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News - Spielemarkt: Raubkopien weiterhin auf dem Vormarsch: Alte und neue Konsolen ebenfalls betroffen

AW:

Celica26 am 13.08.2008 15:16 schrieb:
Nein ich wollte damit sagen daß die Strafe völlig überzogen ist. Sagen wir mal so mit paar Mausklicks hat man ein Game illegal runtergeladen. Wo und für was wird man für paar Mausklicks woanders bestraft?
Äh ... die Logik versteh ich nicht. Nur weil etwas "einfach" ist, sollte es nicht so hart bestraft werden? Das Problem an der Sache ist einfach, dass hier kriminelle Energie vorhanden war ... Cover ausdrucken, mehr als hundert Spiele herunterladen etc. ... ich wette (!) mit dir, hätte sich derjenige nur eine handvoll Spiele besorgt, wär das alles kein Problem gewesen.

Was ich damit sagen will ist das solange es so einfach und Hürdenfrei (Vgl. mit nem richtigen Ladendiebstahl) ist sich Software zu saugen wird es für viele eben ohne moralische Bedenken weiterhin vollzogen werden.
Ja und? Das ist aber das Problem derer, die eben keine moralischen Bedenken haben. Die müssen dann aber auch mit den Konsequenzen rechnen. Das persönliche Empfinden hat doch bitte nichts mit dem gesetzlichen Strafmaß zutun.

Nehmen wir an, es wäre für mich normal, jedem auf der Straße mit einem Schlag die Nase zu brechen & ich würde es als moralisch Unbedenklich halten, die ein paar Zähne rauszuschlagen. Meinst du, ich hätte dann mit der Milde des Gesetzes zu rechnen?

Nein, natürlich nicht.

Um Raubkopien einzudämmen ist es nötig das die Unternehmen endlich über die Preise ihrer Software nachdenken und die Politik müsste im Gegenzug auch was machen, damit das Saugen nicht mehr so simpel vollzogen werden kann. Da aber das Internet nicht so einfach kontrollierbar ist, hab ich auch kein Schimmer, wie dies geschehen soll.
Du sprichst hier drei Dinge an, die nur grob etwas miteinander zutun haben. Über die Preise und Kosten von Spielen wurde bereits an anderer Stelle ausgiebig diskutiert, Fakt ist aber, dass die wenigstens Spiele wirklich Gewinn machen. Diesbezügl. gab es vor ein paar Tagen eine Aussage von einem "Brancheninsider".

Was jetzt bitte die Politik damit zutun hat, ob und wie man an Raubkopien kommt ist genauso abstrus. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, schließlich reden wir hier von unserem Hobby was man(n) dadurch kaputt macht.
 
AW:

hmm wenn man bedenkt dass man für vergewaltigung von klein-kindern nur 2jahre sitz........
 
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Rabowke am 13.08.2008 15:03 schrieb:
Boesor am 13.08.2008 15:01 schrieb:
Hey, ich bin dir jetzt schon zum zweiten Mal heute zuvorgekommen, ich finde das wäre Grund genug deinem alten kumpel und Brieffreund RR zu sagen, er soll mir so eine vermaledeite Figur schicken.
:finger:
Du bekommst nichts. Das hab ich mit RR schon geklärt! :-]

Verdammt: Die einzige Person mit Einfluss auf RR ist gegen mich, da kann man natürlich nix machen
 
AW:

Krampfkeks am 13.08.2008 15:25 schrieb:
hmm wenn man bedenkt dass man für vergewaltigung von klein-kindern nur 2jahre sitz........

:schnarch: Bitte nicht bloß unrefelktiert Stammtischparolen raushauen, sondern wenn schon dann Urteile oder entsprechende Berichte (mit Begründungen) verlinken
 
AW:

Äh ... die Logik versteh ich nicht. Nur weil etwas "einfach" ist, sollte es nicht so hart bestraft werden? Das Problem an der Sache ist einfach, dass hier kriminelle Energie vorhanden war ... Cover ausdrucken, mehr als hundert Spiele herunterladen etc. ... ich wette (!) mit dir, hätte sich derjenige nur eine handvoll Spiele besorgt, wär das alles kein Problem gewesen.

