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News - Valve Software: Valve will mit Steamworks den PC-Markt beleben

AW:

Yay, endlich mal wieder eine Steam ist doof-Diskussion. Gab es schon lange nicht mehr. *g* :-D

Ich wäre ja schon mit einer übergeordneten Instanz glücklich, die sich schlicht und ergreifend um die Qualitätssicherung der Software kümmert, und im Zweifelsfall bei zu fehlerbehafteten Titeln einen Release zum angegebenen Zeitpunkt unmöglich macht - dieses „Games for Windows ist da nicht wirklich zu fähig. Eben das, was auch Nintendo, Sony und MS auf ihren Konsolen / Plattformen machen. Dies würde ich mir auch für den PC wünschen. Wobei ich durchaus mit dem Gedanken leben kann, dass eine feste Basisplattform vorhanden ist, die für gewisse qualitative Standards bürgt und global mehr Einfluss auf Entwickler und Publisher hat.

So wie es jetzt läuft, kann es nicht weiterlaufen. In meinen Augen ist nämlich der aktuelle Zustand in der Branche kundenfeindlicher, als eine Onlineaktivierung über Steam, bzw. der Zwang, dieses Programm zu nutzen. Titel die über Steam kommen, sind einfach qualitativ von der technischen Optimierung oben auf.

Regards, eX!
 
AW:

HLP-Andy am 30.01.2008 12:33 schrieb:
Mal wieder eine Pro/Contra Steam-Diskussion, hatten wir ja überhaupt noch nie.
Tust du nur so oder verstehst du wirklich nicht, was ich schreibe?

Und ich es ist nciht schwer zu verstehen, worum es bei Steamworks geht. Mich selbst stört halt nur dieses Detail mit den (möglichen) Aktivierungen.

edit: Kann mir jemand eigentlich mal zeigen, wo ich Steam ist doof geschrieben habe?
 
AW:

eX2tremiousU am 30.01.2008 12:36 schrieb:
Ich wäre ja schon mit einer übergeordneten Instanz glücklich, die sich schlicht und ergreifend um die Qualitätssicherung der Software kümmert, und im Zweifelsfall bei zu fehlerbehafteten Titeln einen Release zum angegebenen Zeitpunkt unmöglich macht
Genau das wird bei Steamworks aber nicht der Fall sein. Wie soll das auch gehen, keiner wird ein System nutzen, wenn er nicht muss, wo er dann möglicherweise sein Spiel nicht in der Form veröffentlichen kann wie er das will. Das wird sich am PC-Markt so nicht durchsetzen.
 
AW:

Egal ob mans mag oder nicht. Wenn es die einzige oder beste Möglichkeit ist, durch Onlineaktivierung seine Software zu schützen, werd ich es auch als Kunde akzeptieren. Es gab mal Zeiten, da gings der PC Spieleindustrie dermassen gut, durch die immer höheren Verkaufszahlen, dass man Raubkopien nebenher durchgehen liess. Vergleichbar mit ner Wirtschaft die boomt und die schädlichen Aspekte billigend in Kauf nimmt für das Wachtum.
Mitlerweile haben zumindest die PC Spiele ein Problem. Einerseits von den Entwicklern mitverschuldet, andererseits auch von den Usern. Es müssen Standarts her. Am liebsten mit allen wichtigen Parteien unter einem Hut. Ob es verschucht wurde und gescheitert ist oder gar nicht erst in Betracht gezogen wurde, sei mal dahin gestellt. Aber es muss etwas passieren. Die Gewinne der Unternehmen sind nicht mehr so hoch wie auch schon und sie werden wohl eher schwinden als steigen. Resultat ist, dass jedes einzelne Exemplar, das nicht verkauft wird, immer mehr und mehr weh tut und vorallem kleinere Unternehmen in ihrer Existenz bedrohen können.
Egal ob man die neuen Aktivierungsmethoden mag oder nicht, sie werden je länger je unumgänlicher. Allerdings setzt das wirklich auch voraus, das die Firmen selber über die Bücher gehen und sich überlegen, ob sie die Mängel die oft zum Release in ihrer Software steckt, nicht lieber vorher beheben. Es ist echt ein Graus, wie viele Spiele die ich in letzter Zeit gekauft hab, mit Bugs übersäht waren und das zum Teil bis zur Unspielbarkeit. Spiele wie AoC die 2-3 Monate vorm release zum Teil überhaupt nicht spielbar sind auf gewissen Systemen, HGL die so viele Bugs und Fehler enthalten, dass man sich nur am dauerärgern ist und sich dann noch anmassen zusätzliches Geld über Abos und Ingamewerbung zu generieren, etc. pp.
Hardware, Betriebsystem, Software, Treiber... alles muss endlich mal langsam unter einen Hut. Imo wird einfach zu viel aneinander vorbei entwickelt. Zumindest die Idee von Valve hinter Steamworks hat schon Hand und Fuss, ist mir aber leider zu wenig umfassend. Ich hoffe inständig, dass den Managern in den Chefetagen diese Dinge endlich mal bewusst werden und sie sich zusammen setzen und etwas tun. Davon hängt der Erfolg von ner ganzen Branche ab.
 
Ich stehe jetzt wohl kurz aufm Schlauch - kann sich damit jeder Hersteller sein "eigenes Steam" basteln? Oder können die Entwickler ihre Produkte einfach schneller Steam-ready machen?
 
firewalker2k am 30.01.2008 15:14 schrieb:
Ich stehe jetzt wohl kurz aufm Schlauch - kann sich damit jeder Hersteller sein "eigenes Steam" basteln? Oder können die Entwickler ihre Produkte einfach schneller Steam-ready machen?
Nein, man kann einfach kostenlos die Tools nutzen die Valve entwickelt hat. Man macht also ein Spiel und sagt: CD-Key-Abfrage brauch ich nicht programmieren, Serverbrowser brauch ich nicht programmieren, ein Community-Chat-System brauch ich nicht programmieren - das nehm ich alles von Steamworks und zwar gratis. Und man sollte derartige Tools und Zusatzprogramme nicht unterschätzen, bis die mal bugfrei funktionieren, muss man wahnsinnig viel Geld, Zeit und Manpower reinstecken. Vor allem kleine Entwickler haben diese Ressourcen nicht.

Und wenn man diese ganzen Dinge auch einfach gratis bekommt, wieso nicht nutzen? Für den Entwickler ist es gut: Er kann sich auf das Spiel konzentrieren. Für Valve ist es gut: Einige der Entwickler werden dann auch ihre Spiele über Steam vertreiben und für den Spieler ist es gut: Ein einheitliches System mit dem man sich auskennt.

Und wenn auch noch die CD-Key-Abfrage von Steamworks benutzt wird, haben die Entwickler eine gute Kontrolle über die Verkaufszahlen und haben einen 100%igen Schutz gegen Raubkopien bevor das Spiel veröffentlicht wird. Und die Spieler brauchen weder Starforce installieren noch wird ihr Nutzungsrecht eingeschränkt wie bei Bioshock. Eine Win/Win-Situation für alle, vor allem für den PC-Spielemarkt als ganzes, wenn es endlich einheitliche Standards gibt. Der PC-Markt braucht eine starke Lobby. Die Konsolen haben die - und wenn es sonst niemand machen möchte, wieso dann nicht Valve? Immerhin scheint alles was sie anfassen zu Gold zu werden (HL, CS, TF, Steam).
 
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