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    Forenregeln


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PC Games Meisterwerke: Sonderausgabe mit den 50 wichtigsten Spielen und Serien aus 20 Jahren PC Games

Geeenau weil GeneralPauls Beitrag ja so toll war... Was hätte Petra denn auf dieses Genöle antworten sollen? Ausserdem wenn du unbedingt auf eine Antwort der Redaktion aus bist, wieso schreibst du dann keine PN, anstatt nur alles nachzuplappern was sowieso schon alle wissen bzw. geschrieben haben?? :-B *lol*

Ach wie schön, unser Wertungsfetischist meldet sich zu Wort. Wenn Du Dir die Mühe gemacht hättest, meinen Beitrag vollständig zu lesen, wäre Dir aufgefallen, dass ich das von GeneralPaul Gesagte lediglich aufgreife, um noch einmal etwas ausführlicher darzulegen und zu begründen, warum der Copy-und-Paste-Stil dieses Sonderheft - in meinen Augen - etwas unorganisiert und lieblos erscheinen lässt. Im Übrigen habe ich - anscheinend im Gegensatz zu Dir - nicht das geringste Problem damit, jemandem in einem Forum einfach mal beizupflichten. Aber Dir Komiker macht Rumpöbeln und irgendeinen hanebüchenen Quatsch von wegen "Nachplappern" zu erzählen ja offenbar mehr Spaß.

Und eben weil Petras Antwort auf GeneralPauls Kritik nicht ganz so offensichtlich gewesen wäre wie die auf das Standard-Rabäähh-Spiel-X-fehlt-Gemeckere - in dem ein Clown wie Du natürlich ganz vorne mit dabei ist - wäre sie ja so interessant gewesen, aber das ist vermutlich schlicht zu hoch für Dich ...
 
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@shaboo. Das mit den Wertungen ist in dieser Hinsicht gerechtfertigt, weil es zur Zeit von Unreal 2 keinen Shooter gab, der nur annähernd so eine Atmosphäre oder Spielewelt geboten hat wie eben Unreal2.

Was denn für eine Spielwelt bitte? Das war doch eben die größte Enttäuschung für alle vom ersten Unreal Begeisterten: Dass der zweite Teil eben kaum mehr als eine Aneinanderreihung einzelner Missionen war, die wenig miteinander verbunden hat. Stimmige Spielwelt und dichte Atmosphäre (auch durch den tollen Soundtrack) ist einerseits exakt das, was der erste Teil im Überfluss hatte und wofür er geliebt wurde, und andererseits genau das, was dem sterilen zweiten Teil vollkommen abgeht. "Man spielte hier einen High-Tech-Soldaten, der sich durch eine seichte Story ballert und lose verknüpfte Missionen erledigt." - um einfach mal wieder PC Games heute zu zitieren. Da boten die kurz zuvor erschienenen No One Lives Forever 2 oder Splinter Cell (auch wenn das kein FPS, sondern ein Third-Person-Schleich-Shooter sein mag) aus meiner Sicht schönere Welten und dichtere Atmosphären. Das einzig Bemerkenswerte an Unreal 2 war für mich - damals wie heute - der Flammenwerfer ...

Heute ist die Steuerung vielleicht schwammig, damals fand ich aber hat sie sich gut angefühlt und die Tester damals halt auch.

Was viele mittlerweile vergessen haben, aber damals schon schrecklich war: der unverschämt langsame - des Rennens anscheinend komplett unmächtige - Protagonist! Geht absolut gar nicht! Mach mal den Selbstversuch und bewege dich zehn Minuten in Far Cry 3 und anschließend zehn Minuten in Unreal 2. Du kriegst das Kotzen - garantiert! Zumal damals schon allen klar war, dass der einzige Grund hierfür der war, die dürftige Spielzeit (übrigens eine weitere der vielen Schwächen des Spiels) von 6-7 wenigstens auf 8-10 Stunden zu strecken.

Es geht mir nicht um die Wertungen eines Spiels,

Warum zitierst Du sie dann laufend?

aber Spiele die ein Genre geprägt haben wie eben AitD oder Cyberia hätten halt auch erwähnt werden können.

Da stimme ich Dir zu, aber 50 Titel sind halt auch nicht so wahnsinnig viel und am Ende muss da mehr weggelassen werden als tatsächlich ins Heft aufgenommen werden kann. Außerdem - und damit wären wir wieder bei meiner "nachgeplapperten" Kritik - lagen für diese Titel vielleicht einfach keine passenden Artikel vor (oder entsprachen nicht mehr heutigen Ansprüchen) und hätten daher aufwändig nachbearbeitet oder sogar vollständig neu geschrieben werden müssen - worauf man in der Redaktion offenbar wenig Bock hatte.
 
