Batze
Spiele-Professor/in
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Ich war mal so frei, den Satz etwas zu korrigieren..
Bin ich mit einverstanden.
Ich war mal so frei, den Satz etwas zu korrigieren..
/wirft einfach mal die Charakterklasse "Elementarschamane" aus WoW in den Raum, die früher als Wort im offiziellen Forum zensiert wurde.
Zum Thema: Mobbing ist scheiße. Sexismus ist scheiße. Ich halte die Communitymanager bis zu einem gewissen Grad für mitverantwortlich für das bestehende Klima in Foren und und auch In-Game. Da wird viel zu oft eben nicht durchgegriffen, obwohl es eindeutige Verstöße gegen die Netiquette gibt. Und es ist bezeichnend, dass hier wieder mal ein Blizzard-Titel im Fokus der Berichterstattung steht, obwohl das Problem wohl eher weit verteilt sein dürfte. So langsam ist das ein echtes "Qualitätsmerkmal"
Hachje, all diese bösen Anfeindungen. Ganz im Ernst: wer sich davon stark beeinflussen lässt wird auf kurz oder lang nicht glücklich in Onlinespielen. Ja, das ist scheiße aber um fair zu sein nimmt mich nichts davon mit. Ich wurd schon als "europäischer Faschist" bezeichnet weil ich gewagt hatte einen US-Amerikaner zu fragen ob er die Taktiken für den Raid kennt, ich war Nazi, meist aber bin ich ein "Libtard" (weil man in den USA ja nur zwei politische Richtungen kennt) oder einfach ein arroganter Sack. Das Letztere versteh ich grundlegend als Kompliment, vielen Dank. Mir echt total wurscht.
Ich muss aber dann mal eine Sache dazu beisteuern die mMn bisher etwas zu kurz kam: Ich oute mich selten als Deutscher. Nicht etwa wegen Anfeindungen gegen mich als Deutschen sondern... wegen der anderen Deutschen und ihrem UNERTRÄGLICHEN Verhalten. Penetrant widerwärtiges Bonzenkindergetue und Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten gepaart mit asozialem "oh der ist deutsch? dann sprech ich jetzt nur noch auf deutsch, egal ob der Rest des Raids es versteht oder nicht" (das treibt mich übrigens zur Weißglut, ich weigere mich konsequent deutsch zu reden sobald auch nur eine Person dabei ist die es nicht versteht).
Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online, das ist schon fast wie damals im Spanienurlaub als ich spontan beschloss englisch zu reden nachdem eine Horde besoffener Deutscher den Laden stürmte und Currywurst verlangte. Nein, nicht auf ner spanischen Insel. Wir reden hier von einem 150.000 Einwohner Städtchen irgendwo im Nirgendwo in Spanien.
Von daher... ich bin Europäer, das ist alles was ich dazu preisgeb i.d.R., kein Bock auf diesen ganzen irrelevanten Firlefanz oder Deutsche die glauben nur weil ich zufällig dort geboren wurde und lebe sei ich plötzlich ihr persönlicher Tourguide oder best buddy.

Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten legst du doch gerade gegenüber deinen Landsleuten an den Tag in dem du dich über irgendwelche Mitmenschen im Urlaub, online oder sonstwo beschwerst.![]()
Ins Extreme geführt, dürfte man sich dann über gar nichts mehr beschweren, um keine Heulsuse zu sein. Passt für mich nicht. Das ist in etwas so, wie wenn man Toleranz für die Intoleranten fordert, weil man ja sonst auch intolerant ist...Hachje, all diese bösen Anfeindungen. Ganz im Ernst: wer sich davon stark beeinflussen lässt wird auf kurz oder lang nicht glücklich in Onlinespielen. Ja, das ist scheiße aber um fair zu sein nimmt mich nichts davon mit. Ich wurd schon als "europäischer Faschist" bezeichnet weil ich gewagt hatte einen US-Amerikaner zu fragen ob er die Taktiken für den Raid kennt, ich war Nazi, meist aber bin ich ein "Libtard" (weil man in den USA ja nur zwei politische Richtungen kennt) oder einfach ein arroganter Sack. Das Letztere versteh ich grundlegend als Kompliment, vielen Dank. Mir echt total wurscht.
