ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten steam-user nur einen bruchteil ihrer spiele wirklich installiert haben.
geht valve pleite, hast du unter umständen - nichts.
Schon mal erkundigt? Schon mal informiert? 100%ig nicht, Denn ansonsten würdest du nicht solche
Stammtischparolen aufzählen.
Valve hat sich schon klar und deutlich genug zu so einem " Worst Case" Szenario geäusert.
Falls es wirklich aus irgendwelchen Gründen kein Steam mehr geben sollte, steht immer
ein Aktivierungspatch bereit um die Spiele dann dennoch spielen zu können.
Glaubst du dass der Marktführer sich keine Gedanken um so eine Verantwortung macht?
Vor allem Valve?
Gut bei EA & Ubisoft würde ich es glauben
cloud-gaming ist quasi ein spieleverleih - richtig.
dass du damit nix anfangen kannst, ist ja ok.
nur ist es ja fast ehrlicher, was onlive und co da betreiben: die heucheln dir nämlich gar nicht erst vor, dass du spiel xyz bis zum sanktnimmerleinstag wirst spielen können.
Genau, Onlive sagt dir nur eins " Hey wir möchten monatliche Gebühren von euch haben
obwohl wir euch für überhaupt nix garantieren können.
Aber Hey! Wir denken es ist die Zukunft und wir möchten wenigstens dafür belohnt werden "
Mehr ist OnLive einfach nicht. Streaming für Games (solange es auch nur den
geringsten Delay gibt bei JEDEM Spiel) wird nie Fuß fassen können.
Wenn da mal was gehackt wird, will ich nicht wissen ob du dann immer noch 10€ bezahlen möchtest (wie paar andere auch auf der Welt)
obwohl sie überhaupt nix nutzen können.
Und wer sagt mir bis wann ich mein Spiel spielen kann außer ein Streamingdienst?
Was bedeutet für dich "fast ehrlicher" ?
Entweder du redest klipp und klar und gibst vernünftige Beispiele an oder ich nehm das
nicht ernst.
Mir "heuchelt" niemand etwas vor weil ich genau weiß wem ich mein Geld gebe, was ich dafür alles
bekomme und was mich das alles kostet.
Warum? Weil man eigentlich seinen Verstand benutzen soll ( den leider viele Konsumenten nicht mehr haben )
stimmt nicht.
es gibt (unter anderem) eine flatrate, die kostet 10 dollar/ monat. (also knapp 100 euro im jahr).
damit hat man aber zugang zu über 200 verschiedenen spielen.
Und was bringt dir dass wenn die Qualität nicht stimmt?
man zahlt 10 € im Monat für einen Dienst der nie ein brauchbares Spielgefühl
verleihen kann.
Wären die 10 € immer noch ein Argument für OnLive wenn z.b. statt 1800 Leute, 4~ Millionen (wie bei Steam)
User nutzen würden und die Server quasi tot wären?
Nicht zu vergessen. Der Dienst muss nicht nur verfügbar sein (zu 95% )
sondern es muss auch zur gleichen Zeit an alle User ein möglichst perfektes Bild zuschicken.
Sind die 10 € wirklich "das" große Argument?
Es wird überall nur noch auf den Preis geschaut, aber im Leben heißts nicht umsonst.
Wer ein mal spart zahlt doppelt.
Allgemein zum Thema Streamingdienst.
Ich denke wir sind locker 18~ Jahre zu früh dran für solch eine Veränderung.
Es gibt bereits eh schon genug Clouddienste (z.b. Steam hat ja selbst einen)
Aber das steckt alles noch in Kinderschuhen und sollte auch nur für kleinere Aufgaben
eine sekundäre Lösung darstellen (siehe Save Games)
Aber ganze Vollpreisspiele? Das ist einfach zu viel des guten und wurde zum Glück bestraft.
Klar ist es nicht immer schön wenn Menschen ihre Arbeit verlieren.
Aber ich denke mal dass sich die Mitarbeiter von OnLive dem großen Risiko durchaus bewusst waren.
Hat nicht geklappt vom ersten Anlauf. Passiert.
Für die Branche und für meinen Hobby ist das aber ein glücklicher Tag.
mfg