Peter Molyneux: Mehr Entwickler sollten Free2Play-Spiele machen, sagt Game-Designer

Desardh

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springenderBusch

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Free to Play hätte auch hier im Forum nicht diesen schlechten Ruf, wenn sich die Spieler unter Kontrolle hätten.
Aber viele zahlen und zahlen, nur um der Schnellste, Beste, Ranglistenführer zu sein oder den größten Schwanz zu haben.
Oder weiß der Geier was.
Das merken die Firmen natürlich und bedienen dem entsprechend ihre Ingameshops. Nennt man Marktwirtschaft.
Die fehlende Kontrolle der Spieler über ihre finanziellen Ausgaben und ihr übersteigertes Onlineego haben doch erst dafür gesorgt das es die "Bezahl um zu gewinnen " - Masche überhaupt gibt und diese so erfolgreich ist, ansonsten hätte der Markt sich von allein bereinigt.

""darum wird Free2Play von Match-Three-, Slot- und Casino-Games als Geisel gehalten""

Diese Aussage würde ich doch aber eher auf den Handysektor beziehen.
Auf dem PC gibt es große Sammlungen im Laden für deutlich unter 10 €, die ein Free to Play Modell bei diesen Spielen überflüssig machen.
Aktuell bei mir Best of Windows 7/8 Games : Wimmelbild, 3 gewinnt, Denk- und Geschicklichkeitsspiele, für genau 5 € gekauft und auf Wochen Spielspaß für Zwischendurch.
Wer bei diesen Genres dann auch noch in das Free to Play Modell reinbuttert hat eindeutig keine Kontrolle über sein handeln und wird zurecht von der Industrie geschröpft.
 

Vordack

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Grundsätzlich stimme ich ihm in so gut wie jedem relevanten Punkt zu.

Der schlechte Ruf der F2P Spiele ist zum großen Teil geschuldet durch Entwickler die überteuerten wertbefreiten Zusatz"inhalt" verkaufen oder durch Dummuser die den Unterschied zwischen "sinnvoll" und "sinnlos" nicht ganz auf die Reihe kriegen und dieses Fehlwissen in Foren breittreten.

Es gibt auf F2P Spiele die sich zu Recht auf dem Markt halten, WOT, DOTA2, dieser Diablo 3 "Klon", um nur einige zu nennen.

Wir Gamer, besonders die Älteren unter uns, beschweren uns regelmäßig darüber daß es keine Demos mehr gibt und daß man die Katze im Sack kauft. Komischerweise sind viele der selben total negativ gegenüber F2P oder Crowdfunding eingestellt, beides Modelle, in denen man etwas entweder kostenlos spielen kann oder am Entwicklungsprozess viel intensiver beteiligt ist (siehe Star Citizen).

Mit F2P ist es wie mit so vielen Dingen die "neu" sind... am Anfang stößt es auf Unwissen, dadurch auf Abneigung, es wird schnell versucht damit viel Geld zu machen, aber nach ein paar Jahren findet es den richtigen Weg. Ich denke daß wir allmählich bei dem besagten "Weg" ankommen, was natürlich nicht bedeutet daß keine schwarzen Schafe mehr gibt.
 

Kerusame

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hmm, was mich an f2p wirklich ärgert ist, dass noch keiner sinnvolle werbeeinschaltungen ingame gebracht hat. ein CoD erreicht so viele millionen spieler, da wären redbull, coke und andere firmen sicher daran interessiert, ingame-plakatwände zu erstehen. und an plakatwände haben wir uns in der realen welt schon lange gewöhnt, in videospielen wird das sicher kein großes problem. auch schleichwerbung ist denkbar. beispielsweise könnten die healthpacks im nächsten borderlands-teil einfach durch cola-dosen ausgetauscht werden. man könnte redbulldosen passen in der nächsten cutscene platzieren oder solche dinge sogar, auf humorvolle weise, in die story integrieren.

