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News - TV: Der ZDF-Beitrag zu "Wie Kinder Spaß am Morden finden"

AW: News - TV: Der ZDF-Beitrag zu "Wie Kinder Spaß am Morden finden"

Goddess am 21.10.2006 21:43 schrieb:
nintendo-maniac am 21.10.2006 21:05 schrieb:
Um wieviel Uhr lief die Sendung eigentlich? Dadurch das ZDF Spiele ab 18 geziegt hat, dürfte die Sendung ja eigentlich auch erst ab 23 Uhr gezeigt werden, oder? Könnte man ZDF deswegen nicht verklagen?
Die Sendung wurde gestern ausgestrahlt, nach 23 Uhr, also kannst du diese Idee "begraben". ;-)

schon, so dumm wie MTV, die gestern in ihrere Wiederholung von "Game One" Szenen aus Counterstrike um 21:30 gezeigt haben sind die au ned.
 
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http://www.youtube.com/watch?v=R7790EDQaU8&mode=related&search= endlich mal leute der die sache gescheit angehen
 
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Patti89 am 21.10.2006 18:32 schrieb:
Man sollte die Sender mal anregen auch Positives oder wenigstens mal Neutral über das Thema zu berichten :finger2:
Nicht, oder nur schwer realisierbar. Welche positiven Aspekte kann man bei Titeln wie Doom, Manhunt, Quake, Dark Messiah, Hitman oder eben auch GTA hervorheben? Die Spiele siedeln gesellschaftlich betrachtet auf dem tiefsten Niveau, da die einzigen Inhalte das virtuelle Töten von Figuren sind. Gut, man könne im Falle von Hitman mit der taktischen Note kommen, doch leider sind diese Spiele ab Teil 2 auch vollkommen ohne Taktik lösbar. Es ist schlicht und einfach der Fall, dass diese Programme nicht der breiten, erwachsenen älteren Masse, sinnig erklärt werden können. Wie soll bitte ein 50jähriger Mensch der nichts mit virtuellen Medien am Hut hat verstehen können, was "positiv" oder "harmlos" daran sein soll, Figuren in GTA zu überfahren, oder in Hitman eine Figur hinterrücks mit der Feuerwehraxt abzuschlachten. Diese Titel sind nicht die Programme die man positiv hervorheben kann, weil die Inhalte eben mehr als moralisch bedenklich sind. Dies sage ich nicht als Moralapostel, sondern als Spieler der mit der 3D-Generation dieser Action-Titel mehr als ausreichend Kontakt hatte.
Über Retro-Games wie New Super Mario, normale Rennspiele, oder andere Spielkonzepte (Flugis, Sims, B&W, Simulationen allgemein) regt sich in der Regel niemand auf, weil die Inhalte eben nicht gesellschaftlich bedenklich sind. Was bei einem Großteil der Shooter jedoch definitiv der Fall ist. Es ist eben “nur” ein Spiel, aber Aufmachung, Inszenierung und Realisierung lassen diesen Faktor teilweise doch schon recht nebensächlich erscheinen.

Trotzdem ist der Beitrag schlecht vorbereitet und die USK (eigentlich die letzte positive Instanz für die Spieler) wird als Sündenbock verurteilt. Im Bericht wurden jeweils die ungeschnittenen, blutigen, Fassungen von GTA:SA und Co. gezeigt, die hier aber nicht unter dem "Ab 16" Label verkauft werden, der Bericht stellt dies jedoch so dar.

Fakt ist: Es handelt sich um ein Generationenproblem. Eine Sensibilisierung zu schaffen halte ich für unwahrscheinlich, da ich selbst als Spieler teilweise denke, "warum vergeude ich meine Freizeit mit so einem Scheiß". Eine offizielle, anerkannte Lobby für solche spielerische Inhalte wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Und meine Freunde, man kann virtuelle - interaktive - Gewalt nicht mit Filmen gleichsetzen. Im Film ist man als Zuschauer nur passiv, kann nicht entscheiden welche Figur man töten möchte. Auch gibt es im klassischen Krimifall (hier wurden Tatort und Co. erwähnt) eine moralische Instanz die am Ende immer siegt. Dieser Faktor fehlt Spielen völlig, man kann in GTA die Polizei besiegen, und diese stellt keine wirklich ernstzunehmende Bedrohung dar. Auch fehlt ein "Moralsystem" wie in CSI und Co., wo dem Spieler klargemacht wird, dass man niemand ungestrafft ermorden darf.

