• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

Osiris: New Dawn - Großes Update ergänzt den Lava-Mond Aziel

Osiris hat mich gereizt, weil es eine auffallende Ähnlichkeit mit ARK: Survival Evolved hat, nur eben in einer modernen Science-Fiction-Umgebung.
Leider ist die Ähnlichkeit auch fast alles, was man Positives zu vermerken hat. Während ich ARK weit mehr als 260 Stunden gespielt habe, reichte es bei Osiris mal gerade für 30, wobei das daran lag, dass das letzte größere Update mal eben den gesamten Spielstand vernichtet hatte und ich nochmal von vorn beginnen musste.
Vieles ist unreif, nicht funktional oder fehlerbehaftet. Das Ambiente fesselt durchaus, ist auf Dauer dann aber auch schnell langweilig. Die Details der Welt halten sich schwer in Grenzen. Besonders negativ macht sich die nicht vorhandene KI der Aliens bemerkbar, die einfach nur nerven. Die letzten Updates haben das eher noch verschlimmbessert. Wer farmt, löst unweigerlich einen Alienangriff aus und das in jedem Fall. Der große Sandwurm taucht immer (!) beim Betreten eines Kraters auf und ist durch ein paar Schritte zu umgehen. Das Balancing des Spiels ist unausgewogen. So verfielen angefertigte Strukturen zunächst gar nicht, nun aber in unangebrachter Geschwindigkeit.
Resourcen lassen sich nur in einem definierten Radius abbauen, darüber hinaus finden sich einfach keine mehr. Dadurch macht Erkundung über diesen imaginären Radius hinaus keinen Sinn.
Mich hat die Lust am Ende verlassen, weil die Komplexität nicht annähernd an ein ARK heran reicht. Nach 30 Stunden hat man fast alles gefarmt, gebaut und gesehen. Mehr Content ist schön, macht das Spielprinzip aber nicht besser dadurch. Osiris hat aus meiner Sicht nur eine Überlebenschance, wenn man dem Spieler eine stimmigere, abwechslungsreichere und komplexere Wirklichkeit präsentiert als das jetzt der Fall ist. Kausalitäten und Zusammenhänge zwischen Handlung, Planung und Wirkung müssen verstärkt entwickelt werden.
 
Zurück