doomkeeper
Nerd
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Warum sollte ich mir Gedanken machen, ich schon bei einem Videospiel Probleme damit habe (bzw. es nicht immer für "richtig" halte), den Abzug zu drücken? Man könnte umgekehrt auch sagen, dass jeder, der einen Egoshooter mit der Rift zockt und dem es absolut nichts ausmacht, sich vielleicht mal Gedanken machen könnte....
Das Thema ist eben komplex und vielleicht fehlen mir auch die richtigen Worte, um das präzise ausdrücken zu können, worum es mir geht....![]()
Es gibt Leute wie dich die extrem tiefsinnig alles behandeln können/wollen und es gibt eben Leute
die einfach nur konsumieren und unterhalten werden möchten. Man muss doch nicht gleich über Gott und die Welt schimpfen
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Tja warum spielt man Computerspiele? Es gibt unzählige Gründe dafür wie z.b. die Jagd nach dem Highscore,Ich bin bestimmt nicht für kategorische Verbote von Spielen oder sowas. Ganz und gar nicht. Ich würde mir nur wünschen, dass wir ab und zu mal unsere eigenen Spielegewohnheiten in Frage stellen bzw. darüber nachdenken, was wir spielen und warum wir es spielen (also auf uns selbst bezogen und nicht normativ auf andere).
wegen den Duellen gegen Computer/anderen Gamer, eigene Erfolge feiern (welche das auch sein mögen)
Es ist ein Unterhaltungsprodukt und da erlebt nunmal jeder seinen eigenen "Höhepunkt" dabei.
Und wie bei jedem neuem Schritt scheiden sich immer die Geister und es gibt 2 Parteien - nämlichNatürlich ist Grafik noch nicht so weit, dass man sie wirklich als real ansieht. Aber imo ist die Rift und VR im Allgemeinen ein wesentlicher Schritt dahin, dass sich ein Spiel "echt anfühlt", auch wenn es nicht perfekt echt aussieht.
die die sowas für gut finden und weiterhin einfach einen neuen Level der Unterhaltung suchen und diejenigen
die sehr tiefsinnig darüber nachdenken und ggf. sogar bei diesem "Sprung" nicht mitmachen.
Virtual Reality Brille ist einfach etwas womit man tiefer in die virtuelle Welt reingezogen wird.. Sowas wieZiel der VR-Brillen ist es ja im Gaming-Bereich, den Spieler als Protagonisten ins Spiel tiefer eintauchen zu lassen und die Immersion zu erhöhen, also die eigene Identifikation mit der Spielfigur zu erhöhen (wenn man Immersion derart interpretiert).
Da ist es imo nur logisch, dass diese Identifikation mit dem Protagonisten (der zu einem selbst als Handelnder werden soll) nicht bei den virtuellen Taten aufhört. Das ist es, was ich mit "Aufhebung der letzten Abstraktionsebene" meine.
"Protagonisten & Identifikation" etc. hat einen etwas komischen Unterton mMn. Es ist schon richtig dass man
sich als Gamer in einige Spiele durchaus vertiefen kann aber ich denke nicht dass es so gravierend sein wird.
Ich finde es eher total aufregend die Spiele dadurch bald noch intensiver wahrnehmen zu können

Man trägt für einen Konsum die Verantwortung und ich denke nicht dass man mit OR locker mehrere Stunden am Stück
spielen kann wie man es an seinem Bildschirm macht.
Ich glaube es wird eher immer ein kurzer Ausflug für irgendwelche 30 Minuten oder vll bis zu 1 Stunde maximal.
Das reicht aus um die gesteigerte Intensität zu spüren aber ist nicht dennoch nicht lange genug um sich komplett zu vertiefen.
(Ego Shooter z.b.) weil es zu anstrengend sein wird denke ich.
Tja und hier wird es interessant sein wie stark die virtuelle Welt wirklich sein kannWenn ich heutzutage einen Egoshooter spiele, dann sehe ich eben nicht nur die Spielwelt, sondern auch meinen Monitor und das ganze Zimmer um mich herum. Ich werde ständig visuell daran erinnert, dass ich ein Spiel spiele. Bei der Oculus Rift wird genau das weggenommen. Ich bin visuell völlig im Spiel. Einzig meine Lage und mein Tastsinn ist noch "außerhalb" der Spielwelt. Da aber der Sehsinn beim Menschen traditionell einer der stärksten Sinne ist, der alle anderen Sinne überdecken kann, ist das schon eine ziemlich große Neuerung. Hinzu kommt, dass der Hörsinn bei Tragen eines Kopfhörers auch noch komplett im Spiel integriert ist, was er auch heute schon ist. Sinn der VR-Brillen ist es ja gerade, diese Abstraktionsebene zu zerstören (was erstmal überhaupt keine Wertung ist, sondern ein Tatsachenbestand).![]()

