20% der SSD nicht mehr zum Speichern nutzen kann, obwohl die anderen 80% der Zellen noch 3000 Schreibvorgänge übrig haben.
2) Ausfallen kann auch eine Festplatte jederzeit. Bei früheren SSD sind allerdings bei vielen Modellen die SSDs ungewöhnlich oft und scheinbar grundlos ausgefallen. Das waren idR aber Softwaregründe, also fehlerhafte Firmware - bei vielen Modellen ist das per Update gefixt, und neuere Modelle haben diese Kinderkrankheiten auch nicht mehr. UNd so oder so => nächster Punkt
3) wer seine Daten nicht regelmäßig auf einem zweiten Datenträger oder ggf auch per "Cloud" sichert, der ist es eh selber schuld, egal ob SSD oder Festplatte. Auch Festplatten fallen mal ohne Vorwarnung einfach aus.