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Ich habe mir das Heft gekauft und bin zwar gerührt ob der - von mir aus gesehen - durchaus würdigen Spieleauswahl - einzig dass Diablo mit so viel Raum gewürdigt wurde, finde ich etwas übertrieben. Mich stört auch nicht, dass es sich dabei um wiederverwertete Artikel aus früheren PC Games-Ausgaben handelt - ich habe die PCG nur sehr sporadisch gekauft und kenne die meisten der Artikel daher nicht.
Was mich als bekennenden Freund der Spielekultur der 90er aber ärgert, sind die regelmässigen, flapsigen und unnötigen Kommentare bezüglich der heute angeblichen Unspielbarkeit der Titel aufgrund ihrer Präsentation. Warum sollte es keinen Grund mehr geben, Max Payne 1 heute noch zu spielen, wie der betreffende Schreiberling meint (ich hab's gerade kürzlich durchgespielt und finde es noch immer besser als Teil 1 und 3, auch das Gameplay finde ich immer noch einzigartig)? Einen genauso überflüssigen Kommentar (à la "wieso haben wir bei DER Grafik damals nur so viel Freude an dem Spiel haben können?") gibt es beim Hitman-Review zum 1ten Teil. Das sind nur zwei Beispiele einer Tendenz.
Es geht hier doch um 20 Jahre Spielegeschichte, da ist es doch offensichtlich, dass die hier aufgeführten Titel technisch gesehen allesamt veraltet sind - gemessen am heutigen Stand. Darauf rumzureiten finde ich vollkommen unnötig.
 
Ich habe mir das Heft gekauft und bin zwar gerührt ob der - von mir aus gesehen - durchaus würdigen Spieleauswahl - einzig dass Diablo mit so viel Raum gewürdigt wurde, finde ich etwas übertrieben. Mich stört auch nicht, dass es sich dabei um wiederverwertete Artikel aus früheren PC Games-Ausgaben handelt - ich habe die PCG nur sehr sporadisch gekauft und kenne die meisten der Artikel daher nicht.
Was mich als bekennenden Freund der Spielekultur der 90er aber ärgert, sind die regelmässigen, flapsigen und unnötigen Kommentare bezüglich der heute angeblichen Unspielbarkeit der Titel aufgrund ihrer Präsentation. Warum sollte es keinen Grund mehr geben, Max Payne 1 heute noch zu spielen, wie der betreffende Schreiberling meint (ich hab's gerade kürzlich durchgespielt und finde es noch immer besser als Teil 1 und 3, auch das Gameplay finde ich immer noch einzigartig)? Einen genauso überflüssigen Kommentar (à la "wieso haben wir bei DER Grafik damals nur so viel Freude an dem Spiel haben können?") gibt es beim Hitman-Review zum 1ten Teil. Das sind nur zwei Beispiele einer Tendenz.
Es geht hier doch um 20 Jahre Spielegeschichte, da ist es doch offensichtlich, dass die hier aufgeführten Titel technisch gesehen allesamt veraltet sind - gemessen am heutigen Stand. Darauf rumzureiten finde ich vollkommen unnötig.

Ja da stimme ich dir zu. Der Grund, dass sehr viel über die alten Spiele hergezogen wird ist, dass die Redakteure die heute in der PCG sitzen einfach zu wenig Spieleerfahrung mitbringen und die Spiele von damals doch gar nicht mehr kennen. Wenn mir heute jemand Max Payne 1 zeigen würde und ich hätte es noch nie gespielt würde ich auch sagen so nen Rotz. Fakt ist, wenn du ein Spiel aus deiner Kindheit bzw. Schulzeit kennst verbindest du immer etwas damit und das ist es was vielen dann so ein "das fühlt sich wie damals an" Spielgefühl gibt, was man von früher kennt und was man gerne gespielt hat. Wenn jetzt ein Redakteur diesen Titel das erste mal spielt, verbindet er rein gar nichts mit diesem Spiel, den Levels oder den Charakteren. Das ist der Grund wieso sie dann so Kommentare oder Fazits von sich geben...
 
