• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Overwatch: So schlimm werden Frauen im Spiel behandelt

/wirft einfach mal die Charakterklasse "Elementarschamane" aus WoW in den Raum, die früher als Wort im offiziellen Forum zensiert wurde.

Das ist der Grund, warum ich nicht mehr WoW spiele: Immer diese persönlichen Anfeindungen, wenn mich jemand mit meiner Klassenspezialisierung ansprach.

Fürchterlich!

Zum Thema: Mobbing ist scheiße. Sexismus ist scheiße. Ich halte die Communitymanager bis zu einem gewissen Grad für mitverantwortlich für das bestehende Klima in Foren und und auch In-Game. Da wird viel zu oft eben nicht durchgegriffen, obwohl es eindeutige Verstöße gegen die Netiquette gibt. Und es ist bezeichnend, dass hier wieder mal ein Blizzard-Titel im Fokus der Berichterstattung steht, obwohl das Problem wohl eher weit verteilt sein dürfte. So langsam ist das ein echtes "Qualitätsmerkmal"

Ich wäre dankbar, wenn wenigstens wir als Spieler konsequent Titel meiden würden, die berüchtigt für ihre Community sind.

Gruß Ronny
 
Zum Thema: Mobbing ist scheiße. Sexismus ist scheiße. Ich halte die Communitymanager bis zu einem gewissen Grad für mitverantwortlich für das bestehende Klima in Foren und und auch In-Game. Da wird viel zu oft eben nicht durchgegriffen, obwohl es eindeutige Verstöße gegen die Netiquette gibt. Und es ist bezeichnend, dass hier wieder mal ein Blizzard-Titel im Fokus der Berichterstattung steht, obwohl das Problem wohl eher weit verteilt sein dürfte. So langsam ist das ein echtes "Qualitätsmerkmal"

Najaaa, in Metropolen findet man auch leichter die Probleme als wie in Städten oder Dörfern.
Blizzardspiele gehören zu den aktivsten Spielen unserer Zeit. Daher würde ich nicht von "Qualitätsmerkmal".

Dem Rest aber stimm ich zu.
 
Hachje, all diese bösen Anfeindungen. Ganz im Ernst: wer sich davon stark beeinflussen lässt wird auf kurz oder lang nicht glücklich in Onlinespielen. Ja, das ist scheiße aber um fair zu sein nimmt mich nichts davon mit. Ich wurd schon als "europäischer Faschist" bezeichnet weil ich gewagt hatte einen US-Amerikaner zu fragen ob er die Taktiken für den Raid kennt, ich war Nazi, meist aber bin ich ein "Libtard" (weil man in den USA ja nur zwei politische Richtungen kennt) oder einfach ein arroganter Sack. Das Letztere versteh ich grundlegend als Kompliment, vielen Dank. Mir echt total wurscht.

Ich muss aber dann mal eine Sache dazu beisteuern die mMn bisher etwas zu kurz kam: Ich oute mich selten als Deutscher. Nicht etwa wegen Anfeindungen gegen mich als Deutschen sondern... wegen der anderen Deutschen und ihrem UNERTRÄGLICHEN Verhalten. Penetrant widerwärtiges Bonzenkindergetue und Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten gepaart mit asozialem "oh der ist deutsch? dann sprech ich jetzt nur noch auf deutsch, egal ob der Rest des Raids es versteht oder nicht" (das treibt mich übrigens zur Weißglut, ich weigere mich konsequent deutsch zu reden sobald auch nur eine Person dabei ist die es nicht versteht).

Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online, das ist schon fast wie damals im Spanienurlaub als ich spontan beschloss englisch zu reden nachdem eine Horde besoffener Deutscher den Laden stürmte und Currywurst verlangte. Nein, nicht auf ner spanischen Insel. Wir reden hier von einem 150.000 Einwohner Städtchen irgendwo im Nirgendwo in Spanien.

Von daher... ich bin Europäer, das ist alles was ich dazu preisgeb i.d.R., kein Bock auf diesen ganzen irrelevanten Firlefanz oder Deutsche die glauben nur weil ich zufällig dort geboren wurde und lebe sei ich plötzlich ihr persönlicher Tourguide oder best buddy.
 
