Azirophos am 07.11.2006 16:17 schrieb:
Mark of Chaos ist eventuell näher am Regelwerk dran, aber die Stimmung unterschied sich für mich (soweit ich das sehen konnte) nicht von einem anderen Fantasy Strategiespiel. Will sagen, wenn Warhammer nicht drauf stehen würde (und die Götter und Fraktionen andere Namen hätten), würde man kaum merken, daß es Warhammer sein soll.
Das gleiche gilt für DoW aber auch.

Man siehts ja an Company of Heroes - viele Spielelemente sind fast gleich geblieben oder sehr ähnlich. Also das Spielprinzip funktioniert bestens in jedem Universum, und ist nicht gerade sehr warhammer-mässig.
Die Nahkämpfe bei DoW sind auch schon fast einzigartig. Also es gibt eigentlich kein RTS in dem es dermassen geniale Kampfanimationen gibt, dazu noch die coolen Finishing-Moves.
Ich denk mal das das aber bei MoC nicht möglich ist, da man hier vor dem gleichen Problem wie bei der Total War-Reihe steht. Also man muss ein Kompromiss zwischen Einheiten-Zahl, guter Grafik und relativ guter Performance finden.
Bei DoW gibt es ein Pop-Cap von 20 für jeweils Infantrie und Fahrzeuge. Die Squad-Grösse variiert dabei zwischen 4 und 12. Bei MoC gibt es dagegen ganze Regimenter mit jeweils mehreren Dutzend Soldaten. Wahrscheinlich musste man dann bei der Animationsvielfalt ein paar Abstriche machen damit es noch einigermassen gut läuft. Ausserdem achtet man auf solche Details später sowieso nicht mehr. Also gerade bei DoW was ja ein sehr actionreiches RTS-Game ist kommt man erst recht nicht dazu auf solche Sachen zu achten.
Ich mag jedenfalls beide Spiele, und beide haben ihre Vor- und Nachteile.
EDIT:
Was mir noch eben einfällt. Es wirken sowieso und grundsätzlich fast alle Fantasy-Games gleich, da sich halt jedes Fantasy-Game aus dem Warhammer oder HdR-Universum bedient. Also Orks, Elfen, Magier etc.
Deshalb hatte mir dieses Jahr auch Rise of Legends so gut gefallen. Endlich mal ein Fantasy-Spiel, dass auch ohne Orks und Elfen auskam...
