Pillars of Eternity 3: Obsidian muss die Reihe komplett überdenken

Darkmoon76

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RedDragon20

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Vielleicht lag es am Setting? Oder daran, dass es quasi einfach nur mehr vom gleichen war?

Das Spiel war sehr gut, keine Frage. Aber sinnvolle Neuerungen und Verbesserungen hat man vergebens gesucht.

Ähnlich war es ja z.B. bei Batman: Arkham Origins. Das Spiel war massiv unterschätzt, aber nicht, weil's schlecht war. Sondern weil man auf Nummer sicher gehen wollte und es Arkham City mit anderer (extrem geiler) Story war.
 

FalloutEffect

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Schade, dass ich kein Twitter nutze, dann würde ich sagen, dass die Mainstory einfach lahm und vergleichsweise kurz war mit einem offenen Ende und einem nicht vorhandenen Antagonisten. Auch die neuen Gefährten stachen nicht wirklich hervor. Ich habe Typen wie Durance, Sagani oder Hivarias vermisst. Das Setting war ok, aber das von PoE1 mit seiner Düsterheit hat mir wesentlich besser gefallen. Auch wenn es zugegeben wirklich nicht orginell war. Zudem muss man sagen, dass die DLCs bei PoE2 mit denen von PoE1 (the white march I&II) nicht mithalten konnten.

Ich habe das Spiel dennoch gespielt und hatte damit meinen Spaß. Der Widerspielwert ist aber einfach nicht groß, weil die Story so oberflächig und ohne viel Entscheidungsfreiheit ist.

Das letzte was sich die Jungs von Obsidian einreden sollten ist, dass es am Kampfsystem lag. Ich mag die Echtzeitfunktion immernoch lieber. Ich hätte generell kein Problem rundenbasiert zu spielen, aber ich finde man sollte beim Kampfsystem eine Wahl haben.
 

Nyx-Adreena

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Hmmm. Wirklich schade. Ich mochte den zweiten Teil sogar etwas lieber als den Ersten, den ich erstmal länger liegen lassen musste und erst für den zweiten Teil doch noch spielte.

Aber dass man Fans nach ihrer Meinung fragt zeigt ja immerhin, dass ein dritter Teil nicht ausgeschlossen ist. :)
 

LostHero

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Ich fand Teil 2 auch in Summe gut. War stellenweise aber sehr zäh und langweilig. Der Mainplott existierte quasi nicht wirklich und ich kann generell mit der Götterthematik nicht viel anfangen *gähn*-
Das Balancing hatte auch seine Probleme von bock schwer bis faceroll mit 1 Hand war alles dabei. Nimmt man dann noch die textlastige öde inszenierung der Seegefechte hinzu wunderts nicht, dass das nicht für jedermann war-
 

Weissbier242

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Hab es wie Teil eins wegen den langweiligen Story nicht durchgespielt. Tyranny gerne Durchgespielt habe. Klar das war um einiges kürzer, hatte aber eine recht gute Stoy.
 

Javata

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Ich fand in beiden Teilen das Echtzeit-Kämpfen nicht sonderlich gut und habe Teil 2 quasi durchweg mit Rundenkämpfen gespielt (was das Spiel wirklich sehr einfach machte). Begleiter waren in Teil 1 leicht besser wobei ich sagen muss sowas ist immer Geschmackssache. Die Handlung von beiden Teilen ist Fantasie wie man es erwartet irgendwie, nicht schlecht aber auch keine Offenbarung.

Trotzdem würde ich mir ohne großes Überlegen einen dritten Teil kaufen, hab die ersten beiden Teile über 100h gespielt,
 

Schalkmund

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Hab es wie Teil eins wegen den langweiligen Story nicht durchgespielt. Tyranny gerne Durchgespielt habe. Klar das war um einiges kürzer, hatte aber eine recht gute Stoy.
Bei mir war es umgekehrt hab PoE gerne durchgespielt und mochte die Story. Tyranny hingegen hab ich nach kurzer Zeit abgebrochen.
 

Batze

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Ein Grund dürfte die bis heute fehlende Konsolenversion sein.
Ich warte noch immer darauf.

Es gibt wenige Spiele die für Konsolen eher nicht geeignet sind. So/Das ein Spiel gehört dazu.
Also das es sich weniger gut verkauft hat, ist bestimmt nicht die Sache das es nicht auf Konsole kam. Auch wenn du Konsolen Fan bist , aber ich denke da liegst du falsch.
Wenn sich so ein Spiel auf PC nicht gut verkauft, allgemein nicht gut verkauft hat es andere Gründe.
 