Hachje, all diese bösen Anfeindungen. Ganz im Ernst: wer sich davon stark beeinflussen lässt wird auf kurz oder lang nicht glücklich in Onlinespielen. Ja, das ist scheiße aber um fair zu sein nimmt mich nichts davon mit. Ich wurd schon als "europäischer Faschist" bezeichnet weil ich gewagt hatte einen US-Amerikaner zu fragen ob er die Taktiken für den Raid kennt, ich war Nazi, meist aber bin ich ein "Libtard" (weil man in den USA ja nur zwei politische Richtungen kennt) oder einfach ein arroganter Sack. Das Letztere versteh ich grundlegend als Kompliment, vielen Dank. Mir echt total wurscht.

Ich muss aber dann mal eine Sache dazu beisteuern die mMn bisher etwas zu kurz kam: Ich oute mich selten als Deutscher. Nicht etwa wegen Anfeindungen gegen mich als Deutschen sondern... wegen der anderen Deutschen und ihrem UNERTRÄGLICHEN Verhalten. Penetrant widerwärtiges Bonzenkindergetue und Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten gepaart mit asozialem "oh der ist deutsch? dann sprech ich jetzt nur noch auf deutsch, egal ob der Rest des Raids es versteht oder nicht" (das treibt mich übrigens zur Weißglut, ich weigere mich konsequent deutsch zu reden sobald auch nur eine Person dabei ist die es nicht versteht).

Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online, das ist schon fast wie damals im Spanienurlaub als ich spontan beschloss englisch zu reden nachdem eine Horde besoffener Deutscher den Laden stürmte und Currywurst verlangte. Nein, nicht auf ner spanischen Insel. Wir reden hier von einem 150.000 Einwohner Städtchen irgendwo im Nirgendwo in Spanien.

Von daher... ich bin Europäer, das ist alles was ich dazu preisgeb i.d.R., kein Bock auf diesen ganzen irrelevanten Firlefanz oder Deutsche die glauben nur weil ich zufällig dort geboren wurde und lebe sei ich plötzlich ihr persönlicher Tourguide oder best buddy.
 
Hachje, all diese bösen Anfeindungen. Ganz im Ernst: wer sich davon stark beeinflussen lässt wird auf kurz oder lang nicht glücklich in Onlinespielen. Ja, das ist scheiße aber um fair zu sein nimmt mich nichts davon mit. Ich wurd schon als "europäischer Faschist" bezeichnet weil ich gewagt hatte einen US-Amerikaner zu fragen ob er die Taktiken für den Raid kennt, ich war Nazi, meist aber bin ich ein "Libtard" (weil man in den USA ja nur zwei politische Richtungen kennt) oder einfach ein arroganter Sack. Das Letztere versteh ich grundlegend als Kompliment, vielen Dank. Mir echt total wurscht.

Ich muss aber dann mal eine Sache dazu beisteuern die mMn bisher etwas zu kurz kam: Ich oute mich selten als Deutscher. Nicht etwa wegen Anfeindungen gegen mich als Deutschen sondern... wegen der anderen Deutschen und ihrem UNERTRÄGLICHEN Verhalten. Penetrant widerwärtiges Bonzenkindergetue und Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten gepaart mit asozialem "oh der ist deutsch? dann sprech ich jetzt nur noch auf deutsch, egal ob der Rest des Raids es versteht oder nicht" (das treibt mich übrigens zur Weißglut, ich weigere mich konsequent deutsch zu reden sobald auch nur eine Person dabei ist die es nicht versteht).

Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online, das ist schon fast wie damals im Spanienurlaub als ich spontan beschloss englisch zu reden nachdem eine Horde besoffener Deutscher den Laden stürmte und Currywurst verlangte. Nein, nicht auf ner spanischen Insel. Wir reden hier von einem 150.000 Einwohner Städtchen irgendwo im Nirgendwo in Spanien.

Von daher... ich bin Europäer, das ist alles was ich dazu preisgeb i.d.R., kein Bock auf diesen ganzen irrelevanten Firlefanz oder Deutsche die glauben nur weil ich zufällig dort geboren wurde und lebe sei ich plötzlich ihr persönlicher Tourguide oder best buddy.

Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten legst du doch gerade gegenüber deinen Landsleuten an den Tag in dem du dich über irgendwelche Mitmenschen im Urlaub, online oder sonstwo beschwerst. ;-)
 
Ich treib mich kaum online rum, und wenn, dann immer ohne Chat und ohne Headset. Ich möchte gar nicht wissen, mit was für Armleuchtern ich wohl schon so gespielt habe und ob diese Gestalten überhaupt schonmal die Pubertät hinter sich gebracht haben.

Daß ich es nicht so mitbekomme, muß aber nicht heißen, daß es diesen ganzen Schwachsinn an überflüssigen Beleidigungen nicht gibt. Der Ton im Internet ist rauh, das wissen wir alle. Das ist auch der Grund, warum ich Fratzenbuch und Zwitscher boykottiere. Ist wie mit sexueller Belästigung. Ich kenne die deutsche IT-Branche ein wenig und kann sagen, daß die Männer sich anständig benehmen. Sowas wie einen Klaps auf den Po einer Frau habe ich nie mitbekommen. Da wäre dann ein klärendes Gespräch angesagt und im Wiederholungsfall die Kündigung. Vielleicht habe ich einfach nur Glück gehabt. In Firmen, die ich nicht kenne, kann das alles schon wieder ganz anders aussehen. Allerdings: Verhältnisse wie im Silicon Valley, wo die Alphawölfe regieren, scheinen wir in Deutschland nicht zu haben.
 
Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten legst du doch gerade gegenüber deinen Landsleuten an den Tag in dem du dich über irgendwelche Mitmenschen im Urlaub, online oder sonstwo beschwerst. ;-)

Sich beschweren = Wenn's nicht nach mir geht heul ich? :-B Ins Extreme geführt, dürfte man sich dann über gar nichts mehr beschweren, um keine Heulsuse zu sein. Passt für mich nicht. Das ist in etwas so, wie wenn man Toleranz für die Intoleranten fordert, weil man ja sonst auch intolerant ist...
 
Hachje, all diese bösen Anfeindungen. Ganz im Ernst: wer sich davon stark beeinflussen lässt wird auf kurz oder lang nicht glücklich in Onlinespielen. Ja, das ist scheiße aber um fair zu sein nimmt mich nichts davon mit. Ich wurd schon als "europäischer Faschist" bezeichnet weil ich gewagt hatte einen US-Amerikaner zu fragen ob er die Taktiken für den Raid kennt, ich war Nazi, meist aber bin ich ein "Libtard" (weil man in den USA ja nur zwei politische Richtungen kennt) oder einfach ein arroganter Sack. Das Letztere versteh ich grundlegend als Kompliment, vielen Dank. Mir echt total wurscht.

Ich muss aber dann mal eine Sache dazu beisteuern die mMn bisher etwas zu kurz kam: Ich oute mich selten als Deutscher. Nicht etwa wegen Anfeindungen gegen mich als Deutschen sondern... wegen der anderen Deutschen und ihrem UNERTRÄGLICHEN Verhalten. Penetrant widerwärtiges Bonzenkindergetue und Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten gepaart mit asozialem "oh der ist deutsch? dann sprech ich jetzt nur noch auf deutsch, egal ob der Rest des Raids es versteht oder nicht" (das treibt mich übrigens zur Weißglut, ich weigere mich konsequent deutsch zu reden sobald auch nur eine Person dabei ist die es nicht versteht).

Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online, das ist schon fast wie damals im Spanienurlaub als ich spontan beschloss englisch zu reden nachdem eine Horde besoffener Deutscher den Laden stürmte und Currywurst verlangte. Nein, nicht auf ner spanischen Insel. Wir reden hier von einem 150.000 Einwohner Städtchen irgendwo im Nirgendwo in Spanien.

Von daher... ich bin Europäer, das ist alles was ich dazu preisgeb i.d.R., kein Bock auf diesen ganzen irrelevanten Firlefanz oder Deutsche die glauben nur weil ich zufällig dort geboren wurde und lebe sei ich plötzlich ihr persönlicher Tourguide oder best buddy.