Ja, der Beitrag war einseitig und schlecht aufgebaut / realisiert, aber trotzdem war die Kernidee gut: Der Gesellschaft aufweisen, was für einen Dreck da doch teilweise kleine Blagen zwischen die Finger bekommen. Falls so zumindest einige Eltern auf ihren Erziehungsauftrag aufmerksam gemacht wurden, so hat sich die Sache schon gelohnt. Spiele sind nicht einfach nur "Spiele", sie sind fester Teil einer Erziehung, und die Eltern sind primär vor Staat und Co. dafür verantwortlich, dass die Kinder solche Inhalte nicht frühzeitig und übertrieben häufig konsumieren.

Regards, eX!
 
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ARD und ZDF sollten mal einen, um es in Frontal 21" Worten zu sagen, Schonungslosen Aufklärungsbericht über die Praxis der Eintreibermafia GEZ bringen. Denn das bewegt sich zum Teil am Rande der Legalität und wurde bisher nur in anderen Sender aufgegriffen; warum nur?!?!?
Maßlos enttäuschend ist es, wie die beiden von mir eigentlich sehr geschätzten Sender mit dem Thema Computerspiele umgehen.
Zudem stimmt es mich nachdenklich, ob diese Sender genauso schlampig und einseitig andere Themen bearbeiten, aufklären oder wie immer man es nennen möchte. Jedenfalls steht es hier mittlerweile schlecht mit der Glaubwürdigkeit. Das macht der Spiegel, auch Online wesentlich besser und hat mich noch nicht so enttäuscht, vor allem, weil dort auch mal zu lesen ist, welche positiven Thesen aufgestellt werden!
 
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badguy90 am 22.10.2006 12:39 schrieb:
http://www.youtube.com/watch?v=R7790EDQaU8&mode=related&search= endlich mal leute der die sache gescheit angehen

HI!

Das ist endlich mal ein Beitrag, der BEIDE Seiten befragt, und auch die Politik kritisiert. :top:

bye,TheDude.
 
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Postal-Dude am 22.10.2006 13:54 schrieb:
badguy90 am 22.10.2006 12:39 schrieb:
http://www.youtube.com/watch?v=R7790EDQaU8&mode=related&search= endlich mal leute der die sache gescheit angehen

HI!

Das ist endlich mal ein Beitrag, der BEIDE Seiten befragt, und auch die Politik kritisiert. :top:

bye,TheDude.

Allerdings auch schon etwas älter...
 
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Neawoulf am 21.10.2006 19:40 schrieb:
So, Sarkasmus beiseite: Ich bin der Meinung, die PC-Games sollte mal diese Möchtegern-Experten, die anderer Leute Hobbies schlecht machen, einmal einladen und ihnen ein wenig die Vielseitigkeit von Computerspielen demonstrieren. Wäre vielleicht auch mal eine Idee, das dann auf der DVD zu veröffentlichen, wie diese Möchtegern-Experten argumentieren.

Ja, dafür wäre ich auch. :top:

Ich hoffe in naher Zukunft läuft mal was in dieser Richtung.

@ PCGames:
Das wär doch mal was, oder!?
Kann ja auch nur in eurem Interesse sein.

@ topic:
Den Inhalt des Berichtes (wie auch schon die Headline und die Einleitung) find ich vollkommen einseitig und verdreht dargestellt.
Ausserdem ist er diskriminierend.


mfg STF!
 
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McDrake am 22.10.2006 00:28 schrieb:
Ach Gottchen, warum ist in Deutschland das selbe Spiel so viel gefährlicher als im Rest von Europa, bei dem die PEGI-Freigabe gilt. Wäre vielleicht (!?) mal ein Thema der pcgames.
Hat die schärfere USK-Einstufung etwas mit der Mentalität zu tun?
Also anders als in folgenden Länder:
Österreich
Belgien
Dänemark
Finnland
Frankreich
Griechenland
IrlandItalien
Luxemburg
Niederlande
Norwegen
Portugal
Spanien
Schweden
Schweiz
Vereinigtes Königreich

Dass die Gewaltverherrlichung in Deutschland bei der Politik so auf „Zuspruch“ stösst ist für mich doch recht verständlich. Sogar als sog. Ausländer hört man von Rechtsextremen und sonstigen Leuten, die Gewalt anwenden.
Und da ist das Thema Spiele natürlich schnell mal auf der Liste. Die Probelme sind, wie jeder vernünftig denkende Mensch nachvollziehen kann, nicht bei den Spielen zu suchen.

