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Oculus Rift Crystals Cove: Erster Blick auf neuen Prototypen im Video

Warum hat die jetzt diese Punkte vorne drauf? Schaut irgendwie eigenartig aus :B
Weiß man schon ungefähr, was die Oculus Rift einmal kosten wird?

Ein weiterer Punkt, der zu einem aktuellen Thread (Wir bleiben treu - 10 Gründe, den PC den neuen Spielkonsolen vorzuziehen) genau passt, ist wohl der :)

Nach wie vor benötigt die Brille einiges an PC-Ressourcen um ein ruckelfreies Bild darzustellen. Für die Next-Gen-Konsolen wird die VR-Brille deshalb nicht verwendbar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also das Mopped ist ja gigantlisch Groß^^ Das design mit den Punkten ist schätze ich kein Design, sondern sowas wie bei "Track-IR" wo eine Kamera diese Dioden/Punkte verfolgen kann. Vieleicht testen sie ja damit verschiedene Verfahren, außer dem bekannten Gyrometer und Beschleunigunssensoren wer weiß.
Dennoch so fände ich es eindeutig zu Klobig, aber wie gesagt Prototype ;)
 
Steht doch im Text das sind die Infrarotsensoren damit die Bewegungen erkannt werden, denn beim ersten Dev Kit ist beim Vorbeugen gar nichts passiert das Bild hat sich nicht geändert nur beim Drehen oder Neigen des Kopfes hat der erste Prototyp etwas gemacht.
 
Steht doch im Text das sind die Infrarotsensoren damit die Bewegungen erkannt werden, denn beim ersten Dev Kit ist beim Vorbeugen gar nichts passiert das Bild hat sich nicht geändert nur beim Drehen oder Neigen des Kopfes hat der erste Prototyp etwas gemacht.

Ach sooo, jetzt versteh ichs, das war mir nicht klar, das man dieses Sensoren so gut sehen kann. Wo ist eigentlich die Kamera, die diese Sensoren quasi "ausliest"? Ist das das schwarze Ding über dem Monitor auf dem Video? Also eh nur so klein wie eine WebCam quasi?
 
Wie gesagt es ist noch eine Schrankwand und so für mich noch ein No Go. Wenn sie dann mal ungefähr das Format der Brille von Google hat, sieht die Sache schon anders aus.
 
http://forum.pcgames.de/members/2905424-monalye.html@Monalye
Jap ne stinknormale Webcam, ok sie sollte schon mehr als 30,60 aber am besten 120 Bilderprosekunde können, denke aber die wird dann auch dabei sein, wobei vllt verkaufen sie es auch als Zubehör wie beim Track-IR wo man verschiedene Typen kaufen kann. Also Standard oben/unten Links/Rechts schauen, und die Kamera für 6dof. So könnten sie den Preis des Track-Ir klein halten. Oder sie machen es halt mit Standard Webcams Kompatibel Wie gesagt mit "Free-Track" habe ich mir einen Tracker selber gebaut, und da reicht ne 30FPS Kamera.
 
Wie ist denn die Auflösung pro Auge? Ich hoffe auch, dass sich etwas am Nasenbereich geändert hat, denn meine Sean Bean Gedächtnisnase wollte sich nicht so richtig damit anfreunden.
 
Da ist wirklich was Großes in der Mache: http://www.engadget.com/2014/01/09/the-oculus-rift-crystal-cove-prototype-is-2014s-best-of-c/

Ich sehe das Gerät aber eher in der Wirtschaft als im Spielebusiness. Die Frage ist doch die, ob sich die Spiele ändern werden und in welche Richtung oder ob sie gleich bleiben werden. Wenn ich mir ansehe, welche Spiele man in Egoperspektive spielt, dann würde ich davon nur Rennspiele oder Flugsimulatoren mit der Rift spielen. Die üblichen Shooter und Slasher stehen imo vor einem gewaltigen Problem beim Einsatz der Rift: indem sie die letzte verbliebene Abstraktionsebene wegnehmen und uns wirklich zu einem handelnden Charakter in einer virtuellen Welt machen, machen sie auch all die virtuelle Gewalt zu unserer eigenen. Vielen mag das nichts ausmachen, aber in mir persönlich sträubt sich vieles dagegen, eine virtuelle Waffe "in die Hand" zu nehmen und damit virtuelle Lebewesen zu erschlagen oder erschießen, wenn ich eben nicht mehr das klare Gefühl haben, nicht selbst "im Spiel" zu sein. Der Monitor mag zwar ein Hindernis für die letzte, völlige Immersion sein, aber gleichzeitig ist er imo auch ein Schutzwall, ein Mittel zur Distanzierung von dem, was ich spiele. Ich habe kein Interesse an "realen" Gewaltspielen. Das ist derzeit mein größtes Problem mit der Rift, wobei das natürlich die Möglichkeiten des Gerätes und das Erreichte nicht schmälern soll Ich denke nur, dass sich auch Inhalte ändern können in ihrer Wahrnehmung durch den Spieler, wenn sich Technik ändert. Auch ein modernes Battlefield, in dem die Gegner wirklich als Menschen erkennbar, unterscheidet sich schon gewaltig von einem Doom, bei dem die Gegner nicht mehr als Pixelmatsch waren.Durch VR wird sich das imo noch viel radikaler ändern.....
 
