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News - Ubisoft: Ubisoft: "Shooter sind nicht mehr rentabel!"

AW:

Bonkic am 18.03.2008 10:33 schrieb:
grundsätzlich wäre das vermutlich auch kein problem.
allerdngs wird dabei -wie eigentlich überall in der medienbranche (bzw der gesamten wirtschaft)- zu kurz gedacht:
hauptsache das nächste quartalsergebnis stimmt, der bonus fliesst aufs konto- danach kann dann ggf die sintflut kommen.
Der quartalsweise Schwanzvergleich ist ja ein großer Investitionsstolperstein für alle Gesellschaften.

Porsche veröffentlicht nur Jahresergebnisse. Da wird halt eher länger als bis zum nächsten Gehaltszettel geplant.... Erfolg haben sie damit ja.....
 
AW:

Ohwei Ohweia, wenn ich lese, dass das neue Rainbow Six Vegas 2 noch einfacher und simpler gestrickt sein soll, frage ich mich wo das Ganze noch enden soll. Man hat die Serie doch schon genug für den Massenmarkt vergewaltigt.
Genau so, das er sagt, dass die Spiele für Einsteiger zu schwierig wären. Bitte? Noch einfacher geht's doch wirklich nicht mehr. Bei vielen Spielen wird man doch schon wie ein Kleinkind an die Hand genommen. Da kann man ja gleich Filme veröffentlichen und der Spieler schaut am besten nur noch zu, er könnte sich dabei ja überanstrengen, wenn er mal sein Hirn nutzen muss :rolleyes:

Die Spielebranche entwickelt sich leider genauso wie das Fernsehen. Sobald irgendwas zum Massenmedium wird, sinkt das Niveau total ab. Da kommen ja auch nur noch Sendungen auf Sonderschul-Niveau und so wird's auch wohl bald bei den Spielen aussehen. Sowas wie denken ist heutzutage wohl nicht mehr gefragt.
 
AW:

Shadow_Man am 18.03.2008 11:41 schrieb:
Ohwei Ohweia, wenn ich lese, dass das neue Rainbow Six Vegas 2 noch einfacher und simpler gestrickt sein soll, frage ich mich wo das Ganze noch enden soll. Man hat die Serie doch schon genug für den Massenmarkt vergewaltigt.
Würde mich auch interessieren worin das Problem besteht einen Hardcoremodus einzufügen der anspruchsvollere Spieler immer noch zufrieden stellen könnte?
Massenmarkt schön und gut, aber warum nicht auch die kleine Nische gleich mitbedienen?
 
AW:

Shadow_Man am 18.03.2008 10:27 schrieb:
Petra_Froehlich am 18.03.2008 10:15 schrieb:
Und wieviel muss ich davon verkaufen, um meine Mitarbeiter und Aktionäre glücklich zu machen?

Genau das ist doch das traurige in der heutigen Zeit. Es geht überhaupt nicht mehr darum, was sich irgendwelche Kunden/Spieler wünschen, sondern nur noch darum irgendwelche Aktionärsfritzen glücklich zu machen :-S

Dann ändert doch etwas daran. Kauft nicht mehr jeden Scheiß. Wenn kein Markt mehr da ist, dann gewinnen die Kundenwünsche schon an Gewicht.
Oder investiert selber in Entwickler...
Ach Mist, ich vergaß dann muss man ja selber Risiken eingehen. :ugly:

Das bisherige Geschäftsmodell der Shooter krankt von Beginn an.
Das Hauptverkaufsargument für einen neuen Shooter war bislang die Grafik. Gleichzeitig kostet die Grafikengine aber wieder die meiste Kohle und Zeit.
Weil Shooter mit gleicher Engine sich tendenziell sehr ähnlich sehen, muss man entweder erster/zweiter mit der Engine sein oder aber eine eigene Engine entwickeln um ausreichend sicher große Mengen zu verkaufen....