Ok, es gibt auch andere Beispiele.
Zum Beispiel ist die Pegi-Freigabe bei NHL07 ab 16 und ein Pokerspiel (ohne Haut zu zeigen) ab 18!

In diesem Sinne
Weiterhin viel Spass als potentielle Amokläufer...


Ist doch klar warum sie auf die Spiele losgehen. Würden sie die Eltern kritisieren, würden sie sich ja potentielle Wählerstimmen nehmen. So gaukeln sie vor als würden sie dadurch was für die Jugend tun und sammeln vielleicht sogar noch Pluspunkte bei so manchen Eltern.

Das die Spiele aber nicht an Gewalt schuld sind, wissen wir ja alle. Viel mehr schuld ist eher das Umfeld in dem viele Kinder heute aufwachsen. Zerrüttete Familienverhältnisse (Scheidungen etc.), Perspektivlosigkeit, Verwahrlosung mancher Kinder! Mich wundert dass dann nicht wenn solche Kinder später dann mal ausrasten.

Anstatt über Verbote nachzudenken sollte "Aufklärung" betrieben werden. Einige Eltern kennen sich doch überhaupt nicht aus und kaufen deswegen ihrem Sprößling solche Spiele wie GTA etc. Da sollte man aufklären betreiben, so dass sie wissen dass es Alterseinstufungen gibt und sie ihren Kindern auch nur entsprechend für ihr Alter zugängliche Spiele kaufen dürfen.

Und die USK zu kritisieren fand ich lächerlich. Wir haben doch eh schon wahrscheinlich den härtesten Jugendschutz der Welt. Das sehe ich ja auch immer bei diversen Spielen. Viele Spiele die bei uns eine Alterseinstufung "ab18" haben sind in anderen Ländern schon ab 15 oder 16 freigegeben.
Schlimm finde ich dann noch wenn Spiele, die eh nur für Erwachsene sind, dann auch noch geschnitten sind. DAS hat dann wirklich nichts mehr mit Jugendschutz zu tun, sondern ist schon Erwachsenenbevormundung.
 
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eX2tremiousU am 22.10.2006 12:43 schrieb:
[...] Welche positiven Aspekte kann man bei Titeln wie Doom, Manhunt, Quake, Dark Messiah, Hitman oder eben auch GTA hervorheben? Die Spiele siedeln gesellschaftlich betrachtet auf dem tiefsten Niveau, da die einzigen Inhalte das virtuelle Töten von Figuren sind.
[...]
Diese Titel sind nicht die Programme die man positiv hervorheben kann, weil die Inhalte eben mehr als moralisch bedenklich sind. Dies sage ich nicht als Moralapostel, sondern als Spieler der mit der 3D-Generation dieser Action-Titel mehr als ausreichend Kontakt hatte.
Über [...] Games wie [...] Flugis, Sims, B&W, Simulationen allgemein regt sich in der Regel niemand auf, weil die Inhalte eben nicht gesellschaftlich bedenklich sind. Was bei einem Großteil der Shooter jedoch definitiv der Fall ist. [...]
Das ist vollkommen richtig und im gewissen Sinne kann man es den Kritikern nicht verübeln dass sie so eine Weltsicht haben. Shootern fehlt die "political correctness", das ist nunmal so, weil die Thematik an sich kritisch ist - keine Frage.
Trotzdem sind es nur Unterhaltungsmedien, über die kein Bezug zur Realität hergestellt wird. Dass im Spiel erlebte Gewalt real wegen des Spiels angewandt wird, hat noch niemand beweisen können, auch wenn uns die Politik gerne das Gegenteil glauben machen will.[/quote]