auch interesant die einsicht von anderen:

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man muss also sehen, dass dieses Ding da nur ein Prototyp ist, aber es ist schon echt interesant was da kommt und wie der eine auch sagt, grade so für Spiele im Sitzen wie Train Sim1014 oder ETS2 ist sowas interesant
 
Wie gesagt es ist noch eine Schrankwand und so für mich noch ein No Go. Wenn sie dann mal ungefähr das Format der Brille von Google hat, sieht die Sache schon anders aus.

google glass ist was völlig anderes und hat mit einer vr-brille nicht das geringste zu tun.
ein bißchen kompakter wird oculus rift wohl schon noch werden, aber dass blickfeld muss ja logischerweise schon mal komplett verdeckt bleiben. ;-)
 
Ist mir schon klar. Ohne komplette Abschottung wie bei einer Schwimm- oder Taucherbrille funktioniert das System nicht. Es ging mir nur um einen (ungefähren) Größenvergleich. Hätte vielleicht besser spezielle RayBan Modelle nennen sollen. Oder Radfahrerbrillen die den Sichtbereich ebenfalls (fast 90% durch seitliche Blenden) abschotten.

Es wäre aber schon ein Erfolg im Vergleich zum aktuellen Modell, wenn ein neueres Modell irgendwann einmal auf eine solche Größe schrumpfen würde wie ein schlankes Taucherbrillenmodell oder gar ein Schwimmbrillenmodell. Wobei ich hier auch bei letzterer das Problem mit der Unterbringung der Technik sehe. Jedenfalls sollte für eine größere Verbreitung das Modell nicht so extrem ausladend sein wie das aktuelle Modell.
 
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Die üblichen Shooter und Slasher stehen imo vor einem gewaltigen Problem beim Einsatz der Rift: indem sie die letzte verbliebene Abstraktionsebene wegnehmen und uns wirklich zu einem handelnden Charakter in einer virtuellen Welt machen, machen sie auch all die virtuelle Gewalt zu unserer eigenen. Vielen mag das nichts ausmachen, aber in mir persönlich sträubt sich vieles dagegen, eine virtuelle Waffe "in die Hand" zu nehmen und damit virtuelle Lebewesen zu erschlagen oder erschießen, wenn ich eben nicht mehr das klare Gefühl haben, nicht selbst "im Spiel" zu sein. Der Monitor mag zwar ein Hindernis für die letzte, völlige Immersion sein, aber gleichzeitig ist er imo auch ein Schutzwall, ein Mittel zur Distanzierung von dem, was ich spiele. Ich habe kein Interesse an "realen" Gewaltspielen. Das ist derzeit mein größtes Problem mit der Rift, wobei das natürlich die Möglichkeiten des Gerätes und das Erreichte nicht schmälern soll Ich denke nur, dass sich auch Inhalte ändern können in ihrer Wahrnehmung durch den Spieler, wenn sich Technik ändert. Auch ein modernes Battlefield, in dem die Gegner wirklich als Menschen erkennbar, unterscheidet sich schon gewaltig von einem Doom, bei dem die Gegner nicht mehr als Pixelmatsch waren.Durch VR wird sich das imo noch viel radikaler ändern.....

Ich sehe da neben der persönlichen Hemmschwelle noch ein viel größeres Problem. Durch die Senkung der Abstraktionsebene könnten Spiele wie zum Beispiel Call of Duty, Far Cry 3 oder Spiele mit einem vergleichbaren Gewaltgrad bei einer Ego-Perspektive über Oktulus Rift das Problem bekommen, daß die USK hierfür eine Freigabe verweigert. Eben weil die Immersion den Gewalteindruck subjektiv verstärken würde und der persönliche Eindruck und die fehlende Abstraktion eine durchaus große Rolle für die Bewertung spielen dürfte.
 
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Die üblichen Shooter und Slasher stehen imo vor einem gewaltigen Problem beim Einsatz der Rift: indem sie die letzte verbliebene Abstraktionsebene wegnehmen und uns wirklich zu einem handelnden Charakter in einer virtuellen Welt machen, machen sie auch all die virtuelle Gewalt zu unserer eigenen. Vielen mag das nichts ausmachen, aber in mir persönlich sträubt sich vieles dagegen, eine virtuelle Waffe "in die Hand" zu nehmen und damit virtuelle Lebewesen zu erschlagen oder erschießen, wenn ich eben nicht mehr das klare Gefühl haben, nicht selbst "im Spiel" zu sein. Der Monitor mag zwar ein Hindernis für die letzte, völlige Immersion sein, aber gleichzeitig ist er imo auch ein Schutzwall, ein Mittel zur Distanzierung von dem, was ich spiele. Ich habe kein Interesse an "realen" Gewaltspielen.

