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News - Ubisoft: Ubisoft: Schwache Verkaufszahlen, keine Job-Kürzungen, Umsatzprognosen

AW: titel jaja

Rabowke am 28.07.2009 13:29 schrieb:
HLP-Andy am 28.07.2009 13:23 schrieb:
Rabowke am 28.07.2009 13:04 schrieb:
Da muss ich dem N-o-x mal ausnahmslos Recht geben. Schaut man sich die Zusammenstellung der Umsatzzahlen an, dann macht der PC nur einen kleinen Teil vom großen Kuchen aus.
Bei Ubisoft sinds 20%. (Im Vergleich zu 13 und 16 Prozent von PS3 und Xbox 360.) Und auch insgesamt ist der PC die stärkste stationäre Plattform was den Umsatz anbelangt, nur halt nicht bei den reinen Retail-Verkaufszahlen. Das zeigt eben, dass sich der Spielemarkt verändert und wie jede Änderung wird diese auch früher oder später bei den Konsolen kommen.
Ich sprach von PC und Konsolen, d.h. ich Stelle die drei stationären Konsolen auf die eine Seite und den PC auf die andere. :-)

das is klar, aber der PC ist halt trotzdem sehr stark vertreten. bei der ganzen werbemaschinerie für bestimmte konsolen ink. exklusiver zugpferde isses an sich ein gutes zeichen, dass der PC unter den platformen immer noch stark ist und nicht zB die PS3 allein den PC locker überflügelt. klar, beim ein oder anderen spiel schon, aber das is auch durch konsolentypische spiele und/oder umsetzungsqualität zu erklären.


was ich in zeiten, in denen immer mehr leute nen PC auch ans TV anschließen, begrüßen würde wären offiziell freigegebene emulatoren, damit konsole und PC sich immer mehr annähern und vlt. mal "eins" werden. man könnte doch zB nen PS3-emulator für 200€ anbieten. über den kauf von spielen nimmt sony ja dann eh noch zusätzlich was ein.
 
AW: titel jaja

Rabowke am 28.07.2009 13:29 schrieb:
Ich sprach von PC und Konsolen, d.h. ich Stelle die drei stationären Konsolen auf die eine Seite und den PC auf die andere. :-)
Der Vergleich ist aber irgendwie unsinnig. Ein Multiplattformtitel muss für jede Konsole einzeln entwickelt werden, nicht einfach "für die Konsolen". Und ich kann nicht einfach ein Konsolenspiel kaufen und es in jeder Konsole spielen. Entsprechend kann man die Plattformen auch nicht einfach zusammenzählen. Logisch, dass sie dann umsatzstärker sind als der PC. Das waren sie schon immer, auch in den 90ern.
 
AW: titel jaja

HLP-Andy am 28.07.2009 13:40 schrieb:
Logisch, dass sie dann umsatzstärker sind als der PC. Das waren sie schon immer, auch in den 90ern.
Ich denke genau das meinte Yves Guillemont ... dass die Konsolen einen größeren Umsatz generieren und die Raubkopierzahl geringer ist, bei der PS3 liegt sie z.B. bei 0%. Des Weiteren sind die Margen bei Konsolenspiele höher, weil die Leute es eben gewöhnt sind ~55-60 EUR für Spiele auszugeben.

Ich persönlich kaufe PC Spiele um die 40 EUR, meistens diese 39 EUR Angebote der großen Elektronikhäuser. Lass bei den 60 EUR ~8 EUR Kosten für MS, Sony etc. enthalten sein, dass sind dann immer noch ~12 EUR als Mehrumsatz für UbiSoft.

