• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank

Rechtsextremismus im Gaming (ausgelagerte Diskussion)

Ich finde es auch faszinierend, wie viele sich immer angesprochen fühlen, wenn gegen Rechtsextremisten geschossen wird, aber betonen, dass sie nicht rechtsextrem sind.

Äh. Okay. Seid also nicht angesprochen, was ist das Problem?
Ist natürlich auch ein Totschlagargument.
Also nur noch Kommentare, welche einem Artikel wohlwollend gesinnt sind, weil man sonst rechts ist.
Bin ja somit schon abgestempelt.

Warauf ich aus war ist:
Wie gross ist das "rechte" Problem denn wirklich in den Gamerkreisen?
Ists nicht eine ALLGEMEINE Problematik, dass Gamer-Chats & Co perse einladen für kriminelle Verabredungen, bw Austausch und Verbreitung von Gesinnungen.
Dass solche Chats viel zu wenig beobachtet werden. Sei es von Modertoren, Verfasschungsschutz etc.
Wie siehts denn da überhaupt rechtlich aus?

Und klar soll man Radikalisierung verhindern wo es geht.
 
Man muss auch sagen, dass das Problem in gewissen Communitys einfach deutlich stärker ist als in anderen, irgendwie auch immer da, wo die grundlegende Toxizität höher ist. Sagt ja auch der Artikel, wenn die Leute sich eh permanent dumm anmachen, fällt ein Nazi Assi weniger auf als in einer gesitteteren Community.
 
Schuldig im Sinne, dass ich jemand bin, der für so viel Meinungsfreiheit ist, wie möglich, so wie es von unserem Grundgesetz auch vorgesehen ist. Da ist es mir dann auch egal, in welches politische Spektrum du mich dafür steckst. ;)
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Passend dazu.
Wehe man sagt was oder kritisiert was oder hat auch nur einen Hauch eines Anscheins hat, dass "man" nicht ganz weit links ist....bäm.

Da bin ich in der Schweiz froh, dass wir direkte Demokratie haben.
Da hat mal der "rechte" Flügel (SVP) eine tolle Idee, stimme ich für.
Abgeordneten wähle ich hingegen Linkslastig.

Dass das Thema im Deutschland schon bissi heikler angeschaut wird, merke ich, wenn ich mit meinen Deutschen Ex-Arbeitskollegen (jetzt "nur noch" Freunde) bespreche.
Aber auch da merke ich zuerst eine Art "Schnappreflex" bis man anfängt zu diskutieren. Und genauso solls doch sein.

Nur weil man hier mal die Frage erlaubt (?), inwiefern das denn wirklich ein grosses (!) Problem darstellt, wird man gleich als Unmensch dargestellt.

Nein, keine Opferrolle (nächster Punkt abgehakt).
 
Die Überschrift des Artikels lautet:
Rechtsextremismus im Gaming: Wie die Industrie oft wegschaut

Im ersten Satz danach heisst es dann jedoch:
Rechte Gruppen nutzen Online-Games zur Verbreitung ihrer Ideologie und zur Rekrutierung.

Der Autor wirft also Rechtsextreminsmus und Rechts ("Rechte Gruppen") in einen Topf.
Ich bin sicher, das ist kein Versehen, keine Ungenauigkeit und kein Zufall. Das ist exakt so beabsichtigt, denn dieses Muster ist bereits hinlänglich bekannt. Es geht eben nicht um "gegen Rechtsextremismus", sondern um "gegen rechts". Damit das nicht so auffällt, fängt man mit Rechtsextremismus an, denn die meisten Menschen lehnen Rechtsextremismus ab und somit ist das ein guter Einstieg, und benutzt fortan einfach beide Begriffe. Das ist einfach ganz normales Framing, was da betrieben wird (rechts = rechtsextrem = böse).
Ist das dein Ernst?

Du bist also für Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Sexismus? (Ich hoffe nicht.)

Du verknüpfst Dinge bzw. interpretierst die nichts miteinander zu tun haben und das ist eines der Probleme.
Wenn jemand es ablehnt, dass die Regenbogenfahne an öffentlichen Gebäuden weht, auf Straßen gemalt wird oder im Sport als Armbinde getragen wird, heisst das nicht, dass diese Person etwas gegen Schwule und Lesben hat.