eX2tremiousU am 22.10.2006 12:43 schrieb:
Trotzdem ist der Beitrag schlecht vorbereitet und die USK (eigentlich die letzte positive Instanz für die Spieler) wird als Sündenbock verurteilt. Im Bericht wurden jeweils die ungeschnittenen, blutigen, Fassungen von GTA:SA und Co. gezeigt, die hier aber nicht unter dem "Ab 16" Label verkauft werden, der Bericht stellt dies jedoch so dar.
Zuersteinmal muss man sagen, dass hier nicht die ungeschnitten Fassung gezeigt wurde, sondern tatsächlich die deutsche Version von GTA SA. Ich habe es auch erst nicht glauben können, aber dem ist tatsächlich so. Und es ist gut, dass dieser Bericht das Spiel gezeigt hat, denn so wird sich jeder eingestehen müssen dass die USK in diesem Fall falsch gehandelt hat. GTA SA halte ich auch in der zensierten, deutschen Version ungeeignet für Jugendliche, ganz zu schweigen von den zehnjährigen Kindern die das Spiel offensichtlich sogar in der ungeschnittenen Version kennen - denn in der deutschen Version ist es nicht möglich, auf am Boden liegende Menschen einzutreten/einzuschlagen. Aber auch wenn die USK hier bei der Freigabe Fehler begangen hat, so ist das kein Grund für pauschale Verurteilungen und Rufe nach Abschaffung und staatlicher Kontrolle. Es wäre sicherlich nicht schlecht, wenn Staat und USK in einen Dialog treten, um gemeinsam Kriterien für die Bewertung auszuarbeiten, die Jugendschutz in sinnvollem Maße gewährleisten. Umgekehrt sollte aber auch in die andere Richtung gedacht werden und die Bevormundung der Erwachsenen - Stichwort "Zensur" - abschafft werden.[/quote]

eX2tremiousU am 22.10.2006 12:43 schrieb:
[...] Und meine Freunde, man kann virtuelle - interaktive - Gewalt nicht mit Filmen gleichsetzen. Im Film ist man als Zuschauer nur passiv, kann nicht entscheiden welche Figur man töten möchte. Auch gibt es im klassischen Krimifall (hier wurden Tatort und Co. erwähnt) eine moralische Instanz die am Ende immer siegt. Dieser Faktor fehlt Spielen völlig, man kann in GTA die Polizei besiegen, und diese stellt keine wirklich ernstzunehmende Bedrohung dar. Auch fehlt ein "Moralsystem" wie in CSI und Co., wo dem Spieler klargemacht wird, dass man niemand ungestrafft ermorden darf.
Hier muss auch an einem entscheidenen Punkt differenziert werden. Die Szenen aus Hitman und GTA SA passen dazu sehr gut. Die Frage muss doch sein:
"Was ist bei der Erziehung falsch gelaufen, dass der Spieler die Möglichkeit des sinnlosen Tötens ausnutzt? Wer spielt GTA SA auf die Weise, dass er mordend und raubend durch die Gegend zieht und Unschuldige umbringt?"
Ich persönlich muss gestehen: So lächerlich das auch klingt aber ich habe Gewissensbisse wenn ich in einem Spiel auch nur eine Person zu viel umbringe, besonders wenn es sich um hilflose Unschuldige handelt. Dann lade ich neu und versuche es erneut.


eX2tremiousU am 22.10.2006 12:43 schrieb:
Ja, der Beitrag war einseitig und schlecht aufgebaut / realisiert, aber trotzdem war die Kernidee gut: Der Gesellschaft aufweisen, was für einen Dreck da doch teilweise kleine Blagen zwischen die Finger bekommen. Falls so zumindest einige Eltern auf ihren Erziehungsauftrag aufmerksam gemacht wurden, so hat sich die Sache schon gelohnt. Spiele sind nicht einfach nur "Spiele", sie sind fester Teil einer Erziehung, und die Eltern sind primär vor Staat und Co. dafür verantwortlich, dass die Kinder solche Inhalte nicht frühzeitig und übertrieben häufig konsumieren.
Das unterschreibe ich so und verliere nicht unnötige Worte drüber, die das alles eh nur nochmal wiederholen würden.
 
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Videospielen die Schuld zu geben ist nunmal einfacher als tiefergreifende gesellschaftliche Probleme in Angriff zu nehmen. Typisch Politik. Es wird nur irgendwann Problematisch für die Politiker wenn die Mehrheit der Wähler mit Videospielen aufgewachsen ist :-D .
 