Ich denke schon, dass sich die Verkäufe für Konsolen einfach besser rechnen ... aber wir reden hier von Umsatz, nicht von Gewinn. Das würe mich schon ziemlich brennend interessieren wie die Gewinnmargen bei PC <> Konsole verteilt sind. ;-)
 
AW: titel jaja

HLP-Andy am 28.07.2009 13:23 schrieb:
Rabowke am 28.07.2009 13:04 schrieb:
Da muss ich dem N-o-x mal ausnahmslos Recht geben. Schaut man sich die Zusammenstellung der Umsatzzahlen an, dann macht der PC nur einen kleinen Teil vom großen Kuchen aus.
Bei Ubisoft sinds 20%. (Im Vergleich zu 13 und 16 Prozent von PS3 und Xbox 360.) Und auch insgesamt ist der PC die stärkste stationäre Plattform was den Umsatz anbelangt, nur halt nicht bei den reinen Retail-Verkaufszahlen. Das zeigt eben, dass sich der Spielemarkt verändert und wie jede Änderung wird diese auch früher oder später bei den Konsolen kommen.
Nehmen wir mal die letzten Ubisoft Blockbuster Assassins Creed, Far Cry 2 und wegen meinen noch PoP.

Assassins Creed: 8 (?) Mio. Verkäufe insgesamt. Wieviele davon für den PC? Doch bestimmt keine 3 Millionen alleine, wie die Prozente suggerieren?

Far Cry 2: Über 3 Mio. Verkäufe. Wie oft hat es sich im PC Land Nummer 1 Deutschland verkauft? Bei PCGames gabs mal eine Statistik von 2008 wo es weit unter 100.000 lag. Selbst wenn es inzwischen 100.000 geworden sind, ist der Anteil an 3 Mio. ein Witz.

PoP (2,5 Mio. Verkäufe) ist auf dem PC aber gnadenlos gefloppt.

Verkauft Ubisoft auch viel Casual auf dem PC oder wie errechnen sich die 20% Marktanteil? Ich kann's beim besten Willen nicht nachvollziehen. :confused:

Rabowke schrieb:
Des Weiteren sind die Margen bei Konsolenspiele höher, weil die Leute es eben gewöhnt sind ~55-60 EUR für Spiele auszugeben. [...] Lass bei den 60 EUR ~8 EUR Kosten für MS, Sony etc. enthalten sein, dass sind dann immer noch ~12 EUR als Mehrumsatz für UbiSoft.
Sind dann tatsächlich die Margen für Ubisoft höher oder nur für den Einzelhandel?

Es gibt ja diverse Rechnungen, die den Anteil am Vollpreis mal aufgeschlüsselt haben und ich sehe da immer nur: Publisher 20-25 Euro. Sony+MS: 10-15 Euro Lizenz und der Rest wird unter den Händlern und der Mwst. ausgemacht.
 
AW: titel jaja

N-o-x am 28.07.2009 14:01 schrieb:
Rabowke schrieb:
Des Weiteren sind die Margen bei Konsolenspiele höher, weil die Leute es eben gewöhnt sind ~55-60 EUR für Spiele auszugeben. [...] Lass bei den 60 EUR ~8 EUR Kosten für MS, Sony etc. enthalten sein, dass sind dann immer noch ~12 EUR als Mehrumsatz für UbiSoft.
Sind dann tatsächlich die Margen für Ubisoft höher oder nur für den Einzelhandel?
also, ich kenn die details nicht, aber ich meine nicht, dass die margen prozentual gesehen da höher sind. denn sonst würden ja auch viel mehr händler dann eben nochmal 2€ runter gehen, weil sie lieber zB 1000 mal 5€ verdienen als wegen der konkurrenz nur 300 mal 7€

für konsole zahlen die publisher nämlich für jedes verkaufte spiel lizenzgebühren an den konsolenhersteller, davon subventioniert der hersteller dann seine konsole. und deswegen sind konsolentitel auch teurer.

ohne die gebühren hätte ne PS3 niemals nur so wenig gekostet, als die neu war. die kann ja quasi als "dreingabe" blu ray abspielen und war damals trotzdem sogar (fast) billiger als ein reiner blu ray player...