Na wenn das bei dir schon so weit "fortgeschritten" ist würde ich es auch mal sein lassen in Zukunft.
Jeder hat bestimmt eine andere Hemmschwelle aber ich persönlich habe kein Problem damit
und freue mich sogar schon riesig drauf :top:

Es sind immer noch Computerspiele und man schießt auf Pixel etc. Klar wirds durch die immer bessere Technik
immer besser und realistischer in Szene gesetzt aber wie gesagt.. Es ist nicht real und somit ist diese Sorge für mich erledigt.
Meine persönliche Grenze wäre es Horror Spiele mit der Rift zu spielen wie z.b. Amnesia oder Outlast.

Ich könnte mir alles damit vorstellen aber um die Horror Spiele werde ich womöglich einen gaaaaanz großen Bogen machen
weil mir das einfach zu intensiv wäre.
Auch ist es so gut wie sicher dass Oculus Rift auch viele schlechte Schlagzeilen machen wird
weil jede neue Technik gute und schlechte Seiten hat.
Oculus Rift wird mit hoher Warscheinlichkeit für den einen oder anderen Amoklauf verantwortlich gemacht werden usw. %-)

Ich sehe zwar durchaus die Gefahr von Oculus Rift aber so schlimm sehe ich das wiederrum doch nicht.
Es fehlen noch viele Dinge um sich komplett in der VR zu verlieren.

Wer aber schon so krass denkt wie du der nimmt wohl viele Spiele sogar heute schon viel zu sehr ernst hab ich das Gefühl. :-|
 
Wer aber schon so krass denkt wie du der nimmt wohl viele Spiele sogar heute schon viel zu sehr ernst hab ich das Gefühl. :-|

Das hat nichts zu tun mit "krass denken". Das hat etwas dazu, wie man sich beim Spielen fühlt. Nicht alle Menschen finden virtuelle Gewalt toll, schon gar nicht, wenn sie in keinem nachvollziehbaren Kontext steht. Ich persönlich finde es eher "krass gedacht", dass viele vor allem jüngere Leute es als völlig normal ansehen, dass sie sich vor allem nach möglichst gewalttätigen Spielen sehnen wie etwa Shootern und Slashern (das ist übrigens auch ein Grund, warum viele Frauen wenig mit den üblichen Videospielen anfangen können). Ich nehme mich da auch keinesfalls aus, denn auch ich erliege regelmäßig der morbiden Faszination der virtuellen Gewalt. Allerdings lässt die Faszination mehr und mehr nach und ich hoffe, dass auch Inhalte für Oculus Rift erscheinen, die weniger oder gar nicht gewalttätiger Natur sind. Ich finde übrigens generell, dass wir viel mehr nicht gewalttätige Spiele brauchen. Es kann doch irgendwo nicht sein, dass alles, was uns Typen interessiert, das virtuelle Massaker ist. Haben wir alle ständig so das Bedürfnis nach der möglichst realistischen Ausübung von Gewalt? Mich stimmt das in der Tat eher traurig...

Ich spreche hier von Gefühlen beim Zocken und nicht von irgendwelchen Schlagzeilen, die Videospiele für Amokläufe verantwortlich machen. Eine zu realistische virtuelle Gewalt hat nicht mehr den Charakter eines reinen Spiels für mich. Wenn ich mit Oculus Rift einen virtuellen Soldaten sehe, der zu 95% wie ein echter Mensch aussieht, dann sträubt sich in mir einfach etwas, den Abzug zu drücken. Ich empfinde keinen Spaß mehr dabei. Es erzeugt mehr Abscheu in mir als Faszination.

Wenn ein Spiel immer mehr den Charakter eines Spiels verliert und nach und nach alle Ebenen der Abstraktion abstreift, dann nehme ich das auch anders wahr, das ist einfach Fakt. Natürlich weiß ich immer noch, dass es ein Spiel ist, aber Bewusstsein und Unterbewusstsein sind eben zwei paar Schuhe....;-)
 

Ja deine Meinung wäre somit deutlich niedergeschrieben aber trotzdem
denke ich, dass Leute die Spiele schon als zu real einschätzen, wohl besser etwas Abstand nehmen sollten.

Ich rate dir dann dann eine andere Beschäftigung zu suchen wenn dir dieses Medium solche Sorgen bereitet.

Die Spiele sind nur so real wie man sie real sehen möchte - das ist meine Meinung zu diesem Thema.

Bei kranken Spielen wie z.b. Manhunt bin ich absolut deiner Meinung dass solche Games kein Schwein braucht
aber Gewalt gab es schon immer in so ziemlich jedem Spiel und daran wird sich nix ändern.
Ich weiß zwar nicht welche Spiele du meinst aber in den letzten Jahren hab ich eigentlich kein Spiel erlebt
was mich in irgendeiner Art und Weise abgeschreckt hat. (mir fällt auf Anhieb zumindest keins ein)

Ist wohl Geschmackssache und jeder sollte seine Grenze selber kennen und rechtzeitig darauf reagieren.
Ich freu mich hingegen die Spiele noch intensiver erleben zu können, ja auch Ego Shooter weil ich kein Problem damit
habe auf virtuelle Objekte zu schießen ... weil naja.. es ist nicht real und ich hab mich in Griff.
 