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eX2tremiousU am 22.10.2006 12:43 schrieb:
Patti89 am 21.10.2006 18:32 schrieb:
Man sollte die Sender mal anregen auch Positives oder wenigstens mal Neutral über das Thema zu berichten :finger2:
Nicht, oder nur schwer realisierbar. Welche positiven Aspekte kann man bei Titeln wie Doom, Manhunt, Quake, Dark Messiah, Hitman oder eben auch GTA hervorheben? Die Spiele siedeln gesellschaftlich betrachtet auf dem tiefsten Niveau, da die einzigen Inhalte das virtuelle Töten von Figuren sind. Gut, man könne im Falle von Hitman mit der taktischen Note kommen, doch leider sind diese Spiele ab Teil 2 auch vollkommen ohne Taktik lösbar. Es ist schlicht und einfach der Fall, dass diese Programme nicht der breiten, erwachsenen älteren Masse, sinnig erklärt werden können. Wie soll bitte ein 50jähriger Mensch der nichts mit virtuellen Medien am Hut hat verstehen können, was "positiv" oder "harmlos" daran sein soll, Figuren in GTA zu überfahren, oder in Hitman eine Figur hinterrücks mit der Feuerwehraxt abzuschlachten. Diese Titel sind nicht die Programme die man positiv hervorheben kann, weil die Inhalte eben mehr als moralisch bedenklich sind. Dies sage ich nicht als Moralapostel, sondern als Spieler der mit der 3D-Generation dieser Action-Titel mehr als ausreichend Kontakt hatte.
Über Retro-Games wie New Super Mario, normale Rennspiele, oder andere Spielkonzepte (Flugis, Sims, B&W, Simulationen allgemein) regt sich in der Regel niemand auf, weil die Inhalte eben nicht gesellschaftlich bedenklich sind. Was bei einem Großteil der Shooter jedoch definitiv der Fall ist. Es ist eben “nur” ein Spiel, aber Aufmachung, Inszenierung und Realisierung lassen diesen Faktor teilweise doch schon recht nebensächlich erscheinen.

Trotzdem ist der Beitrag schlecht vorbereitet und die USK (eigentlich die letzte positive Instanz für die Spieler) wird als Sündenbock verurteilt. Im Bericht wurden jeweils die ungeschnittenen, blutigen, Fassungen von GTA:SA und Co. gezeigt, die hier aber nicht unter dem "Ab 16" Label verkauft werden, der Bericht stellt dies jedoch so dar.

Fakt ist: Es handelt sich um ein Generationenproblem. Eine Sensibilisierung zu schaffen halte ich für unwahrscheinlich, da ich selbst als Spieler teilweise denke, "warum vergeude ich meine Freizeit mit so einem Scheiß". Eine offizielle, anerkannte Lobby für solche spielerische Inhalte wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Und meine Freunde, man kann virtuelle - interaktive - Gewalt nicht mit Filmen gleichsetzen. Im Film ist man als Zuschauer nur passiv, kann nicht entscheiden welche Figur man töten möchte. Auch gibt es im klassischen Krimifall (hier wurden Tatort und Co. erwähnt) eine moralische Instanz die am Ende immer siegt. Dieser Faktor fehlt Spielen völlig, man kann in GTA die Polizei besiegen, und diese stellt keine wirklich ernstzunehmende Bedrohung dar. Auch fehlt ein "Moralsystem" wie in CSI und Co., wo dem Spieler klargemacht wird, dass man niemand ungestrafft ermorden darf.

Ja, der Beitrag war einseitig und schlecht aufgebaut / realisiert, aber trotzdem war die Kernidee gut: Der Gesellschaft aufweisen, was für einen Dreck da doch teilweise kleine Blagen zwischen die Finger bekommen. Falls so zumindest einige Eltern auf ihren Erziehungsauftrag aufmerksam gemacht wurden, so hat sich die Sache schon gelohnt. Spiele sind nicht einfach nur "Spiele", sie sind fester Teil einer Erziehung, und die Eltern sind primär vor Staat und Co. dafür verantwortlich, dass die Kinder solche Inhalte nicht frühzeitig und übertrieben häufig konsumieren.

Regards, eX!

Super Beitrag - der beste bis jetzt, wie ich finde. Es zeigt doch das die etwas leere Wut gegen den Beitrag nicht ganz korrekt ist. Ich persönlich finde das Thema sehr schwer zu diskutieren, weil das Medium der interaktiven virtuellen Realität noch nicht sehr lange existiert und deshalb wenig erforscht ist. Was ineinem Passiert wenn man Literatur konsumiert, oder Filme, wird bereits in tausenden von Fachbüchern diskutiert und wird von der vielzahl der Hersteller zielgenau eingesetzt und die bestmögliche Wirkung zu erzeugen (Psychologie und Dramaturgie, Bildersprache, ...). Aber die interaktiven Spiele funktionieren und fesseln auf eine ganz andere Art und Weise, die den Zuschauer viel mehr fördern. Ich denke das sie deswegen auch Gefährlicher sind.
 
