Ich bin seit geschätzten 12 Jahren Abonnent aber wollte dieses schon lange beenden. Bisher hielt mich Bequemlichkeit davon ab, aber mittlerweile sind alle meine, nicht lebenswichtigen, Ausgaben wieder auf dem Prüfstand.
Die Idee einer echten App ist super. Die Pebble-Version fand ich eine ziehmliche Krücke; im Endeffekt war das nur ein PDF des Magazins. Von daher würde mich ein gutes digitales Abo schon reizen und die Probefassung werde ich mir bei Gelegenheit ansehen. Außerdem werde ich wohl abwarten was für Möglichkeiten Bestandskunden geboten wird das Digitale freizuschalten, beziehungsweise darauf umzusteigen.
Allerdings mache ich mir bei der Preisgestaltung keine echte Hoffnung. Mir ist klar, dass die gedruckte Ausgabe in der Produktion nur wenig teurer ist als eine Digitalversion. Zumindest ist das bei Büchern wohl so. Trotzdem kommt "in etwa" der gleiche Preis für mich nicht in Frage. Das Internet ist mit dem iPad immer nah und bietet genug Alternativen.
Ich bin gerne bereit für mein Lesevergnügen zu zahlen. Aber nicht das was der deutsche Markt sich vorstellt (siehe Der Spiegel, Süddeutsche Zeitung, ...). Da lese ich lieber online oder zahle für englische Digitalmagazine. Abonnements waren in den USA schon immer stark vergünstigt (The New Yorker kostet im Print-Abo 75% weniger als am Kiosk) und bei Digitalabos ist der Unterschied noch deutlicher. Aktuell beziehe ich: The New Yorker (47 Ausgaben plus Zugriff auf das gesamte Online-Archiv für €55 im Jahr), Popular Science (€14) und MAD Magazine (€9).
Das sind vielleicht Kampfpreise aber Magazin-Apps konkurrieren, in meinen Augen, nicht gegen Print sondern gegen kostenlos. Und dank Apps wie Flipboard oder Pulse werden RSS-Feeds & Co sogar fast wie ein Magazin aufbereitet, dessen Inhalte man sich selbst zusammenstellen kann.
Trotzdem wünsche ich Euch viel Glück und Erfolg mit der neuen App!
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