Genau diese Verbindung wird aber immer wieder hergestellt, aus meiner Sicht deshalb, um eine legitime Position (Ablehnung der Regenbogenflagge) zu diskreditieren.
 
Du verknüpfst Dinge bzw. interpretierst die nichts miteinander zu tun haben und das ist eines der Probleme.
Wenn jemand es ablehnt, dass die Regenbogenfahne an öffentlichen Gebäuden weht, auf Straßen gemalt wird oder im Sport als Armbinde getragen wird, heisst das nicht, dass diese Person etwas gegen Schwule und Lesben hat.

Genau diese Verbindung wird aber immer wieder hergestellt, aus meiner Sicht deshalb, um eine legitime Position (Ablehnung der Regenbogenflagge) zu diskreditieren.

Wer wirft denn hier alles in einen Topf?
Auf die Aussage
"Rechtsextreme nutzen die Plattform, um ihr Weltbild zu transportieren. Sie machen es anschlussfähig und wollen junge Spieler für sich und ihre Ideen gewinnen."
antwortete die von mir zitierte Person mit
"Und Linke tun das nicht?"
Und listet dann eher harmlose Sachen wie eben die Regenbogenflagge auf.

Ich bin gegen jede Form von Extremismus. Aber ich sehe nicht, inwiefern Inklusion und sexuelle Freiheit extreme Positionen sind. Und warum das vergleichbar schlimm sein soll wie das Weltbild von Rechtsextremen...
 
Ist es im Jahr 2025 wirklich eine absurd schwierige Sache, einzusehen, dass Rechtsextremismus ein deutlich schlimmeres Problem darstellt?

Es gibt in Deutschland vielleicht ein paar tausend Neonazis.
Auf die Gesamtbevölkerung betrachtet ist das ein verschwindend geringe Anzahl.
Ehrlich gesagt sehe ich auch nicht, dass die irgendeine Rolle spielen im Land. Sie sind bedeutungslos.

Bei der letzten Bundestagswahl haben fast 10,2 Mio Menschen die AfD gewählt. Wären heute Wahlen, wären es noch mehr. Von diesen Menschen halten nur ca. 4% die AfD für rechtsextrem (siehe ARD-DeutschlandTrend vom Mai 2025).

Man könnte also vielleicht einfach mal aktzeptieren, dass Menschen unterschiedliche Auffassungen haben was "rechtsextrem" bedeutet, und das nicht als Exoten-Meinung, sondern von einem beträchlichen Teil der Bevölkerung unterlegt. Gendersprache ablehnen, ist nicht rechtsextrem. Regenbogenfahne ablehnen ist, nicht rechtsextrem. Konzept der 1000 Geschlechter ablehnen ist, nicht rechtsextrem. Migrationspolitik kritisieren, ist nicht rechtsextrem. Steuergeld von der Bundesregierung für NGOs kritisieren, die mit diesem Steuergeld Kampagnen gegen die Opposition finanzieren, ist nicht rechtsextrem.



Und ja, die Verbreitung einer "linken" Botschaft von Toleranz, gegen Diskriminierung, für Nächstenliebe ..

Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um reines Marketing der Linken.
Das sind alles schöne Worte, in der Realtität hat man dann allerdings z.B. ein Zentrum für Politische Schönheit die es in einer pluralistischen Demokratie nicht ertragen wenn jemand eine andere Aufassung hat als sie selbst, siehe Sommerinterview Weidel. Oder Tortenklatsche für Christian Lindner. Oder Hammerbande, die einfach Leute zusammenprügelt.
usw. usw.
 
Zur Einordnung:
Ich selbst sehe mich übrigens so Mitte-Links. Und ich verabscheue jeglichen Rassismus, Sexismus und pauschalen Hass auf irgendwelche Personengruppen wie Migranten. Mein Motto wäre wohl am ehesten: Leben und leben lassen (solange niemand zu Schaden kommt).
Also wie DU dich siehst, ist ja irrelevant.
Du "hüpfst aus dem Busch" und fühlst Dich genötigt, dies klarzustellen.
Aber damit bist Du dann schon in eine Ecke gedrängt...zumindest in diesem Thread.
 
Also wie DU dich siehst, ist ja irrelevant.
Du "hüpfst aus dem Busch" und fühlst Dich genötigt, dies klarzustellen.
Aber damit bist Du dann schon in eine Ecke gedrängt...zumindest in diesem Thread.

Aha. Und? Was willst du damit nun sagen?
 