Man könnte natürlich auch versuchen sein Spiel über den Inhalt einzigartig zu machen und von anderen abzugrenzen.
Geht aber bei Shootern eher schwierig und ist vor allem:
riskant => Flop => Pleite
 
AW:

Ich kauf schon seit langem keine Singleplayer Shooter mehr. Wenn ich mir heute überhaupt noch einen Shooter kaufen, dann nur wegen dem Multiplayer, weil man dort locker mehrere 100 Stunden Spaß haben kann. Ganz oben bei mir im moment CSS mit über 400 Stunden.
 
AW:

Shadow_Man am 18.03.2008 11:41 schrieb:
Ohwei Ohweia, wenn ich lese, dass das neue Rainbow Six Vegas 2 noch einfacher und simpler gestrickt sein soll, frage ich mich wo das Ganze noch enden soll. Man hat die Serie doch schon genug für den Massenmarkt vergewaltigt.
Genau so, das er sagt, dass die Spiele für Einsteiger zu schwierig wären. Bitte? Noch einfacher geht's doch wirklich nicht mehr. Bei vielen Spielen wird man doch schon wie ein Kleinkind an die Hand genommen. Da kann man ja gleich Filme veröffentlichen und der Spieler schaut am besten nur noch zu, er könnte sich dabei ja überanstrengen, wenn er mal sein Hirn nutzen muss :rolleyes:

Die Spielebranche entwickelt sich leider genauso wie das Fernsehen. Sobald irgendwas zum Massenmedium wird, sinkt das Niveau total ab. Da kommen ja auch nur noch Sendungen auf Sonderschul-Niveau und so wird's auch wohl bald bei den Spielen aussehen. Sowas wie denken ist heutzutage wohl nicht mehr gefragt.
Dumme Menschen sind einfacher zu kontrollieren.
Und im Allgemeinen sinken mit der Intelligenz auch die Ansprüche.
 
AW: News - Ubisoft: Ubisoft:

Es ist ja offensichtlich, dass UbiSoft in den letzten Jahren bereits massive Änderungen an bekannten und beliebten Konzepten vorgenommen hat, die vornehmlich reifere Spieler angesprochen haben. Das erste Ghost Recon war für Freunde der Taktik wirklich ein Meisterwerk, eben auch wegen der sehr großen Areale und des sehr anspruchsvollen Schwierigkeitsgrads. Bei der Rainbow-Serie stand ebenfalls der Tiefgang im Vordergrund, allerdings erweitert durch zusätzliche Befehlsstrukturen und einen interessanteren Mehrspielerpart. Über Raven Shield, die Krönung des Genres im Bereich „Close Combat“ muss man wohl nicht mehr reden, hier wurde wirklich fast alles richtig gemacht, und das Spiel entwickelte sich in entsprechenden Kreisen zum absoluten Dauerbrenner mit einer wirklich netten und hilfsbereiten Online-Community. Allein der fordernde Coop-Aspekt begeisterte mich über 2 Jahre. Den aktuellen Fortsetzungen der bekannten Marken dringt es leider aus wirklich jeder Pore, dass man mit diesen Konzepten vornehmlich eine breitere Masse ansprechen möchte, und zwar ohne Rücksicht auf die Spieler, die damals erst Rainbow und Co salonfähig gemacht haben. Rainbow Six ist so oder so tot. Die Titel Lockdown und Vegas markierten die definitiven Tiefpunkte der Marken, und auch aus den Ghosts wurde leider zunehmend eine Hollywood-Eingreifgruppe, die kaum noch etwas mit den streng militärischen und überaus komplexen Einsätzen aus dem ersten Teil am Hut hatte. Ich habe nichts gegen primitive und schnell zu meisternde Shooter im Stil von Crysis oder CoD4. Die von mir liebevoll genannten „Unterschichtenshooter“ haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung, aber gleichzeitig regt mich jeder neue Teil davon maßlos auf, wenn im Gegenzug einfach das taktische Gleichgewicht im Spielregal fehlt. Mein letzter Close-Quarter-Shooter mit taktischem Anspruch war SWAT4. Das Spiel war schon merklich einfacher als ein Raven Shield, aber noch ausreichend ansprechend. Das Spiel kam im Frühjahr 2005 raus, und seit diesem Datum habe ich keinen Shooter mehr finden können, der meine taktischen Ansprüche konnte befriedigen (ArmA ging in einer andere Richtung).