das is eben auch ein "trick": die konsolen sind an sich viel zu billig für deren leistung, das wird über lizenzgebühren wieder reingefahren. und die konsolen werden halt daher auch nur sehr sehr langsam preiswerter. vom alter her müßte die PS3 eigentlich - wenn sie ein PC wäre - nicht mal mehr halb so viel kosten wie bei release.


ach ja: an sich sind daher auch UMSATZ-zahlen irreführend. wenn für die PS3 1Mio exemplare zu 59.99€ verkauft werden, hat man mehr umsatz, als wenn von der PC-version 1,2Mio für 49.99€ verkauft werden... ^^ und über den gewinnn sagt das eh nix aus. man kann mit 500% umsatzplus auch verluste einfahren.
 
AW: titel jaja

Herbboy am 28.07.2009 14:19 schrieb:
also, ich kenn die details nicht, aber ich meine nicht, dass die margen prozentual gesehen da höher sind. denn sonst würden ja auch viel mehr händler dann eben nochmal 2€ runter gehen, weil sie lieber zB 1000 mal 5€ verdienen als wegen der konkurrenz nur 300 mal 7€
Das denk ich nämlich auch. ;-)

ach ja: an sich sind daher auch UMSATZ-zahlen irreführend. wenn für die PS3 1Mio exemplare zu 59.99€ verkauft werden, hat man mehr umsatz, als wenn von der PC-version 1,2Mio für 49.99€ verkauft werden... ^^ und über den gewinnn sagt das eh nix aus. man kann mit 500% umsatzplus auch verluste einfahren.
Annahme:
Ein Spiel kostet 45 Euro. Der Publisher verdient daran 25 Euro. Rest ist Verpackung, MwSt, Großhandel, Einzelhandel.

Hat der Publisher dann 45 oder 25 Euro Umsatz gemacht?
Denn 25 Euro sind immernoch kein Reingewinn, denn davon gehen die Entwicklungskosten+Marketing ab.

Kurz gefragt an die BWLer: Was ist der Definition nach Umsatz für den Publisher? 25 oder 45 Euro?
 
AW: titel jaja

Herbboy am 28.07.2009 14:19 schrieb:
N-o-x am 28.07.2009 14:01 schrieb:
Rabowke schrieb:
Des Weiteren sind die Margen bei Konsolenspiele höher, weil die Leute es eben gewöhnt sind ~55-60 EUR für Spiele auszugeben. [...] Lass bei den 60 EUR ~8 EUR Kosten für MS, Sony etc. enthalten sein, dass sind dann immer noch ~12 EUR als Mehrumsatz für UbiSoft.
Sind dann tatsächlich die Margen für Ubisoft höher oder nur für den Einzelhandel?
also, ich kenn die details nicht, aber ich meine nicht, dass die margen prozentual gesehen da höher sind.
Zumindest im An- und Verkauf ist die Marge so ziemlich die selbe (Prozentuell).
 
AW: titel jaja

N-o-x am 28.07.2009 14:48 schrieb:
Herbboy am 28.07.2009 14:19 schrieb:
also, ich kenn die details nicht, aber ich meine nicht, dass die margen prozentual gesehen da höher sind. denn sonst würden ja auch viel mehr händler dann eben nochmal 2€ runter gehen, weil sie lieber zB 1000 mal 5€ verdienen als wegen der konkurrenz nur 300 mal 7€
Das denk ich nämlich auch. ;-)
Da wär mal die Erfahrung von McDrake von Vorteil, wenn er darüber reden darf.
Immerhin arbeitet er im Einzelhandel und er müsste die EK Preise für Spiele kennen ... hoff ich mal.

Ich persönlich glaube nicht, dass der Händler an der Preisdifferenz PC <> 360 Spiel großartig mitverdient.