Ich muss aber dann mal eine Sache dazu beisteuern die mMn bisher etwas zu kurz kam: Ich oute mich selten als Deutscher. Nicht etwa wegen Anfeindungen gegen mich als Deutschen sondern... wegen der anderen Deutschen und ihrem UNERTRÄGLICHEN Verhalten. Penetrant widerwärtiges Bonzenkindergetue und Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten gepaart mit asozialem "oh der ist deutsch? dann sprech ich jetzt nur noch auf deutsch, egal ob der Rest des Raids es versteht oder nicht" (das treibt mich übrigens zur Weißglut, ich weigere mich konsequent deutsch zu reden sobald auch nur eine Person dabei ist die es nicht versteht).
Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online, das ist schon fast wie damals im Spanienurlaub als ich spontan beschloss englisch zu reden nachdem eine Horde besoffener Deutscher den Laden stürmte und Currywurst verlangte. Nein, nicht auf ner spanischen Insel. Wir reden hier von einem 150.000 Einwohner Städtchen irgendwo im Nirgendwo in Spanien.
Von daher... ich bin Europäer, das ist alles was ich dazu preisgeb i.d.R., kein Bock auf diesen ganzen irrelevanten Firlefanz oder Deutsche die glauben nur weil ich zufällig dort geboren wurde und lebe sei ich plötzlich ihr persönlicher Tourguide oder best buddy.
Sich beschweren = Wenn's nicht nach mir geht heul ich?Ins Extreme geführt, dürfte man sich dann über gar nichts mehr beschweren, um keine Heulsuse zu sein. Passt für mich nicht. Das ist in etwas so, wie wenn man Toleranz für die Intoleranten fordert, weil man ja sonst auch intolerant ist...

Wenn man große Gruppen der Bevölkerung eines Landes über den gleichen Kamm schert und vorverurteilt.![]()
Kennst du eigentlich das Toleranz-Paradoxon?
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Hat er das? Ich hatte eher den Eindruck, dass er da eigene Erfahrungen und sein dementsprechendes Verhalten bzw. Reaktion beschrieben hat.
Wusste nicht, dass dies philosophisch untermauert ist, aber die Logik dahinter hatte ich auch ohne Popper bereits 2001 von selbst ergründet.![]()

Ich sehe in der Aussage eine gewisse Scham bezüglich seiner eigenen Herkunft. Soll ich den hübschen Comic trotzdem nochmal auspacken obwohl du es schon kennst?![]()
...Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online...
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Fremdschämen ist für mich nicht dasselbe wie sich für die eigene Herkunft schämen. Er schrieb ja:
Das interpretiere ich daher nicht so, als ob er sich schämen würde, Deutscher zu sein, sondern er schämt sich dafür, dass es solche Deutsche gibt.
In dem Punkt sind wir uns auf jeden Fall einig: Sich für die eigene Herkunft schämen ist daneben - schliesslich kann man ja nichts dafür, in welche Nation oder in welchen Kulturkreis man hineingeboren wurde. Selbiges gilt im übrigen auch für "Rasse" oder "Geschlecht". So werde ich mich nie dafür entschuldigen oder schämen, "weiss" oder ein Mann zu sein.
Was den Comic betrifft: Nein, den kenne ich nicht (hab nur den Wiki-Eintrag zum Toleranz-Paradoxon gefunden). Daher: Bitte posten!![]()

Da haut die Redaktion der PCG aber mal wieder ein Thema raus...
Wer es nicht verstanden hat, hier geht es um Sexismus und nicht um die Debatte wie sehr in online-Games gehatet, beschimpft usw wird.
Das hätte der Redakteur auch dementsprechend rüberbringen müssen.
Das beschimpft, gehatet usw wird, das weiß jeder und da ist keiner von uns drüber glücklich. Ein Problem unserer Zeit welches auch bei Twitter, Facebook usw sehr weit verbreitet ist und begünstigt wird dadurch, das man den Anderen nicht direkt in die Augen schaut bzw meistens anonym ist. Die Möglichkeit bei der Masse für eine Ermahnung ist leider kaum gegeben.
Sexismus ist aber nochmal eine Steigerung und mehr denn je ein aktuelles Thema wie unzählige Berichte in den Nachrichten zeigen. Frauen nehmen das Thema anders auf, es nimmt sie mehr mit weil Frauen oft sensibler sind wie Männer. Frauen müssen tagtäglich mehr kämpfen als Männer, weil sie immer noch als das dummchen hintern Herd betrachtet werden womit der Mann machen kann was er will. Viele Frauen werden Zuhause immer noch unterdrückt und geschlagen. Auch um eine gute Position auf der Arbeit muss eine Frau immer noch mehr kämpfen als ein Mann. Und dann wird die Frau auch noch für die gleiche Arbeit oft schlechter bezahlt.
