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Resident Evil 6: "Survival Horror-Markt ist zu klein" - Capcom macht Resident Evil zur Action-Serie

Haben die einen im Tee ?! Der Survival-Horror-Markt soll zu klein sein ? Glaube eher die Jungs von Capcom haben vergessen was echtes Survival-Horror überhaupt ist.
Warum bin ich denn sonst auf "Dead Space" umgestiegen ?! ;-)
 
Haben die einen im Tee ?! Der Survival-Horror-Markt soll zu klein sein ? Glaube eher die Jungs von Capcom haben vergessen was echtes Survival-Horror überhaupt ist.
Warum bin ich denn sonst auf "Dead Space" umgestiegen ?! ;-)


Auch das hat mit survival horror wenig zu tun :-|
Aber ich muss gesteehn, dass ich survival horror etwas krude definiere.
Survival horror setzt für mich voraus: So gut wie keine Munition, Gegner müssen umlaufen werden. Klassisch RE1.
Dead Space ist ein Horror Shooter.
 
Auch das hat mit survival horror wenig zu tun :-|
Aber ich muss gesteehn, dass ich survival horror etwas krude definiere.
Survival horror setzt für mich voraus: So gut wie keine Munition, Gegner müssen umlaufen werden. Klassisch RE1.
Dead Space ist ein Horror Shooter.

Da ist aber ein kleiner Widerspruch in deiner Aussage.
Denn bei "Dead Space" musst du (trotz ab und an vorzufindener Shops) genauso sparsam mit deiner Munition umgehen wie im klassischen RE, wildes (und vor allem ungenaues) Geballer kann man sich dort kaum erlauben.
Genau das hat sich ja bei RE seit Teil 4 geändert, denn dort findest du neuerdings mehr Muni als dein Charakter überhaupt tragen kann.

Desweiteren besitzt DS mehr Horror-Feeling als beispielsweise RE5. Bei Isaacs Überlebenskampf herrschen neben zahlreichen Schock-Momenten unzählige Situationen permanenter Anspannung, was man im letzten Ableger der Capcom-Zombie-Horror-Reihe vergebens suchte.

Für mich ist DS das was RE früher mal war.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Dead Space ist mit RE wirklich nicht zu vergleichen. In RE, wenn man sich entschliesst zu schießen, dann trifft man in der Regel auch. Es geht da auch nicht um Reflexe, sondern mehr um die Entscheidung, einen Gegner zu töten, und mit welcher Waffe man das macht.
Der Horror ergibt sich in RE nicht nur aus der Darstellung oder dem Setting, Zombies etc., sondern das Spiel an sich setzt den Spieler stark unter Druck, mit begrenzten Speichermöglichkeiten, begrenztem Inventory, zum Teil ungünstigen Kamerawinkeln und Munition die zum Teil so knapp ist, dass man nicht unbedacht jeden Gegner erschießen kann.

Dead Space erzielt den Horror-Effekt fast nur über audiovisuelle Dinge, denn die Spielmechaniken sind die gleichen wie bei vielen anderen Shootern.
Was gut ist an DS sind z.B. diese Türen, für die man solche Nodes verwenden muss mit denen man auch Waffen oder den Anzug upgraden könnte. Jedes Mal wenn man so eine Tür sieht steht man vor der Frage "aufmachen oder nicht?", aber wenn man es tut hat man auch immer das ungute Gefühl, dass man so langfristig weniger Upgrades bekommt. Ich finde sowas löst viel mehr Emotionen aus im Spieler als jedes noch so kreischende Monster, weil man dadurch in einen Zwiespalt kommt und immer das Gefühl hat, irgendwas verpasst zu haben.
Insgesamt sind aber die Ressourcen leider nicht wirklich knapp, denn es ist so vorgesehn, dass man alle Gegner erschießt (nicht wie bei richtigen Horror Games evtl. umgeht) und folglich gibt es auch genug Munition um das zu tun. Dazu kommen dann noch Fähigkeiten wie dieser Freeze Effekt, da verlieren die Gegner schnell ihren Schrecken.

Was das Thema angeht, frag ich mich echt ob der Action Markt nicht auch irgendwann mal übersättigt ist. Bei den ganzen Actionspielen muss doch die Konkurrenz unglaublich groß sein. Ein richtiges Survival Horrorspiel hätte dagegen fast ungeteilte Aufmerksamkeit.
 
Also Dead Space ist mit RE wirklich nicht zu vergleichen. In RE, wenn man sich entschliesst zu schießen, dann trifft man in der Regel auch. Es geht da auch nicht um Reflexe, sondern mehr um die Entscheidung, einen Gegner zu töten, und mit welcher Waffe man das macht.
Der Horror ergibt sich in RE nicht nur aus der Darstellung oder dem Setting, Zombies etc., sondern das Spiel an sich setzt den Spieler stark unter Druck, mit begrenzten Speichermöglichkeiten, begrenztem Inventory, zum Teil ungünstigen Kamerawinkeln und Munition die zum Teil so knapp ist, dass man nicht unbedacht jeden Gegner erschießen kann.

