• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Rambo 4: Blick über den Tellerrand: John Rambo auf deutschen Leinwänden nur geschnitten!

AW:

Boesor am 07.02.2008 19:23 schrieb:
N-Traxx am 07.02.2008 19:13 schrieb:
http://www.jugendpresse.de/de/recht/rechte/zensur/

Besser ?

Eigentlich nicht, denn deine Definition wird dadurch auch nicht gestärkt.
Aber immerhin lernen wir, dass es sich anscheinend um eine Selbstzensur handelt, nur leider ist das immer noch was anderes.

Ich glaub die zwei sätze treffen es recht gut.

Das heißt: Jeder darf veröffentlichen was und wann er will, ohne vorher um Erlaubnis zu bitten. Erst nach der Veröffentlichung kann der weitere Vertrieb verboten werden, falls der Inhalt gegen ein Gesetz verstößt.
 
AW:

N-Traxx am 07.02.2008 19:29 schrieb:
Worrel am 07.02.2008 19:17 schrieb:
Insofern ist die "Beschneidung" von Filmen durch den jeweiligen Hersteller aber keine Zensur, denn das macht dieser ja "freiwillig".

Nein, macht er nicht freiwillig, er hat den Film vorgelegt, dann wurde ihm gesagt das der Film für die Erwachsenen in Deutschland zu brutal ist und wenn er ihn in einem oder mehreren Kinos zeigen will muss er ihn kürzen.
Nun, hier kommen wohl mehrere Aspekte zusammen:
- daß Kinos mit "ab18" Filmen weniger Kunden => weniger Einnahmen haben und deshalb so eingestufte Filme nicht zeigen.
- daß der Regisseur (?) sich entschieden hat, daß ihm eine "ab16" Freigabe wichtiger ist, als "den Film komplett zeigen" - natürlich unter kommerziellen Gesichtspunkten entschieden.

Alles in allem ist es aber immer noch keine Zensur, denn der Regisseur könnte sehr wohl seinen "ab 18" geschnittenen Film in einem Kino zeigen lassen, das dann nur 18+ jährige reinlässt.

Bloß will er sich die Einnahmen der 16- und 17jährigen nicht entgehen lassen und schneidet deshalb "freiwillig".

Wäre es freiwillig passiert, hätte er auf diese stelle selber verzichtet ohne das ihm jemand Auflagen gemacht hat.
Warum habe ich wohl "freiwillig" in Gänsefüßchen geschrieben?

Naja ich muss jetzt weg, können ja Morgen noch ein bischen quatschen.
Ich auch.
/wink
 
AW:

Worrel am 07.02.2008 19:42 schrieb:
Alles in allem ist es aber immer noch keine Zensur, denn der Regisseur könnte sehr wohl seinen "ab 18" geschnittenen Film in einem Kino zeigen lassen, das dann nur 18+ jährige reinlässt.

Du hast da was nicht mitbekommen, Rambo 4 wurde geschnitten damit er in D die ab18 Freigabe bekommen hat. Wenn er wegen Umsatz auf +16 geschnitten wurde wäre das vollkommen anders, es geht darum das der Film ohne den Schnitt nicht einmal die +18 also das rote Siegel bekommen hätte.
 
AW:

N-Traxx am 07.02.2008 19:31 schrieb:
Boesor am 07.02.2008 19:23 schrieb:
N-Traxx am 07.02.2008 19:13 schrieb:
http://www.jugendpresse.de/de/recht/rechte/zensur/

Besser ?

Eigentlich nicht, denn deine Definition wird dadurch auch nicht gestärkt.
Aber immerhin lernen wir, dass es sich anscheinend um eine Selbstzensur handelt, nur leider ist das immer noch was anderes.

Ich glaub die zwei sätze treffen es recht gut.

Das heißt: Jeder darf veröffentlichen was und wann er will, ohne vorher um Erlaubnis zu bitten. Erst nach der Veröffentlichung kann der weitere Vertrieb verboten werden, falls der Inhalt gegen ein Gesetz verstößt.

Scheint allerdings nicht für Filme zu gelten, da dort die FSK vorher prüft (was allerdings auch sinnvoll erscheint, da es ja um Jugendschutz geht)
Also vergleichen wir gerade "zensur" im Filmbereich mit Zensur im Printbereich.
 
AW:

ich frage mich, was die da geschnitten haben. Der Film ist 80 minuten lang, davon bestimmt 20 minuten so brutal, wie nichts, was ich vorher gesehen habe. Also da wird man bestimmt nicht viel vermissen.
 