Ich weiss nicht was du unter einer Handvoll verstehst aber dann will ich nicht wissen in wieviele Haushalten Deutschland die Leute bestraft werden müssten? Leute die solche Mäppchen mit gebrannten Games/Filmen/Software haben, sind keine Einzelfälle. Sollen die deiner Meinung nach alle hunderte/tausende von Euros zahlen oder in den Bau wandern?

Nehmen wir an, es wäre für mich normal, jedem auf der Straße mit einem Schlag die Nase zu brechen & ich würde es als moralisch Unbedenklich halten, die ein paar Zähne rauszuschlagen. Meinst du, ich hätte dann mit der Milde des Gesetzes zu rechnen?

Ich weiss nicht wie man Körperverletzung mit Raubkopien vergleichen kann :rolleyes:

Was jetzt bitte die Politik damit zutun hat, ob und wie man an Raubkopien kommt ist genauso abstrus. Jeder ist für sich selbst verantwortlich, schließlich reden wir hier von unserem Hobby was man(n) dadurch kaputt macht.

Politik war nur so dahergesagt keine Ahnung wer was wie verändern könnte aber solange die Zugänglichkeit zu Raubkopien so leicht bleibt und die Preisen so hoch bleibeb wird sich nichts ändern.

Es mag ja sein das die Spielehersteller selbst bei einem Preis von 40-50€ kaum Gewinn machen. Aber dann muss man eben noch tiefergehende Änderungen machen die vom Pressen der DVD bis zum Verkauf stattfinden. Evtl. könnte ja hier eben die Politik in Sachen Steuern etc. was machen. Fragt mich aber nicht genaus welche Änderungen gemacht werden müssten es geht mir nur um den groben Rahmen drumherum.
 
AW:

Celica26 am 13.08.2008 15:21 schrieb:
Das würde sich nur dann zeigen wenn ein Spielehersteller mal so ein Experiment wagt.
Was ist denn deiner Meinung nach ein 'günstiger' Preis?
Devil May Cry 4 von Capcom wurde z.B. für ~35 EUR zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verkauft. Ist das deiner Meinung nach immer noch zuviel? DMC4 ist kein schlechtes Spiel, im Gegenteil, hat überall ordentliche Wertungen bekommen ... aber kommerziell war es ein Flop.

Auf der anderen Seite gehen z.B. Konsolenspiele für 55-65 EUR über die Ladentheke und diese Spiele verkaufen sich wie geschnitten Brot.

Wenn man jetzt gaaaaaaanz dreist ist, könnte man fast meinen, die Spiele verkaufen sich desshalb so gut, weil Raubkopien auf Konsolen nicht in einem so großen Stil verbreitet sind wie auf dem PC. Spiele für die PS3 werden bis dato überhaupt nicht kopiert und für die 360 muss man Umwege über einen Modchip gehen, der auch nicht gerade wenig kostet bzw. einen erhöhten Arbeitsaufwand voraussetzt.

Wie passen diese Aussagen zusammen? Liegt das ausschließlich nur am Preis? Sind Konsolenspieler diese "hohen" Spielepreise einfach nur gewöhnt?
 
AW:

Celica26 am 13.08.2008 15:37 schrieb:
Sollen die deiner Meinung nach alle hunderte/tausende von Euros zahlen oder in den Bau wandern?
Kurz und schmerzlos: Ja. Warum nicht? Hier ist wieder diese merkwürdige Denkweise anzutreffen:

Viele andere machen es doch auch, was ist also daran schlimm?!

Dieser Weg ist eindeutig die falsche Betrachtungsweise bzw. Diskussionsgrundlage. Und die Leute verstehen es nur auf die harte Tour: entweder hohe Geldstrafe oder Gefängnis.

Ich weiss nicht wie man Körperverletzung mit Raubkopien vergleichen kann.
Lies bitte richtig. Das Beispiel hab ich in Bezug auf das persönliche moralische Empfinden geschrieben. Hier gibts nicht um den Gegenstand Körperverletzung, sondern um das persönliche Empfinden dieser Handlung.