Jounalistisch gesehen, ist das einfach mangelnde Souveränität. Es gibt wirklich nicht den geringsten Grund, sich jüngeren Generationen gegenüber - die natürlich mit ganz anderen technischen Erwartungen und Maßstäben groß werden - dafür zu rechtfertigen, jemals begeistert "Pac Man", "Summer Games", "Bard's Tale", "Doom", "Unreal", "Max Payne" oder was auch immer gespielt zu haben. Von der Inszenierung , Atmosphäre und Erwachsenheit von "Max Payne" oder der Gegner-KI und dem atmosphärischen Soundtrack von "Unreal" können sich auch heutige Spiele noch eine gehörige Scheibe abschneiden. Und hätte man sich ein wenig mehr an den Qualitäten des ersten Teil orientiert, wäre aus "Max Payne 3" vielleicht auch etwas mehr geworden als ein interaktiver Spielfilm. Gerade angesicht der Tatsache, dass heutige Spiele der Präsentation häufig eine eher unangemessen große Bedeutung beimessen, wirken solche Kommentare schlicht unprofessionell. Sollte das tatsächlich am zu geringen Durchschnittsalter der Redaktion liegen - was ich nicht beurteilen kann - wäre das natürlich eine ganz schlechte Ausrede, denn dann wäre man personell für solch ein Thema schlicht nicht aufgestellt und sollte sich dem konsequenterweise auch nicht in einem Sonderheft widmen. Vielleicht ist das ja auch einer der Gründe dafür, dass man viele alte Artikel einfach unverändert übernommen hat ...
 
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Ja da stimme ich dir zu. Der Grund, dass sehr viel über die alten Spiele hergezogen wird ist, dass die Redakteure die heute in der PCG sitzen einfach zu wenig Spieleerfahrung mitbringen und die Spiele von damals doch gar nicht mehr kennen.

Da musst du eine andere PCG-Redaktion meinen, als die die ich kenne.
Es gibt Spiele, die sind klasse gealtert und genauso gibt es welche, die einfach gar nicht gut gealtert sind. Und gar nicht mal nur grafisch sondern oft auch in Sachen Bedienung oder Spielmechanik. Nur weil wir ab und an anmerken, dass ein Klassiker von seinem Genre überholt wurde, kannst du nicht daraus schließen, dass der entsprechende Redakteur das Spiel nicht gespielt hat. Das ist einfach eine nüchterne Feststellung. In beinahe allen Fällen kümmert sich ein Red um einen Meisterwerke-Artikel der den Titel damals schon spielte. Und in allen Fällen spielt er ihn für den Artikel in der aktuellen Zeit nochmal. Ergo hat er den direkten Vergleich.
 
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Vioktors Kommentar kann ich nur unterstreichen. Bei den zwei Beispielen Hitman, Max Payne und Far Cry weiß ich ganz genau, dass der für die Artikel verantwortliche Redakteur (unser Herr Horn) alle drei Spiele schon damals bei Release gespielt und geliebt hat. Deshalb hat er ja auch diese Artikel geschrieben - wir setzen üblicherweise keinen Redakteur an solch einen Retro-Artikel, der das Spiel nur vom Hörensagen kennt. Das würde die ganze Idee hinter dem Artikel ja ab absurdum führen, schließlich geht es auch darum, dass sich ein Redakteur an das Spiel erinnert und davon erzählt, wie sich das Spiel damals eben so angefühlt hat.

Etwaige Anmerkungen zur Grafik sind so zu verstehen: Oft legen wir unseren Lesern es ans Herz, eines unserer Meisterwerke zu spielen, falls sie das noch nicht getan haben. Bei manchen geht das wunderbar (Half-Life 2 zum Beispiel), weil sie immer noch modern wirken - andere (ich denke da an Deus Ex) sind dagegen mit Vorsicht zu genießen für jemanden, der das Spiel nicht schon damals gespielt hat. Das liegt auch nicht immer an der Technik. Ein Master of Orion 2 etwa sieht gruselig aus, aber das würde ich auch heute noch jedem 4X-Fan empfehlen. Gerade viele 3D-Spiele sind aber sehr schlecht gealtert und ich finde es völlig okay, das in so einem Artikel zu erwähnen.
 