Man muss eben mit einer gewissen Vorsicht an die Sache rantreten weil es natürlich nicht ganz ungefährlich ist, da gebe ich dir recht.
Aber ich sehe mehr gutes als schlechtes darin - Ich freue mich ehrlich gesagt teilweise mehr auf irgendwelche richtige OR
Spiele die zu 100% drauf ausgelegt sind. Ich freue mich auf Simulatoren obwohl ich nix mit diesem Genre zu tun habe. Ich freue
mich auf Adventures wie z.b. Myst die in Zukunft mit der Rift endlich ihre Kraft entfalten können.
Bei einem Portal 2 werde ich womöglich meine Bude vollkotzen von den ganzen Portalen


Aber so ein Mirrors Edge würde ich absolut atemberaubend finden

Seinen Konsum zu überdenken halte ich auch für sinnvollVon einem Erwachsenen hingegen erwarte ich eigentlich, dass er seine eigene Taten (auch Spielen bzw. Freizeitgestaltung ist eine Handlung) überdenkt und reflektiert. Ich denke, dass es sich vielleicht lohnt, wenn man sich hin und wieder die Frage stellt, warum man eigentlich so gerne Shooter und Co. spielt und nicht etwa "intelligentere" Spiele, die Gewalt nicht unbedingt als erste und einzige Lösung proklamieren.

Jedoch stellt sich die Frage ab wann man denn nun erwachsen ist?

Spiele zu spielen scheint auf der einen Seite nix erwachsenes zu sein - aber auf der anderen Seite
gibt es da so viele Bilder die 100% nix für Kinderaugen sind.
So wie immer wird das produziert was so verkauft wird.Wenn man 10 aktuelle, große Videospiele aufzählen würde, wären mit relativ großer Wahrscheinlichkeit mindestens 7 oder 8 dabei, deren Gameplay klar auf die Ausübung virtueller Gewalt ausgelegt ist. Bei Filmen und Büchern ist das nicht der Fall. Hier gibt es sehr viele Genres, die mit Gewalt nur wenig zu tun haben oder bei denen Gewalt zwar vorhanden ist, aber nur als Ausgangslage (z.B. bei einem Krimi) der Entwicklung oder als sehr kleiner Anteil am Gesamtwerk.
Sprich: wenn auf einmal die Flugsimulatoren ohne Ende boomen würden dann wäre sowas wohl bei fast jedem
Publisher in der Pipeline vorhanden.
Ego Shooter werden eben gespielt wegen der 1st Person Perspektive und weil man einfach rumballern kann -> erfüllt sein Genre.
Warum aber diese Art von Spielen so erfolgreich sind? Naja da wird bestimmt jeder seine eigenen Gründe dafür haben.
Es gibt oftmals Dinge auf der Welt die man nicht erklären kann weil jeder eine andere Erklärung dafür hat wobei
ich > Unterhaltung < als den Oberbegriff in den Raum schmeiße.
Weil man eben gerne in eine Fantasie eintauchen möchte würde ich sagen... Man möchte einen KriegUm mal ein konkretes Beispiel zu nehmen: Battlefield. Eigentlich geht es doch nur darum, bei irgendetwas besser als der andere zu sein, oder nicht? Das Prinzip hinter der Fassade ist: wer geht klüger vor und kann schneller mit der Maus präzise einen bestimmten Punkt anklicken. Warum muss das nun vordergründig mit einem realistischen Kriegsszenario eingekleidet werden? Warum müssen die Punkte, die wir anklicken, realen Menschen nachempfundene Köpfe sein? Warum muss aus einem Spiel ein Kriegsszenario gemacht werden, obwohl es doch eigentlich nur ein Spiel ist?
nachspielen ohne reale Konsequenzen ziehen zu müssen. Also mir kams persönlich nie vor auf "real nachempfundene Köpfe"
zu schießen... Für mich sind es einfach meine Gegner die ich abschießen muss und fertig. Es ist eine simple Mechanik Gut gegen Böse.
Früher warens die Comics, Rock n Roll, Radio, Fernseher und sonst noch wasWenn wir das Medium Spiele "weiterbringen" wollen, lohnt es sich doch, zumindest mal darüber nachzudenken, warum wir in Spielen so viel virtuelle Gewalt haben und scheinbar auch wollen. Klar kann man einfach sagen: "Macht halt Spaß, so wie es ist." Das ist völlig legitim, aber es ist auch nicht die ganze Wahrheit, denn dann kann man natürlich weiter fragen, warum es denn Spaß macht. Und dann kommen wir auch vielleicht mal zu den psychologischen Ursachen, warum Spiele ein Medium sind, die im Mainstreambereich derart von Gewalt geprägt sind.![]()

