Ich persönlich warte noch auf eine Samlung all eurer Magazine als eBook... musste meine Sammlung von den Ausgaben 1994-2006 entsorgen... kein Keller/Dachboden in der neuen Wohnung damals gehabt... oh mann
Ganz ehrlich: Du hast mein zutiefst emfundenes aufrichtiges Mitleid. Ich stelle mich seit 8 Jahren regelmässig schützend vor meine PCG-Sammlung (ab 01/1995) wenn meine Noch-Freundin (und baldige Gemahlin) mal wieder einen ihrer Aufräum-Schübe hat und mit den Worten "Das liest du eh nicht mehr." und "Wann hast du da zuletzt mal reingesehen?" die Übergabe meiner jahrzehntelangen Sammlung dem nahgelegenem Papiermüll-Container fordert.

Bisher bin ich standhaft geblieben, auch wenn die Stehsammler in den Keller umziehen mussten.
Ist halt die frage, was man unter "wichtig" versteht. "Z" ist sicher toll, hatte aber kaum Einfluss aufs Genre, während z.B. Warcraft 3 die Echtzeitstrategie auf Jahre hinaus geprägt hat.
Ehh wieso kein, Doom, wieso kein Cyberia, wieso kein Raptor call of the Shadows, och ne. Outcast ist nicht wirklich ein Meisterwerk, wieso kein Bleifuss2 wieso kein Undying, oh man ihr hättet bei diesem Sonderheft so wirklich was rausreißen können, aber nein. Es wird wieder mal der bekannte langweilige Käse abgearbeitet.Kein Rally Racing 97 was damals das Rallye Genre geprägt hat, FarCry sieht heute einfach nur noch Scheisse aus und ist weder spielerisch noch technisch ein "Meisterwerk" Kein Ton von Need for Speed 1. Sorry PCGames, das sind keine Meisterwerke, das ist eine lieblose Zusammenstellung von 0815 Spielen...
Es gab in den vergangenen 20 Jahren garantiert mehr als 50 Spiele, die das Prädikat "Meisterwerk" verdient haben. In die Diskussion, warum im Heft nun gerade diese 50 Spiele(-serien) erwähnt und andere nicht bedacht werden, will ich mich jetzt gar nicht reinhängen, denn eine derartige Beurteilung geschieht immer nach subjektiven Gesichtspunkten. (Ich z.B. habe seinerzeit das angesprochene Rally Racing 97 gespielt und geliebt, aber als Meisterwerk würde ich es persönlich nicht einstufen.)
Im Prinzip stellt sich doch nur die Frage:
Wie muss ein Spiel sein, um ein Meisterwerk zu sein?
Zu dieser Frage
handfeste Fakten, Merkmale oder Kennzahlen zu nennen fällt zumindest mir sehr schwer. Um das Beispiel "Z" noch einmal aufzugreifen: "Z hat das Genre nicht oder nur kaum beeinflusst." Na und? Deswegen kann es doch trotzdem ein (gemessen an den Maßstäben seiner Zeit) überragend gutes Spiel und somit ein "Meisterwerk" sein. "Prince of Persia" hat das J'n'R-Genre auch nicht neu erfunden, dennoch ist es ein, meiner Meinung nach, Meisterwerk in der Geschichte der Videospiele. Klar gibt es solche Spiele, die ganz nebenbei auch noch ein Genre neu erfinden oder masgeblich beeinflussen, allerdings ist das keine Vorraussetzung um ein Meisterwerk zu sein.
Für mich ist ein Spiel dann ein Meisterwerk, wenn man es auch nach Jahren noch aus dem Schrank holt und immer noch Spaß daran hat. Denn das ist mMn der Sinn und Zweck eines Spiels, nämlich den Spieler zu unterhalten. Und ein "FarCry 1" sieht heute noch genauso aus wie zu seiner Veröffentlichung und damals hat ganz sicher keiner gesagt "Man, sieht das Scheisse aus.". Das sich die Technik in den letzten 10 Jahren massiv gesteigert hat ändert nichts an den Grafikqualitäten dieses Spiels ... man muss eben nur das Alter im Hinterkopf haben. Hitchcooks "Die Vögel" ist auch heute noch ein unglaublich guter Film, auch wenn seine Technik im Hinblick auf Erzählweise, Kameraführung etc. aus heutiger Sicht sehr antiquiert anmutet.
wo ist die Geoff Crammond Grand Prix Reihe????
Hat wahrscheinlich auf Platz 51 ganz knapp den Einzug in dieses Heft verpasst. ^^