Ein wenig differenzieren musst du meine Texte schon. ;-)

Es mag ja sein das die Spielehersteller selbst bei einem Preis von 40-50€ kaum Gewinn machen.
Lies dir meinen Text bezügl. DMC4 durch. Dann schau dir einfach mal die Verkaufszahlen von Bioshock an. Wieviel Einheiten wurden für die 360 verkauft, wieviel für den PC bzw. aktuell für die PS3?

Das ist einfach nur ein Beispiel von vielen.
 
AW:

Es war einmal - ein damals guter Heimcomputer namens Amiga - er starb weill keiner die Spiele kaufte welche eigens für ihn programmiert wurde. Friede seiner Asche.
 
AW:

Rabowke am 13.08.2008 15:41 schrieb:
Celica26 am 13.08.2008 15:21 schrieb:
Das würde sich nur dann zeigen wenn ein Spielehersteller mal so ein Experiment wagt.
Was ist denn deiner Meinung nach ein 'günstiger' Preis?
Devil May Cry 4 von Capcom wurde z.B. für ~35 EUR zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verkauft. Ist das deiner Meinung nach immer noch zuviel? DMC4 ist kein schlechtes Spiel, im Gegenteil, hat überall ordentliche Wertungen bekommen ... aber kommerziell war es ein Flop.

Auf der anderen Seite gehen z.B. Konsolenspiele für 55-65 EUR über die Ladentheke und diese Spiele verkaufen sich wie geschnitten Brot.

Wenn man jetzt gaaaaaaanz dreist ist, könnte man fast meinen, die Spiele verkaufen sich desshalb so gut, weil Raubkopien auf Konsolen nicht in einem so großen Stil verbreitet sind wie auf dem PC. Spiele für die PS3 werden bis dato überhaupt nicht kopiert und für die 360 muss man Umwege über einen Modchip gehen, der auch nicht gerade wenig kostet bzw. einen erhöhten Arbeitsaufwand voraussetzt.

Wie passen diese Aussagen zusammen? Liegt das ausschließlich nur am Preis? Sind Konsolenspieler diese "hohen" Spielepreise einfach nur gewöhnt?
@hohe Spielpreise: Bekanntermaßen hat Topware um die Jahrtausendwende herum versucht, mit 50-DM-Spielen einen Markt zu finden. Das hat, banal nicht funktioniert. Schauen wir uns mal Preise von gerne urheberrechtswidrig kopierten Werken an:

CD: Neues Album ca. 10-20 Euro
Film-DVD: 15-25 Euro
Vollpreisspiel: 35-45 Euro

Bei all diesen Preisen wird argumentiert, sie seien zu hoch, und wenn der Kram nur günstiger wäre. Aber: Der "Konkurrent" ist nicht das günstigere Produkt, sondern das gratis/für Rohlingkosten zu beziehende Stück. Natürlich wird das Original immer teurer sein. Mit Verlaub: Duh.
 
AW:

Rabowke am 13.08.2008 15:09 schrieb:
... was willst du damit sagen? Das es im Grunde ja garnicht so schlimm ist? Das er ja im Grunde nichts Verbotenes gemacht hat?

Man sollte davon wegkommen zu glauben, dass das im Grunde nur eine Kleinigkeit sei, "weil das ja schließlich alle machen!". Das ist einfach nicht so ... und mit der Anzahl von Spielen möcht ich hier nicht von einer Bagatelle sprechen.
Der Unterschied ist schon beeindruckend. Wer 2.6mio € veruntreut, bekommt 2 Jahre auf Bewährung und wer "mehrere hundert Spiele illegal runterlädt" 6 Monate Bau.
Bevor die Frage aufkommt: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hartz
 
AW:

Itstoolate am 13.08.2008 15:58 schrieb:
Der Unterschied ist schon beeindruckend. Wer 2.6mio € veruntreut, bekommt 2 Jahre auf Bewährung und wer "mehrere hundert Spiele illegal runterlädt" 6 Monate Bau.
Bevor die Frage aufkommt: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hartz

Du kannst doch nicht zwei Straftaten nennen und einfach das verhängte Strafmaß vergleichen.
Wir haben ein Rechtssystem, bei dem es auf mehr ankommt, als die bloße Tat, dazu zählen noch Motive, aber auch z.B. Kooperation mit der Staatsanwaltschaft.