Ja deine Meinung wäre somit deutlich niedergeschrieben aber trotzdem
denke ich, dass Leute die Spiele schon als zu real einschätzen, wohl besser etwas Abstand nehmen sollten.

Ich rate dir dann dann eine andere Beschäftigung zu suchen wenn dir dieses Medium solche Sorgen bereitet.
Du hast scheinbar nicht verstanden, worum es mir geht. Schade. Stattdessen ziehst du es vor, meine Aussagen derart zu interpretieren, als wäre ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch wegen Spielen......:-B

Bei kranken Spielen wie z.b. Manhunt bin ich absolut deiner Meinung dass solche Games kein Schwein braucht
aber Gewalt gab es schon immer in so ziemlich jedem Spiel und daran wird sich nix ändern.
Ich weiß zwar nicht welche Spiele du meinst aber in den letzten Jahren hab ich eigentlich kein Spiel erlebt
was mich in irgendeiner Art und Weise abgeschreckt hat. (mir fällt auf Anhieb zumindest keins ein)

Ist wohl Geschmackssache und jeder sollte seine Grenze selber kennen und rechtzeitig darauf reagieren.
Ich freu mich hingegen die Spiele noch intensiver erleben zu können, ja auch Ego Shooter weil ich kein Problem damit
habe auf virtuelle Objekte zu schießen ... weil naja.. es ist nicht real und ich hab mich in Griff.
Was sollen denn diese ständigen Anspielungen, dass es irgendwie darum ginge, dass jemand dadurch real gewalttätig würde, wenn er solche Spiele spielt? Hier geht es nicht darum, sich "im Griff zu haben". Wie ich bereits geschrieben habe, weiß ich sehr wohl, was ein Spiel ist und was nicht. Das ist nicht relevant hier. Und es geht auch nicht mal um noch recht abstrakte Spiele wie Manhunt, die zwar ultrabrutal sind, aber dadurch schon wieder abstrahiert werden (in die gleiche Riege fallen auch Spiele wie Bulletstorm usw). Es geht um die "realistischen" Spiele, die mit einer ultrarealistischen Grafik punkten wollen. Um Spiele, die Gewalt möglichst realistisch darstellen mit der Realität nachempfundenen Waffen, Charakteren, Spielwelten und Funktionsweisen. Gerade um Spiele wie BF oder CoD und Co, Spiele, die realen Krieg darstellen wollen. Ich will aber nicht einen realen Soldaten spielen, der möglichst realistisch möglichst realistische Soldaten reihenweise umnietet, ohne sich weiter dazu Gedanken zu machen. Es macht mir keinen Spaß sondern erzeugt Abscheu. Das hat nichts mit einer Hemmschwelle zu tun oder dass ich es nicht ertragen könnte oder dass ich deswegen befürchte, in der Realität gewalttätig zu werden. Es hat damit zu tun, dass die Technik bald fortschrittlich genug ist, Spielen den Spielecharakter zu nehmen, die Abstraktion, die heute noch besteht. Es geht darum, dass ein Spiel umso gewaltverherrlichender und dadurch imo auch abstoßender wird, je realistischer es darstellbar ist.

Natürlich ist das auch Geschmackssache, das bestreitet ja keiner. Ich rede ja auch von meinen persönlichen Gefühlen dabei. Trotzdem ist für mich nicht nachvollziehbar, warum so viele Leute auf diese realistische virtuelle Gewalt so abfahren. Bei Jugendlichen in der Pubertät mag ich das ja noch verstehen. Da will man wild sein und die Grenzen testen. Aber als Erwachsener, der mitten im Leben steht? Das verstehe ich nicht, sorry. Scheinbar sind wir (vor allem wir Männer) biologisch oder erzieherisch derart auf Gewalt getrimmt, dass wir uns ihrer Faszination nicht entziehen können. Und wenn wir sie schon nicht real ausleben können und/oder wollen, dann machen wir das eben virtuell oder lassen es andere machen (wenn wir mal an die alten Gladiatorenspiele) denken. Zivilisatorisch gesehen ist das aber imo ein Armutszeugnis und ich hoffe, dass wir irgendwann mal von diesem Gewaltmythos weg kommen....
 
