Beim Kaugummi-Verbrauch ist das widerum Duke Nukem ("It's time to kick ass und chew bubble gum")
Und du weißt doch sicher wie der Spruch weiter geht: "and I'm all out of gum". Also nix mit Kaugummi kauen.
Aber die Kriterien mancher Leute hier... nenene.
"Das hab ich 5x gespielt" oder "Das find ich am geilsten".
Ich weiß nicht wie hoch der Altersdurchschnitt hier ist, aber vermutlich haben eine ganze Menge der Leute die Spiele aus den 90ern überhaupt nicht gespielt. Bei solchen Umfragen läuft es deswegen immer aufs gleiche hinaus: Den meisten ist CoD gerade am präsentesten, deswegen wird es am häufigsten gewählt. Dadurch entstehen solche paradoxen Ergebnisse wie, dass CoD gleichzeitig das enttäuschendste und auch das beliebteste Spiel ist.
Ich würd es so darstellen:
- Wolfenstein -> Doom -> Quake
Seit Quake (Mouseaim etabliert) hat sich am Gameplay kaum noch etwas getan.
- Half-Life (Skriptsequenzen, Setting, Waffen nachladen), evtl. CS ("Realismus" aka Waffen schießen nicht auf's Zielkreuz und Spieler sterben mit 2 Kugeln)
- Halo -> CoD (Konsolen, und vor allem wurde das Genre durch die beiden Reihen extrem populär auch unter nicht-Spielefans)
Alles andere hatte nicht so wirklich großen Einfluss gehabt, auch HL2 nicht. Wenn man bedenkt, dass sich die meisten Spiele immer nur auf das stützten was die oben genannten Titel etabliert haben. Eigentlich darf man auch Spiele wie Descent oder Future Shock nicht vergessen (echte 3D Umgebung, Polygongegner, bei Future Shock auch Items wie Granaten, eine Story, Fahrzeugabschnitte die ohne Mouseaim kaum zu bewältigen sind, weitläufige Levels...) aber wirklich eingeschlagen haben die nicht.
Was davon ist jetzt das "beste"? Eh eine blöde Frage, weil sich die Güte eines Spiels nicht objektiv messen lässt.
Eigentlich kommt aber nur
Doom wirklich in Betracht.
Doom hat vor allem Netzwerk oder Modem Multiplayer geboten und ausserdem die Möglichkeit für usergenerierten Content mitgebracht, durch den Leveleditor. Ausserdem gab es in Doom die Möglichkeit Gameplay Demos aufzunehmen die man im Spiel selbst wieder abspielen und vor allem auch mit anderen austauschen konnte, genau wie die Maps. (an Fraps war zu der Zeit ja nicht zu denken) Also für den Community Aspekt hat Doom echt einige wichtige Grundlagen aufgebaut. Also mal ganz abgesehn vom Gameplay selbst bot Doom auch genau die Möglichkeiten die heute so extrem wichtig sind, und das obwohl das Internet 93 noch lange nicht das war was es heute ist.
Selbst Quake hat da eigentlich nur nochmal nachgelegt, und vor allem war natürlich die Technik zu der Zeit weiter entwickelt. Aber die genialsten und prägendsten Ideen hatte definitiv Doom.