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News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg: "Nur drei von zehn Spielen machen Gewinn"

ja ja überall heißt es der markt wächst und wächst und einer stellt sich quer und sag er schrumpft!
und diese "experten" was die schon alles gesagt haben und dann is doch das gegenteil eingetroffen..... naja
 
er hat nichts über den markt an sich ausgesagt, sondern über die VERmarktung. lesen > you!
 
Typisches Managergefasel. Das einzige was sie tun müssen ist gute Spiele zu produzieren. Dann klappts auch mit dem Gewinn.
 
AW:

Faule Ausrede um Werbung in Spiele zu bringen und damit zusätzlich Kohle scheffeln.
 
AW:

Kulin am 12.08.2008 10:15 schrieb:
Typisches Managergefasel. Das einzige was sie tun müssen ist gute Spiele zu produzieren. Dann klappts auch mit dem Gewinn.

Ich fürchte ganz so einfach ist es längst nicht.
Was ist denn überhaupt ein gutes Spiel? Eines, welches anerkanntermaßen in der Fachpresse für gut befunden wird?
Nein, das reicht wohl nicht, denn sonst wären ja diverse Kritikerlieblinge (und die wenigen Spieler zeigten sich ja auch begeistert) wie Psychonauts oder Beyond good and Evil ja erfolgreich gewesen.
Also sollte man neben der generellen Qualität wohl auch den Spielergeschmack treffen.
Dann kommt es natürlich auch drauf an, wann ein Spiel released wird, wie zu dem Zeitpunkt die Konkurrenz ist.
Man konnte Ende 2004 wohl einen noch so guten Shooter auf den markt werfen, gegen HL 2 war es verdammt schwer.

Einfach gutes Spiele produzieren, wenn es doch so einfach wäre.
 
AW:

ulrich1303 am 12.08.2008 10:24 schrieb:
sobald ein spiel qualität hat wird es auch gekauft!!!!


schön wärs. ;-)

zum thema:
wär natürlich nett, wenn der gute mann das auch mit fakten belegen würde.
behaupten kann ich auch viel.
dass nicht jedes titel (wie überhaupt jedes beliebige produkt) profit abwerfen kann, liegt ja auf der hand, ob aber die quote von 30% stimmt, wage ich doch zu bezweifeln.
 
AW:

@Boesor
Natürlich ist ein gutes Spiel geschmackssache. Für solche Manager ist das aber völlig wurst. Da geht's nur um finanzielle Aspekte. Da ist Qualität nebensache und Spielumfang eine Frage der Auslegung.

Ich würde deswegen sagen: 70% der Spiele kommen zu früh auf den Markt, sind geplantes Mittelmaß oder werden von Leuten produziert die schlicht keine Ahnung haben was sie tun.

Wenn ich mir all den Trash anschaue den es da draussen gibt, dann wundert es mich ehrlich gesagt, dass davon überhaupt 30% Gewinn machen konnten. Das ist garnicht so wenig.

Werbung in Spielen oder kaufbare Downloadinhalte werden ein Spiel mit Sicherheit nicht attraktiver oder wirtschaftlicher machen. Oder denkt der ernsthaft, dass sowas in Anspruch genommen wird, wenn das Spiel nix taugt. Und wieso sollte Adidas den 1000. der Weltrangliste im 100m Sprint einen Werbevertrag andrehen wollen? Ne, Ne. Der Herr ist mir ein bissl überdreht, denke ich.

Leute wie der sind am Ende bestenfalls schuld, wenn Spiele noch schlechter werden, weil sie mit Müll-Werbung überflutet werden, oder mit Gewalt so aufgesplittet werden, dass man Teile davon Downloaden kann.
 
AW:

Qualität langt einem Spiel nicht um gekauft zu werden, man braucht das richtige Spiel zum richtigen Zeitpunkt oder muß von vorneherein einen Massenmarkt ansprechen, wie Halo oder Mass Effect auf der Box, die aber gleichzeitig soviel Kapital vom Markt gezogen haben, daß es für andere Spiele schlecht aussah.