Du hast scheinbar nicht verstanden, worum es mir geht. Schade. Stattdessen ziehst du es vor, meine Aussagen derart zu interpretieren, als wäre ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch wegen Spielen......:-B

Ja was soll ich mir bei solchen Textpassagen denken Crash?

indem sie die letzte verbliebene Abstraktionsebene wegnehmen und uns wirklich zu einem handelnden Charakter in einer virtuellen Welt machen, machen sie auch all die virtuelle Gewalt zu unserer eigenen.
aber in mir persönlich sträubt sich vieles dagegen, eine virtuelle Waffe "in die Hand" zu nehmen und damit virtuelle Lebewesen zu erschlagen oder erschießen, wenn ich eben nicht mehr das klare Gefühl haben, nicht selbst "im Spiel" zu sein
Wenn ich mit Oculus Rift einen virtuellen Soldaten sehe, der zu 95% wie ein echter Mensch aussieht, dann sträubt sich in mir einfach etwas, den Abzug zu drücken.

Nicht ich interpretiere deine Aussag falsch sondern du beschreibst schon selber dass das alles so "realistisch" ist
dass sich in dir "alles sträubt" den Abzug zu drücken.. In meinen Ohren denkst du hier schon ziemlich weit
in etwas hinein worüber du dir ernsthaft Gedanken machen solltest.

Das ist keine Unterstellung sondern eine Feststellung wenn ich deine Beiträge lese

Es geht um die "realistischen" Spiele, die mit einer ultrarealistischen Grafik punkten wollen. Um Spiele, die Gewalt möglichst realistisch darstellen mit der Realität nachempfundenen Waffen, Charakteren, Spielwelten und Funktionsweisen. Gerade um Spiele wie BF oder CoD und Co, Spiele, die realen Krieg darstellen wollen. Ich will aber nicht einen realen Soldaten spielen, der möglichst realistisch möglichst realistische Soldaten reihenweise umnietet, ohne sich weiter dazu Gedanken zu machen. Es macht mir keinen Spaß sondern erzeugt Abscheu. Das hat nichts mit einer Hemmschwelle zu tun oder dass ich es nicht ertragen könnte oder dass ich deswegen befürchte, in der Realität gewalttätig zu werden. Es hat damit zu tun, dass die Technik bald fortschrittlich genug ist, Spielen den Spielecharakter zu nehmen, die Abstraktion, die heute noch besteht. Es geht darum, dass ein Spiel umso gewaltverherrlichender und dadurch imo auch abstoßender wird, je realistischer es darstellbar ist.

Das sagt man so ziemlich bei jeder neuen "Generation" und trotzdem kann man darüber schmunzeln wie unrealistisch die
Grafik immer noch ist (obwohl sie eigentlich geil ist). Wenn du solche Spiele nicht spielen willst dann musst du wohl
dieses Genre ignorieren und den Leuten ihren Spaß lassen wenn sie es wollen - nur weil du etwas dagegen hast
muss es nicht pauschal sofort "die letzte Abstraktionsebene" zerstören.

Ich verstehe schon was du mit deinen Beiträgen sagen möchtest aber du stellst das als ein Fakt hin. Vor 10 Jahren
hat man dir womöglich ebenfalls gesagt wie scheisse Gewaltspiele sein können und du dir nix dabei gedacht hast
sowas zu spielen. Nix anderes passiert mit der aktuellen Generation.

Trotzdem ist für mich nicht nachvollziehbar, warum so viele Leute auf diese realistische virtuelle Gewalt so abfahren. Bei Jugendlichen in der Pubertät mag ich das ja noch verstehen. Da will man wild sein und die Grenzen testen. Aber als Erwachsener, der mitten im Leben steht?

Sorry aber du redest so als ob du den "richtigen" Geschmack hast und all die anderen total kranke psychisch gestörte Menschen wären..

Das verstehe ich nicht, sorry. Scheinbar sind wir (vor allem wir Männer) biologisch oder erzieherisch derart auf Gewalt getrimmt, dass wir uns ihrer Faszination nicht entziehen können. Und wenn wir sie schon nicht real ausleben können und/oder wollen, dann machen wir das eben virtuell oder lassen es andere machen (wenn wir mal an die alten Gladiatorenspiele) denken. Zivilisatorisch gesehen ist das aber imo ein Armutszeugnis und ich hoffe, dass wir irgendwann mal von diesem Gewaltmythos weg kommen....

Du scheinst jemand zu sein der gerne viel und intensiv über viele Dinge nachdenkt und das find ich ehrlich gesagt cool :top:
Gewalt gehört zum Mensch-sein dazu - das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben.

Ich verabscheue wirklich jede Art von Gewalt im echten Leben aber virtuell habe ich keine Probleme damit weil
es virtuell ist. Vielleicht hat es mich auch mit der Zeit abgestumpft sodass ich es oft gar nicht merke wenn viel Gewalt
gezeigt wird - das kann sein ja ;-) - aber aufs echte Leben hat es bei mir persönlich 0 Auswirkung.

Wenn man irgendwann an dem Punkt angelangt ist wo die Spiele schon als zu "real" empfunden werden dass man
sich schon vor etwas "sträubt" dann (und das ist wirklich nicht böse gemeint) sollte man eben sein Konsumverhalten überdenken
und sich den Spielen widmen die man gerne spielen möchte.

