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News - Wrath of the Lich King: Blizzard empfiehlt: "Geht ruhig mal zur Toilette!"

AW:

Problem ist wohl, dass viele Eltern sich nicht so mit PC auskennen und viele Eltern wohl nicht wissen, dass sie die Spielzeit ihrer Kinder in WoW festlegen können. Ja, Eltern können in der Accountverwaltung genau einstellen, wann und wie lange ihre Kinder spielen dürfen und wenn die Zeit um ist, geht es nicht mehr. Kann man im Spiel alles einrichten, aber wie gesagt, wissen wohl viele einfach nicht.
 
AW:

Naja, ich habe auch mal mit meinem damaligen Besten Kumpel eine "vorsätzliche" 24 Stunden Spiele Session hingelegt. Wir haben allerdings Dumm 1, Return to Castle Wolfenkieselstein und Comanche gespielt. Keiner von uns ist zusammengebrochen. Wir haben uns nur irgendwann gegenseitig angezickt, waren aber tapfer und haben durchgehalten :-D

Wir hatten allerdings nur die Motivation dabei einfach mal 24 Stunden am Stück zu zocken. Das kam uns damals fürchterlich verrückt vor, also mussten wir das mal ausprobieren.

Ich denke das Kids heutzutage Allerdings mit einer ganz anderen Motivation ganze Tage vor dem PC verbringen, was ich recht bedenklich finde. Es gab ja auch schon recht abgefahrene Reportagen über Online Spielsucht. Ich habe mitleid mit diesen Leuten und vor Allem mit den Eltern und Angehörigen.

Grüße,

Flo

PS: Ja, wir waren zwischendurch auch einmal auf dem Töpfchen
 
AW:

Mein Vater (RIP) hatte damals seinen Kontrollwahn so umgesetzt, dass er eine Box gebaut hat, die am Netzkabel des Computers (erst C64, dann Amiga) angebracht war. Diese hatte div. Features: Einen Betriebsstundenzähler, so konnte man die genaue Laufzeit des Computers feststellen und die Zählerstände notieren. Dann war ein Radiowecker eingebaut, der als Timer funktionierte - um 16:00 Uhr wurde der Stromkreis freigeschaltet, um 18:00 Uhr automatisch unterbrochen. Außerdem konnte man die Kiste mit einem Schlüssel komplett sperren, ...

Ja, er war schon ein findiger Mensch, ... mit dem Ding könnte er jetzt wohl richtig Kohle machen! =)

Im Prinzip war diese Art der Kontrolle schon fast faschistoid - aber wenn ich mir die Kiddies von heute ansehe und wie wenig die Eltern sich um den Konsum ihre Kinder kümmern, bin ich doch ganz froh, dass ich nicht so im Stich gelassen wurde. Übertrieben war es natürlich dennoch!

Ich glaube, ich hatte in meiner Jugend eh mehr Computerverbot, als das ich gedaddelt habe, ...

Computerverbot, ... gibt es sowas heute eigentlich noch? Oder trauen die Eltern sich das nicht mehr, weil das MMORPG-Kid sonst aus dem Fenster springen würde?
 
AW:

Qu1cksh07 am 20.11.2008 18:42 schrieb:
Die erfolgreichsten WoWler sind RL Versager. Denn um in WoW erfolgreich zu sein muss man ja nicht nur raiden sondern auch farmen und das jede Menge. Wenn man bedenkt das man z.b. für einen 4 Stunden raid (natürlich täglich!) ca. 1-2 Stunden farmen muss (potions, flasks, bufffood, dann teilweise die resi, zugänge für dungeons etc.) kommt man im durchschnitt auf 6 Stunden täglich spielen. In einer Woche sind das 42 Stunden also fast ganze Zwei Tage - Wochenende adé weil essen, schlafen und wenigstens ein mindestmaß an hygiäne muss man einhalten.


Naja, vielleicht nicht umbedingt Versager, aber WOW-Spieler, die am Tag mehr als 6 Stunden für ihr Hobby verbringen haben mit Sicherheit ein Defizit im sozialen Umfeld.
Ansonsten sehe ich es als normales Hobby

Ich persönlich habe dieses Hobby im Zuge anderer Interesse aufgegeben. Dem Hobby PC-Spielen in allgemeinen widme ich mich nur noch ca. 3 Std die Woche.