AW:

zordiac am 08.02.2008 00:53 schrieb:
ich frage mich, was die da geschnitten haben. Der Film ist 80 minuten lang, davon bestimmt 20 minuten so brutal, wie nichts, was ich vorher gesehen habe. Also da wird man bestimmt nicht viel vermissen.
Denke auch, dass die Minute nix Großartiges ausmacht. Der Film ist zwar blutig aber es gibt eigentlich auch nichts, was man nicht schon mal vorher in nem Actionstreifen gesehen hat. Leute die den Trailer gesehen haben, haben meiner Meinung nach schon das Härteste (Kehlkopf,Geschütz-Matsch,Bauch-Aua) des Films gesehen. Und blutig geballert wird sicher auch noch in reichlicher Form in der um 1Minute kürzeren Cut-Version.
Aber trotzdem geht mir diese Bevormundung als Erwachsener auch auf die Nerven.
 
AW:

thefirstsonnyblack am 08.02.2008 01:52 schrieb:
einen HEATschoot an alle poltiker die das unterstützen boooom

Was ist denn ein HEATschoot?
Oder warst du ob dieser furchtbaren Ungerechtigkeit, die dir da durch die FSK widerfahren ist etwa zu aufgeregt für einen vernünftigen satz?
 
AW:

Boesor am 08.02.2008 02:07 schrieb:
thefirstsonnyblack am 08.02.2008 01:52 schrieb:
einen HEATschoot an alle poltiker die das unterstützen boooom

Was ist denn ein HEATschoot?
Oder warst du ob dieser furchtbaren Ungerechtigkeit, die dir da durch die FSK widerfahren ist etwa zu aufgeregt für einen vernünftigen satz?

Noch nie was vom gefürchteten HITZEschießen gehört!? :-D
 
AW:

eX2tremiousU am 07.02.2008 16:54 schrieb:
Ich frage mich generell - wer die Trailer gesehen hat, weiß was ich meine - warum man in John Rambo plötzlich eine so drastische Gewaltdarstellung bringen muss. Früher hatte man das - trotz derber Szenen - absolut nicht nötig. Drastisch zu zeigen, wie der "Held" Kehlköpfe rausreißt und Soldaten von 20mm Projektilen zerrissen werden, ist imho eines Kinofilms im höchsten Maße unwürdig.

Ehrlich gesagt gucke ich mir lieber die geschnittene Version an, als von solchen Details im Glauben gestärkt zu werden, dass man immer öfter Körperteile und passende Flüssigkeiten zeigen muss, um Filme erfolgreich(er) an die Kinokasse zu bringen...vll. bin ich in der Beziehung auch einfach nur zu zimperlich...

Regards, eX!

Ich schätze mal Stallone wollte den Film sehr realistisch machen um die "Hölle" des Krieges zu verdeutlichen.

Oder irgendsowas.
 
AW:

Boesor am 07.02.2008 19:49 schrieb:
Scheint allerdings nicht für Filme zu gelten, da dort die FSK vorher prüft (was allerdings auch sinnvoll erscheint, da es ja um Jugendschutz geht)
Also vergleichen wir gerade "zensur" im Filmbereich mit Zensur im Printbereich.

Ich wie weit man jetzt Text mit Bildern vergleichen kann sei mal dahingestellt. Ich bin aber der Meinung das die rausgeschnittetnen Scenen devinitiv gegen kein Gesetz verstossen. Was man bei Bildern eh sehr selten sagen kann ;-)
Bei Text ist das was anderes, dort können z.b. offensichtliche Beleidigungen gegen Beamte enthalten sein oder ähnliches, die somit gegen ein Gesetz verstoßen. Die Einstufung ist notwendig, das solte jedem klar sein, aber hier ist es so das den Erwachsenen/Volljährigen vorgeschrieben wird was sie sehen dürfen und was nicht.


zordiac am 08.02.2008 00:53 schrieb:
ich frage mich, was die da geschnitten haben. Der Film ist 80 minuten lang, davon bestimmt 20 minuten so brutal, wie nichts, was ich vorher gesehen habe. Also da wird man bestimmt nicht viel vermissen.

Ich denke auch das es nicht großartig auffallen wird, aber hier geht es einfach ums Prinzip.
 
AW:

N-Traxx am 07.02.2008 19:46 schrieb:
Worrel am 07.02.2008 19:42 schrieb:
Alles in allem ist es aber immer noch keine Zensur, denn der Regisseur könnte sehr wohl seinen "ab 18" geschnittenen Film in einem Kino zeigen lassen, das dann nur 18+ jährige reinlässt.

Du hast da was nicht mitbekommen, Rambo 4 wurde geschnitten damit er in D die ab18 Freigabe bekommen hat. Wenn er wegen Umsatz auf +16 geschnitten wurde wäre das vollkommen anders, es geht darum das der Film ohne den Schnitt nicht einmal die +18 also das rote Siegel bekommen hätte.
Ach Entschuldigung, hab das verwechselt.