Auch gehöre ich zu den Leuten die ungern auf Gewalt verzichten wenn sie die Wahl haben - nicht weil es mich geil macht
sondern weil ich dieses "Feedback" einfach als authentischer empfinde.
Es raubt mir die Illusion auf etwas zu schießen wenn ich 0 Feedback zurückbekomme...
Und Spiele konsumiere ich eigentlich um eben diese Illusionen zu erleben.

Sorry ich meinte das wirklich nicht so als ob du psychisch labil wärst aber deine Beiträge empfand ich als Angriff
gegenüber all die anderen Zocker die mit diesem Thema nicht solche Probleme haben wie du.
 
Ja was soll ich mir bei solchen Textpassagen denken Crash?

Nicht ich interpretiere deine Aussag falsch sondern du beschreibst schon selber dass das alles so "realistisch" ist
dass sich in dir "alles sträubt" den Abzug zu drücken.. In meinen Ohren denkst du hier schon ziemlich weit
in etwas hinein worüber du dir ernsthaft Gedanken machen solltest.
Warum sollte ich mir Gedanken machen, ich schon bei einem Videospiel Probleme damit habe (bzw. es nicht immer für "richtig" halte), den Abzug zu drücken? Man könnte umgekehrt auch sagen, dass jeder, der einen Egoshooter mit der Rift zockt und dem es absolut nichts ausmacht, sich vielleicht mal Gedanken machen könnte....;-)

Das Thema ist eben komplex und vielleicht fehlen mir auch die richtigen Worte, um das präzise ausdrücken zu können, worum es mir geht....:-|

Das sagt man so ziemlich bei jeder neuen "Generation" und trotzdem kann man darüber schmunzeln wie unrealistisch die
Grafik immer noch ist (obwohl sie eigentlich geil ist). Wenn du solche Spiele nicht spielen willst dann musst du wohl
dieses Genre ignorieren und den Leuten ihren Spaß lassen wenn sie es wollen - nur weil du etwas dagegen hast
muss es nicht pauschal sofort "die letzte Abstraktionsebene" zerstören.
Ich bin bestimmt nicht für kategorische Verbote von Spielen oder sowas. Ganz und gar nicht. Ich würde mir nur wünschen, dass wir ab und zu mal unsere eigenen Spielegewohnheiten in Frage stellen bzw. darüber nachdenken, was wir spielen und warum wir es spielen (also auf uns selbst bezogen und nicht normativ auf andere).

Natürlich ist Grafik noch nicht so weit, dass man sie wirklich als real ansieht. Aber imo ist die Rift und VR im Allgemeinen ein wesentlicher Schritt dahin, dass sich ein Spiel "echt anfühlt", auch wenn es nicht perfekt echt aussieht. Ziel der VR-Brillen ist es ja im Gaming-Bereich, den Spieler als Protagonisten ins Spiel tiefer eintauchen zu lassen und die Immersion zu erhöhen, also die eigene Identifikation mit der Spielfigur zu erhöhen (wenn man Immersion derart interpretiert). Da ist es imo nur logisch, dass diese Identifikation mit dem Protagonisten (der zu einem selbst als Handelnder werden soll) nicht bei den virtuellen Taten aufhört. Das ist es, was ich mit "Aufhebung der letzten Abstraktionsebene" meine. Wenn ich heutzutage einen Egoshooter spiele, dann sehe ich eben nicht nur die Spielwelt, sondern auch meinen Monitor und das ganze Zimmer um mich herum. Ich werde ständig visuell daran erinnert, dass ich ein Spiel spiele. Bei der Oculus Rift wird genau das weggenommen. Ich bin visuell völlig im Spiel. Einzig meine Lage und mein Tastsinn ist noch "außerhalb" der Spielwelt. Da aber der Sehsinn beim Menschen traditionell einer der stärksten Sinne ist, der alle anderen Sinne überdecken kann, ist das schon eine ziemlich große Neuerung. Hinzu kommt, dass der Hörsinn bei Tragen eines Kopfhörers auch noch komplett im Spiel integriert ist, was er auch heute schon ist. Sinn der VR-Brillen ist es ja gerade, diese Abstraktionsebene zu zerstören (was erstmal überhaupt keine Wertung ist, sondern ein Tatsachenbestand). ;-)