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Ich möchte aber mal darauf hinweisen, dass die USK absolut nichts dafür kann, wenn 10-jährige Kinder GTA in die Finger bekommen. Das ist ein Problem der Eltern aber gewiss nicht der USK, die eigentlich mit allen Mitteln das zu verhindern versucht.
 
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bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla ........

Das Autofahren sollte erst ab >>> 25 Jahren erlaubt werden.

Alkoholkonsum auf Mindestdosis >>>> aber auch erst ab 25 Jahren

Rauchen ab 21 Jahren

Computerspiele ab 12 raufsetzen ab 16

Und alle anderen ab 18 Jahren.

Blut wird rausgegrabbt, ansonsten verboten

Spiele werden vom Staat kontrolliert

Anwendungen bekommen ein besseres Schutzsystem mit sofortiger negativer Totalcrash-Auswirkung auf Hardware, wenn diese gecrackt oder anderweitig illegal verwendet wird

Anwendungen sollten dafür günstiger angeboten werden

und und und

Aber in einem Punkt bin mich mit mir selbst total einig:

Jugendliche (bis 25) sollen erst mal lernen was es heißt "zu leben", was es heißt "etwas zu verlieren", was es heißt "jemanden mit Absicht zu verletzen" - verbal sowie körperlich....

>>>>> DANN sehen wir mal weiter. <<<<<

:-)

Das wäre mein konstruktiver Beitrag für den Rest der Welt die nix besseres zu tun hat, sich den Bauch aufzuballern bis die Leber explodiert und das Herz raussabbert.... :-$
 
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tuneweb am 23.10.2006 05:16 schrieb:
Das wäre mein konstruktiver Beitrag für den Rest der Welt die nix besseres zu tun hat, sich den Bauch aufzuballern bis die Leber explodiert und das Herz raussabbert.... :-$
ich habe shooter gespielt, bevor ich meine eltern verloren habe und spiele immer noch shooter. zufrieden? :rolleyes:
 
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tuneweb am 23.10.2006 05:16 schrieb:
bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla bla ........

Das Autofahren sollte erst ab >>> 25 Jahren erlaubt werden.

Alkoholkonsum auf Mindestdosis >>>> aber auch erst ab 25 Jahren

Rauchen ab 21 Jahren

Computerspiele ab 12 raufsetzen ab 16

Und alle anderen ab 18 Jahren.

Blut wird rausgegrabbt, ansonsten verboten

Spiele werden vom Staat kontrolliert

Anwendungen bekommen ein besseres Schutzsystem mit sofortiger negativer Totalcrash-Auswirkung auf Hardware, wenn diese gecrackt oder anderweitig illegal verwendet wird

Anwendungen sollten dafür günstiger angeboten werden

und und und

Aber in einem Punkt bin mich mit mir selbst total einig:

Jugendliche (bis 25) sollen erst mal lernen was es heißt "zu leben", was es heißt "etwas zu verlieren", was es heißt "jemanden mit Absicht zu verletzen" - verbal sowie körperlich....

>>>>> DANN sehen wir mal weiter. <<<<<

:-)

Das wäre mein konstruktiver Beitrag für den Rest der Welt die nix besseres zu tun hat, sich den Bauch aufzuballern bis die Leber explodiert und das Herz raussabbert.... :-$


Ich hoffe die Politiker lesen hier nicht mit, sie würden weitere Argumente finden...........
 
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Juhu, bald darf ich mir Teletubbies kaufen, natürlich nur gegen Ausweisvorlage. Hallo? Es sind Spiele, verstehen die das nicht? Gut, San Andreas hätte ich persönlich auch ab 18 eingeschätzt, aber ansonsten find ich, liegt die USK schon imme rganz gut. Wir haben hier in Deutschland sowieso immer schon Nachteile, ständig wird was weggeschnitten oder komplett umgemodelt (C&C Generäle), da sollen die uns jetzt auch noch so Sachen wie NfS wegnehmen, ist ja verkehrsgefährdend, sowas :finger2:
 
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Huhu,

Politiker, aufgepasst !

Ich hab mir gerade mal das Video angeschaut , und muss sagen,

ich bin erschüttet...

welche Szenen in der Sendung auf ZDF gezeigt wurden, war jawohl ma

nicht jugendfrei...