Dead Space erzielt den Horror-Effekt fast nur über audiovisuelle Dinge, denn die Spielmechaniken sind die gleichen wie bei vielen anderen Shootern.
Was gut ist an DS sind z.B. diese Türen, für die man solche Nodes verwenden muss mit denen man auch Waffen oder den Anzug upgraden könnte. Jedes Mal wenn man so eine Tür sieht steht man vor der Frage "aufmachen oder nicht?", aber wenn man es tut hat man auch immer das ungute Gefühl, dass man so langfristig weniger Upgrades bekommt. Ich finde sowas löst viel mehr Emotionen aus im Spieler als jedes noch so kreischende Monster, weil man dadurch in einen Zwiespalt kommt und immer das Gefühl hat, irgendwas verpasst zu haben.
Insgesamt sind aber die Ressourcen leider nicht wirklich knapp, denn es ist so vorgesehn, dass man alle Gegner erschießt (nicht wie bei richtigen Horror Games evtl. umgeht) und folglich gibt es auch genug Munition um das zu tun. Dazu kommen dann noch Fähigkeiten wie dieser Freeze Effekt, da verlieren die Gegner schnell ihren Schrecken.

Was das Thema angeht, frag ich mich echt ob der Action Markt nicht auch irgendwann mal übersättigt ist. Bei den ganzen Actionspielen muss doch die Konkurrenz unglaublich groß sein. Ein richtiges Survival Horrorspiel hätte dagegen fast ungeteilte Aufmerksamkeit.

Das Genre hat sich sicherlich in manchen Dingen verändert, z.B. sind extrem unvorteilhafte Kamera-Perspektiven wie in den alten RE-Titeln oder gar in den alten "Alone in the Dark"-Spielen heute ein glattes No-Go, weil man einfach gerne die Übersicht behalten möchte. Persönlich wünsche ich mir sowas auch gar nicht mehr zurück, denn das erinnert mich u.a. an das bockschwere "Alone in the Dark 2", an dem ich mir damals fast die Zähne ausgebissen hab. Ich finde man muss heutigen Games einen gewissen Überblick zugestehen, denn sonst schmeissen die Spieler wegen unvorteilhafter Sicht schnell hin.
Was die Action betrifft, so muss die Dosis stimmen. Überwiegt das Geballer, kann man wirklich schon von einem 3rd-Person-Shooter sprechen. Nimmt man RE und DS diesbezüglich zum Vergleich, ist das hetzige RE unzweifelhaft ein Shooter, DS fällt in meinen Augen mehr in die Kategorie Action-Adventure, weil es dort neben dem Abmurksen der Necros auch gilt gewisse Mechanismen zu aktivieren, zu reparieren, die Stase für bestimmte Hindernisse einzusetzen oder Gegenstände mit der Gravity-Fähigkeit an bestimmte Orte zu befördern.

Aber ich möchte jetzt auch nicht darüber streiten. Jeder kann das ein wenig anders sehen.
 
Masachika Kawata, Produzent von Resident Evil: Revelations [...] sagte in einem Interview, dass man die Reihe mehr auf Action auslegen müsste, um damit "speziell auf den nordamerikanischen Markt abzuzielen."
Nein, muss man nicht.
Ausser, man ist der Meinung, der nordamerikanische Markt wäre der einzig interessante und NOrdamerikaner würden ausschliesslich auf Action stehen.

Das reine Survival Horror-Genre würde sich nicht rentieren, um in solche großen Marken zu investieren.
Immerhin hat das Genre gereicht, um die Serie weltweit bekannt zu machen - scheint also gar nicht mal so unrentabel zu sein ...
 
Immerhin hat das Genre gereicht, um die Serie weltweit bekannt zu machen - scheint also gar nicht mal so unrentabel zu sein ...

Zumal ja allein der Name "Resident Evil" unter Gamern auch heute noch zum Kauf lockt (ob das jeweilige Spiel unter dem Namen auch tatsächlich spielenswert ist, das ist widerum eine andere Frage), der seit nun 15 Jahre bestehende Kultstatus der Marke verschwindet ja nicht von heute auf morgen. Die werden mit jedem Spiel (davon gab es nicht wenige) genug Brötchen verdient haben.

Soviel zu Thema "unrentabel"... :-B
 
Sie hätten sich meiner Meinung nach eher an Spielen wie Penumbra oder Amnesia orientieren sollen. Die zeigen wie man prächtige Horroratmosphäre hinbekommt. Bei einem Horrorspiel muss man Angst vor dem Gegner haben, sich in die Hose machen wenn man einem begegnet.
Wenn aber, wie bei vielen aktuellen Horrorspielen, die Gegner in Massen auftreten und man sie im Sekundentakt wegballert, dann wirken sie ungefähr so bedrohlich wie eingeschlafene Füße. Dann kann gar keine Atmosphäre aufgebaut werden.
Man hat viel mehr, wenn man viele Sachen einfach nur andeutet...man Räume betritt und vielleicht nur ein schreien oder stöhnen hört..wenn plötzlich die Decke oder die Wand einkracht....wenn man nicht weiß, was einen im nächsten Raum erwartet.
Ein gutes Horrorspiel lebt immer durch die Atmosphäre, nicht durch die Action.

Normalerweise spiele ich meine Spiele durch, aber Resident Evil 5 hab ich bis heute nicht durchgespielt. Mal schauen, ob ich mich irgendwann nochmal daran wage, ich fand' das damals aber schon nach einiger Zeit so dermaßen öde, dass ich es irgendwann nicht mehr angerührt hab. Horror oder Gruselatmosphäre gibt es da null.
 
Wenn aber, wie bei vielen aktuellen Horrorspielen, die Gegner in Massen auftreten und man sie im Sekundentakt wegballert, dann wirken sie ungefähr so bedrohlich wie eingeschlafene Füße. Dann kann gar keine Atmosphäre aufgebaut werden.

Ja, leider. Aber die meisten Spieler stehn halt eher darauf, ihre Machtfantasien auszuleben. :rolleyes:
 
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