Bei der letzten Bundestagswahl haben fast 10,2 Mio Menschen die AfD gewählt. Wären heute Wahlen, wären es noch mehr. Von diesen Menschen halten nur ca. 4% die AfD für rechtsextrem (siehe ARD-DeutschlandTrend vom Mai 2025).
Wow, Nazi-Wähler sehen in Nazis keine Nazis, ist ja mordsmäßig. Merkst schon selber dass das Quark ist oder?
 
Es gibt in Deutschland vielleicht ein paar tausend Neonazis.
Auf die Gesamtbevölkerung betrachtet ist das ein verschwindend geringe Anzahl.
Ehrlich gesagt sehe ich auch nicht, dass die irgendeine Rolle spielen im Land. Sie sind bedeutungslos.

Bei der letzten Bundestagswahl haben fast 10,2 Mio Menschen die AfD gewählt. Wären heute Wahlen, wären es noch mehr. Von diesen Menschen halten nur ca. 4% die AfD für rechtsextrem (siehe ARD-DeutschlandTrend vom Mai 2025).

Man könnte also vielleicht einfach mal aktzeptieren, dass Menschen unterschiedliche Auffassungen haben was "rechtsextrem" bedeutet, und das nicht als Exoten-Meinung, sondern von einem beträchlichen Teil der Bevölkerung unterlegt. Gendersprache ablehnen, ist nicht rechtsextrem. Regenbogenfahne ablehnen ist, nicht rechtsextrem. Konzept der 1000 Geschlechter ablehnen ist, nicht rechtsextrem. Migrationspolitik kritisieren, ist nicht rechtsextrem. Steuergeld von der Bundesregierung für NGOs kritisieren, die mit diesem Steuergeld Kampagnen gegen die Opposition finanzieren, ist nicht rechtsextrem.





Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um reines Marketing der Linken.
Das sind alles schöne Worte, in der Realtität hat man dann allerdings z.B. ein Zentrum für Politische Schönheit die es in einer pluralistischen Demokratie nicht ertragen wenn jemand eine andere Aufassung hat als sie selbst, siehe Sommerinterview Weidel. Oder Tortenklatsche für Christian Lindner. Oder Hammerbande, die einfach Leute zusammenprügelt.
usw. usw.
genau. und hitler war links, wie wir lernen durften. merkste selber, 'ne?
 
Wow, Nazi-Wähler sehen in Nazis keine Nazis, ist ja mordsmäßig. Merkst schon selber dass das Quark ist oder?
Ja, das ist schon heftig und unschön.
Die Frage ist halt auch, warum keine Alternative, sofern vorhanden, gewählt wird.
Was liegt im Argen?

Schimpft mich einen Gutmenschen:
Aber sowas kommt aus Unzufriedenheit.
Das Problem KANN durchaus "Überfremdung" sein.
Aber was bedeutet das überhaupt?
Man hat es nicht geschaft, Menschen zu integrieren und wohl noch x andere Sachen.
Der Mensch an und für sich möchte einfach zusammenleben.
Nur die grossen Köpfe der Politik machen Polemik für Stimmenfang.
Warum?
Weil Topppolitiker keine "normalen" Menschen sind, sondern einen gewissen Anspruch haben. Sonst wären sie keine Toppilitiker.
Von Links bis Rechts... meine Bescheidene Meinung.
 
Es gibt in Deutschland vielleicht ein paar tausend Neonazis.
Auf die Gesamtbevölkerung betrachtet ist das ein verschwindend geringe Anzahl.
Ehrlich gesagt sehe ich auch nicht, dass die irgendeine Rolle spielen im Land. Sie sind bedeutungslos.
Okay nehmen wir mal diesen Teil und besprechen ihn für einen Moment. Die tatsächlichen Staftäter, die Neonazis häufig sind, sind eine verschwindende Minderheit. Ich denke kaum jemand wird das abstreiten. Auffällige Extremisten sind immer kleiner in Zahl als der Rest des Spektrums. Das sehen wir bei Linksextremismus ebenso wie bei Islamismus bspw.. Die RAF-Terroristen haben buchstäblich auf ein einziges Plakat gepasst. Also was heißt das nun, wenn nur eine verschwindende Minderheit hochgradig kriminell ist? Dass sie bedeutungslos sind? Wirklich? Ich hege ernsthafte Zweifel.