MatthiasDammes

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Es gibt wenige Spiele die für Konsolen eher nicht geeignet sind. So/Das ein Spiel gehört dazu.

Das ist halt auch nur ein altes Vorurteil, über das wir doch eigentlich längst hinaus sein sollte.
Der erste Teil funktionierte wunderbar auf der Konsole. Keine Ahnung warum das nicht geeignet sein sollte.
 

RedDragon20

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Es gibt wenige Spiele die für Konsolen eher nicht geeignet sind. So/Das ein Spiel gehört dazu.
Also das es sich weniger gut verkauft hat, ist bestimmt nicht die Sache das es nicht auf Konsole kam. Auch wenn du Konsolen Fan bist , aber ich denke da liegst du falsch.
Wenn sich so ein Spiel auf PC nicht gut verkauft, allgemein nicht gut verkauft hat es andere Gründe.
Der Vorgänger kam auch für die Konsole und funktionierte super.
 

ichmusssagen

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Ich denke es fehlte an Neuerungen im Gameplay und Grafik. Wenn man sich zum Beispiel die Entwicklung von XCOM anguckt, sieht man, was für Sprünge möglich sind. Die Kämpfe spielen sich bei PoE auf Dauer alle immer wieder gleich und letztlich wird es irgendwann nur noch zäh, statt spannend. Mir wäre bei Echtzeit und Pause System wichtig, dass die Kämpfe besser animiert werden, mit Blockbewegungen, sichtbaren Ausweichmanövern, etc.
 

OriginalOrigin

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Ganz ehrlich, ich glaube es lag daran weil der Hype um klassische CRPGs schön langsam wieder abnimmt. Vor Jahren waren noch alle verdammt heiß drauf und wollten endlich wieder RPGs wie vor 20 Jahren haben. Jetzt sind einige gekommen und die Leute sind befriedigt. Interessant wäre auch zu wissen wie sich ein Outer Worlds verkauft hat. Ein etwas moderneres RPGs aber doch ein wenig klassisch.
 

Lunarivas

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Echt schwer zu sagen woran es lag.
"Gothic 1+2" war seinerzeit und auch lange danach der Kracher im Europäischen Raum, aber hat es nie wirklich Weltweit geschafft.
"Freelancer" kam trotz geiler Story und coolem Gameplay nie zu einem Sequel.

Ich finde "Pillars of Eternity 2" eigentlich sehr gut. Nicht große Klasse, aber definitiv eine 7/10 wegen Wiederspielwert (Zum Vergleich, "Greedfall" hat von mir eine 6/10 wegen verpasstem Potenzial bekommen, aber ohne Empfehlung).
Die Intentionen für das Spiel waren bestimmt sehr gut, aber habe das Gefühl gehabt, dass das Studio wegen Zeitdruck oder Finanzierung ein eher unfertiges Produkt abgeliefert hat.

Hoffe aber sie werden ein PoE3 zustande bekommen und sich die Zeit nehmen.
"Cyberpunk 2077" und "Vampire The Masquerade: Bloodlines 2" zeigen ja, dass zumindest die Konsumenten absolut damit einverstanden sind, wenn es noch 2-3 Monate dauert bis das Spiel herauskommt.
 

Svenc

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Obsidian schielten auf alle Fälle in Richtung DOS2: Vollvertonung, später reingepatchte optionale Rundenkämpfe, zweiter Teil eines erfolgreichen Crowdfunding-Titels... ging nur nicht ganz auf. Womöglich auch deshalb, weil DOS2 mitunter gar nicht so traditionell ist: Der Marketingmann meinte selbst mal, dass man viel mehr Überschneidungen mit XCom- als POE-Fans hat. Obsidian hatten bereits über Fig nur noch einen BRuchteil der Backer des ersten Teils. Allerdings gab es recht viele Sequels, die nicht mehr an den kommerziellen Erfolg des ersten Teils anknüpfen können (Dishonored, Deus Ex,...)

Immerhin Pathfinder konnte gerade seine Backerzahl fast verdoppeln. Aber Owlcat waren vor dem ersten Pathfinder auch noch ein recht unbeschriebenes Blatt. Pathfinder, BG3, Bloodlines….
es gab schon schlechtere Zeiten, RPGs zu mögen.


Auch ohne PoE3.
 