Solltest du also wirklich hartz mit diesem Fall vergleichen wollen müssen schon deutlich mehr als drei zeilen kommen.
 
AW:

Geht doch ganz einfach, monatliche Gebühr von 150 Euro für User, die mehr als 1 GB im Monat Torrents, Tauschbörsen u.ä. nutzen, sollte die Bezahlung verweigert werden, wird halt der Anschluß auf das Niveau der frühen Prä-ISDN-Ära heruntergefahren. Soll in GB bei Musiktauschbörsen gemacht werden, wäre auch für Software und Spiele keine schlechte Idee, würde Raubkopien im Grund unmöglich
machen oder sehr langsam in der Verbreitung.
Sofern die Sicherheit beim Datenschutz paßt
und die Industrie genug Druck auf die Politik macht, sind das einzige Problem noch die Kopierschutzhersteller, die nach wohl nicht mehr viel zu tun hätten.

Andererseits wäre es auch dringend notwendig, daß auch andere Publisher dem Vorbild Ubisofts folgen und die Spiele-
DVD-Hersteller verklagen, damit die endlich mal die Sicherheit ernst nehmen und so das Problem der Prereleasegroups geknackt wird.

Es verkaufen sich nicht alle Konsolenspiele gut. Die Konsolenspiele sind deswegen teurer, weil Lizenzgebühren für den Konsolenhersteller zu zahlen sind.

DMC 4 ist sicher das schlechteste Beispiel für einen Flop am PC.
a) Ist das Genre am PC ein Wagnis.
b) War dieser Sven oder so nur über die
US-Verkaufszahlen enttäuscht. Es war zwar
auch in Deutschland kein Schlager, aber
vorne mitdabei. Von Capcom gibt es bislang
nichts offizielles.
c) Ist anzunehmen, daß die meisten, die es
spielen wollten, eine Konsole haben.
d) Auch ein so unverschämt geschütztes Spiel
wie Mass Effect war ab Release zu haben
und 2 Tage nach Release ohne Probleme
raubkopierbar und fehlerfrei spielbar und hat
sich doch recht gut verkauft.

Raubkopien lassen sich weder mit einem Kopierschutz, Unsinn ala Steam, noch damit
verhindern, den PC als Spieleplattform sterben zu lassen. Mit der Idee aus GB hingegen schon, wer dennoch raubkopiert, zahlt halt eben seine Gebühr, mit der die Publisher entschädigt werden können.
 
AW:

Das mit GB ist ja das dümmste was ich je gehört habe. Woher soll denn der Provider wissen ob man sich in Tauschbörsen rumtreibt? Zudem sind heutzutage eh die One Klick Hoster die "sicherste" Art ist illegal was zu ziehen. Und nur ein hoher Downloadtraffic kann nicht beweisen das man illegal was runterlädt.

Oder soll evtl. bei allen Leuten mit hohem Downloadtraffic demnächst die Polizei vor der Haustür stehen? Das wird ja immer besser :ugly:
 
AW:

Celica26 am 13.08.2008 16:14 schrieb:
Das mit GB ist ja das dümmste was ich je gehört habe.

vielleicht. ja....

Woher soll denn der Provider wissen ob man sich in Tauschbörsen rumtreibt

...allerdings glänzt du an dieser stelle auch nicht unbedingt mit fachwissen.
wer, wenn nicht der provider, soll denn wissen, wo du dich gerade rumtreibst bzw. was du von wo runterlädst?

dass so mancher provider, was im übrigen ebenfalls juristisch bedenklich ist, schon massnahmen in diese richtungen unternommen hat, ist dir wohl auch nicht geläufig.

teilweise haben provider die ports die von torrent und co. genutzt werden heruntergefahren oder kündigungen ggü leuten ausgesprochen, die es übertrieben haben.
 