Bei der letzten Bundestagswahl haben fast 10,2 Mio Menschen die AfD gewählt. Wären heute Wahlen, wären es noch mehr. Von diesen Menschen halten nur ca. 4% die AfD für rechtsextrem (siehe ARD-DeutschlandTrend vom Mai 2025).

Man könnte also vielleicht einfach mal aktzeptieren, dass Menschen unterschiedliche Auffassungen haben was "rechtsextrem" bedeutet, und das nicht als Exoten-Meinung, sondern von einem beträchlichen Teil der Bevölkerung unterlegt.
Warum sollte man das? Würde ich diese Frage den Menschen 1932 stellen, wie sie zur KPD oder NSDAP stehen, würden die Menschen die KPD und NSDAP wählen sagen, diese sind extrem? Oder würden Anhänger sagen "ach was, ist ja nicht so schlimm"? Wir haben ja Aussagen von damals, ich erlaube mir eben ein Zitat von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach, Oktober 1932: „Die Nationalsozialisten sind keine Extremisten. Sie haben sich in der politischen Auseinandersetzung leidenschaftlich gezeigt, aber in ihren Zielen sind sie national gesinnt und ordnungsbewusst.“ Quelle: Henry A. Turner: Hitlers Weg zur Macht, S. 191

Also kann oder sollte man es akzeptieren, wenn Menschen meinen eine Partei sei nicht rechtsextrem, deren Mitglieder und Anhänger kontinuierlich rechtsextreme Tendenzen zeigen, Straftaten begangen haben und begehen und Positionen vertreten?

Du hast Recht, wenn du sagst Gendersprache abzulehnen sei nicht rechtsextrem. Die Regenbogenflagge abzulehnen ist es auch nicht aber abhängig vom Kontext. Wer sie grundweg ablehnt ist wohl durchaus rechtsextrem, weil die Person offenbar ein grundlegend fundamentales Problem mit sichtbarer Symbolik hat welche den queeren Bevölkerungsanteil präsentiert. Queerfeindlichkeit ist nun ein Mal nicht freiheitlich. Auch Migrationspolitik zu kritisieren ist nicht rechtsextrem, kann es aber sein, wenn jemand generalisiert und Migration an sich abzulehnen beginnt bzw. Migration an sich von Menschen bestimmter Herkunft und Hautfarbe. NGOs zu kritisieren ist nicht rechtsextrem aber wenn man NGOs dafür kritisiert, dass sie Extremismus beobachten und benennen und das weil sie einen selbst womöglich benennen, dann ist man vielleicht kein Rechtsextremist aber vermutlich ein Extremist, der das Scheinwerferlicht nicht mag.

Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um reines Marketing der Linken.
Das sind alles schöne Worte, in der Realtität hat man dann allerdings z.B. ein Zentrum für Politische Schönheit die es in einer pluralistischen Demokratie nicht ertragen wenn jemand eine andere Aufassung hat als sie selbst, siehe Sommerinterview Weidel. Oder Tortenklatsche für Christian Lindner. Oder Hammerbande, die einfach Leute zusammenprügelt.
usw. usw.
Wenn ich das Sommerinterview von Weidel ansehe, frage ich mich ernsthaft wo das Problem besteht. Jemand führt ein Interview in einem öffentlichen Raum. Jemand nutzt sein Recht auf Freie Rede und Protest und sagt was er davon hält. Das kann eine Störung der öffentlichen Ordnung sein oh ja, dafür haben wir dann Ordnungskräfte, die man rufen kann, wenn man denkt dass es sich um so einen Fall handelt. Wenn man aber diese Möglichkeit nicht nutzt, bleibt wo man ist und bewusst auf die Frage der Verlegung in einen Innenraum ablehnend reagiert, ist das eine klare Taktik um sich als Opfer zu präsentieren, was man nicht ist. Das ist Marketing von Extremisten.

