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PSN: Jugendlicher Lizard Squad-Anhänger für PSN-Hacks verurteilt

  • Ersteller Ersteller Gast1669461003
  • Erstellt am Erstellt am
Am bestern Verbot von Nutzung von Hardware die Internet Zugriff hat noch bis er 30 ist.

Aber zu niedrig die Strafe aber liegt wohl an seinem Alter
 
2 jahre bewährung haha ist ja wie nen freifahrtsschein für nachahmer -.-
 
Strafe ist wirklich viel zu gering, dafür das Dutzende Seiten, Spiele und Dienste für Stunden bis Tage nicht erreichbar waren. Zig Millionen von Spieler waren darunter betroffen und auch den Konzernen und dem Staat wird das wohl insgesamt Millionen gekostet haben. Dazu noch die Belästigungen und persönliche Angriffe. Keine Ahnung, wie sie glauben können, dass diese Strafe ausreichend ist. Das wird sicherlich weitere Täter nicht abhalten.
 
Viel zu wenig! Solchen sollte man lebenslang den Zugang zum Internet sperren, oder nur unter Aufsicht zulassen. Dazu ordentlich übers Knie legen ;)
 
Laien, die nicht mit Urteilen von Profis zufrieden sind. Das ist nichts neues. Nichts für ungut, aber jemanden in den Knast zu schicken, der sich vermutlich auch ohne diese Massnahme bessern wird, ist nachweislich schädlich und bringt der Gesellschaft keinen Nutzen.
Dass die Gesetzeslage im Zusammenhang mit Verbrechen, Vergehen und Übertretungen im Computerbereich noch verbessert werden kann und muss, ist eine andere Geschichte. Richter müssen sich derweil an bestehende Gesetze halten. Und bei Jugendlichen ist es besonders schwierig. Jemanden für den Rest des Lebens zu bestrafen, weil er in seiner Jugend einmal einen Blödsinn gemacht hat, halte ich für nicht hilfreich.
 
Neben DDoS-Attacken machte sich Kivimaki auch des sogenannten Swattings schuldig. Ein fälschlicher Anruf bei den US-amerikanischen Behörden sorgte dafür, dass ein Team von Einsatzkräften bei Kivimakis Opfer wegen Vortäuschung falscher Tatsachen in die Wohnung eindrangen. Drei Jahre lang soll Kivimaki die Familie Strater online belästigt und unter Druck gesetzt haben.

Wir reden hier nicht von Ladendiebstahl (ohne verletzte) oder andere "geringere delikte" die "eine einmalige verfehlung waren" das was er machte ist ist gezielt über jahre gewesen.

Wie gesagt Internet Entzug bis er 30 ist, kein zugriff auf pc / konsolen / smartphones / tablets bis er 30 ist und 12 Monate Bewährungs arbeiten auf einen Bauernhof ohne grosse Technik während zum bsp was wo man sagen könnte das könnte ihn heilen
 
Einmal einen Blödsinn? Meinst du nicht eher hunderte über mehrere Jahre?

Das mag ja auf diesen Fall zutreffen, aber wenn der Richter der Ansicht ist, dass der Verurteilte sich diesbezüglich nichts mehr zu Schulden kommen lassen wird, sollte er IMHO auch entsprechend Urteilen und nicht Vergeltung oder die Abschreckung anderer viel schwerer gewichten.
Wenn man es mit der Bestrafung übertreibt, ist die Chance hoch, dass ein Verurteilter erst recht kriminell wird.

Wynn ist natürlich der Rechts- und Erziehungsexperte schlechthin, entschuldige bitte meinen Einwand.
 
Mit dieser Jugendstrafe hat er sehr viel Glück gehabt, finde ich, auch wenn ich die Gesetzeslage dort nicht kenne. Es wurden ja nicht "nur" große Konzerne sondern auch Privatpersonen geschädigt.

Aber davon ab wird ein Täter nicht bestraft um andere davon abzuhalten und die Höhe von Strafen hat ohnehin keine abschreckende Wirkung.

Kurioserweise haben zum Beispiel US-Bundesstaaten in denen es keine Todesstrafe gibt über Jahrzehnte durchgehend weniger Morde. Müsste das durch Abschreckung mit dieser extremen Strafe nicht gerade andersherum sein?
(The Death Penalty and Deterrence | Amnesty International USA)
 
Die Strafe scheint mir doch arg gering. Wahrscheinlich wird er jetzt einfach nur lernen seine Aktivitäten besser zu tarnen.
 
Jemanden für den Rest des Lebens zu bestrafen, weil er in seiner Jugend einmal einen Blödsinn gemacht hat, halte ich für nicht hilfreich.
Auch, wenn du grundsätzlich recht hast:
"Drei Jahre lang soll Kivimaki die Familie Strater online belästigt und unter Druck gesetzt haben." halte ich auch nicht wirklich für "einmal Blödsinn machen".
 
Nein, das finde ich einigermassen logisch. Wer mit der Todesstrafe rechnet, schiesst sich doch lieber den Weg frei, als sich verhaften zu lassen.

@Worrel: Dazu habe ich bereits Stellung bezogen. Das war allgemein gedacht. Erwischt wurde er ja nur einmal, vermute ich.
 
Auch wenn die Strafe zu gering erscheint.
Viel mehr wird im da wohl jetzt die Klagewelle der Zivil Anwälte Kummer bereiten.
Kann sein das er jetzt sein ganzes Leben lang für diesen Schwachsinn zahlen muss.
 
Cyberkriminalität ist eine zunehmende, ernst zunehmende Angelgelegenheit, und Bewährung für diese Taten halten ich auch eindeutig zu gering.

Ich meine Bewährung und "nur" öffentlich zu sagen Cyberkriminalität ist böse ist ein Witz und hindert ihn garantiert nicht zu neuen, besser vorbereiteten Straftaten. 5 Jahre Gefängnis in einem Knast wo die schwersten Verbrecher des Landes sind, ist denke ich eher abschreckender.
 
Kurioserweise haben zum Beispiel US-Bundesstaaten in denen es keine Todesstrafe gibt über Jahrzehnte durchgehend weniger Morde. Müsste das durch Abschreckung mit dieser extremen Strafe nicht gerade andersherum sein?
Nun, sieh es doch mal von der Seite:
Dort sind die Menschen halt "offener" gegenüber der Tötung von Menschen - egal, ob mit oder ohne gesetzliche Rückendeckung. Und schon paßt es. :D
 
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