Aber wenn MS pro Spiel tatsächlich 10-15 EUR bekommt ... holla die Waldfee. :haeh:
 
AW: titel jaja

Rabowke am 28.07.2009 14:53 schrieb:
Aber wenn MS pro Spiel tatsächlich 10-15 EUR bekommt ... holla die Waldfee. :haeh:
Ist ja bei Sony und Nintendo nicht anders.
Muss dazu noch sagen, dass wir in unserem Geschäft um einiges mehr an PS3-Titeln verkaufen, als 360er Titel. Und ich glaub schon, dass das zum grossen Teil mit der Kopiererei auf der MS-Konsole zu tun hat.
 
AW: titel jaja

Rabowke am 28.07.2009 14:53 schrieb:
Aber wenn MS pro Spiel tatsächlich 10-15 EUR bekommt ... holla die Waldfee. :haeh:
Die Standardkostenrechnung für ein PC Spiel ist ja bekannt:
KLICK

Die Lizenzgebühren sind wohl geheim. Ich habe nur noch die Aussage vom PS3 Release im Kopf, als die Produktionskosten der PS3 100 Euro über dem Verkaufspreis lagen und es hieß Sony müsse pro PS3 8 Spiele verkaufen, damit sie mit dem Ding in die Gewinnzone kommen.

Das Ganze würde auch zum Preisaufschlag von 10-15 Euro auf Konsolenspiele passen und auch zum Budgetpreis von 20-30 Euro für XBox360-Spiele zu 10 Euro für PC Spiele. Wobei es dort trotzdem möglich wäre, dass MS für alte Spiele die Lizenzgebühr senkt.

Sind halt mehr oder weniger Spekulationen die man sich aus einigen wenigen veröffentlichten Zahlen saugt.
 
AW: titel jaja

Rabowke am 28.07.2009 14:53 schrieb:
N-o-x am 28.07.2009 14:48 schrieb:
Herbboy am 28.07.2009 14:19 schrieb:
also, ich kenn die details nicht, aber ich meine nicht, dass die margen prozentual gesehen da höher sind. denn sonst würden ja auch viel mehr händler dann eben nochmal 2€ runter gehen, weil sie lieber zB 1000 mal 5€ verdienen als wegen der konkurrenz nur 300 mal 7€
Das denk ich nämlich auch. ;-)
Da wär mal die Erfahrung von McDrake von Vorteil, wenn er darüber reden darf.
Immerhin arbeitet er im Einzelhandel und er müsste die EK Preise für Spiele kennen ... hoff ich mal.
grad schreibt er, dass die marge im grunde gleich is ;)

wär sonst auch verwunderlich, weil ein laden an sich bis zu einer bestimmten prozentualen marge dann eher mit dem preis runtergehen würde, um nen vorteil im konkurrenzkampf zu haben.


Aber wenn MS pro Spiel tatsächlich 10-15 EUR bekommt ... holla die Waldfee. :haeh:
nun, die MWst verkleinert die differenz zwar ein bisschen, aber: dafür sind die konsolen hardwaremäßig halt billiger, beim reinen hardwareverkauf machen die hersteller eher ein minus, zumindest ne weile lang. und es kommen ja noch kosten dazu, um die 10-15€ "einzufahren": verwaltung, juristische absicherung, kontrolle der vorgänge (ob auch jeder brav wirklich zahlt), steuern, rechnerische risikoabsicherung, qualitätssicherung bei den konsolen (die garantieren den spieleherstellern ja im grunde auch eine verläßliche hardware)...
 
AW: titel jaja

Das zeigt doch nur das die Publisher in keiner Form marktwitschaftlich denken.
Ubisoft hat schlechte Verkaufszahlen kommt aber nicht auf die Idee die Preise der Produkte anzupassen. Was in jedem anderen Unternehmen genauso seit einer kleinen Ewigkeit erfolgreich praktiziert wird.
Zuerst wird an der Raubkopiererschraube gedreht ... bis heute erfolglos. Hier wird Geld gelassen das mit Sicherherit wesentlich besser in Werbung oder sonstiges gesteckt hätte werden können.