Etwaige Anmerkungen zur Grafik sind so zu verstehen: Oft legen wir unseren Lesern es ans Herz, eines unserer Meisterwerke zu spielen, falls sie das noch nicht getan haben. Bei manchen geht das wunderbar (Half-Life 2 zum Beispiel), weil sie immer noch modern wirken - andere (ich denke da an Deus Ex) sind dagegen mit Vorsicht zu genießen für jemanden, der das Spiel nicht schon damals gespielt hat. Das liegt auch nicht immer an der Technik. Ein Master of Orion 2 etwa sieht gruselig aus, aber das würde ich auch heute noch jedem 4X-Fan empfehlen. Gerade viele 3D-Spiele sind aber sehr schlecht gealtert und ich finde es völlig okay, das in so einem Artikel zu erwähnen.

Das ist vollkommen in Ordnung und das sollt ihr ja auch, zumal die Alterungsbeständigkeit von Titeln in der Tat sehr unterschiedlich ausfällt. Aber mit dieser Einschätzung ist es eben so wie mit vielen anderen: Sie werden nicht von allen geteilt. Während meine Beurteilung von Master of Orion 2 ähnlich ausfällt und ich auch der Bemerkung im Unreal-Video, das Spiel habe sich "überraschend gut gehalten", zustimmen würde, hat mich die Formulierung "auch wenn heutzutage Gameplay und Optik schon grenzwertig gealtert sind" im Zusammenhang mit Max Payne dann doch sehr überrascht. Mir persönlich fallen wenige elfeinhalb Jahre alte Titel ein, die sich in beiderlei Hinsicht derart gut gehalten haben wie dieser. Wenn Herr Horn Spiele vergleichbaren Alters kennt, die sich seiner Meinung nach deutlich besser gehalten haben, so würden mich deren Titel brennend interessieren.
 
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Die 3D Spiele sehen deshalb heute teilweise so miserabel aus, weil eben damals gerade alle auf diesen Vodoo Zug aufgesprungen sind und selbst Glide Emulatoren diese Spiele heute nicht gut emuliert kriegen. Ich finde viele Spiele die damals noch Software Rendering verwendet haben sehen heute teilweise noch besser aus. Da würden mir jetzt einfallen:

- The Need for Speed (1995)
- Redneck Rampage (1997)
- Cyberia 2 (1996)

Wirklich schlecht gealtert sind dagegen Spiele wie:
- Medal of Honor Allied Assault (2002)
- Fighting Force (1997)
- Terminal Velocity (1995)
- Half-Life (1998)

Diese Spiele sehen heute mit den verwaschenen Texturen wirklich grausig aus und auch wenn ich es versucht habe machen mir diese Spiele heute keinen Spass mehr. Da ist dann auch nichts mehr mit Nostalgie.. Pixel Grafik schau ich mir ohne Probleme stundenlang an, aber der verwaschene Texturbrei der ist einfach zu schlimm...:-B

@Peter

die von dir genannten Spiele sind alle um das Jahr 2000 rum. Ich dachte da eigentlich an Spiele von 1992 bis 1996. Ich glaube da sind Florian und Petra die einzigen die aus dieser Zeit viel zu erzählen haben - ich meine Bleifuss, Need for Speed und Virtuoso... wobei Virtuoso ja echt kultig ist ;)

Virtuoso_DOS_3DO_06.png
 
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Interessante Beiträge :-)

Es ist normal, dass in der Rückschau einzelne Spiele über- oder unterbewertet/-gewürdigt erscheinen. Denn die Beurteilung erfolgt ja immer zu einem bestimmten Zeitpuntk X und spiegelt die jeweilige Ära und das damalige Umfeld wieder. Es ist mE kaum möglich, den Einfluss einer Neuerscheinung auf künftige Titel vorherzusagen - manche Spiele oder Serien haben sich aus diversen Gründen einfach nicht durchgesetzt, andere laufen bis zum heutigen Tag. Und das häufig völlig unabhängig von der Qualität; manchmal bringen Studios oder Publisher einen sehr langen Atem mit, in anderen Fällen bricht das Team auseinander oder es gibt finanzielle Probleme, und schon endet eine hochgelobte Serie.