Es ist keine Schande stolz auf sein Land und die Sprache zu sein.

Und mal ehrlich die anderen Länder und die dort lebenden Landsmänner sind auch nicht so viel anders. Mit dem Unterschied das sich Deutschland deutlich mehr anpasst.

Und grade die Amerikaner zählen sich zu den größten Patrioten. (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Patriotismus)

Ich kann daher deine Sichtweise kaum nachvollziehen.

PS: hab ich auch international gespielt und auf einem PT Server (portugiesisch) haben die kaum Englisch gesprochen wenn ich drauf war.
Auf den Franzosen meist eben Französisch, usw.

Trotzdem hab ich mich mit vielen verstanden und fühlte mich auch nicht wirklich ausgegrenzt. Denn wenn man gemeinsam gesprochen hat hat man eben mal was in deren Landessprache versucht und umgekehrt. Das hatte für mich mehr Stellenwert als normal immer English zu sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sich beschweren = Wenn's nicht nach mir geht heul ich? :-B Ins Extreme geführt, dürfte man sich dann über gar nichts mehr beschweren, um keine Heulsuse zu sein. Passt für mich nicht. Das ist in etwas so, wie wenn man Toleranz für die Intoleranten fordert, weil man ja sonst auch intolerant ist...

Wenn man große Gruppen der Bevölkerung eines Landes über den gleichen Kamm schert und vorverurteilt. :-B

Kennst du eigentlich das Toleranz-Paradoxon?
 
Wenn man große Gruppen der Bevölkerung eines Landes über den gleichen Kamm schert und vorverurteilt. :-B

Hat er das? Ich hatte eher den Eindruck, dass er da eigene Erfahrungen und sein dementsprechendes Verhalten bzw. Reaktion beschrieben hat.

Kennst du eigentlich das Toleranz-Paradoxon?

Wusste nicht, dass dies philosophisch untermauert ist, aber die Logik dahinter hatte ich auch ohne Popper bereits 2001 von selbst ergründet. :)
 
Hat er das? Ich hatte eher den Eindruck, dass er da eigene Erfahrungen und sein dementsprechendes Verhalten bzw. Reaktion beschrieben hat.



Wusste nicht, dass dies philosophisch untermauert ist, aber die Logik dahinter hatte ich auch ohne Popper bereits 2001 von selbst ergründet. :)

Ich sehe in der Aussage eine gewisse Scham bezüglich seiner eigenen Herkunft. Soll ich den hübschen Comic trotzdem nochmal auspacken obwohl du es schon kennst? :-D
 
Ich sehe in der Aussage eine gewisse Scham bezüglich seiner eigenen Herkunft. Soll ich den hübschen Comic trotzdem nochmal auspacken obwohl du es schon kennst? :-D

Fremdschämen ist für mich nicht dasselbe wie sich für die eigene Herkunft schämen. Er schrieb ja:

...Wirklich, ich schäme mich oft für meine Landsleute online...

Das interpretiere ich daher nicht so, als ob er sich schämen würde, Deutscher zu sein, sondern er schämt sich dafür, dass es solche Deutsche gibt.

In dem Punkt sind wir uns auf jeden Fall einig: Sich für die eigene Herkunft schämen ist daneben - schliesslich kann man ja nichts dafür, in welche Nation oder in welchen Kulturkreis man hineingeboren wurde. Selbiges gilt im übrigen auch für "Rasse" oder "Geschlecht". So werde ich mich nie dafür entschuldigen oder schämen, "weiss" oder ein Mann zu sein.

Was den Comic betrifft: Nein, den kenne ich nicht (hab nur den Wiki-Eintrag zum Toleranz-Paradoxon gefunden). Daher: Bitte posten! :)
 
Fremdschämen ist für mich nicht dasselbe wie sich für die eigene Herkunft schämen. Er schrieb ja:



Das interpretiere ich daher nicht so, als ob er sich schämen würde, Deutscher zu sein, sondern er schämt sich dafür, dass es solche Deutsche gibt.