So läuft nunmal das Leben - wer zu viel hineininterpretiert vergisst einfach seinen Spaß dabei.
Man muss nicht alles im Leben hinterfragen solange man anderen Menschen dadurch nicht schadet mMn.
Ich habe schon immer die Meinung dass der Mensch von Natur aus eigentlich böse ist und die Geschichte ist mein Zeuge.Das ist möglich. Die Frage ist aber, ob sich der Mensch selbst und in der Gesamtheit der Menschen ändern kann. Wenn das nicht möglich ist, dann ist Zivilisation nur ein leerer Begriff, eine Farce. Der Meinung kann man durchaus sein und es gibt auch viele Indizien, die das nahelegen. Es gibt aber auch genug Indizien, die sehr wohl bedeuten, dass Gewalt kein Teil unseres Lebens sein muss.

Ich kann es nur so beantworten dass es im Leben immer ein Gut und Böse geben muss.Das mag durchaus so sein. Ich bin auch nicht gewalttätiger dadurch geworden, weil ich gewalttätige Spiele spiele. Gesamtgesellschaftlich gesehen bin ich mir aber nicht so sicher. Vielleicht sehen wir die Folgen auch nicht, weil sie zu klein sind oder zu langfristig. Vielleicht verhindern wir auch einfach, dass wir uns weiterentwickeln. Ich meine, jetzt mal ganz dumm gefragt: warum freuen wir uns nicht einfach, dass wir in Frieden leben und genießen die schönen Dinge des Lebens anstatt Spiele zu spielen, in denen wir uns wünschten, wir wären im Krieg? Für mich macht das auf einer rein theoretischen Ebene einfach keinen Sinn...![]()
Ohne Gut gibt es kein Böse und ohne Böse kein Gut

Wie ichs weiter oben schon geschrieben habe sollte man sich mit solchen Dingen nicht zu sehr beschäftigen
weil man sonst seinen eigenen Spaß zu sehr eingrenzt.
Je mehr man sich darüber Gedanken macht desto mehr sieht man die schlechten Seiten.
Da kannst du 100%ig davon ausgehenZweifellos. Deshalb wünsche ich mir ja auch, dass "intelligentere" Spiele entwickelt werden, auch für die Rift, in denen es nicht nur um die Ausübung von Gewalt geht.![]()

Gewalt steht eigentlich selten im Vordergrund mMn. aber wie willst du sonst z.b. nen Shooter konzipieren?Lange Rede, kurzer Sinn: gerade wenn es um ein authentisches Spielerlebnis geht, sollte Gewalt nicht im Vordergrund stehen, zumindest nicht ständig und bei jedem Genre. Und bei den Spielen, bei denen Gewalt authentisch ist, sollten wir uns zumindest fragen, warum wir sie eigentlich spielen wollen und was wird daran so gut finden. Würde sich vielleicht hin und wieder lohnen....![]()
Wenn ich reden/verhandeln usw. möchte dann spiele ich irgendein (Open World) Adventure usw.
Deshalb gibt es doch all die Genres damit jeder das findet womit er glücklich wird.
Oh ja und mein Konsumverhalten sagt mir dass ich diese Brille verdammt nochmal endlich besitzen möchte!!!!Meine Beiträge waren eigentlich eher als Ausruf gedacht, mal über unser Konsumverhalten nachzudenken, gerade jetzt, wenn durch die Rift eine "neue Qualität" der Spielerfahrung möglich ist...![]()




Sowas war schon immer mein Kindheitstraum und das werde ich in vollen Zügen genießen (sofern mir nicht übel wird)
Wie gesagt habe ich lediglich mit Horror Spielchen meine Probleme


*ba dum tss*.gif)