Was es mE heute nicht mehr in dem Maße gibt wie vor 15 oder 20 Jahren, ist diese fast schon bedingungslose Begeisterungsfähigkeit (sicher auch, weil die Entwicklungsschritte heutzutage nicht mehr so dramatisch sind wie einst bei Einführung der 3D-Grafik, bei der Sound-/Musik-Wiedergabe, bei der CD/DVD usw.). Ich weiß noch, dass wir zum Beispiel bei Cyberia damals erbittertste Debatten geführt haben. Aus meiner Sicht war das Ding spielerisch einfach ein absoluter Rohrkrepierer, der sich nur durch seine Rendergrafik hervorhob; ich fand's völlig öde. Andere Kollegen flippten förmlich aus, eben wegen der nie dagewesenen Grafik und der daraus resultierenden Atmosphäre. Bei Rebel Asssault 1 und 2 war die Konstellation dann genau umgekehrt ;-)

Petra
PC Games
 
Irgendwie unfreiwillig komisch, was ich hier so lese und wenn über bestimmte Titel gestritten wird.
Unter einem "wichtigen" Spiel verstehe ich einen Titel, der ein bestimmtes Genre stark beeinflusst oder vorangetrieben hat. Da würde ich den technischen Aspekt sogar komplett ausklammern, denn gute Spiele sind nicht wegen ihrer Optik oder dergleichen gut, sondern jene, die als komplettes Konstrukt überzeugen. Da stimme ich mit Petras Meinung zu Syberia vollkommen überein. Für damalige Verhältnisse eine edle Grafik, ohne Frage, aber spielerisch hat es keine nennenswerte Akzente gesetzt oder Konkurrenztitel gleichen Genres überragt.

Spielmechanik, Motivation, Atmosphäre/Story, gewisse Alleinstellungsmerkmale oder die Durchsetzung eines besonderen Features, das sich schnell zum neuen Standard in Genre-Spielen entwickelt hat - all das in der Summe macht in meinen Augen einen tatsächlich wichtigen Spieletitel aus.
 
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sauerlandboy79;9541567... Da stimme ich mit Petras Meinung zu Syberia vollkommen überein...[/QUOTE schrieb:
Hallo Sauerlandboy schön von dir zu lesen. Ähm weil du Syberia schreibst, meinst du wirklich Syberia? Wir meinen nämlich Cyberia=)

Syberia for Windows (2002) - MobyGames


Cyberia for 3DO (1996) - MobyGames


@Petra

Ich stimme dir zu, dass es heute nicht mehr so leicht ist, die Spieler mit einem neuen Spiel zu beeindrucken und an den Monitor zu fesseln wie noch vor 15 Jahren. Ich ertappe mich selber dabei, dass ich mir ein Spiel kaufe, es vielleicht ne Stunde anspiele und dann liegt es im Schrank. NFS Most Wanted (2012) war so ein Fall. Wenn ich da an das allererste NFS denke. Das habe ich tage-, wochenlang gespielt ohne, dass es mir langweilig war immer und immer wieder über die selben sieben Strecken zu heizen.
 
Spielmechanik, Motivation, Atmosphäre/Story, gewisse Alleinstellungsmerkmale oder die Durchsetzung eines besonderen Features, das sich schnell zum neuen Standard in Genre-Spielen entwickelt hat - all das in der Summe macht in meinen Augen einen tatsächlich wichtigen Spieletitel aus.

Das kann man so unterschreiben.

Unter einem "wichtigen" Spiel verstehe ich einen Titel, der ein bestimmtes Genre stark beeinflusst oder vorangetrieben hat. Da würde ich den technischen Aspekt sogar komplett ausklammern, denn gute Spiele sind nicht wegen ihrer Optik oder dergleichen gut, sondern jene, die als komplettes Konstrukt überzeugen.

Allerdings spielen technische Aspekte bei der Frage, ob ein Spiel "als komplettes Konstrukt überzeugt", eine wichtige Rolle. Gewisse Spielmechaniken und Features können in der Theorie noch so innovativ oder interessant sein; wenn sie technisch nicht vernünftig umgesetzt sind, wird das Spiel am Ende auch als Ganzes nicht überzeugen. Wenn Du noch einmal einen Blick auf die 50 Spiele des Sonderhefts wirfst, wirst Du feststellen, dass diese - im Großen und Ganzen weitgehend akzeptierten - Titel in ihrer überragenden Mehrzahl gerade auch technisch und optisch sehr gut oder gar überragend waren, und das ist sicher kein Zufall. Von daher: "nicht überbewerten": Ja; "komplett ausklammern": Nein.

Irgendwie unfreiwillig komisch, was ich hier so lese und wenn über bestimmte Titel gestritten wird.