In dem Punkt sind wir uns auf jeden Fall einig: Sich für die eigene Herkunft schämen ist daneben - schliesslich kann man ja nichts dafür, in welche Nation oder in welchen Kulturkreis man hineingeboren wurde. Selbiges gilt im übrigen auch für "Rasse" oder "Geschlecht". So werde ich mich nie dafür entschuldigen oder schämen, "weiss" oder ein Mann zu sein.

Was den Comic betrifft: Nein, den kenne ich nicht (hab nur den Wiki-Eintrag zum Toleranz-Paradoxon gefunden). Daher: Bitte posten! :)

Bitte sehr:

e92d01202302d05f707ce76fd3d41c71.jpg
 
Da haut die Redaktion der PCG aber mal wieder ein Thema raus...

Wer es nicht verstanden hat, hier geht es um Sexismus und nicht um die Debatte wie sehr in online-Games gehatet, beschimpft usw wird.
Das hätte der Redakteur auch dementsprechend rüberbringen müssen.
Das beschimpft, gehatet usw wird, das weiß jeder und da ist keiner von uns drüber glücklich. Ein Problem unserer Zeit welches auch bei Twitter, Facebook usw sehr weit verbreitet ist und begünstigt wird dadurch, das man den Anderen nicht direkt in die Augen schaut bzw meistens anonym ist. Die Möglichkeit bei der Masse für eine Ermahnung ist leider kaum gegeben.

Sexismus ist aber nochmal eine Steigerung und mehr denn je ein aktuelles Thema wie unzählige Berichte in den Nachrichten zeigen. Frauen nehmen das Thema anders auf, es nimmt sie mehr mit weil Frauen oft sensibler sind wie Männer. Frauen müssen tagtäglich mehr kämpfen als Männer, weil sie immer noch als das dummchen hintern Herd betrachtet werden womit der Mann machen kann was er will. Viele Frauen werden Zuhause immer noch unterdrückt und geschlagen. Auch um eine gute Position auf der Arbeit muss eine Frau immer noch mehr kämpfen als ein Mann. Und dann wird die Frau auch noch für die gleiche Arbeit oft schlechter bezahlt.

Genau darauf macht die Dame anhand des Spiels in dem Video aufmerksam.
Und ich finde es gut das sie darauf aufmerksam macht, denn selbst hier bei den Antworten einiger User merke ich, das wir immer mehr abstumpfen und solch wichtige Themen, über das sich eine moderne Gesellschaft definieren muss, einfach runtergespielt werden.

Oft zu unbedacht die Antworten hier oder von einem egoistischen Standpunkt geführt.

Was ich vielleicht einfach abtun oder überhören kann, das kann den nächsten in gleicher Situation schwer mitnehmen. Jeder Mensch ist anders.
Und Frauen sind nunmal sensibler.
Das gebe ich hier jedem mal zu bedenken.

Zu oft wird geschwiegen in unserer Gesellschaft. Immer mehr geht der soziale Aspekt der so immens wichtig ist für uns Menschen einfach unter.

Grundsätzlich korrekt. Aber Sexismus resultiert auch nur aus Respektlosigkeit. Und wer Respekt vor anderen Menschen hat, wird in der Regel auch keinen Sexismus leben. Insofern ist das eigentliche Problem nichtmal Sexismus...sondern die schlichte Respektlosigkeit, die man im Internet tagtäglich erleben darf. Das fängt bei Forenbeiträgen an und zieht sich durch Games und Videos irgendwelcher Youtuber.

Aber eben nicht nur im Internet. Natürlich auch außerhalb des Netzes. Wobei ich aber (den nicht ganz unberechtigten) Eindruck habe, dass insbesondere im Internet ein Maß an Respektlosigkeit, Hetzerei und Ignoranz gegenüber der Menschenwürde herrscht, dass mir dabei echt schlecht wird.