Kann mir mal einer ausrechen wie lange ich brauche um mit dieser Spielzeit Level 80 zu erreichen? :)
 
AW:

Als ich WoW gespielt habe, war ich innerhalb dieser drei Monate immerhin auf LvL 16! :-D

Ich finde, das ist eine echte Leistung! =)
 
AW:

hexahate-com am 21.11.2008 10:16 schrieb:
Ich glaube, ich hatte in meiner Jugend eh mehr Computerverbot, als das ich gedaddelt habe, ...

Computerverbot, ... gibt es sowas heute eigentlich noch? Oder trauen die Eltern sich das nicht mehr, weil das MMORPG-Kid sonst aus dem Fenster springen würde?

:D
Das mit dem PC Verbot kenne ich auch noch^^
Bei mir war das dann so, dass er ein Bios Passwort eingegeben hatte und nur ( falls die eltern mal nicht da waren ) meiner kleinen Schwester das PW verraten hat, da sie nicht so ein interesse am spielen hatte wie ich :)
Naja, das Passwort bekam ich dann raus, als ich meiner Schwester die Capslock Taste aktivierte und sie so das passwort nicht richtig eingeben konnte und es mir dann verraten hat :D
Da war die 1Std PC am Tag auch Geschichte^^ Bis rausgefunden wurde, dass ich das passwort kannte ;)
Aber später fand man ja noch andere Möglichkeiten raus das Passwort zu umgehen ;)
Achja, lang,lang ists her :)
 
AW:

DaRealHoody am 21.11.2008 13:39 schrieb:
hexahate-com am 21.11.2008 10:16 schrieb:
Ich glaube, ich hatte in meiner Jugend eh mehr Computerverbot, als das ich gedaddelt habe, ...

Computerverbot, ... gibt es sowas heute eigentlich noch? Oder trauen die Eltern sich das nicht mehr, weil das MMORPG-Kid sonst aus dem Fenster springen würde?

:D
Das mit dem PC Verbot kenne ich auch noch^^
Bei mir war das dann so, dass er ein Bios Passwort eingegeben hatte und nur ( falls die eltern mal nicht da waren ) meiner kleinen Schwester das PW verraten hat, da sie nicht so ein interesse am spielen hatte wie ich :)
Naja, das Passwort bekam ich dann raus, als ich meiner Schwester die Capslock Taste aktivierte und sie so das passwort nicht richtig eingeben konnte und es mir dann verraten hat :D
Da war die 1Std PC am Tag auch Geschichte^^ Bis rausgefunden wurde, dass ich das passwort kannte ;)
Aber später fand man ja noch andere Möglichkeiten raus das Passwort zu umgehen ;)
Achja, lang,lang ists her :)

Hmmm mit dem Biospassword hatten se bei mir damals auch versucht... ich hatte ja teilweise jahrelang Computer- Fernseh- und Gameboyverbot...
Biosbatterie entfernen war die Lösung... :)
 
AW:

Ich spiele selber WoW und vermutlich mehr als gut ist.

Allerdings bin ich dafür, dass suchtgefährdene Spiele (welches man ja wissenschaftlich nachweisen könne, schon allein durch die "Opferzahlen") genauso wie gewaltverherrlichende Spiele zu indizieren sind. Denn eine Großzahl derer, die durch WoW o.ä. Probleme im RL bekommen, sind Jugendliche. Die hat der Staat zu schützen. Wer als Erwachsener sein Leben versaut, ist selbst dafür verantwortlich. Die Eltern haben nicht mehr den Einblick, das Könenn oder auch nur das Interesse, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen, um sie zu schützen. Wenn sich eine Gesellschaft nicht selbst schützen kann, muss es der Staat tun.

WoW und Konsorten sollten erst ab 18 zugänglich gemacht werden. Möglichkeiten gibt es genug, (PersAusweisKopie o.ä.).

Und noch was, damit sich das Flamen lohnt^^:

Leute, die 6h und mehr am Tag regelmäßig spielen können, haben entweder keine Familie oder keine, die sich für sie interessiert. Welche Frau, Kind ... macht so etwas mit?
Doch nur die Partner, die selber spielen, die müssten aber doch noch in der Unterzahl sein.
 