Nun ja, was glaubst Du, was die Redaktion bei der Zusammenstellung der Titel für dieses Sonderheft gemacht haben wird? Richtig: Diskutiert. Ob ein konkreter Titel Deine obige Definition von "wichtiger Spieletitel" erfüllt, ist ja schließlich nicht in Stein gemeisselt, sondern prinzipiell erst mal diskussionswürdig. Von daher ist gegen einen Austausch über bestimmte Titel überhaupt nichts einzuwenden, zumal sich dieser - bei Wahrung einer gewissen Diskussionskultur - durchaus spannend, anregend und informativ gestalten kann. Albern wird es erst dann, wenn die Leute entweder nicht einsehen wollen, dass die Auswahl von 50 Meisterwerken nicht bedeutet, dass alle anderen Spiele keine Meisterwerke waren, oder sofort eine "lieblose Zusammenstellung von 0815-Spielen" entdeckt haben wollen - nur weil die eigenen Präferenzen offenbar anders aussehen. Selbstverständlich ist das Küren eines Quake, Half-Life oder Command & Conquer zu einem Meisterwerk weder besonders überraschend, noch originell oder innovativ, aber das zu sein ist auch nicht Sinn und Zweck eines solchen Sonderhefts - obwohl ein Anhang mit zehn vergessenen Perlen und Geheimtipps da sicher einen wunderbaren Kontrapunkt hätte setzen können.
 
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...eine "lieblose Zusammenstellung von 0815-Spielen" entdeckt haben wollen - nur weil die eigenen Präferenzen offenbar anders aussehen. Selbstverständlich ist das Küren eines Quake, Half-Life oder Command & Conquer zu einem Meisterwerk weder besonders überraschend, noch originell oder innovativ, aber das zu sein ist auch nicht Sinn und Zweck eines solchen Sonderhefts - obwohl ein Anhang mit zehn vergessenen Perlen und Geheimtipps da sicher einen wunderbaren Kontrapunkt hätte setzen können.

Ohje.. albern wird es eigentlich erst dann, wenn Diskutanten aus der Fassung geraten, persönlich werden und mit Beleidigungen wie Clown, oder Wertungsfetischist um sich werfen. Hast du vor ca. zwei Wochen in meinem Thread zu FarCry3 nicht behauptet, die ULCs "Lost Expeditions" wären für den Allerwertesten...?? nur weil sie dir nicht gefallen? Sorry aber in einem Thread schulmeistern und im anderen Polemik betreiben ist total indiskutabel du Wortheld :-B
 
Ohje.. albern wird es eigentlich erst dann, wenn Diskutanten aus der Fassung geraten, persönlich werden und mit Beleidigungen wie Clown, oder Wertungsfetischist um sich werfen. Hast du vor ca. zwei Wochen in meinem Thread zu FarCry3 nicht behauptet, die ULCs "Lost Expeditions" wären für den Allerwertesten...?? nur weil sie dir nicht gefallen? Sorry aber in einem Thread schulmeistern und im anderen Polemik betreiben ist total indiskutabel du Wortheld :-B

Wer mir auf völlig unqualifizierte Weise "Nachplappern" vorwirft, der ist für mich ein Clown, und wer die Aufnahme seiner Wunschtitel in eine Liste von Meisterwerken mit der Angabe irgendwelcher Wertungen zu belegen versucht, der ist für mich ein Wertungsfetischist. So einfach ist das, und das sage ich dann auch - mit "aus der Fassung geraten", wie Du das zu formulieren beliebst, hat das wenig zu tun. Meine Frage aus Thread #42 - warum Du laufend Spielewertungen zitierst, wenn es Dir angeblich gar nicht um die Wertungen eines Spiels geht - hast Du übrigens nach wie vor nicht beantwortet.

Ich habe auch nicht den geringsten Schimmer, in welchem Widerspruch meine Äußerungen hier zu denen im Far Cry 3-Thread stehen sollen. Ja, meiner Meinung nach sind die "Lost Expeditions" komplett für den Allerwertesten. Und natürlich sind sie das - MEINER Meinung nach - genau deshalb, weil sie MIR nicht gefallen. Wo ist denn da das Problem? Habe ich jemals irgendwo gefordert, dass alle anderen derselben Meinung sein müssen? Wenn sie Dir gefallen, ist das schön für Dich und damit habe ich auch nicht das geringste Problem. Konsens bei 95% der Spieler in den Ubisoft-Foren und auf Gamefaqs - andere Foren besuche ich eher selten - ist in jedem Falle, dass diese Missionen öde, linear und kurz und qualitativ Welten entfernt von den Inhalten des "Monkey Business"-ULCs sind - und dass sich zudem die Werbeaussage "40 Minuten zusätzliche Spielzeit" bei den meisten Spielern nicht einmal annähernd bewahrheitet hat. Von daher beruht meine Geringschätzung dieser Missionen nicht einfach nur auf irgendeiner unerklärlichen Laune, sondern hat ganz handfeste Gründe.
 