Btw...es ist seltsam, wenn du sagst, dass jeder Mensch anders ist und gleichzeitig sagst, dass Frauen ja sensibler sind. Das schließt sich doch gegenseitig aus. Letzteres ist auch bereits Sexismus. :ugly: Damit drückt man die Frau im Allgemeinen doch wieder in eine Opferrolle, was aber a.) so nicht richtig ist und b.) nicht hilfreich ist. Ich als Erzieher habe sechs Jahre Ausbildungszeit (Erstausbildung + Erzieherausbildung) mit Frauen unterschiedlichster sozialer Schichten verbracht. Manche waren tatsächlich ziemlich sensibel, aber viele trugen ein echt dickes Fell und wussten ziemlich genau mit Respektlosigkeit umzugehen. Im Gegenzug gibt es auch sehr sensible Männer und eben Kerle, die hart wie Kruppstahl sind.
 
Aber eben nicht nur im Internet. Natürlich auch außerhalb des Netzes. Wobei ich aber (den nicht ganz unberechtigten) Eindruck habe, dass insbesondere im Internet ein Maß an Respektlosigkeit, Hetzerei und Ignoranz gegenüber der Menschenwürde herrscht, dass mir dabei echt schlecht wird.

Dazu anzumerken wäre, dass man sich im "Real Life" normalerweise eben nur in einem stark eingeschränktem Kontaktumfeld aufhält. Es kommt vor, dass man auf Fremde trifft und mit ihnen ein paar Worte wechselt aber da es dort keinen persönlichen Kontext und das Wissen das nie wiedersehens gibt bleibt es oberflächliche Plauderei. Das gilt, gerade in Städten, selbst für direkte Nachbarn.

Anders im Internet, in sozialen Medien in Onlinespielen, da trifft man plötzlich auf Menschen aus der ganzen Welt, aus jeder Ethnie, jedem Alter, jeder Religionszugehörigkeit, jeder Weltanschaung etc. und "muss" zufällig mit denen klar kommen. Dabei fehlt der persönliche, körperliche Kontakt. Dem Menschen geht es eigentlich nur um sich selbst, die am anderen Ende, die kennt er nicht wirklich und er weiß, er kann eigentlich machen was er will, die können ihm theoretisch nichts. Das sorgt für niedrige Hemmschwellen bei einigen. Andere sind so involviert, man kennt die Bilder von Fans die eine Sportübertragung schauen, dass sie ihre "gute" Kinderstube im Eifer einfach vergessen.

Am Ende wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Was mich nervt ist, dass immer sofort versucht wird eine Sexismusdebatte draus zu machen und mit zweierlei Maß zu messen. Wenn Männer beschimpft werden ist das unschön, aber eben scheinbar nicht so schlimm. Die sensiblen Frauen hingegen, die sind natürlich besonders schützenswert und müssen mit Samthandschuhen angefasst werden. Sorry, meine Einstellung ist da, gleiches Recht für alle. Beschimpfungen egal gegen wen gehören sich einfach nicht. Aber wenn man in so einem Spiel gezielt mit "bösen Kindern" mitspielen will, dann muss man da entweder durch oder halt was anderes zocken bzw. nur mit festen Leuten oder eben schlicht und ergreifend den Chat ausmachen.


Noch ein Natchtrag zu Sinners er spricht englisch weil es ihm zu peinlich ist deutscher zu sein. Nun, wie es scheint hat er noch nie englische Touristen erlebt, dann dann würde er englisch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht sollte er sich lieber eine Sprache suchen, wo die Leute für ihre Höflichkeit auch bekannt sind und nicht die schlimmsten und chaotischten Vollpfosten, die man sich vorstellen kann. Japanisch böte sich z.B. an ...
 
Noch ein Natchtrag zu Sinners er spricht englisch weil es ihm zu peinlich ist deutscher zu sein. Nun, wie es scheint hat er noch nie englische Touristen erlebt, dann dann würde er englisch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht sollte er sich lieber eine Sprache suchen, wo die Leute für ihre Höflichkeit auch bekannt sind und nicht die schlimmsten und chaotischten Vollpfosten, die man sich vorstellen kann. Japanisch böte sich z.B. an ...

Esperanto? :-B Ich meine, jemand der sich die Mühe macht, eine künstliche Sprache zu erlernen, kann nicht "unerzogen" sein, oder? :D Andererseits - wenn wir bei künstlichen Sprachen sind - wäre da ja auch noch Klingonisch... :D
 
Dazu anzumerken wäre, dass man sich im "Real Life" normalerweise eben nur in einem stark eingeschränktem Kontaktumfeld aufhält. Es kommt vor, dass man auf Fremde trifft und mit ihnen ein paar Worte wechselt aber da es dort keinen persönlichen Kontext und das Wissen das nie wiedersehens gibt bleibt es oberflächliche Plauderei. Das gilt, gerade in Städten, selbst für direkte Nachbarn.