AW:

machbetmachallabett am 21.11.2008 18:06 schrieb:
Enisra am 21.11.2008 02:12 schrieb:
Bora am 21.11.2008 01:31 schrieb:
Oder einfach Zitate so ausschneiden, wie der getretene Hund es braucht :finger:

komm geh nerv nicht
Er legt im Gegensatz zu dir sein Meinung wenigstens begründet dar und stempelt niemanden einfach als doofen Spammer ab.

wo soll das eine Meinung gewesen sein?
das Zitat geht nunmal so, was kann ich dafür das du und der das nicht kennen und einfach billig gegen WoW flamen wollt in dem alle über schlechte Polemische Statistiken versucht wird alle über einen Kamm zu scheren und fast alle als Kellerkinder darstellen wollt

super Meinung, echt :hop:
 
AW:

jedi112 am 21.11.2008 18:02 schrieb:
Ich spiele selber WoW und vermutlich mehr als gut ist.

Allerdings bin ich dafür, dass suchtgefährdene Spiele (welches man ja wissenschaftlich nachweisen könne, schon allein durch die "Opferzahlen")

Versteh ich nicht: Wie willst du wissenschaftlich nachweisen, dass ein Spiel suchtgefärdender ist als ein anderes? WOW suchtgefärdender als zb KingsBounty? Welches ich ebenso stundenlang spielen kann? Unmöglich.

genauso wie gewaltverherrlichende Spiele zu indizieren sind.
Da stimm ich zu.

Denn eine Großzahl derer, die durch WoW o.ä. Probleme im RL bekommen, sind Jugendliche. Die hat der Staat zu schützen.
Kein Mensch bekommt durch WoW Probleme im RL. Man bekommt Probleme, weil man nix anderes mehr macht als spielen. Und das kann dir mit jedem anderen Spiel(oder mehreren hintereinander) ebenso passieren. Dem einen bei Shootern, den andern bei GTA oder Gothic, dem dritten bei....egal! Also alle indizieren? Keine gute Idee

Wer als Erwachsener sein Leben versaut, ist selbst dafür verantwortlich. Die Eltern haben nicht mehr den Einblick, das Könenn oder auch nur das Interesse, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen, um sie zu schützen.
Auf welchen Wissenschaftlichen Studien begründet sich diese Behauptung? Ich weiß nicht was du für Eltern hast oder kennst, aber die ich kenne, kümmern sich sehr wohl um ihre Kinder, und zwar so gut sie können.

Wenn sich eine Gesellschaft nicht selbst schützen kann, muss es der Staat tun.

Ein einfach gutes und beliebtes PC-Spiel wie WoW, das wegen seiner Comicgrafik sowieso harmlos und unblutig ist und deswegen von so vielen Spielern gemieden wird, als Gefahr für die Gesellschaft anzusehn ist...ähm...naja ich sag besser nix :ugly:
Da gibts doch ganz andere Dinge, die dir Sorgen machen sollten (Armut, Wirtschaftskrise, Pisa, Alkohol, zunehmende Gewalt unter Jugendlichen, etc)

...Flame, Vorurteile, Flame...

Bitte denk mal über folgendes nach:
Jedes Spiel und absolut jeder Spielehersteller versucht doch mit ihren Spielen den Spieler möglichst lange bei der Stange zu halten, also möglichst süchtig zu machen, denn das fördert den Verkauf und den Erfolg enorm. Könnten andere Hersteller das so hinkriegen wie Blizzard, sie würden es sofort und ohne Zweifel tun. Alle wollen sie ein unendlich motivierendes, süchtigmachendes Spiel kreieren.

Wärst du konsequent müsstest du fordern, dass jedes Spiel an sich indiziert und verboten wird, denn sie alle wollen dich süchtig machen.

Du siehst also, dass du mit deiner Analyse ziemlich daneben liegst und weit über das Ziel hinausschießt.
 
AW:

jedi112 am 21.11.2008 18:02 schrieb:
Ich spiele selber WoW und vermutlich mehr als gut ist.