Das Problem der heutigen Zeit ist der Mangel an öffentlicher Dissenz. Es werden parallele Räume geschaffen oder genutzt und alles andere blockiert. Die Räume bezeichnen sich vielleicht als links oder rechts oder vielleicht haben sie auch andere Namen aber das ist eigentlich nicht wichtig, denn unter dem Strich ist es der Unwille sich mit anderen Positionen auseinanderzusetzen und ins Extrem zu verfallen. Es hat sich eine regelrechte Strategie entwickelt. In dem einen extremistischen Raum sind Leute die "buh" Rufen Linksextremisten, im anderen Raum sind dieselben Leute auf einer anderen Verantstaltung Rechtsextremisten. Aber Extremismus oder Radikalismus entscheidet sich nicht an einer ablehnenden oder befürwortenden Haltung an und für sich heraus, sondern aus Motiven, so wie ich es oben aufgeführt habe. Zwei Menschen können dieselbe Position zum selben Thema haben und doch unterschiedlicher nicht sein.
 
Valve ist ein US-Unternehmen und die Steam-Foren sind nicht deutsch, sondern international. Insofern gilt dort der Maßstab, der in den USA angelegt wird.

Vielleicht liegt das Problem ja gar nicht bei Steam, sondern daran, dass hierzulande das Overton-Window verschoben ist und wir unseren Kompass neu justieren müssen. Dann sieht man auch nicht überall Rechte.
 
Mein Motto wäre wohl am ehesten: Leben und leben lassen (solange niemand zu Schaden kommt).

Wäre glaubhaft wenn du hier nicht gegen Andersdenkende schießen würdest.
Genau das ist nämlich das generelle Problem der linken Szene heutzutage. Ständig die Moralkeule schwingen ohne auch nur zu lesen und zu verstehen was das Gegenüber wirklich sagt. Und sich dann als die "Guten" darstellen wollen. Hat was. Links zu sein war mal etwas Positives. Lang ist es her. :$
Wenn du also schon damit hausieren gehst "Leben und leben lassen" als Motto zu haben solltest du es auch wirklich leben und nicht nur schreiben.

Gegen das heutige "links" zu sein heißt gegen Wokeness, LGBTQ+-Veherrlichung und Cancel Culture/Meinungsdiktatur zu sein. Nicht "pro Rassismus".
Vielleicht hast du das auch gar nicht so gemeint, aber man merkt bei einigen hier schon sehr deutlich einen radikal-linken Hintergrund im Denken. Und das bedeutet leider meist auch, dass andere Meinungen nicht akzeptiert werden, wen diese nicht aus dem selben Lager kommen. Und das nennt sich Faschismus.
Also wer ist hier wirklich der "Böse"?

Es ist eine Sache zu sagen "Jeder kann machen was er will solange er damit niemandem schadet". Aber wirklich darüber nachdenken was das bedeutet tun leider die Allerwenigsten heutzutage.
Also klare Ansage an alle besonders "woken" hier: F*** Cancel Culture und Wokeness. Lebt euer Leben wie ihr es für richtig haltet aber hört auf euch hinter einer Fassade zu verstecken die von außen sympathisch und von innen zerstörerisch ist.

Nur wenn es um Rassismus, Tierschutz und den ursprünglichen (!) Feminismus geht stehe ich mit auf.
Alles andere könnt ihr entweder direkt in die Tonne kloppen oder an moderne Denkweisen adaptieren.
 
Wer wirft denn hier alles in einen Topf?
Auf die Aussage
"Rechtsextreme nutzen die Plattform, um ihr Weltbild zu transportieren. Sie machen es anschlussfähig und wollen junge Spieler für sich und ihre Ideen gewinnen."
antwortete die von mir zitierte Person mit
"Und Linke tun das nicht?"
Und listet dann eher harmlose Sachen wie eben die Regenbogenflagge auf.

Ich bin gegen jede Form von Extremismus. Aber ich sehe nicht, inwiefern Inklusion und sexuelle Freiheit extreme Positionen sind. Und warum das vergleichbar schlimm sein soll wie das Weltbild von Rechtsextremen...
Wer hier behauptet, Linke würden keine Plattformen nutzen, um ihr Weltbild zu verbreiten, der schaut ganz schön einseitig drauf. Klar, Regenbogenflaggen sind erstmal harmlos, aber das ist nur die Spitze vom Eisberg. In vielen linken Gaming Discords und Foren wird offen Gewalt gegen Andersdenkende gefeiert und teilweise auch gefordert. Da geht es nicht nur um bunte Flaggen oder Toleranz, sondern um klare Aufrufe gegen „ angebliche Faschos“, Polizisten oder andere Gruppen, die nicht ins Weltbild passen. Man muss auch mal differenzieren zwischen Leuten, die lustige oder provokante Memes posten die gibt es auf beiden Seiten und die sind oft einfach nur ironisch oder überspitzt. Aber es gibt eben auch klare, ernst gemeinte Gewaltaufrufe und Rekrutierung für radikale Aktionen. Und sowas gibt’s auch links, nicht nur rechts. Das Absurde daran ist, dass viele von denen, die sich gegen Faschos stellen, sich am Ende selbst wie die letzten Faschos benehmen. Sie wollen anderen die Meinung verbieten, diffamieren Andersdenkende als rechts oder schlimmstenfalls Nazi, und bringen Stimmung und Gewalt in die Szene. Das ist nicht mehr Toleranz oder Freiheit, sondern autoritäres Verhalten, gegen das sie eigentlich kämpfen wollen.