Anders im Internet, in sozialen Medien in Onlinespielen, da trifft man plötzlich auf Menschen aus der ganzen Welt, aus jeder Ethnie, jedem Alter, jeder Religionszugehörigkeit, jeder Weltanschaung etc. und "muss" zufällig mit denen klar kommen. Dabei fehlt der persönliche, körperliche Kontakt. Dem Menschen geht es eigentlich nur um sich selbst, die am anderen Ende, die kennt er nicht wirklich und er weiß, er kann eigentlich machen was er will, die können ihm theoretisch nichts. Das sorgt für niedrige Hemmschwellen bei einigen. Andere sind so involviert, man kennt die Bilder von Fans die eine Sportübertragung schauen, dass sie ihre "gute" Kinderstube im Eifer einfach vergessen.

Am Ende wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Was mich nervt ist, dass immer sofort versucht wird eine Sexismusdebatte draus zu machen und mit zweierlei Maß zu messen. Wenn Männer beschimpft werden ist das unschön, aber eben scheinbar nicht so schlimm. Die sensiblen Frauen hingegen, die sind natürlich besonders schützenswert und müssen mit Samthandschuhen angefasst werden. Sorry, meine Einstellung ist da, gleiches Recht für alle. Beschimpfungen egal gegen wen gehören sich einfach nicht. Aber wenn man in so einem Spiel gezielt mit "bösen Kindern" mitspielen will, dann muss man da entweder durch oder halt was anderes zocken bzw. nur mit festen Leuten oder eben schlicht und ergreifend den Chat ausmachen.


Noch ein Natchtrag zu Sinners er spricht englisch weil es ihm zu peinlich ist deutscher zu sein. Nun, wie es scheint hat er noch nie englische Touristen erlebt, dann dann würde er englisch meiden wie der Teufel das Weihwasser. Vielleicht sollte er sich lieber eine Sprache suchen, wo die Leute für ihre Höflichkeit auch bekannt sind und nicht die schlimmsten und chaotischten Vollpfosten, die man sich vorstellen kann. Japanisch böte sich z.B. an ...

Ist ja nicht nur die Hemmschwelle, die im Internet bei Kommunikation mit anderen sinkt. Sondern auch die generell geringere Resilienz der Leute und deren Unfähigkeit, mit Konflikten vernünftig umzugehen und zu lösen.
 
Wenns-nicht-nach-mir-geht-heul-ich-Verhalten legst du doch gerade gegenüber deinen Landsleuten an den Tag in dem du dich über irgendwelche Mitmenschen im Urlaub, online oder sonstwo beschwerst. ;-)

Ich heule nicht, ich schildere deutlich womit ich ein "Problem" habe, insofern als dass ich darauf mit Fremdscham reagiere und damit dass ich mich konsequent davon abgrenze - so wie ich mich auch von allen möglichen anderen Dingen abgrenze :) Ich ziehe also eine unmittelbare Konsequenz aus Verhalten sobald ich es sehe, ich kann mir ja einfach selbst Regeln basteln nach denen ich meine Freizeit gestalte und eine davon ist eben: ich weigere mich deutsch zu reden vor Menschen die es nicht verstehen. Das hat kein Stück mit Intoleranz, mit Scham oder Ähnlichem zu tun sondern mit Respekt. Ich finde es nämlich respektlos wenn man glaubt die eigene Sprache sei das Nonplusultra - und ja, genau deshalb hab ich auch schon oft Schwierigkeiten mit Franzosen online gehabt und mich rasch verabschiedet oder sie ermahnt und ggf. anschließend gekickt. That's life. Ich muss nicht allgemeinverträglich sein, ich muss vor allen Dingen mit mir selbst verträglich sein. Das klingt hart aber ist im Endeffekt nunmal wie es ist. Zwinge ja niemanden mit mir auszukommen und es ist auch nicht so als ob ich eine große Gruppe von Leuten dadurch ausgrenzen würde :)

Das ist also alles Andere als Heulen, es ist konsequent kompromissloses Verhalten bei dem ich ein Mindestmaß an Respekt erwarte :)



Fremdschämen ist für mich nicht dasselbe wie sich für die eigene Herkunft schämen. Er schrieb ja:



Das interpretiere ich daher nicht so, als ob er sich schämen würde, Deutscher zu sein, sondern er schämt sich dafür, dass es solche Deutsche gibt.