Allerdings bin ich dafür, dass suchtgefährdene Spiele (welches man ja wissenschaftlich nachweisen könne, schon allein durch die "Opferzahlen") genauso wie gewaltverherrlichende Spiele zu indizieren sind. Denn eine Großzahl derer, die durch WoW o.ä. Probleme im RL bekommen, sind Jugendliche. Die hat der Staat zu schützen. Wer als Erwachsener sein Leben versaut, ist selbst dafür verantwortlich. Die Eltern haben nicht mehr den Einblick, das Könenn oder auch nur das Interesse, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen, um sie zu schützen. Wenn sich eine Gesellschaft nicht selbst schützen kann, muss es der Staat tun.

WoW und Konsorten sollten erst ab 18 zugänglich gemacht werden. Möglichkeiten gibt es genug, (PersAusweisKopie o.ä.).

Und noch was, damit sich das Flamen lohnt^^:

Leute, die 6h und mehr am Tag regelmäßig spielen können, haben entweder keine Familie oder keine, die sich für sie interessiert. Welche Frau, Kind ... macht so etwas mit?
Doch nur die Partner, die selber spielen, die müssten aber doch noch in der Unterzahl sein.

Willst du damit sagen, dass eine indizierung die einzigste Möglichkeit ist mit WoW aufzuhören ? Ich doch bullshit. Weder Gewaltspiele, noch WoW gehören verboten. Genauso wie jeder selbst entscheiden kann wieviel Alkohol er konsomiert, sollte man auch entscheiden was und wieviel man spielt, ganz einfach.
Man sollte schon noch etwas über sein Leben entscheiden können, auch wenn man manchmal die falschen Entscheidungen trifft, aber das macht das Leben ja aus.
 
AW:

Selbst wenn man solche Spiele verbieten würde, dann würden solche Leute eben in etwas anderes flüchten. Sowas gabs ja schon, bevor es überhaupt Computerspiele gab und man kann theoretisch von allem im Leben süchtig werden, sogar sexsüchtig. Kommt deswegen jemand auf die Idee das zu verbieten? Nein, also.

Vielmehr ist es eine Flucht aus dem RL. In der heutigen Zeit in der Menschlichkeit immer mehr in den Hintergrund rückt, Menschen gemobbt und fertig gemacht werden, oder aufgrund von Herkunft, Aussehen etc. keine zukunftschancen bekommen, bleibt solchen dann oft nur die Flucht in diese virtuellen Welten. Jemand der ein gefestigtes Leben hat, dem passiert sowas nicht so schnell.

Und was auch nicht stimmt, ist, dass Vielspielen oft gleich mit Sucht gesetzt wird. Nur weil man viel spielt, heißt das nicht gleich, dass man süchtig ist. Und komisch, dass da immer so auf WoW draufgehauen wird. Wer erinnert sich da nicht an diverse Lan-Partys früher. Da haben die Leute auch das ganze Wochenende durchgezockt und da hat es niemand gestört. Bei WoW ist das plötzlich alles böse.

Wie z.B. der eine, der soviel gezockt hat, um schnell 80 zu werden. Der hat auch gesagt, dass er das gemacht hat, damit er schnell fertig ist um dann wieder Zeit für sein Studium zu haben. Also was ist daran verwerflich?
 
AW:

DeVan90 am 22.11.2008 00:52 schrieb:
jedi112 am 21.11.2008 18:02 schrieb:
Ich spiele selber WoW und vermutlich mehr als gut ist.

Allerdings bin ich dafür, dass suchtgefährdene Spiele (welches man ja wissenschaftlich nachweisen könne, schon allein durch die "Opferzahlen") genauso wie gewaltverherrlichende Spiele zu indizieren sind. Denn eine Großzahl derer, die durch WoW o.ä. Probleme im RL bekommen, sind Jugendliche. Die hat der Staat zu schützen. Wer als Erwachsener sein Leben versaut, ist selbst dafür verantwortlich. Die Eltern haben nicht mehr den Einblick, das Könenn oder auch nur das Interesse, sich mit ihren Kindern auseinanderzusetzen, um sie zu schützen. Wenn sich eine Gesellschaft nicht selbst schützen kann, muss es der Staat tun.