Wenn man wirklich gegen jede Form von Extremismus ist, dann muss man auch diese linke Radikalisierung benennen und sich nicht mit harmlosen Symbolen wie der Regenbogenflagge abspeisen lassen. Denn nur so kann man ehrlich bleiben und der Spaltung in der Gesellschaft entgegenwirken.
 
Was wird hier über Foren diskutiert? Lauf mal durch Nürnberg-GoHo oder durch die Südstadt. Alles vollgeschmiert mit aggressiven, aufhetzenden Sprüchen und Parolen durch Antifa und Co.
Also spart euch eure Quellenverweise im Internet und macht einfach mal die Augen auf.
Naja, sieht man aber natürlich auch nur als problematisch wenn man nicht selbst die gleiche Gesinnung hat. :B
 
Was wird hier über Foren diskutiert? Lauf mal durch Nürnberg-GoHo oder durch die Südstadt. Alles vollgeschmiert mit aggressiven, aufhetzenden Sprüchen und Parolen durch Antifa und Co.
Also spart euch eure Quellenverweise im Internet und macht einfach mal die Augen auf.
Naja, sieht man aber natürlich auch nur als problematisch wenn man nicht selbst die gleiche Gesinnung hat. :B
Hmmm.
Das Argument "Augen auf" lasse ich auf keiner (!) Seite gelten.
Man findet überall Dinge, die einem nicht gefallen. Da ist man sehr schnell in einer Bubble.

Ist jeder Tuner ein Raser und potentieller Mörder?
Ist jeder, der Egishooter spielt ein potentieller Amokläufer?

So funktioniert das dann in meiner Welt auch nicht.
 
Hmmm.
Das Argument "Augen auf" lasse ich auf keiner (!) Seite gelten.
Man findet überall Dinge, die einem nicht gefallen. Da ist man sehr schnell in einer Bubble.

Ist jeder Tuner ein Raser und potentieller Mörder?
Ist jeder, der Egishooter spielt ein potentieller Amokläufer?

So funktioniert das dann in meiner Welt auch nicht.

Gut, das ist wenigstens eine respektable Einstellung.
Ich meine nur man sollte sich besser nicht ständig nur auf Internetforen, Social Media usw. berufen sondern einfach mal schauen was um einen herum alles passiert.
Wenn ich lese "Cops jagen, Nazis töten" gibt es da nichts schönzureden. Würde natürlich andersherum genauso gelten wenn da "Cops jagen, Zecken töten" oder Ähnliches stehen würde.

Ich persönlich finde es toll wenn man online auch über solche schwierigen Themen disktutiert. Nur endet es meist am Ende mit der Schließung aller Threads weil einige wieder komplett austicken statt sich vernünftig auszutauschen.
Keine Ahnung wie oft ich in den letzten Jahren als Nazi, rechtsextremer Agitator oder Ähnliches betitelt wurde nur weil ich offen gesagt habe was ich von manchen Bewegungen und Strömungen halte.

Lustigerweise wurde ich damals auch schon als linke Zecke, Putin-Lover oder Gutmensch-Schwurbler bezeichnet.
Von daher kann ich über all diese Angriffe nur noch lächeln. ;)
Man könnte echt meinen einige Menschen politisieren alles in ihrem Leben und Umfeld. Und ganz ehrlich: Dass da am Ende nur Hass bei rumkommen kann ist logisch, schließlich wird es IMMER Andersdenkende geben die die eigene Meinung nicht teilen.

Solange man sich am Ende immer noch friedlich zusammensetzen kann obwohl man in einigen Punkten eben NICHT einer Meinung ist: Alles gut. Fällt so manchem aber sehr schwer.
 
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