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Herbboy

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Vielleicht gibt es einfach nur etwas zu viel Spiele in letzter Zeit mit einem ähnlichen Setting bzw. Gameplay? Hinzu kommt, dass viele so ein umfangreiches Game ja nicht schon nach wenigen Wochen durchgespielt haben, auch da es so viele andere Games gibt. Und ich meine, dass Teil 1 ja auch erst mit Verzögerung zum Erfolg wurde und zuerst eher ein "Geheimtipp" war, da es ja eine Kickstarter-Aktion war und kein vorher marketingmäßig stark "gehyptes" game.

Viele haben vielleicht Teil 1 schon länger, aber immer noch nicht durch, und wenn sie dann durch haben, würden sie es vlt gerne mal mit einem anderen Charakter oder einer anderen Gesinnung spielen, bevor man sich Teil 2 holt. Ich selbst hab zB Teil 1 noch nicht durch, aber trotzdem schon mit Teil 2 begonnen... ;)
 

Javata

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Vielleicht gibt es einfach nur etwas zu viel Spiele in letzter Zeit mit einem ähnlichen Setting bzw. Gameplay? Hinzu kommt, dass viele so ein umfangreiches Game ja nicht schon nach wenigen Wochen durchgespielt haben, auch da es so viele andere Games gibt. Und ich meine, dass Teil 1 ja auch erst mit Verzögerung zum Erfolg wurde und zuerst eher ein "Geheimtipp" war, da es ja eine Kickstarter-Aktion war und kein vorher marketingmäßig stark "gehyptes" game.

Viele haben vielleicht Teil 1 schon länger, aber immer noch nicht durch, und wenn sie dann durch haben, würden sie es vlt gerne mal mit einem anderen Charakter oder einer anderen Gesinnung spielen, bevor man sich Teil 2 holt. Ich selbst hab zB Teil 1 noch nicht durch, aber trotzdem schon mit Teil 2 begonnen... ;)

Ich habe Teil 1 nach gut 15h in die Ecke gestellt. Zu viele Charaktere in der Party (ist natürlich optional), zu viel Durcheinander auf den Schlachtfeld und dann ständig Pause drücken ist mir einfach zu doof. Klingt vll komisch, aber sowas trifft einfach nicht meinen Geschmack, zumal manche Kämpfe wirklich "lange" dauern. 4 Leute in der Gruppe sind für mich genug wie zB in DA:Origins oder dem großartigen Tyranny.

Teil 2 mit Rundenkampf hab ich gut 110h inklusive aller DLCs drin und bin doch ziemlich zufrieden mit gewesen. Story war etwas "naja", würde mich aber über Teil 3 defenitiv freuen.
 

Svenc

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Interessant wäre auch zu wissen wie sich ein Outer Worlds verkauft hat.

Ist doch leicht zu googeln, laut Publisher um die 2 Millionen Mal. Auch wenn das kein richtiges AAA-Game war, dürfte PoE1 für Obsidian selbst profitabler gewesen sein. Oder zuletzt Pathfinder für Owlcat. Divinity für Larian sowieso.

Ich will es evtl. noch spielen, auch weil mir New Vegas sehr gut gefallen hat (spielerisch wesentlich gehaltvoller als Bethesdas Fallout 3). Allerdings soll es auch ziemlich begradigt worden sein: https://www.youtube.com/watch?v=-Lm0HFasrhs Was ich schade fände, wenn man bedenkt, dass dahinter die Chefdesigner des Original-Fallouts steckten. Bin mal auf Bloodlines 2 gespannt... da hat der Vorgänger auch ein paar Meilensteine gesetzt.

Wenn es rein um Verkaufszahl-Maximierung geht, machen es Bethesda richtig. Dialogoptionen mehr und mehr Alibi, kaum mehr Charakteroptionen und gar kein Hehl daraus, dass man auf die Shooter-Borderlands-Spieler abzielt. Aber wenn alle Spiele in deren Richtung gehen, kann man das Genre der "westlichen" RPGs eigentlich begraben. Da schließt sich auch ein bisschen ein Kreis, übrigens. Ein BG, stark beeinflusst von Warcraft 2 und Co. , holte damals auch die Echtzeitstrategiespieler ab, damals mit das populärste Genre -- am PC. Eingänger wird's noch heute kaum: Einheiten markieren, klicken, fertig. Nur: RTS ist heute mausetot. :D

Ein PoE3 würde ich ebenfalls spielen, hatte zuletzt recht viel Spaß schon in der Char-Erstellung: Ein Assassine, der tunlichst nicht in der Frontlinie kämpfen sollte, aber bei Treffern aus dem Hinterhalt den Schaden vervielfachte. :D
 
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