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Es ist nunmal so, dass "Meisterwerke" eine sehr hohe Wertung in Spielemagazinen einfahren, sonst würde ja nicht jeder drüber reden. Woher willst du wissen, dass es meine Wunschtitel sind?? Du kennst mich überhaupt nicht. Ich habe diese Titel lediglich genannt, weil die mir ganz spontan als "Meisterwerk" eingefallen sind. Auch habe nicht irgendwelche Wertungen genannt, sondern die, die die PCGames bzw. PlayTime damals vergeben hatte.

Zum Thema Beleidigungen: Was du über jemanden denkst ist eine Sache, was du aber in einem öffentlichen Forum verbreitest eine andere! Denk mal drüber nach!
 
Es ist nunmal so, dass "Meisterwerke" eine sehr hohe Wertung in Spielemagazinen einfahren

Das kann so sein, muss es aber nicht. Abgesehen davon, dass sich die Frage, ob ein Titel tatsächlich ein "Meisterwerk" seines Genres darstellt, oft erst mit etwas zeitlichem Abstand zu seiner erstmaligen Veröffentlichung und Bewertung beurteilen lässt, gibt es durchaus Meisterwerke, deren Bewertungen zu ihrem Erscheinungszeitpunkt wenig spektakulär waren, etwa HOMM 2/3 mit 78%/81% oder Fallout mit 80%.

Woher willst du wissen, dass es meine Wunschtitel sind?? Du kennst mich überhaupt nicht. Ich habe diese Titel lediglich genannt, weil die mir ganz spontan als "Meisterwerk" eingefallen sind.

Offenbar hättest Du diese Titel gerne als Meisterwerke im Sonderheft berücksichtigt gesehen und hast versucht dies mit den damaligen Wertungen in PC Games zu begründen. In diesem Sinne "Wunschtitel", selbstverständlich nicht unbedingt in dem Sinne, dass es sich hierbei um Deine persönlichen Lieblingsspiele handelt - versteht sich eigentlich von selbst.

Zum Thema Beleidigungen: Was du über jemanden denkst ist eine Sache, was du aber in einem öffentlichen Forum verbreitest eine andere! Denk mal drüber nach!

Das werde ich tun (wobei ich Clown und Wertungsfetischist eher moderat beleidigend finde), wenn Du vielleicht zukünftig etwas vorsichtiger mit Vorwürfen wie "Nachplappern" bist, denn auch das ist beleidigend und war ebenso öffentlich ...
 
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Ich persönlich warte noch auf eine Samlung all eurer Magazine als eBook... musste meine Sammlung von den Ausgaben 1994-2006 entsorgen... kein Keller/Dachboden in der neuen Wohnung damals gehabt... oh mann
Ganz ehrlich: Du hast mein zutiefst emfundenes aufrichtiges Mitleid. Ich stelle mich seit 8 Jahren regelmässig schützend vor meine PCG-Sammlung (ab 01/1995) wenn meine Noch-Freundin (und baldige Gemahlin) mal wieder einen ihrer Aufräum-Schübe hat und mit den Worten "Das liest du eh nicht mehr." und "Wann hast du da zuletzt mal reingesehen?" die Übergabe meiner jahrzehntelangen Sammlung dem nahgelegenem Papiermüll-Container fordert. ;) Bisher bin ich standhaft geblieben, auch wenn die Stehsammler in den Keller umziehen mussten.