Genau darauf macht die Dame anhand des Spiels in dem Video aufmerksam.
Und ich finde es gut das sie darauf aufmerksam macht, denn selbst hier bei den Antworten einiger User merke ich, das wir immer mehr abstumpfen und solch wichtige Themen, über das sich eine moderne Gesellschaft definieren muss, einfach runtergespielt werden.
Oft zu unbedacht die Antworten hier oder von einem egoistischen Standpunkt geführt.
Was ich vielleicht einfach abtun oder überhören kann, das kann den nächsten in gleicher Situation schwer mitnehmen. Jeder Mensch ist anders.
Und Frauen sind nunmal sensibler.
Das gebe ich hier jedem mal zu bedenken.
Zu oft wird geschwiegen in unserer Gesellschaft. Immer mehr geht der soziale Aspekt der so immens wichtig ist für uns Menschen einfach unter.
Damit drückt man die Frau im Allgemeinen doch wieder in eine Opferrolle, was aber a.) so nicht richtig ist und b.) nicht hilfreich ist. Ich als Erzieher habe sechs Jahre Ausbildungszeit (Erstausbildung + Erzieherausbildung) mit Frauen unterschiedlichster sozialer Schichten verbracht. Manche waren tatsächlich ziemlich sensibel, aber viele trugen ein echt dickes Fell und wussten ziemlich genau mit Respektlosigkeit umzugehen. Im Gegenzug gibt es auch sehr sensible Männer und eben Kerle, die hart wie Kruppstahl sind.Aber eben nicht nur im Internet. Natürlich auch außerhalb des Netzes. Wobei ich aber (den nicht ganz unberechtigten) Eindruck habe, dass insbesondere im Internet ein Maß an Respektlosigkeit, Hetzerei und Ignoranz gegenüber der Menschenwürde herrscht, dass mir dabei echt schlecht wird.
Noch ein Natchtrag zu Sinners er spricht englisch weil es ihm zu peinlich ist deutscher zu sein. Nun, wie es scheint hat er noch nie englische Touristen erlebt, dann dann würde er englisch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht sollte er sich lieber eine Sprache suchen, wo die Leute für ihre Höflichkeit auch bekannt sind und nicht die schlimmsten und chaotischten Vollpfosten, die man sich vorstellen kann. Japanisch böte sich z.B. an ...
Ich meine, jemand der sich die Mühe macht, eine künstliche Sprache zu erlernen, kann nicht "unerzogen" sein, oder?
Andererseits - wenn wir bei künstlichen Sprachen sind - wäre da ja auch noch Klingonisch... 
Dazu anzumerken wäre, dass man sich im "Real Life" normalerweise eben nur in einem stark eingeschränktem Kontaktumfeld aufhält. Es kommt vor, dass man auf Fremde trifft und mit ihnen ein paar Worte wechselt aber da es dort keinen persönlichen Kontext und das Wissen das nie wiedersehens gibt bleibt es oberflächliche Plauderei. Das gilt, gerade in Städten, selbst für direkte Nachbarn.
Anders im Internet, in sozialen Medien in Onlinespielen, da trifft man plötzlich auf Menschen aus der ganzen Welt, aus jeder Ethnie, jedem Alter, jeder Religionszugehörigkeit, jeder Weltanschaung etc. und "muss" zufällig mit denen klar kommen. Dabei fehlt der persönliche, körperliche Kontakt. Dem Menschen geht es eigentlich nur um sich selbst, die am anderen Ende, die kennt er nicht wirklich und er weiß, er kann eigentlich machen was er will, die können ihm theoretisch nichts. Das sorgt für niedrige Hemmschwellen bei einigen. Andere sind so involviert, man kennt die Bilder von Fans die eine Sportübertragung schauen, dass sie ihre "gute" Kinderstube im Eifer einfach vergessen.