Ein Publisher ist keine Besonderheit mehr und muss sich irgendwann einfach mal an das gängige Wirtschaftssystem anpassen.
 
AW: titel jaja

bernder am 28.07.2009 15:13 schrieb:
Ein Publisher ist keine Besonderheit mehr und muss sich irgendwann einfach mal an das gängige Wirtschaftssystem anpassen.
Billigere Spiele produzieren?
Ok, sollen es die doch wie Astragon machen.

Spiele für die heutige Technik zu entwickeln kostet immer mehr Geld.
Grade hier wird ja schnell darüber gemekert, wenn mal ein Spiel nicht auf dem höchsten technischen Niveau sind.
Die Spielpreise haben sich in den letzten Jahren ja kaum verändert. Da gibts Artikel für das tägliche Leben, die eine weitaus grössere Teuerung hinter sich haben.
 
AW: titel jaja

McDrake am 28.07.2009 16:16 schrieb:
Billigere Spiele produzieren?
Ok, sollen es die doch wie Astragon machen.

Spiele für die heutige Technik zu entwickeln kostet immer mehr Geld.
Grade hier wird ja schnell darüber gemekert, wenn mal ein Spiel nicht auf dem höchsten technischen Niveau sind.
Die Spielpreise haben sich in den letzten Jahren ja kaum verändert. Da gibts Artikel für das tägliche Leben, die eine weitaus grössere Teuerung hinter sich haben.

Es ist nun mal so das komplexe Spiele oftmals weniger Käufer finden und einen wesentlich geringeren Gewinn erwirtschaften.

Wie viele Gelegenheitsspieler kaufen sich denn ein zeitaufwendiges Rollenspiel?
Wer spricht von der "fantastischen" Crysisstory? Keiner, nicht mal die Tester berücksichtigen das mehr in dem Maße in dem es für einen Fortgeschrittenen interessant wäre.
Ein Spiel das zeigt was heute möglich ist entwickelt seine eigene Hysterie unabhängig vom spielerischen Wert den Verkaufzahlen und, oder anderen Dingen.
Und wenn ein Entwickler damit auf die Nase fällt ist das zwar nicht schön aber folgerichtig.

Viele kleine Standarten tragen den König.
 
AW: titel jaja

bernder am 28.07.2009 16:48 schrieb:
...Viele kleine Standarten tragen den König.
Da hast du sicherlich viele richtige Punkte angesprochen.
Aber was hat das mit den "gängigen Wirtschaftssystemen" zu tun die Publisher anscheinend nicht verstehen würden, wie du weiter oben beschrieben hast?
Würde sich was ändern, wenn die spiele günstiger wären?
Der Aufwand ist deswegen nicht geringer.

Grade komplexere Spiele sind in meinen Augen ihr Geld eher wert, als Müllabfuhr- und Landwitschaftssimulatoren.
 
AW: titel jaja

Jetzt tritt genau das ein, was ein Herr mal in einem Artikel beschrieb, den ich vor ca. 1 Jahr mal gelesen hab. Er hatte davor die großen Publisher gewarnt, zu sehr auf die Casualspieler zu setzen. Er beschrieb darin, dass in einer Krise diese Spieler die ersten sein werden, die weg sind und auf Spiele verzichten, während ein Hardcorezocker lieber auf eine Mahlzeit verzichtet und trotzdem weiter seine Spiele kauft.
 
AW: titel jaja

McDrake am 28.07.2009 17:19 schrieb:
bernder am 28.07.2009 16:48 schrieb:
...Viele kleine Standarten tragen den König.
Da hast du sicherlich viele richtige Punkte angesprochen.
Aber was hat das mit den "gängigen Wirtschaftssystemen" zu tun die Publisher anscheinend nicht verstehen würden, wie du weiter oben beschrieben hast?
Würde sich was ändern, wenn die spiele günstiger wären?
Der Aufwand ist deswegen nicht geringer.