Ich verstehe schon was du mit deinen Beiträgen sagen möchtest aber du stellst das als ein Fakt hin. Vor 10 Jahren
hat man dir womöglich ebenfalls gesagt wie scheisse Gewaltspiele sein können und du dir nix dabei gedacht hast
sowas zu spielen. Nix anderes passiert mit der aktuellen Generation.
Vor 10 Jahren war ich auch noch ein Jugendlicher, der sich über seinen eigenen Spielekonsum keine Gedanken gemacht hat. Man hat gespielt, was gerade en vogue war und was die anderen gespielt haben. Damals hieß es auch schon "umso brutaler, umso besser". Verbotene Spiele waren die absolute Krönung. Von einem Erwachsenen hingegen erwarte ich eigentlich, dass er seine eigene Taten (auch Spielen bzw. Freizeitgestaltung ist eine Handlung) überdenkt und reflektiert. Ich denke, dass es sich vielleicht lohnt, wenn man sich hin und wieder die Frage stellt, warum man eigentlich so gerne Shooter und Co. spielt und nicht etwa "intelligentere" Spiele, die Gewalt nicht unbedingt als erste und einzige Lösung proklamieren. Ich will ja gar nicht abstreiten, dass völlig sinnlose virtuelle Gewalt hin und wieder Spaß machen kann, um einfach mal eine Heldenfantasie oder eine Gewaltfantasie virtuell auszuleben. Deswegen schauen wir Filme und lesen Bücher und spielen Spiele. Es ist jedoch imo zumindest auffällig, dass anders als bei Filmen und Büchern ein sehr großer Teil aller Videospiele virtuelle Gewalt als vorderstes Spielprinzip hat. Wenn man 10 aktuelle, große Videospiele aufzählen würde, wären mit relativ großer Wahrscheinlichkeit mindestens 7 oder 8 dabei, deren Gameplay klar auf die Ausübung virtueller Gewalt ausgelegt ist. Bei Filmen und Büchern ist das nicht der Fall. Hier gibt es sehr viele Genres, die mit Gewalt nur wenig zu tun haben oder bei denen Gewalt zwar vorhanden ist, aber nur als Ausgangslage (z.B. bei einem Krimi) der Entwicklung oder als sehr kleiner Anteil am Gesamtwerk.

Um mal ein konkretes Beispiel zu nehmen: Battlefield. Eigentlich geht es doch nur darum, bei irgendetwas besser als der andere zu sein, oder nicht? Das Prinzip hinter der Fassade ist: wer geht klüger vor und kann schneller mit der Maus präzise einen bestimmten Punkt anklicken. Warum muss das nun vordergründig mit einem realistischen Kriegsszenario eingekleidet werden? Warum müssen die Punkte, die wir anklicken, realen Menschen nachempfundene Köpfe sein? Warum muss aus einem Spiel ein Kriegsszenario gemacht werden, obwohl es doch eigentlich nur ein Spiel ist?

Wenn wir das Medium Spiele "weiterbringen" wollen, lohnt es sich doch, zumindest mal darüber nachzudenken, warum wir in Spielen so viel virtuelle Gewalt haben und scheinbar auch wollen. Klar kann man einfach sagen: "Macht halt Spaß, so wie es ist." Das ist völlig legitim, aber es ist auch nicht die ganze Wahrheit, denn dann kann man natürlich weiter fragen, warum es denn Spaß macht. Und dann kommen wir auch vielleicht mal zu den psychologischen Ursachen, warum Spiele ein Medium sind, die im Mainstreambereich derart von Gewalt geprägt sind. ;-)

Sorry aber du redest so als ob du den "richtigen" Geschmack hast und all die anderen total kranke psychisch gestörte Menschen wären..
Deswegen habe ich mich von Anfang an mit in die Gleichung aufgenommen. Und es gibt noch mehr als schwarz und weiß in meiner Welt. Nicht jeder, der von meiner Meinung abweicht, sehe ich gleich als psychisch gestört an, zumal ich ja dargelegt habe, dass es psychologisch gesehen eher biologische und erzieherische Gründe sind, warum wir so auf Gewaltfantasien abfahren. Daran etwas zu ändern ist imo eine gesellschaftliche Aufgabe bzw. auch eine Aufgabe jedes einzelnen. Das ist imo weniger eine Geschmacksfrage sondern eher eine Frage, was wir als förderlich für uns selbst und die Gesellschaft insgesamt ansehen und was nicht. Es hat ja z.B. auch einen Grund, warum es einen Jugendschutz gibt. Von Erwachsenen geht man hingegen aus, dass die "reif" genug sind, selbst über Sinn und Unsinn, richtig und falsch usw nachzudenken. Dem ist aber nur so, wenn es auch wirklich passiert. Ich persönlich habe den Eindruck, dass das viel zu selten passiert, gerade beim Konsum von Medien, den wir ja auch unseren Kindern vorleben. Es geht nicht darum, dass ich die Gefahr sehe, dass daraus lauter Massenmörder werden. Aber ich sehe sehr wohl mit Sorge, dass wir Gewalt in jeglicher Form als gesellschaftlich geachtetes Mittel anerkennen anstatt es zu ächten.

Du scheinst jemand zu sein der gerne viel und intensiv über viele Dinge nachdenkt und das find ich ehrlich gesagt cool :top:
Gewalt gehört zum Mensch-sein dazu - das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben.
Das ist möglich. Die Frage ist aber, ob sich der Mensch selbst und in der Gesamtheit der Menschen ändern kann. Wenn das nicht möglich ist, dann ist Zivilisation nur ein leerer Begriff, eine Farce. Der Meinung kann man durchaus sein und es gibt auch viele Indizien, die das nahelegen. Es gibt aber auch genug Indizien, die sehr wohl bedeuten, dass Gewalt kein Teil unseres Lebens sein muss.