handsome jack? is n snickers. wieso? immer wenn du hungrig bist, wirst du zum bullymong.

abgesehen davon find ich f2p eigentlich ganz angenehm, obwohl ich auf nem c64 meine ersten schritte tat. eigentlich fast ein demo-ersatz, mit der option für weniger als den vollpreis (~45€) eine menge umfang dazu zu erhalten.

wenn kinder, oder menschen auf geistigem niveau eines kindes, sich verpflichtet fühlen jeden spieler- und waffenskin im ingame-store für á 0,99 € zu ersteigern ist das in meinen augen ganz allein deren schuld.

bei gesetzesbrüchen gibt es ein altes sprichwort: unwissenheit schützt vor strafe nicht.
mMn gilt das fürs ganze leben.
 

Shadow_Man

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Großer Gott, bloß nicht noch mehr davon. Die Spielebranche wird schon genug geflutet damit. Und eine Version, die zum Antesten eines Spieles einlädt, das nennt man Demo, dafür braucht man kein Free-2-Play.
 

springenderBusch

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Großer Gott, bloß nicht noch mehr davon. Die Spielebranche wird schon genug geflutet damit. Und eine Version, die zum Antesten eines Spieles einlädt, das nennt man Demo, dafür braucht man kein Free-2-Play.

Weshalb geflutet ?
Wenn ein Titel schlecht ist scheitert er, ganz egal ob Free to Play oder klassisches Vertriebsmodell.
Wie Kerusame schon schrieb : Ist auch ein guter Weg Geld zu sparen und kostenlos rein zu schnuppern. Und wenn es gefällt und für einen Spieler persönlich langfristig motivierend ist und genug Inhalte bietet, kann man sich danach immer noch entscheiden etwas Geld in das Spiel zu stecken und damit die Arbeit der Programmierer - die einem gefällt - zu honorieren.

Beispiel bei mir : MechWarrior online. Es macht absolut Spaß mit einem Mech durch die Gegend zu stampfen und ich habe die letzte Woche so viel Partien wie nie zu vor gespielt..............aber nur wegen einer Challenge in der es was umsonst gab !
Das Spiel bietet mir persönlich einfach viel zu wenig Inhalt - nur Deathmatch und Deathmatch mit anderem Namen - um Geld zu investieren. Wäre noch ein vernünftiger Missionsmodus oder Eskortiermodus enthalten und die Entwickler würden den wenigen enthaltenen Karten nicht nur eine kleine neue Arenakarte pro Jahr hinzufügen, wäre zumindest Geld für Mechhangarbuchten geflossen. Eine Hangarbucht = 300 MC. 10 Mechbays = 3000 MC = 14,95 USDollar.
Aber wenn die Entwickler es nicht auf die Reihe bekommen wenigstens ein paar Inhalte zu erzeugen - weil sie einfach überfordert sind - und mir stattdessen im Laufe der Zeit bei Challenges 5 Mechbays, 1 ChampionMech und einen normalen Mech schenken...........Bitte, immer her damit aber dadurch gibt's ganz sicher kein Geld von mir.

Mal nur ein Beispiel wie Free to Play funktioniert wenn man sich nicht jeden Mist andrehen läßt.

P.S.: Stelle dir vor das Spiel wäre zum Vollpreis in den Laden gekommen und alle Battletechfans wären losgestürmt und hätten es sich geholt. Danach wären alle Fans nach Canada geflogen und hätten die Programmierer in den Orbit gesprengt.
 

MichaelG

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Ich mag keine F2P. Ich möchte 1 x das Spiel bezahlen und gut ist. Und nicht im dümmsten Falle wegen Pay to Win regelmäßig Geld abdrücken damit ich irgendwie weiterkomme.
 