In dem Punkt sind wir uns auf jeden Fall einig: Sich für die eigene Herkunft schämen ist daneben - schliesslich kann man ja nichts dafür, in welche Nation oder in welchen Kulturkreis man hineingeboren wurde. Selbiges gilt im übrigen auch für "Rasse" oder "Geschlecht". So werde ich mich nie dafür entschuldigen oder schämen, "weiss" oder ein Mann zu sein.

Was den Comic betrifft: Nein, den kenne ich nicht (hab nur den Wiki-Eintrag zum Toleranz-Paradoxon gefunden). Daher: Bitte posten! :)

Nope, ich schäm mich ganz sicher nicht dafür Deutscher zu sein. Genauso wie ich kein Stück stolz darauf bin, ist nix als Genetiklotterie.

Hat er das? Ich hatte eher den Eindruck, dass er da eigene Erfahrungen und sein dementsprechendes Verhalten bzw. Reaktion beschrieben hat.
Exakt das!

Es ist keine Schande stolz auf sein Land und die Sprache zu sein.

Und mal ehrlich die anderen Länder und die dort lebenden Landsmänner sind auch nicht so viel anders. Mit dem Unterschied das sich Deutschland deutlich mehr anpasst.

Und grade die Amerikaner zählen sich zu den größten Patrioten. (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Patriotismus)

Ich kann daher deine Sichtweise kaum nachvollziehen.

PS: hab ich auch international gespielt und auf einem PT Server (portugiesisch) haben die kaum Englisch gesprochen wenn ich drauf war.
Auf den Franzosen meist eben Französisch, usw.

Trotzdem hab ich mich mit vielen verstanden und fühlte mich auch nicht wirklich ausgegrenzt. Denn wenn man gemeinsam gesprochen hat hat man eben mal was in deren Landessprache versucht und umgekehrt. Das hatte für mich mehr Stellenwert als normal immer English zu sprechen.

Tja also ich empfind es durchaus als absurd "stolz" auf sein Land zu sein, aber ganz sicher nicht aus diesen Gründen sondern weil ich genau gar nichts dafür getan habe hier geboren zu sein und stolz zu sein auf Dinge die nicht ich erreicht habe sondern die zufällig sind oder die Andere für mich erreicht haben finde ich grotesk, absurd, lächerlich. Wäre ich beispielsweise Politiker und hätte etwas für den status quo getan, dann könnte ich durchaus stolz auf diesen winzigen Teil sein. Ich verwahr mir meinen Stolz also auf Dinge für die ich auch etwas kann :)

Was Andere angeht und deren Verhalten: auch das ist kein Freischein für mich. Ich rechtfertige mein Verhalten schließlich im privaten Kreis vor mir selbst und für mich ist es nunmal respektlos eine Sprache zu sprechen die Andere ausgrenzt wenn ich genauso gut eine sprechen kann bei der das nicht der Fall ist. Das können Andere entweder verstehen oder nicht, akzeptieren oder eben nicht akzeptieren, spielt für mich keine Rolle. Ich halt mich dennoch dran. Das bedeutet im Umkehrschluss übrigens explizit NICHT dass ich irgendwas gegen Menschen hab die ihre Landessprache sprechen (bevor irgendein User jetzt auf diese abstruse Fehlinterpretation kommt). Wenn man nur diese eine Sprache spricht oder gezielt nur Menschen sucht die dieselbe Sprache sprechen - alles kein Problem. Ich muss mich ja nicht unbedingt einer Gilde z.B. anschließen die ausschließlich Westsuaheli spricht :)
 
Zurück