Das Verbot von solchen Spielen gehört doch FSK 80 sowie die

ganze Sendung...sowas gehört verboten ! :D

Naja, mal nen bißchen ironisch geschrieben, passt aber zu den sb00n xD

Mfg NutellaStecky
 
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joojoooo spiele bei denen mal ein bissle blut fliesst MÜSSen verboten werden....sie schaden ja den kindern obwohl man sie erst mit 18 jahren kaufen kann.....Und gegen filme(die meistens genausoblutig sind) wird natürlich nix gesagt :finger: :finger:
 
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Ich habe mir nicht die Beiträge hier durchgelesen, möchte aber meine Meinung dazu schreiben.
Ich finde es schade wie voreingenommen die Politiker in der hinsicht sind. Ich will gar nicht viele Argumente aufbringen, die kennen wir alle.
Was ich viel wichtiger finde, wir Computerspieler sind eine ganze Menge. Und wir sind nicht alle 13 oder 14. Es gibt durchaus viele erwachsener Spieler. Und ich finde, bevor Christian Pfeiffer mit der USK in den Dialog tritt sollte sich auch mit den Spielern ausgetauscht werden. Das Problem, es fehlen einfach die Ansprechpartner. Es ist ja nicht damit getan irgendwelche Kiddies im saturn abzufangen und mal eben danach fragen wie toll Spiel XY ist. Es werden viele Argumente gar nicht angesprochen und die Spielergemeinde in ein völlig falsches Licht gedrängt, allein schon wegen der offensichtlichen Fehleinschätzung, das es kaum erwachsene Spieler gibt.
Das Problem, es gibt keine Anlaufstelle, keinen sprecher oder irgendetwas offizielles, was die Spieler vertritt.
Nur ein paar Argumente, die nie aufgezählt werden:

- In letzter Instanz haben die Eltern das letzte Wort. Besonders wenn ein Spiel erst ab 18 freigegeben ist.

- Warum wird auf Computerspielen rumgehackt, auf filme nicht?

- Warum wird überall erzählt, es würde "das Töten trainert" werden? Als ich früher mit Playmobil Figuren gespielt habe, sind aucheine ganze Menge Spielfiguren umgekommen.

- Warum wird nie die Geschichte hinter einem Spiel erzählt? Spiele sind schließlich Filmen sehr ähnlich und werden immer ähnlicher. sie erzähen Geschichten, manchmal sind es böse geschichten, aber das machen Filme auch. Geschichten erzählen, wo man Sympathie für den "Bösewicht" bekommt.

Aber, wem soll man das erzählen?

bye
Spinal
 
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Spinal am 24.10.2006 14:48 schrieb:
Und wir sind nicht alle 13 oder 14. Es gibt durchaus viele erwachsener Spieler.
Stimmt zwar, nur geht es hier primär darum, dass eben Kinder vor solcher Software halbwegs effektiv geschützt werden. Die USK kann nur Empfehlungen aussprechen, die Verkäufer im Saturn können nur Kontrollen machen, aber im Endeffekt müssen die Eltern dafür sorgen, dass die Kinder einen verantwortungsvollen Umgang mit solchen Inhalten erlernen, bzw. die Eltern ein gezieltes Auge darauf haben, was denn die Kinder so alleine im Zimmer an brutalen Medien konsumieren. Praktisch wird indirekt die schlechte Erfüllung des Erziehungsauftrages von Staat und Familie angeprangert, was imho auch gut und nötig ist.
Es werden viele Argumente gar nicht angesprochen und die Spielergemeinde in ein völlig falsches Licht gedrängt, allein schon wegen der offensichtlichen Fehleinschätzung, das es kaum erwachsene Spieler gibt.
Zu den Argumenten: Komisch. Die Spieler schreien immer bei diesen "Berichten" auf, und beschreiben die Vorgehensweise der Politiker und Medien als inkompetent, es wird praktisch immer auf diese "Argumente" verwiesen, jedoch sagt niemals jemand konkret welche positiven Argumente es denn für den Konsum von brutalen Spielen gibt. Bei CS / RvS gilt noch der Punkt "Taktik und Teamplay" als solide Rechtfertigung für den Konsum. Doch Titel wie GTA, Quake und Co. entziehen sich dieser Betrachtung, da solche spielerischen Inhalte nicht vorhanden sind. Ich würde äußerst gerne mal Argumente FÜR diese Spiele hören. Mir fallen keine ein. Außer eben "Zeitvertreib". Nur zählt dieser Punkt nicht, wenn du eine gepflegte Diskussion mit älteren Semestern oder Politikern beginnen willst.
Das Problem, es gibt keine Anlaufstelle, keinen sprecher oder irgendetwas offizielles, was die Spieler vertritt.
Siehe oben. Offizielle Institutionen brauchen auch eine gewisse Rechtfertigung für ihre Existenz. Ohne richtige Argumente für diese Titel, kann keine Institution professionell und akzeptabel ihre Standpunkte verteidigen, bzw. das normale Volk für solche Inhalte sensibilisieren.
Nur ein paar Argumente, die nie aufgezählt werden:

- In letzter Instanz haben die Eltern das letzte Wort. Besonders wenn ein Spiel erst ab 18 freigegeben ist.
Argument und zugleicht Hauptproblem: Viele Eltern haben weder Zeit noch Lust sich darum zu kümmern, was ihre Kinder spielen. Traurig genug, dass Fernsehshows auf den Erziehungsauftrag der Eltern hinweisen müssen.

- Warum wird auf Computerspielen rumgehackt, auf filme nicht?
Computerspiele sind ein interaktives Medium. Filme nicht. Du kannst in Spielen die Figuren auf verschiedene Arten beseitigen, und eine moralische Instanz ist in der Regel nicht vorhanden.
- Warum wird überall erzählt, es würde "das Töten trainert" werden? Als ich früher mit Playmobil Figuren gespielt habe, sind aucheine ganze Menge Spielfiguren umgekommen.
Der Punkt zählt nicht mehr. Die Technik macht akkurate und relativ "realistische" virtuelle Exekutionen am PC oder der Konsole möglich. Spieler wissen in der Regel immer, dass ein solider Kopfschuss mehr Schaden anrichtet als ein Schuss ins Bein. Realistisch angehauchte Titel wie Flashpoint, Raven Shield und Co. simulieren die korrekte Funktion von Waffenfunktionen (Feuermodi) und haben ein Gegnerschadensmodell. Kopftreffer sind tödlich, Treffer in die anderen Extremitäten hingegen verlangsamen die Bewegungen der Figuren oder behindern die Zielfähigkeit dieser Gegner. Aktuelle Titel simulieren Windeinwirkung, Rückstoß einer Waffe, Munitionsarten (Stahlmantel, verschiedene Kaliber), und die Gegner reagieren entsprechend auf den Beschuss. In gewisser Weise kann man sagen, dass Titel wie Flashpoint extrem nah an die Realität rankommen. Der Spielablauf da war praktisch in vielen Teilen identisch mit meiner Bundeswehr Grundausbildung im offenen Feld. Einschließlich Waffenhandhabung und Nutzung dieser (Einzelschuss, Gegner gezielt verwunden, Iron-Sights nutzen). In gewisser Weise stimmt es also durchaus, aktuelle Titel sind technisch und inhaltlich fast so weit, als dass diese Spiele als "Tötungssimulation" miss interpretiert werden können. Nicht ohne Grund nutzen auch echte Spezialeinheiten und Armeen modifizierte Versionen von Flashpoint für taktische Simulationen und zur Schulung von Manövern im offenen Feld.
-
Warum wird nie die Geschichte hinter einem Spiel erzählt? Spiele sind schließlich Filmen sehr ähnlich und werden immer ähnlicher. sie erzähen Geschichten, manchmal sind es böse geschichten, aber das machen Filme auch. Geschichten erzählen, wo man Sympathie für den "Bösewicht" bekommt.
Ja, nur haben viele Filme eine moralische Instanz, oder Emotionen bzw. die Kaltblütigkeit wird anhand von schockierenden Szenen abschreckend inszeniert. Auf dem Filmmarkt gibt es auch viel Gore und B-Movie-Mist, nur werden diese Machwerke weder im Kino gezeigt, noch im Fernsehen, und auch in der Videothek kommt KEINER unter 18 an entsprechende Produkte. Titel wie GTA, wo der Aufbau einer Gangsterkarriere im Mittelpunkt steht, beschäftigen sich nicht mit Moral oder einem Gerechtigkeitssinn. Da wird primär ein Ablauf gezeigt, der sich gänzlich von gängigen, vergleichbaren, Filmen im Bezug auf Inszenierung, "Wirkung", und "Geschichte" unterscheidet.

Regards, eX!
 
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