Am Ende wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Was mich nervt ist, dass immer sofort versucht wird eine Sexismusdebatte draus zu machen und mit zweierlei Maß zu messen. Wenn Männer beschimpft werden ist das unschön, aber eben scheinbar nicht so schlimm. Die sensiblen Frauen hingegen, die sind natürlich besonders schützenswert und müssen mit Samthandschuhen angefasst werden. Sorry, meine Einstellung ist da, gleiches Recht für alle. Beschimpfungen egal gegen wen gehören sich einfach nicht. Aber wenn man in so einem Spiel gezielt mit "bösen Kindern" mitspielen will, dann muss man da entweder durch oder halt was anderes zocken bzw. nur mit festen Leuten oder eben schlicht und ergreifend den Chat ausmachen.
Noch ein Natchtrag zu Sinners er spricht englisch weil es ihm zu peinlich ist deutscher zu sein. Nun, wie es scheint hat er noch nie englische Touristen erlebt, dann dann würde er englisch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht sollte er sich lieber eine Sprache suchen, wo die Leute für ihre Höflichkeit auch bekannt sind und nicht die schlimmsten und chaotischten Vollpfosten, die man sich vorstellen kann. Japanisch böte sich z.B. an ...
Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten legst du doch gerade gegenüber deinen Landsleuten an den Tag in dem du dich über irgendwelche Mitmenschen im Urlaub, online oder sonstwo beschwerst.![]()
Ich ziehe also eine unmittelbare Konsequenz aus Verhalten sobald ich es sehe, ich kann mir ja einfach selbst Regeln basteln nach denen ich meine Freizeit gestalte und eine davon ist eben: ich weigere mich deutsch zu reden vor Menschen die es nicht verstehen. Das hat kein Stück mit Intoleranz, mit Scham oder Ähnlichem zu tun sondern mit Respekt. Ich finde es nämlich respektlos wenn man glaubt die eigene Sprache sei das Nonplusultra - und ja, genau deshalb hab ich auch schon oft Schwierigkeiten mit Franzosen online gehabt und mich rasch verabschiedet oder sie ermahnt und ggf. anschließend gekickt. That's life. Ich muss nicht allgemeinverträglich sein, ich muss vor allen Dingen mit mir selbst verträglich sein. Das klingt hart aber ist im Endeffekt nunmal wie es ist. Zwinge ja niemanden mit mir auszukommen und es ist auch nicht so als ob ich eine große Gruppe von Leuten dadurch ausgrenzen würde .gif)
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Fremdschämen ist für mich nicht dasselbe wie sich für die eigene Herkunft schämen. Er schrieb ja:
Das interpretiere ich daher nicht so, als ob er sich schämen würde, Deutscher zu sein, sondern er schämt sich dafür, dass es solche Deutsche gibt.
In dem Punkt sind wir uns auf jeden Fall einig: Sich für die eigene Herkunft schämen ist daneben - schliesslich kann man ja nichts dafür, in welche Nation oder in welchen Kulturkreis man hineingeboren wurde. Selbiges gilt im übrigen auch für "Rasse" oder "Geschlecht". So werde ich mich nie dafür entschuldigen oder schämen, "weiss" oder ein Mann zu sein.
Was den Comic betrifft: Nein, den kenne ich nicht (hab nur den Wiki-Eintrag zum Toleranz-Paradoxon gefunden). Daher: Bitte posten!![]()
Exakt das!Hat er das? Ich hatte eher den Eindruck, dass er da eigene Erfahrungen und sein dementsprechendes Verhalten bzw. Reaktion beschrieben hat.
Es ist keine Schande stolz auf sein Land und die Sprache zu sein.
Und mal ehrlich die anderen Länder und die dort lebenden Landsmänner sind auch nicht so viel anders. Mit dem Unterschied das sich Deutschland deutlich mehr anpasst.
Und grade die Amerikaner zählen sich zu den größten Patrioten. (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Patriotismus)
Ich kann daher deine Sichtweise kaum nachvollziehen.
PS: hab ich auch international gespielt und auf einem PT Server (portugiesisch) haben die kaum Englisch gesprochen wenn ich drauf war.
Auf den Franzosen meist eben Französisch, usw.
Trotzdem hab ich mich mit vielen verstanden und fühlte mich auch nicht wirklich ausgegrenzt. Denn wenn man gemeinsam gesprochen hat hat man eben mal was in deren Landessprache versucht und umgekehrt. Das hatte für mich mehr Stellenwert als normal immer English zu sprechen.
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