Ich behaupte damit ja auch nicht, dass das Spiel schlecht sei oder keinen Spaß macht, aber so gut ist das Spiel nun auch nicht, dass es in Relation gesehen so ein Wachstum rechtfertigt.
Popularität orientiert sich nicht am Geschmack des Einzelnen. Mit Deinem Argument müssten Electronic Arts einpacken.
Man kann an jedem Spiel was zum meckern finden, aber das hier ist tatsächlich der erste Early Access Titel der Spass macht und kein technischer Rohrkrepierer. Persönlich sehe ich die Stärken bei PuBG weniger in dem was geboten wird, sondern dass ENDLICH wieder ein Shooter auf dem Markt ist, der die dümmsten Feature schlicht weglässt:
- kein Leveln (jedes COD/BF)
- kein Grinden (jeder Survival Shooter wie Rust, Ark,...)
- kein Klammern ans Gear, man darf es eh nicht behalten (DayZ)
- keine gameplay-relevanten Microtransactions (Destiny 2)
- kein nervtötendes Serversuchen (jeder klassische Shooter)
- keine unnötig langen Spielzeiten (Serversuchen, Team finden, Gear vorbereiten, ewig rumlatschen)
Bei PubG ist es egal ob ich 3 Stunden Zeit habe oder 30 Minuten, eine Partie ist schnell gestartet und direkt Action. Das hatte ich zuletzt allenfalls bei alten Shootern wie UT, Q3A, höchstens noch BF1942.
In meinem Freundeskreis sind alle Ü35 und für Spiele, bei denen man sich erstmal ein paar Wochen hocharbeiten muss, um auf den ganzen Content zurückzugreifen, hat keiner Bock. Diese künstliche Spielzeitverlängerung gehört beerdigt.