Ubi bestätigt mit dieser Verlautbarung eigentlich nur das, was die „Core-Gamer“ schon seit Jahren wussten: Man ruiniert mutwillig bekannte Serien die Ubi damals viel Anerkennung gebracht haben oder mottet sie konsequent ein. Kundenbindung geht anders, und wenigstens 1 taktischer Shooter in 3 Jahren muss doch wohl möglich sein - zumal die Taktikgamer wohl scheinbar auch nicht so auf dem Grafiktrip sind, da würde eine zweckmäßige Engine schon reichen, zur Not auch wieder die UT2K3-Routinen aus Raven Shield. Im Endeffekt aber wohl Wunschdenken.

Regards, eX!
 
AW: News - Ubisoft: Ubisoft:

TZZ.... sehr gut..... Ubisoft sollte die Finger von Sachen lassen wovon sie keine Ahnung haben und lieber den Ponyhof weiterentwickeln
 
AW:

Shadow_Man am 18.03.2008 11:41 schrieb:
Ohwei Ohweia, wenn ich lese, dass das neue Rainbow Six Vegas 2 noch einfacher und simpler gestrickt sein soll, frage ich mich wo das Ganze noch enden soll.

Es würde reichen einfach mal die Originalquelle ein wenig genauer zu lesen:
illusion asks: Although lots of people play Rainbow Six games are you ever tempted to tweak the format slightly to be more forgiving to try and entice more casual gamers to play?


Phil Therien: Actually yes! We really wanted to make the game more accessible to newcomers so we created a new casual difficulty mode that adapts to your skill. Someone who is very new to shooters can enjoy the game and finish it. At the same time we also revamped our hardcore realistic mode which is really for veterans.
 
AW:

Zitat:"Bei Ubisoft will man ab sofort weniger auf die so genannten Hardcore-Ego-Shooter setzen, sagt Game-Designer Phil Therein. Es sei nicht länger rentabel solche Spiele zu entwickeln."

Na toll, dürfen wir uns zukünftig über noch mehr Spiele wie "Die Sims" freuen... und ich dachte immer Ego-Shooter seien neben Rennspielen das Genre überhaupt...

...die ubiwichtel haben bestimmt nur angst vor der usk bekommen ^^
 
AW:

Äh habe ich mich da gerade verlesen, WAS?! Die wollen keine Shooter mehr machen? Computerspiele schlechthin sind doch klassische Egoshooter, Strategiespiele a la Command & Conquer, und Simulatoren.

Aber wegen den mieserablen Verkäufen von Half Life, weil jeder FEAR hasst und weil Call of Duty 4 generell ganz hinten in den Charts aufzufinden ist, will jetzt man jetzt verständlicherweise auf Shooter verzichten.

Ubisoft befindet sich mit der Einstampfung des Shootergenres sicherlich am richtigen Weg. Derartige Spiele können nicht an Babys von 0 bis 3 verkauft werden, und man verpasst dadurch viel Klientel, die wegen all diesen harten PC-Shootern weinend vom PC zum Wii überwechseln muss, um abends einschlafen zu können.

Es gibt glücklicherweise auch keine Simulationen mehr, egal ob Panzer, Flugzeug, Mech, Zug, Weltraumballereien, alles viel zu komplex, man bräuchte mehr als zwei Buttons zum Steuern, und deshalb ist auch dieses Genre tot.
Gut so, man ist ja geistig total überfordert, wenn ausser einer Schusstaste und einer Sprungtaste noch andere Inputs nötig sind. Sind ja auch viel Controllergerechter, diese Casualgames.