AW:

Celica26 am 13.08.2008 16:14 schrieb:
Das mit GB ist ja das dümmste was ich je gehört habe. Woher soll denn der Provider wissen ob man sich in Tauschbörsen rumtreibt? Zudem sind heutzutage eh die One Klick Hoster die "sicherste" Art ist illegal was zu ziehen. Und nur ein hoher Downloadtraffic kann nicht beweisen das man illegal was runterlädt.

Oder soll evtl. bei allen Leuten mit hohem Downloadtraffic demnächst die Polizei vor der Haustür stehen? Das wird ja immer besser :ugly:

Falls du mit "das mit GB" den Voredner "Aithir" mit seinem "einfachen" Vorschlag meinst:
Dito, völliger Humbug...
 
AW:

Celica26 am 13.08.2008 16:14 schrieb:
Das mit GB ist ja das dümmste was ich je gehört habe. Woher soll denn der Provider wissen ob man sich in Tauschbörsen rumtreibt. Zum heutzutage eh die One Klick Hoster die "sicherste" Art ist illegal was zu ziehen. Und nur ein hoher Downloadtraffic kann nicht beweisen das man illegal was runterlädt.
Definitiv nicht die sicherste Art. Zum einen wird deine IP trotzdem gespeichert, zum anderen werden die Daten nicht verschlüsselt übertragen. Des Weiteren laufen Tauschbörsen über 'einschlägige' Ports die bereits von einigen ISP gesperrt werden bzw. überwacht werden.

Oder soll evtl. bei allen Leuten mit hohem Downloadtraffic demnächst die Polizei vor der Haustür stehen? Das wird ja immer besser :ugly:
Dann hätten sie bei T-Home Kunden, die VDSL 25 oder 50 haben, viel zutun. Dort läuft nämlich Fernsehen, Internet und Telefon über "das Internet". Werden sogar HDTV Sendungen konsumiert, kommen da pro Stunde einige GB zum Tragen.

Es gibt schlicht keine logische Regulierung des Internets, warum eine Gebühr auf z.B. Benutzung des Ports XYZ erheben, nur weil einige Leute darüber Tauschbörsen betreiben?

Jeder ist sein eigener Herr und hat dementsprechend auch die Konsequenzen, wie z.B. sechs Monate Haft, selber zu tragen.
 
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Naja also ich finde das Urteil schon ein bisschen hart - wenn es sich um einen Ersttäter ohne kommerzielle Absichten handelt... man muss ja auch mitberücksichtigen, das die Vorstrafe einem das ganze Leben nachhaltig erschwert und er vermutlich auch noch zivilrechtlich belangt wird... Meiner ansicht nach hätte man das ohne Haftstrafe regeln können.
Und weil das hier schonmal erwähnt wurde: In der Praxis ist es tatsächlich häufig so, dass zb.: jemand der ein Kind sexuell missbraucht hat meist nur eine Bewährungsstrafe erhält (Vorausgesetzt er ist bis dahin unbescholten gewesen.)

Wenn ich jetzt das mal so nebeneinander stelle:

Die 1. Person stiehlt einigen Multimillarden-Dollar-Unternehmen Firmen wie EA je 500-600€ über einen Zeitraum einiger Jahre und erhätlt 6 Monate unbedingter Haft.

Die 2.Person missbraucht zb.: seine Tochter sexuell und erhält 2-3 Jahre auf Bewährung + Verpflichtung zur Therapie...(Durchaus gängiges Urteil für solche Fälle)

...Da frag ich mich persönlich schon was da letzten Endes schwerer gewogen hat für die Beteiligten. Aber ich nehme an dieses Missverhätnis von Schaden und Strafe hat in einer kapitalitischen Gesellschaft schon seine Richtigkeit - "gehts den Unternehmen gut, gehts den Menschen gut" - nicht war?

(Und bevor ihr mutmaßt:Ich persönlich kaufe meine Games und lade mir nichts herunter...)
 
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