Richtig ist: Der Film wurde von den Herstellern so gekürzt, daß er der höchsten Stufe der FSK entspricht.
Damit kann der Film nicht mehr indiziert werden.
Sprich: er steht einem breiteren Publikum zur Verfügung => mehr Umsatz

Wenn der Film nicht gekürzt worden wäre, wäre er wohl indiziert worden => keine Werbung, Verkauf nur auf Nachfrage und gegen Altersnachweis.

Und nach wie vor gilt: Es ist keine Zensur, denn der Film kommt ja ungeschnitten in Umlauf, bloß halt in kleineren Mengenzahlen.
 
AW:

Worrel am 08.02.2008 10:34 schrieb:
Richtig ist: Der Film wurde von den Herstellern so gekürzt, daß er der höchsten Stufe der FSK entspricht.
Damit kann der Film nicht mehr indiziert werden.
Sprich: er steht einem breiteren Publikum zur Verfügung => mehr Umsatz

Wenn der Film nicht gekürzt worden wäre, wäre er wohl indiziert worden => keine Werbung, Verkauf nur auf Nachfrage und gegen Altersnachweis.

Und nach wie vor gilt: Es ist keine Zensur, denn der Film kommt ja ungeschnitten in Umlauf, bloß halt in kleineren Mengenzahlen.

Ja, er darf zwar gedruckt und unterm Ladentisch verkauft werden, aber öffentliche Puplikationen sind Untersagt also unterm Strich. Kein Veröffentlichung sondern nur Flüssterpost. Was ein wiederspruch ist da der Film auch geschnitten nur für Volljahrige zu sehen ist. Wenn er indiziert wird ist er genauso ab +18 aber man darf ihn nicht in einer Vorstellung präsentieren in dem nur +18 Menschen sitzen die diesen Film sehen wollen.
Da kann man jetzt weiter diskutieren bis zum Umfallen, ich bin der meinung das es Erpresste Zensur ist und wünsche den Leuten der FSK noch 20 weitere Jahre Verliebt in Berlin.
 
AW:

N-Traxx am 08.02.2008 09:48 schrieb:
Die Einstufung ist notwendig, das solte jedem klar sein, aber hier ist es so das den Erwachsenen/Volljährigen vorgeschrieben wird was sie sehen dürfen und was nicht.

Und solange die höchste FSK Stufe "Ab 18" beträgt ist das auch noch notwendig.
Wer hat den überhaupt das Gerücht in die Welt gesetzt, dass man, nur weil man 18 geworden ist, jetzt bereit für alle erdenklichen Grausamkeiten sein muss?
 
AW:

Boesor am 08.02.2008 14:02 schrieb:
N-Traxx am 08.02.2008 09:48 schrieb:
Die Einstufung ist notwendig, das solte jedem klar sein, aber hier ist es so das den Erwachsenen/Volljährigen vorgeschrieben wird was sie sehen dürfen und was nicht.

Und solange die höchste FSK Stufe "Ab 18" beträgt ist das auch noch notwendig.
Wer hat den überhaupt das Gerücht in die Welt gesetzt, dass man, nur weil man 18 geworden ist, jetzt bereit für alle erdenklichen Grausamkeiten sein muss?

Menschen die mit 18 nicht geeignet sind einen derartigen Film zu sehen, sind es mit 21 auch nicht, und werden es auch nicht mehr.
 
AW:

Chemenu am 08.02.2008 14:11 schrieb:
Menschen die mit 18 nicht geeignet sind einen derartigen Film zu sehen, sind es mit 21 auch nicht, und werden es auch nicht mehr.

Woran machst du das fest? Ist die Entwicklung mit 18 abgeschlossen?
 
AW:

Boesor am 08.02.2008 14:16 schrieb:
Woran machst du das fest? Ist die Entwicklung mit 18 abgeschlossen?
nicht die ganze entwicklung natürlich, aber bezüglich solchen dingen durchaus. wenn nicht schon vorher.
 
AW:

thefirstsonnyblack am 08.02.2008 01:52 schrieb:
einen HEATschoot an alle poltiker die das unterstützen boooom
Sonst gehts noch, oder? Da schon einige Leute darauf geantwortet haben und auch als Mahnmal in Bezug auf die Wichtigkeit von guter Schulbildung lass ich das mal stehen und lösch es nicht. So oder so: Einen derartigen Schwachsinn will ich hier nicht mehr lesen. Alles klar? Halt dich ein bisschen zurück. Ist ja nicht das erste Mal bei dir.

SSA
 
Zurück