Ubisoft hat auch die ständigen negativen Kritiken undankbarer Crysisspieler satt, welche das ganze Internet verseuchen mit Buhrufen, so als ob es das mieseste Spiel der Welt wäre. Und Ubisoft ist noch viel mehr von der BPJS genervt, weil sowieso generell JEDES Spiel indiziert wird, in dem es Bumm macht (ausgenommen Mohrhuhn).
But don`t worry, US-Firmen wie id Soft, Activision, Valve und co. werden uns weiterhin mit feinstem Material beliefern!
 
Und mit Far Cry 3 haben die sich wohl selbst dementiert :D
 
tja komischer Weise gibts fast nur noch stupide Shooter... War wohl ne Fehlprognose ;)
 
solange die Shooter sich vom CoD-Gameplay unterscheiden und die Entwickler nicht auf diese Cod-Schiene aufspringen, ist es doch okay, daß die guten Shooter sich unterscheiden und man sozusagen keinen Einheitsbrei zockt.
Besonders denke ich jetzt an CoD und Battlefield, wobei Dice sich bezüglich Battlefield 3 sehr viel von der Konkurrenz abgeschaut hat, um erfolgreicher zu sein, obwohl uns mit Battlefield 3 ein wahrer Nachfolger von Battlefield 2 versprochen worden ist.
Man zockt doch nur noch Einheitsbrei...


... und die Entwickler/ Publisher haben es in der Hand, uns keinen stupiden Einheitsbrei vorzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und mit Far Cry 3 haben die sich wohl selbst dementiert :D
Naja, bedenke dass das wieder der erste Shooter ist, den Ubisoft seit vielen Jahren selbst entwickelt hat. Die haben sich vom typischen CoD-Verschnitt und allgemeinem Genre-Einheitsbrei deutlich abgegrenzt, und anhand der Verkaufszahlen kann man den Schluss ziehen, dass sie mit ihrer Form von Shooter gepunktet haben.
Hätte man nach dem mittelprächtigen "Far Cry 2" nicht unbedingt mit gerechnet.
 
Naja, bedenke dass das wieder der erste Shooter ist, den Ubisoft seit vielen Jahren selbst entwickelt hat. Die haben sich vom typischen CoD-Verschnitt und allgemeinem Genre-Einheitsbrei deutlich abgegrenzt, und anhand der Verkaufszahlen kann man den Schluss ziehen, dass sie mit ihrer Form von Shooter gepunktet haben.
Hätte man nach dem mittelprächtigen "Far Cry 2" nicht unbedingt mit gerechnet.

Leider heben die sich mit dem Multiplayer nicht gerade von Spielen wie CoD ab. Eine Primärwaffe, eine Sekundär Waffe, 3 Perks, relativ kleine Maps (verglichen mit den Vorgängern). Aber das muss man ja im Moment leider nicht, Crysis 2 und 3 machen es auch nicht anders. Schlecht ist es ja auch nicht unbedingt, aber ohne Fahrzeuge und dem entsprechend größere Maps ist der Far Cry 3 im MP nicht gerade der Hit für mich =(
 
@ Turrican769 und Chazer

Ich habe speziell den SP-Modus gemeint, MP interessiert mich nicht die Bohne. :-D
 
Viele Ego-Shooter hat Ubisoft in den letzten Jahren nicht veröffentlicht, aber leider zeigt der Erfolg von "Call of Duty" und dessen Klone, dass Shooter durchaus rentabel sind.

Mal den Farcry 3 MP angeschaut,dass ist CoD pur.
"Far Cry 3" ist auf den Singleplayermodus ausgelegt. Der Multiplayermodus ist theoretisch egal, da die Mehrheit der Ego-Shooter-Spieler sowieso bei "Call of Duty" oder "Battlefield" bleiben wird. Warum soll ein Entwickler also einen eigenständigen Mehrspielermodus austüfteln, wenn die Masse die Platzhirsche bevorzugt? Mit einem abgekupferten Multiplayermodus hat man als Hersteller wenigstens noch die Chance, ein paar CoD-Spieler zu gewinnen.
 
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