WoW und Konsorten sollten erst ab 18 zugänglich gemacht werden. Möglichkeiten gibt es genug, (PersAusweisKopie o.ä.).

Und noch was, damit sich das Flamen lohnt^^:

Leute, die 6h und mehr am Tag regelmäßig spielen können, haben entweder keine Familie oder keine, die sich für sie interessiert. Welche Frau, Kind ... macht so etwas mit?
Doch nur die Partner, die selber spielen, die müssten aber doch noch in der Unterzahl sein.

Willst du damit sagen, dass eine indizierung die einzigste Möglichkeit ist mit WoW aufzuhören ? Ich doch bullshit. Weder Gewaltspiele, noch WoW gehören verboten. Genauso wie jeder selbst entscheiden kann wieviel Alkohol er konsomiert, sollte man auch entscheiden was und wieviel man spielt, ganz einfach.
Man sollte schon noch etwas über sein Leben entscheiden können, auch wenn man manchmal die falschen Entscheidungen trifft, aber das macht das Leben ja aus.

Ich habe nichts von verbieten geschrieben, sondern indizieren. Ergo es so weit wie möglich zu verhindern, dass Jugendliche sie bekommen. Obwohl es mit Recht Dinge gibt, die man auch als Erwachsener nicht tun oder konsumieren oder was auch immer darf, gehören für mich (und das ist nur meine Meinung) einige Dinge den Jugendlichen vorenthalten. Sie bedürfen einen besonderen Schutz. Jeder Erwachsene sollte natürlich selbst entscheiden können, bis auf die illegalen, welche Entscheidung er trifft. Jugendliche können und sollen es nicht, deswegen gibt es sowas wie das Jugendschutzgesetz.
 
AW:

Shadow_Man am 22.11.2008 08:12 schrieb:
Und was auch nicht stimmt, ist, dass Vielspielen oft gleich mit Sucht gesetzt wird. Nur weil man viel spielt, heißt das nicht gleich, dass man süchtig ist. Und komisch, dass da immer so auf WoW draufgehauen wird. Wer erinnert sich da nicht an diverse Lan-Partys früher. Da haben die Leute auch das ganze Wochenende durchgezockt und da hat es niemand gestört. Bei WoW ist das plötzlich alles böse.
du hast natürlich recht.
vermutlich kennen sehr viele forenmember beispiele, bei welchen das mit der sucht eben zutrifft. die klassischen "kellerkinder" gibt es - und es sind auch erwachsene dabei. menschen, die früher einen freundeskreis hatten, vielleicht sogar eine beziehung und einen job und je nachdem alles davon verloren haben, weil sie es einfach übertreiben mit den MMOGs - nicht nur mit WoW, auch mit Everquest oder DAoC.
verbote finde ich eigentlich generell wenig hilfreich, denn sie packen nie das eigentliche problem an. süchtigen beizubringen, dass sie sich hilfe suchen sollen, ist allerdings schwierig und solange sie es nicht selbst erkennen, ist es sogar unmöglich. das trifft eigentlich auf die meisten abhängigkeiten zu.
 
AW:

@ theChicky

Stimme dir voll und ganz zu.
Natürlich wäre es äußerst schwierig, das Prädikat "suchtgefährdend" zu vergeben. Wohlmöglich würde die Vergabe sogar bei einigen ungerechtfertigt sein.
Die Frage ist aber doch, wie wir es schaffen, den Kindern den Freiraum, aber auch den Schutz zu geben, den sie brauchen und verdienen.

Zum Thema Eltern: Glückwunsch, dass du nur Eltern kennst, die sich um ihre Kinder kümmern. Ich kenn einige, da ist es eher weniger der Fall. Aber der Fall mit dem 15-jährigen zeigt doch, dass da was im Argen liegt. Mir wäre es auch lieber, wenn die Eltern ihrer verdammten Pflicht nachkommen würden, und ihre Kinder richtig erziehen würden. Aber Verbote an die Kinder sind ja stressig, dann diskutieren die auch noch und der Haussegen hängt schief. Dann doch lieber sie machen lassen was sie wollen.
Ich spiel selbst WoW und ich frage mich jedesmal, wie um 23.00 Uhr so viele unter 18-Jährige spielen können. Ist mir unbegreiflich! Tut mir leid, ich habe kein Vertrauen in den Großteil der Eltern. Verbote (Indizierung, damit nicht wieder jemand es verwechselt) können immer ausgehebelt werden, das heißt aber nicht, sie dann gar nicht mehr erst einzuführen.
 