Ist halt die frage, was man unter "wichtig" versteht. "Z" ist sicher toll, hatte aber kaum Einfluss aufs Genre, während z.B. Warcraft 3 die Echtzeitstrategie auf Jahre hinaus geprägt hat.
Ehh wieso kein, Doom, wieso kein Cyberia, wieso kein Raptor call of the Shadows, och ne. Outcast ist nicht wirklich ein Meisterwerk, wieso kein Bleifuss2 wieso kein Undying, oh man ihr hättet bei diesem Sonderheft so wirklich was rausreißen können, aber nein. Es wird wieder mal der bekannte langweilige Käse abgearbeitet.Kein Rally Racing 97 was damals das Rallye Genre geprägt hat, FarCry sieht heute einfach nur noch Scheisse aus und ist weder spielerisch noch technisch ein "Meisterwerk" Kein Ton von Need for Speed 1. Sorry PCGames, das sind keine Meisterwerke, das ist eine lieblose Zusammenstellung von 0815 Spielen...
Es gab in den vergangenen 20 Jahren garantiert mehr als 50 Spiele, die das Prädikat "Meisterwerk" verdient haben. In die Diskussion, warum im Heft nun gerade diese 50 Spiele(-serien) erwähnt und andere nicht bedacht werden, will ich mich jetzt gar nicht reinhängen, denn eine derartige Beurteilung geschieht immer nach subjektiven Gesichtspunkten. (Ich z.B. habe seinerzeit das angesprochene Rally Racing 97 gespielt und geliebt, aber als Meisterwerk würde ich es persönlich nicht einstufen.)

Im Prinzip stellt sich doch nur die Frage: Wie muss ein Spiel sein, um ein Meisterwerk zu sein?

Zu dieser Frage handfeste Fakten, Merkmale oder Kennzahlen zu nennen fällt zumindest mir sehr schwer. Um das Beispiel "Z" noch einmal aufzugreifen: "Z hat das Genre nicht oder nur kaum beeinflusst." Na und? Deswegen kann es doch trotzdem ein (gemessen an den Maßstäben seiner Zeit) überragend gutes Spiel und somit ein "Meisterwerk" sein. "Prince of Persia" hat das J'n'R-Genre auch nicht neu erfunden, dennoch ist es ein, meiner Meinung nach, Meisterwerk in der Geschichte der Videospiele. Klar gibt es solche Spiele, die ganz nebenbei auch noch ein Genre neu erfinden oder masgeblich beeinflussen, allerdings ist das keine Vorraussetzung um ein Meisterwerk zu sein.

Für mich ist ein Spiel dann ein Meisterwerk, wenn man es auch nach Jahren noch aus dem Schrank holt und immer noch Spaß daran hat. Denn das ist mMn der Sinn und Zweck eines Spiels, nämlich den Spieler zu unterhalten. Und ein "FarCry 1" sieht heute noch genauso aus wie zu seiner Veröffentlichung und damals hat ganz sicher keiner gesagt "Man, sieht das Scheisse aus.". Das sich die Technik in den letzten 10 Jahren massiv gesteigert hat ändert nichts an den Grafikqualitäten dieses Spiels ... man muss eben nur das Alter im Hinterkopf haben. Hitchcooks "Die Vögel" ist auch heute noch ein unglaublich guter Film, auch wenn seine Technik im Hinblick auf Erzählweise, Kameraführung etc. aus heutiger Sicht sehr antiquiert anmutet.

wo ist die Geoff Crammond Grand Prix Reihe????
Hat wahrscheinlich auf Platz 51 ganz knapp den Einzug in dieses Heft verpasst. ^^
 
Ganz ehrlich: Du hast mein zutiefst emfundenes aufrichtiges Mitleid. Ich stelle mich seit 8 Jahren regelmässig schützend vor meine PCG-Sammlung (ab 01/1995) wenn meine Noch-Freundin (und baldige Gemahlin) mal wieder einen ihrer Aufräum-Schübe hat und mit den Worten "Das liest du eh nicht mehr." und "Wann hast du da zuletzt mal reingesehen?" die Übergabe meiner jahrzehntelangen Sammlung dem nahgelegenem Papiermüll-Container fordert. ;) Bisher bin ich standhaft geblieben, auch wenn die Stehsammler in den Keller umziehen mussten.

Selbst wenn man eine Freundin/Frau hat, so sollte doch jeder sein Zimmer/Eckchen haben, wo er seine Schätze/Sammlungen hat und die auch für den anderen Tabu sind und nichts ohne Erlaubnis weggeworfen werden sollte.
Frauen sammeln schließlich ja auch diverse Sachen ;-)

Was ich vor allem hier schade finde, wenn ich das richtig sehe, ist kein Operation Flashpoint in der Liste... Das gabs doch schon vor den ganzen Call of Dutys, Battlefields und war quasi der Wegbereiter für große Schlachten. Es war das erste oder eines der ersten Spiele in denen man im MP zu Lande, in der Luft und auf dem Wasser kämpfen konnte. Außerdem hatte es dieses einzigarte, realistische Gameplay. Es spielt sich selbst heute noch großartig und kann man auch noch kaufen (Heißt jetzt nur ArmA:Cold War Assault).
 
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