TE
Desardh

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Es gibt nun mal auch F2P-Titel da bezahlt man gar nichts und bezahlt auch weiterhin nichts. Bestes Beispiel: Path of Exile. Ich warte immer noch auf ein gültiges Argument, warum so ein Titel weniger Wert sein solle als ein vergleichbares Vollpreisspiel, in denen nun mal auch bereits an allen Ecken mit Mikrotransaktionen und DLCs zusätzlicher Gewinn eingefahren wird - wohingegen Vorzeige-Titel wie Path of Exile lediglich kosmetische und spielerisch wertlose Ingame-Items anbieten, die niemand benötigt und fast einzig und allein den Zweck erfüllen, beim Kauf die Entwickler zu unterstützen. Warum nicht mehr davon und F2P damit besser und attraktiver, auch fairer, machen?

Was Molyneux anspricht ist eben die Tatsache, dass es viele Entwickler nicht so machen, wie sie es tun sollten, es in den Augen der Spieler richtig und fair zu machen. Da verstehe ich nicht, was es einzuwenden gibt. "Ich will einmal bezahlen" ist für mich keine Begründung, welche die Wertigkeit von F2P-Titeln wie dem genannten streitig machen könnte. Bei Titeln wie Ghost Recon Online oder was auch immer, darf man sich streiten, weil man sich bessere Waffen kaufen kann, das sehe ich ein. Was aber, wenn das Spiel kostenlos wäre und die einzigen Einnahmequellen weitere Map-Packs wären. Das wäre die selbe Situation wie wir sie mit jedem x-beliebigen Online-Shooter wie Call of Duty und Battlefield haben - nur halt 60 Euro gespart. Ist jetzt nur ein Beispiel und mir ist klar, dass sich viele beide dieser Reihen nicht kaufen würden und Activision/EA für den Teufel halten.

Hier geht es aber nunmal darum F2P-Modelle zu verbessern. Was ich nicht verstehe ist, warum sich in dieser Hinsicht so viele verbissen und kompromisslos dagegen wehren, wenn es doch in der Theorie und bei einigen wenigen Spielen wie PoE bereits in der Praxis eigentlich nichts zu bemängeln gibt, außer eben den in meinen Augen irrationalen Drang unbedingt vor dem Spielen 60 Euro ausgeben zu wollen.
 

MichaelG

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Weil wir uns wehren ? Weil in 99% der Fälle aus F2P Pay to Win gemacht wird und nur in den wenigsten Fällen ein echtes F2P dabei herauskommt.
 
TE
Desardh

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Ja, es gibt also eben auch die 1% und in der Aussage von Molyneux geht es darum, solche zu fördern und mehr davon zu entwickeln. Ich möchte nun wissen, was dagegen spricht, weil das scheinbar aufgrund der pauschalen Verdammung des F2P-Modells auch kritisiert wird. Siehe Shadows Post.
 

Worrel

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hmm, was mich an f2p wirklich ärgert ist, dass noch keiner sinnvolle werbeeinschaltungen ingame gebracht hat. ein CoD erreicht so viele millionen spieler, da wären redbull, coke und andere firmen sicher daran interessiert, ingame-plakatwände zu erstehen. und an plakatwände haben wir uns in der realen welt schon lange gewöhnt, in videospielen wird das sicher kein großes problem.
Du solltest dabei auch folgendes bedenken:

In der realen Welt sind Plakatwände für alle Passanten gemacht. Da gehen Mütter, Rentner, Schüler, Arbeitnehmer, Studenten, Putzfrauen, Müllmänner, Bankangestellte, Prominente, ... vorbei.
Dementsprechend vielfältig ist auch die Werbelandschaft. Da wird für Bausparverträge, Altersvorsorge, Kondome, eine aktuelle Fernsehsendung, Spendenorganisationen, McDonalds, Waschmittel, Urlaubsreisen, Parteien, ... geworben.

Werbung im Spiel hingegen dürfte auf die Zielgruppe ausgerichtet sein, sprich: man würde besonders häufig, wenn nicht sogar ausschliesslich neue Spiele, Hardware, Filme, BluRays, Cola, RedBull, McDonalds ... vorfinden.