AW:

Shadow_Man am 22.11.2008 08:12 schrieb:
Selbst wenn man solche Spiele verbieten würde, dann würden solche Leute eben in etwas anderes flüchten. Sowas gabs ja schon, bevor es überhaupt Computerspiele gab und man kann theoretisch von allem im Leben süchtig werden, sogar sexsüchtig. Kommt deswegen jemand auf die Idee das zu verbieten? Nein, also.

Vielmehr ist es eine Flucht aus dem RL. In der heutigen Zeit in der Menschlichkeit immer mehr in den Hintergrund rückt, Menschen gemobbt und fertig gemacht werden, oder aufgrund von Herkunft, Aussehen etc. keine zukunftschancen bekommen, bleibt solchen dann oft nur die Flucht in diese virtuellen Welten. Jemand der ein gefestigtes Leben hat, dem passiert sowas nicht so schnell.

Und was auch nicht stimmt, ist, dass Vielspielen oft gleich mit Sucht gesetzt wird. Nur weil man viel spielt, heißt das nicht gleich, dass man süchtig ist. Und komisch, dass da immer so auf WoW draufgehauen wird. Wer erinnert sich da nicht an diverse Lan-Partys früher. Da haben die Leute auch das ganze Wochenende durchgezockt und da hat es niemand gestört. Bei WoW ist das plötzlich alles böse.

Wie z.B. der eine, der soviel gezockt hat, um schnell 80 zu werden. Der hat auch gesagt, dass er das gemacht hat, damit er schnell fertig ist um dann wieder Zeit für sein Studium zu haben. Also was ist daran verwerflich?

Versteh ich und stimme zu. Ich rede hier aber von Jugendlichen und die haben auch nicht rund um die Uhr auf LAN-Partys zu zocken.
Nochmal, niemand will Erwachsenen vorschreiben, ob sie 7 Tage die Woche spielen dürfen. Aber wenn Eltern es nicht mehr hinkriegen, die Kinder vor bestimmten Dingen zu bewahren, muss man andere Dinge versuchen. Seit Jahren gibt es dieselben Appelle, man muss nur die Eltern stärken, die Eltern sollen sich mehr für die Hobbies der Kinder interessiern etc. Und passiert irgendwas: nein. Die Fälle, wo Kinder völlig abgekapselt von ihren Eltern in ihrer eigenen Welt leben nehmen zu. Also, Eltern ins Gewissen reden ja, aber trotzdem die Zügel anziehen.
 
AW:

jedi112 am 22.11.2008 11:15 schrieb:
@ theChicky

Stimme dir voll und ganz zu.
Natürlich wäre es äußerst schwierig, das Prädikat "suchtgefährdend" zu vergeben. Wohlmöglich würde die Vergabe sogar bei einigen ungerechtfertigt sein.
vielleicht.
problem 1: MMOGs sind endlos. ich selbst habe auch phasen, in denen ich zuviel spiele, aber da ich mich auf singleplayer beschränke, ist das ende solcher phasen immer absehbar.
problem 2: damit MMOGs interessant bleiben, werden sie natürlich so designed, dass man süchtig werden kann. niemand will ein MMOG auf den markt werfen, das dann von den meisten abonnenten bloss einen monat lang gespielt wird.

aber ich bin wie gesagt auch der meinung, dass ein verbot wenig hilfreich wäre. im gegensatz zu einer besseren suchtprävention und hilfsangeboten für betroffene mitsamt ihren angehörigen. "spielsucht" ist zwar ein öffentliches thema, aber das bezieht sich doch nach wie vor in erster linie auf glücksspiel.
 
AW:

Jetzt fangt nicht noch mit verboten an die sich auf MMOGs. haben wir denn nicht schon genug mit schwachmaten zu tun. sprich Killerspiele usw. was soll denn nich alles kommen.
 
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