Ja, das stimmt natürich. Aber mit dem Geld was darauf verwendet wird sich gegen dieses Raubkopierer TamTam zu wehren ist rausgeschmissenes Geld. Eben dieses sollte dazu verwendet werden Kunden zu Werben, Stammkunden zu Integrieren etc. . Um sich in solchen Krisenzeiten genau auf diese stützen zu können.
Und mit nicht verstehen meine Ich natürlich das sie die Auseinandersetzung mit der Raubkopierreproblematik nicht "gewinnen" können.


McDrake am 28.07.2009 17:19 schrieb:
Grade komplexere Spiele sind in meinen Augen ihr Geld eher wert, als Müllabfuhr- und Landwitschaftssimulatoren.

Da stimme ich dir absolut zu ;-)
 
AW: titel jaja

Shadow_Man am 28.07.2009 17:52 schrieb:
Jetzt tritt genau das ein, was ein Herr mal in einem Artikel beschrieb, den ich vor ca. 1 Jahr mal gelesen hab. Er hatte davor die großen Publisher gewarnt, zu sehr auf die Casualspieler zu setzen. Er beschrieb darin, dass in einer Krise diese Spieler die ersten sein werden, die weg sind und auf Spiele verzichten, während ein Hardcorezocker lieber auf eine Mahlzeit verzichtet und trotzdem weiter seine Spiele kauft.
Ich halte das für ausgemachten Blödsinn. Natürlich kann man sich auf den harten Kern der Spieler konzentrieren, nur muss man dann auch die Entwicklungskosten entsprechend dem reduzierten Absatzpotentials senken. Ob dabei dann wirklich Produkte entstehen kann, die Hardcore Gamer zufrieden stellen, wage ich, zu bezweifeln. Klar kann immer mal wieder ein Nischenprodukt Erfolg haben - im Kino schaffen es ja auch mak echte Perlen in die grossen Säle - aber ohne casual Segment ist der Markt für einen Entwickler in der Grösse von Ubisoft oder EA zu klein.
 
AW: titel jaja

aeghistos am 28.07.2009 18:29 schrieb:
Shadow_Man am 28.07.2009 17:52 schrieb:
Jetzt tritt genau das ein, was ein Herr mal in einem Artikel beschrieb, den ich vor ca. 1 Jahr mal gelesen hab. Er hatte davor die großen Publisher gewarnt, zu sehr auf die Casualspieler zu setzen. Er beschrieb darin, dass in einer Krise diese Spieler die ersten sein werden, die weg sind und auf Spiele verzichten, während ein Hardcorezocker lieber auf eine Mahlzeit verzichtet und trotzdem weiter seine Spiele kauft.
Ich halte das für ausgemachten Blödsinn. Natürlich kann man sich auf den harten Kern der Spieler konzentrieren, nur muss man dann auch die Entwicklungskosten entsprechend dem reduzierten Absatzpotentials senken. Ob dabei dann wirklich Produkte entstehen kann, die Hardcore Gamer zufrieden stellen, wage ich, zu bezweifeln. Klar kann immer mal wieder ein Nischenprodukt Erfolg haben - im Kino schaffen es ja auch mak echte Perlen in die grossen Säle - aber ohne casual Segment ist der Markt für einen Entwickler in der Grösse von Ubisoft oder EA zu klein.



das ist eh alles nur pure spekulation, da keiner von -seriös- was dazu sagen kann, wie es zu den umsatzeinbussen kam.
oder hat hier wirklich jemand ubis portfolio von q1/08 mit dem betreffenden quartal verglichen?
ich glaube mal kaum.
shadow schwafelt was, von casuals, die abgesprungen sind?
und das weisst du woher?
weil der absatz auf dem ds eingebrochen ist?
1. spielen wir auf dem ds natürlich nicht nur gelegenheitsspieler und 2. siehe oben.
 
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