Und dann gibt's ja noch die Werbeexklusivität - sprich: Wenn Coca Cola in dem Spiel Werbung macht, werden die wahrscheinlich auf einer Klausel bestehen, daß Pepsi nicht auch dort Werbung machen darf (und umgekehrt).
Und spätestens dann wird's nicht mehr realistischer, sondern unrealistisch.

Konnte man schon in Enter the Matrix gut sehen, wo es auch schon ingame Werbung gab, aber nur von rund drei verschiedenen Firmen. Total befremdlich, nervend und überhaupt nicht realistischer.


Zudem würde diese Entwicklung Spiele, die in der Vergangenheit spielen (als Werbung noch nicht so verbreitet war und daher nicht eingebunden wird) als Setting ins Aus katapultieren, weil moderne Settings durch die zusätzlichen Werbeeinnahmen wesentlich mehr Einnahmen generieren würden.


Und noch ein Punkt:
Viele Spiele verzichten auf echte Werbung zugunsten von fiktiven Marken.
 

SergeantSchmidt

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hmm, was mich an f2p wirklich ärgert ist, dass noch keiner sinnvolle werbeeinschaltungen ingame gebracht hat. ein CoD erreicht so viele millionen spieler, da wären redbull, coke und andere firmen sicher daran interessiert, ingame-plakatwände zu erstehen. und an plakatwände haben wir uns in der realen welt schon lange gewöhnt, in videospielen wird das sicher kein großes problem. auch schleichwerbung ist denkbar. beispielsweise könnten die healthpacks im nächsten borderlands-teil einfach durch cola-dosen ausgetauscht werden. man könnte redbulldosen passen in der nächsten cutscene platzieren oder solche dinge sogar, auf humorvolle weise, in die story integrieren.

handsome jack? is n snickers. wieso? immer wenn du hungrig bist, wirst du zum bullymong.

Damit man auch noch beim Zocken mit Werbung zugedröhnt wird? Deine Aussagen zeigen doch nur auf wie sehr uns die Firmen unter Kontrolle haben und wie leicht sie uns zum kauf eines ihrer Produkte verleiten können. Dich "ärgert" es das es keine Werbeeinschaltungen gibt. Würde es Dich also zufrieden stellen wenn es vor dem Matchbeginn nochmal schnell den neusten "Nike" oder "Coke" Werbespot gibt? Oder wenn Dir bei Borderlands im Ladebildschirm eine aufdringliche Frauenstimme Persil empfehlt?
 

Batze

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Es gibt nun mal auch F2P-Titel da bezahlt man gar nichts und bezahlt auch weiterhin nichts. Bestes Beispiel: Path of Exile. Ich warte immer noch auf ein gültiges Argument, warum so ein Titel weniger Wert sein solle als ein vergleichbares Vollpreisspiel

Weniger Wert bestimmt nicht.
Aber:
Ich bin ein Fan von Hack&Sly Games, also Diablo, Sacred, Titan Quest und wie sie alle heißen.
Natürlich habe ich auch PoE gespielt. 2 Chars voll durch den Normal Modus gejagt. Alle anderen angespielt. Auf meinem Steam Konto stehen da 61 Spiel Stunden. Also nicht unbedingt wenig.
Bei Diablo 3 haben sich da jetzt fast 1000 Stunden angesammelt. Bezahlen muste ich auch dafür. Mit der Erweiterung 80 €uronen.
Diablo 3 zocke ich weiterhin genüsslich, PoE, da war eigentlich schon nach 10 Stunden irgendwie die Luft raus. Lass ich seit Monaten liegen und es dümpelt nur so rum.
Auch wenn PoE sehr faires f2p ist.
Ja nun, wieso ist das wohl so? Frag dich doch mal selbst!
Bei anderen sogenannten f2p Titeln sieht es genauso aus.
 