Ich verabscheue wirklich jede Art von Gewalt im echten Leben aber virtuell habe ich keine Probleme damit weil
es virtuell ist. Vielleicht hat es mich auch mit der Zeit abgestumpft sodass ich es oft gar nicht merke wenn viel Gewalt
gezeigt wird - das kann sein ja ;-) - aber aufs echte Leben hat es bei mir persönlich 0 Auswirkung.
Das mag durchaus so sein. Ich bin auch nicht gewalttätiger dadurch geworden, weil ich gewalttätige Spiele spiele. Gesamtgesellschaftlich gesehen bin ich mir aber nicht so sicher. Vielleicht sehen wir die Folgen auch nicht, weil sie zu klein sind oder zu langfristig. Vielleicht verhindern wir auch einfach, dass wir uns weiterentwickeln. Ich meine, jetzt mal ganz dumm gefragt: warum freuen wir uns nicht einfach, dass wir in Frieden leben und genießen die schönen Dinge des Lebens anstatt Spiele zu spielen, in denen wir uns wünschten, wir wären im Krieg? Für mich macht das auf einer rein theoretischen Ebene einfach keinen Sinn... ;-)

Wenn man irgendwann an dem Punkt angelangt ist wo die Spiele schon als zu "real" empfunden werden dass man
sich schon vor etwas "sträubt" dann (und das ist wirklich nicht böse gemeint) sollte man eben sein Konsumverhalten überdenken
und sich den Spielen widmen die man gerne spielen möchte.
Zweifellos. Deshalb wünsche ich mir ja auch, dass "intelligentere" Spiele entwickelt werden, auch für die Rift, in denen es nicht nur um die Ausübung von Gewalt geht. ;-)

Auch gehöre ich zu den Leuten die ungern auf Gewalt verzichten wenn sie die Wahl haben - nicht weil es mich geil macht
sondern weil ich dieses "Feedback" einfach als authentischer empfinde.
Es raubt mir die Illusion auf etwas zu schießen wenn ich 0 Feedback zurückbekomme...
Und Spiele konsumiere ich eigentlich um eben diese Illusionen zu erleben.
Natürlich spielen wir alle, um irgendwelche Fantasien auszuleben bzw. Illusionen zu erleben. Aber warum läuft das so häufig aus die Ausübung virtueller Gewalt hinaus? Du schreibst authentisch: warum haben wir in (Ego-)Spielen nicht viel häufiger die Möglichkeit zu wählen, ob wir heimlich, diplomatisch oder gewalttätig vorgehen wollen? In anderen Genres, z.B. auch bei 3rd person Spielen ist das durchaus der Fall, wenn auch eher selten. Aber bei Spielen in Ego-Perspektive ist das so gut wie nie der Fall. Nehmen wir als jüngstes Beispiel Bioshock Infinite (jaja, ich weiß, schon wieder....): Warum wird mir hier nicht die Wahl gelassen, wie ich vorgehen möchte. Warum werde ich dazu gezwungen auf alles zu schießen, was nicht bei drei verschwunden ist? Wäre es nicht viel authentischer, wenn man auch andere Optionen hätte? Vielleicht schleichen, reden, betäuben, sogar aufgeben usw? Man kann natürlich leicht den Entwickler verantwortlich machen ala "Es ist halt so, wie es der Entwickler haben wollte. Punkt." Aber das greift imo zu kurz. Im Endeffekt sind die großen Spiele, die wir heute spielen, meist das Ergebnis von Peer-Tests usw., in denen ermittelt wird, was denn gerade so die aktuelle Kundennachfrage ist. Und das sind scheinbar völlig unauthentische Egoshooter, bei denen es nur darum geht, möglichst viele Leute über den Haufen zu ballern. Man könnte ja jetzt meinen, dass das kritisiert wird, zumindest von der Presse. Aber dem ist auch nicht so. Die Leute scheinen das Spiel zu lieben, eben weil es ein Shooter ist. Es wird nur kritisiert, dass man die Leute nicht gut genug virtuell abknallen kann, aber nicht, dass man gar keine andere Wahl hat, als alle abzuknallen.

Lange Rede, kurzer Sinn: gerade wenn es um ein authentisches Spielerlebnis geht, sollte Gewalt nicht im Vordergrund stehen, zumindest nicht ständig und bei jedem Genre. Und bei den Spielen, bei denen Gewalt authentisch ist, sollten wir uns zumindest fragen, warum wir sie eigentlich spielen wollen und was wird daran so gut finden. Würde sich vielleicht hin und wieder lohnen.... ;-)

Sorry ich meinte das wirklich nicht so als ob du psychisch labil wärst aber deine Beiträge empfand ich als Angriff
gegenüber all die anderen Zocker die mit diesem Thema nicht solche Probleme haben wie du.
Meine Beiträge waren eigentlich eher als Ausruf gedacht, mal über unser Konsumverhalten nachzudenken, gerade jetzt, wenn durch die Rift eine "neue Qualität" der Spielerfahrung möglich ist...;-)
 
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