Es wäre besser, die Publisher und Entwickler würden sich für den Markt und die Nachfrage dort mehr interessieren und eine Balance zwischen Massenmarkt, Innovation und der Bedienung von Nischengenres finden und ihren Umgang mit Geld ein wenig besser organisieren, die Flagship Studios scheinen ja nicht wegen eines gefloppten Hellgate Londons untergegangen zu sein, sondern
weil wirtschaftliche Kompetenz fehlte.

Ich möchte mal wissen, was für Spiele dieses Männlein alles in seine Statistik aufgenommen hat, nicht daß hier Low-End-Vollpreistitel ala Frogster auch auftauchen, wo das floppen schon vorprogrammiert war.

Offlinewerbung und der Ausbau von Online-Transfers, was wohl heißen wird, wir kastrieren das Spiel, daß es noch einen gewissen Eindruck hinterläßt und die eigentlich mit eingebauten Features verschachern wir per Download.
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

"Meine Schätzungen und Analysen zeigen, dass durch den traditionellen Einzelhandels-Verkauf weniger als drei von zehn Spielen die Kosten von Produktion und Vermarktung decken"
Es gibt auch eine Welt außerhalb der "traditionellen" Ladenverkäufe ...

Ich sag nur mal: Steam und Gametap

"Durch traditionelle Verkäufe ist es nicht möglich, die Kosten einer Entwicklung wieder einzuspielen [...] Experten gehen davon aus, dass die Software-Branche bis 2011 einen Rückgang von 20% verzeichnen wird."
Aha, weil nicht mehr soviel im Laden gekauft wird - also, weil vermehrt Spiele als Download gekauft werden - gibt es in der gesamten Branche einen Rückgang ...?

Deerings Untersuchungen zufolge kostet eine Produktion heute rund 10 Millionen US-Dollar, im Falle so komplexer Spiele wie Grand Theft Auto 4 sogar das Zehnfache.
... und gerade GTA4 verkauft sich ja so schlecht, daß man jetzt anfangen muß, darüber zu jammern ...

"Was muss in Zukunft also geschehen? Die kreative Einbindung von Online- und Offline-Werbung, Online-Transaktionen und Offline-Verkäufe - diese Geschäftsmodelle müssen erforscht werden."
Weil der Markt sich Richtung Download statt CD entwickelt und daher logischerweise der klassische CD/DVD-Packungskauf ins Hintertreffen gerät, muß jetzt mehr Werbung in Spiele gepackt werden ... ? :confused:
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

Worrel am 12.08.2008 11:17 schrieb:
Aha, weil nicht mehr soviel im Laden gekauft wird - also, weil vermehrt Spiele als Download gekauft werden - gibt es in der gesamten Branche einen Rückgang ...?

Ja ... Richtig ... gekauft. Mir fallen spontan nur Leute ein, die Spiele als Download bei Filehostern "kaufen" - sozusagen mit dem ultimativen Rabattsystem. :-P

Was jetzt nicht heißen soll, dass die Spieleindustrie sich bei einigen Titeln hätte mehr Mühe geben können.
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

pixelschumi am 12.08.2008 11:29 schrieb:
Worrel am 12.08.2008 11:17 schrieb:
Aha, weil nicht mehr soviel im Laden gekauft wird - also, weil vermehrt Spiele als Download gekauft werden - gibt es in der gesamten Branche einen Rückgang ...?

Ja ... Richtig ... gekauft. Mir fallen spontan nur Leute ein, die Spiele als Download bei Filehostern "kaufen" - sozusagen mit dem ultimativen Rabattsystem. :-P

Was jetzt nicht heißen soll, dass die Spieleindustrie sich bei einigen Titeln hätte mehr Mühe geben können.

Ich hab mit Trackmania United damals als Download gekauft. :-)
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

Den ganzen verbugten Schrott den man noch monatelang nachpatchen muss um überhaupt ein fertiges Produkt auf dem Rechner zu haben tragen wohl auch dazu bei. Bei einigen wird der Support eingestellt bevor die letzten Fehler ausgeräumt sind. Soll der Kunde halt das verbugte Nachfolgegame kaufen. Da wird dann wieder ewig herumgepatcht, weil alles scheinbar halbherzig programmiert wurde...