TE
Desardh

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Ja nun, wieso ist das wohl so? Frag dich doch mal selbst!

Weil es dir nicht so sehr gefallen hat? Gibt sicherlich Leute, denen gefällt PoE besser, obwohl man sich darüber natürlich streiten kann. Auch wenn die Qualität von PoE nachweislich nicht auf einer Stufe mit Diablo steht, muss das nicht automatisch auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass es sich dabei um einen F2P-Titel handelt. Genauso gibt es viele andere Hack'n'Slays, die nicht spielerisch/technisch an Diablo und Co. heranreichen und dabei handelt es sich ebenfalls um kostenpflichtige Titel. Hat ja auch nicht jedes Studio die finanziellen Mittel um Spiele mit Produktionskosten in Millionenhöhe zu entwickeln, aber das ist eine ganz andere Sache.
 

Batze

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Weil es dir nicht so sehr gefallen hat? Gibt sicherlich Leute, denen gefällt PoE besser, obwohl man sich darüber natürlich streiten kann. Auch wenn die Qualität von PoE nachweislich nicht auf einer Stufe mit Diablo steht, muss das nicht automatisch auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass es sich dabei um einen F2P-Titel handelt. Genauso gibt es viele andere Hack'n'Slays, die nicht spielerisch/technisch an Diablo und Co. heranreichen und dabei handelt es sich ebenfalls um kostenpflichtige Titel. Hat ja auch nicht jedes Studio die finanziellen Mittel um Spiele mit Produktionskosten in Millionenhöhe zu entwickeln, aber das ist eine ganz andere Sache.

Aber genau das ist es eben.
Natürlich haben Blizzard &Co ganz andere finanzielle Möglichkeiten. Deshalb zahle ich da ja auch Vollpreis. Und genau deshalb sind diese Spiele in den allermeisten Fällen auch mehr Wert.
Und du fragtest ja nach dem Mehrwert.
Was nützt mir ein kostenloses/billiges Produkt wenn es, um es ganz genau zu sagen, Scheiße ist, gar nichts.
Ok, PoE ist weit davon entfernt Scheiße zu sein, aber Qualitativ eben nicht mein Ding. Und dabei meine ich noch nicht mal die erbärmliche Grafik. :-D
Und so ist es in 95% aller f2p Games (Eine wenige Ausnahmen gibt es ja).
Der eine kann damit zufrieden sein, der andere Pfeift darauf und kauft sich eben doch die bessere Qualität.
 

Kerusame

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Du solltest ..... Werbung zugunsten von fiktiven Marken.

du hast natürlich vollkommen recht, das muss ins spielprinzip passen und darf nicht gekünstelt wirken. 700x die selbe werbung macht einen sicher auch blöd im kopf.

aber deshalb hab ich auch von einer sinnvollen umsetzung gesprochen. pro CoD-map 3 firmen auf diversen plakaten macht da schon mehr sinn. des weiteren weiß man heute ja auch, dass die masse an spielern in völlig unterschiedliche schichten einzuordnen ist - auch wenn sich das klischee vom pickeligen teenager noch gut hält. klar, tampon werbung würde in CoD nicht sehr viele erreichen. aber von elektronik-marken über diverse getränke- oder lebensmittel-marken, kleider-marken (gta in converse und adidas?) wäre alles machbar. autohersteller geben auch ihre markenlogos etc. für rennspiele her, da kommt ihnen ein sehr gutes image zu. auch viele andere firmen könnten davon profitieren. diese werbung direkt in eine verkaufssteigerung umzulegen wäre natürlich idiotisch, aber gerade große firmen geben doch auch schon millionen für public relations (imagepflege) aus. hier ließe sich sicher einiges machen.