Man fühlt sich geprellt und auf der anderen Seite muss man sich anhören, dass die Einnahmen der Spieleschmieden schrumpfen. Ich persönlich meide Spiele von Firmen von denen ich schon häufiger enttäuscht wurde, wie z. B. JoWooD, wo Gothic 3 nicht der erste Griff ins Klo war.

Schade, dass wir keine starke Lobby haben und jeden Mist über uns ergehen lassen müssen.
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

Irgenwo hat er schon recht die Produktionskosten für Spiele sind enorm gestiegen. Wenn man an die guten alten Zeiten zurück denkt wo Spiele teilweise von einem 3 Mannteam programmiert wurden und dann für 80 bis 100 DM im Laden standen. Wirklich teurer sind die Spiele im Laufe der Zeit nicht geworden eher das Gegenteil, wenn da der Absatzmarkt nicht entsprechend mitwächst dann ist es wohl logisch das sich kein finanzieller Erfolg einstellt.
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

Wie schon gesagt wurde sind heutzutage die Mehrzahl der Spiele Schrott.

Ein grosses Problem liegt doch aber auch darin, dass die Entwickler die Nachfrage viel zu wenig berücksichtigen. Da entwickelt einfach jeder, wozu er gerade Lust hat aber ob die Leute, die das Produkt dann auch kaufen sollen, sich für so ein Spiel begeistern würden, klärt niemand ab. In anderen Branchen wird ja auch zuerst Marktforschung betrieben.
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

Shallile am 12.08.2008 12:33 schrieb:
Wie schon gesagt wurde sind heutzutage die Mehrzahl der Spiele Schrott.

Ein grosses Problem liegt doch aber auch darin, dass die Entwickler die Nachfrage viel zu wenig berücksichtigen. Da entwickelt einfach jeder, wozu er gerade Lust hat aber ob die Leute, die das Produkt dann auch kaufen sollen, sich für so ein Spiel begeistern würden, klärt niemand ab. In anderen Branchen wird ja auch zuerst Marktforschung betrieben.
Nein, ich denke das liegt da etwas anders.
Man versucht in letzter Zeit immer mehr Spiele für eine bestimmte Zielgrupe zu machen.
Aber scheinbar werden die waren interressen der Zielgruppe ausser acht gelassen. Die zuständigen dafür scheinen aber dagegen davon überzeugt zu sein, genau zu wissen was die Spieler wollen.
Das würde auch erklären, warum die PR-Abteilungen in dieser Branche so gnadenlos versagen und sie oft vergebens versuchen zu erklären was die Spieler denken. Dann gibt es noch die, die sowieso nur den Spielern zuzustimmen versuchen, aber im Endeffekt wohl auch nicht denken, auf deren Meinung angewiesen zu sein.
Ein stimt aber: Wenn es Marktforschung gibt, scheint sie meistens nur auf dinge wie Wirksamkeit von Onlinewerbung zu zielen.
 
AW: News - Spielemarkt: Bescheidener Erfolg:

pixelschumi am 12.08.2008 11:29 schrieb:
Worrel am 12.08.2008 11:17 schrieb:
Aha, weil nicht mehr soviel im Laden gekauft wird - also, weil vermehrt Spiele als Download gekauft werden - gibt es in der gesamten Branche einen Rückgang ...?

Ja ... Richtig ... gekauft. Mir fallen spontan nur Leute ein, die Spiele als Download bei Filehostern "kaufen" - sozusagen mit dem ultimativen Rabattsystem. :-P
Klar wird raubkopiert - aber wirklich mehr als früher ...?

Die unaufhaltbare Entwicklung geht jedenfalls dahin, daß immer mehr Spiele offiziell downgeloadet werden - als Beispiel mal Steam's "Audiosurf", welches im Monat der Veröffentlichung mehr Umsatz gemacht hatte als die Orange box (damals 3 Monate "alt") - und das bei einem Drittel/Viertel des Preises ...
 
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