Damit man auch noch beim Zocken mit Werbung zugedröhnt wird? Deine Aussagen zeigen doch nur auf wie sehr uns die Firmen unter Kontrolle haben und wie leicht sie uns zum kauf eines ihrer Produkte verleiten können. Dich "ärgert" es das es keine Werbeeinschaltungen gibt. Würde es Dich also zufrieden stellen wenn es vor dem Matchbeginn nochmal schnell den neusten "Nike" oder "Coke" Werbespot gibt? Oder wenn Dir bei Borderlands im Ladebildschirm eine aufdringliche Frauenstimme Persil empfehlt?

und die möglichkeit vollpreistitel völlig gratis, ohne ingame-store, p2w und sonstigem, dank werbung zu finanzieren ist aus deiner sicht also blöd?
werbung zu ignorieren, wie beispielsweise beim fernsehen, ist für mich nicht gerade die geistige herausforderung. beim spielen soll das anders sein?
abgesehen davon find ichs ja lieb, wie du dich um das konsumverhalten von anderen sorgst, aber trägst du nur selbstgestricktes, baust dir dein eigenes essen hinten im hof an und lebst als eremit abgeschnitten von der welt?
falls nicht, kommst du zwangsläufig nicht um die größten unternehmen rum, jedenfalls so gut wie nicht. da macht es schon keinen unterschied mehr welche der knapp 6000 marken in nestle-besitz auf deinem nächsten einkauf sind.

hab ich eigentlich irgendwo was von werbespots bei, vor oder nach dem spielen geschrieben?
sieht mir nicht danach aus...
 

Vordack

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Soll das neue Unreal (Tournament?) nicht auf dem Free2Play Konzept beruhen?

Warten wir mal ab was es daran auszusetzen geben wird...
 

Worrel

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werbung zu ignorieren, wie beispielsweise beim fernsehen, ist für mich nicht gerade die geistige herausforderung. beim spielen soll das anders sein?
Ich weiß schon, warum ich kaum Fernsehen und wesentlich mehr DVDs/BRs schaue ...
 

Batze

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Soll das neue Unreal (Tournament?) nicht auf dem Free2Play Konzept beruhen?

Warten wir mal ab was es daran auszusetzen geben wird...

Nicht direckt.
Also da bastelt ja die Community die Inhalte und Epic gibt erstmal nur das Grundgerüst her.
Alles andere soll da eben die anderen machen und auf einer Platform hochladen, also selbst verkaufen oder auch Umsonst anbieten.
Epic bekommt davon seinen Anteil ab.
Die User kaufen also den eigentlichen Inhalt von anderen Zockern/Programmierern.
Im Prinzip auch eine Art von f2p.
 

Worrel

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und auch dabei bist du im normalfall product placement ausgesetzt. störts?
Das kommt ganz darauf an, wie es eingesetzt ist.

Wenn beispielsweise in einem Film in dem es gar nicht um Autos geht, elendig oft idyllische Szenen vorkommen, in denen auffallend eine bestimmte Automarke durch die Landschaft fährt, ist das definitiv störender, als wenn der Hauptcharakter gerne Kaffee <Marke X> trinkt und die Handlung eh oft in Büros angesiedelt ist und das immer im Hintergrund passiert.
Außerdem muß ja irgendein Auto etc verwendet werden, wenn die Geschichte das verlangt.
 

Sheggo

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er soll lieber mal sehen, dass er Godus wieder gerade biegt und gescheit released. aber ich fürchte der Zug ist bereits entgleißt :(

und von seinem "F2P" zum Reinschnuppern halte ich auch nix. ordentliche gratis Demo zum testen und dann ein Vollpreistitel, fertig.
es ist doch fast unmöglich, ein Spiel auf F2P Basis zu entwickeln, dass Leuten Spaß macht, die Geld investieren und gleichzeitig Leuten, die es kostenlos spielen. entweder haben die Freebies viel zu viele Einschränkungen, oder es lohnt sich nicht, überhaupt Geld für Features zu bezahlen.
 
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