• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


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  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Praktikum bei PC Games

Praktikum? Ausbeutung!

Wie könnt ihr Jungs nur so beschränkt sein?

Habt ihr nur eure Games im Kopf, lest ihr keine anderen Zeitungen?

Aber bitte, wenn ihr auch zur "Generation Praktikum" gehören und euch abzocken lassen wollt, bitte schön.

Für alle anderen: informiert euch erstmal und lest zwischen Zeilen: die sind erstens nicht an einer Übernahme interessiert und wollen euch nur ausbeuten: also Finger weg!

http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

BILLIGE ARBEITSKRÄFTE

Generation Praktikum

Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt
Von Matthias Stolz
(...)

http://www.fairwork-verein.de
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 13:25 schrieb:
Wie könnt ihr Jungs nur so beschränkt sein?

Habt ihr nur eure Games im Kopf, lest ihr keine anderen Zeitungen?

Aber bitte, wenn ihr auch zur "Generation Praktikum" gehören und euch abzocken lassen wollt, bitte schön.

Für alle anderen: informiert euch erstmal und lest zwischen Zeilen: die sind erstens nicht an einer Übernahme interessiert und wollen euch nur ausbeuten: also Finger weg!

http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

BILLIGE ARBEITSKRÄFTE

Generation Praktikum

Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt
Von Matthias Stolz
(...)

http://www.fairwork-verein.de


Ja? Mir hat es hier jedenfalls den Einstieg ermöglicht. Einigen Kollegen ebenso.
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

FelixSchuetz am 17.08.2006 14:30 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 13:25 schrieb:
Wie könnt ihr Jungs nur so beschränkt sein?

Habt ihr nur eure Games im Kopf, lest ihr keine anderen Zeitungen?

Aber bitte, wenn ihr auch zur "Generation Praktikum" gehören und euch abzocken lassen wollt, bitte schön.

Für alle anderen: informiert euch erstmal und lest zwischen Zeilen: die sind erstens nicht an einer Übernahme interessiert und wollen euch nur ausbeuten: also Finger weg!

http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

BILLIGE ARBEITSKRÄFTE

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Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt
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Ja? Mir hat es hier jedenfalls den Einstieg ermöglicht. Einigen Kollegen ebenso.


500 € brutto? das iss doch noch überbezahlung!
mein freund ist auch praktikant und verdient 100 € netto!
das nenne ich existenzminimum...
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

FelixSchuetz am 17.08.2006 14:30 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 13:25 schrieb:
Wie könnt ihr Jungs nur so beschränkt sein?

Habt ihr nur eure Games im Kopf, lest ihr keine anderen Zeitungen?

Aber bitte, wenn ihr auch zur "Generation Praktikum" gehören und euch abzocken lassen wollt, bitte schön.

Für alle anderen: informiert euch erstmal und lest zwischen Zeilen: die sind erstens nicht an einer Übernahme interessiert und wollen euch nur ausbeuten: also Finger weg!

http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

BILLIGE ARBEITSKRÄFTE

Generation Praktikum

Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt
Von Matthias Stolz
(...)

http://www.fairwork-verein.de


Ja? Mir hat es hier jedenfalls den Einstieg ermöglicht. Einigen Kollegen ebenso.

Und wieviel "Praktikanten" werden wieder nach Hause geschickt, nachdem sie sich monatelang haben ausbeuten lassen?

Ist ja schön für dich, dass du einen Job gefunden hast, aber vorher hast du dich von deinem jetzigen Arbeitgeber ganz schön ausbeuten lassen.

Ist auch schön für dich, dass du dir das finanziell leisten konntest.

Angeschmiert sind all die Leute, die nach dem Ausbeuter-Praktikum wieder nach Hause geschickt werden, und die, die für ordentliche Arbeit auch ordentlich bezahlt werden wollen.

Aber mit Leuten wie dir hat es ja jeder Ausbeuter leicht: erstmal monatelang umsonst oder für lau arbeiten, dann kriegt man vielleicht (!) einen Job.

In der heutigen Zeit nutzen eben alle die hohe Arbeitslosigkeit aus.

Was kommt als nächstes?

Für einen Arbeitsplatz bezahlen?

Nichts anderes ist ein solches "Praktikum", das du gemacht hast.

Da sag ich: nein danke!

Außerdem: einmal Kaffeeholer, immer Kaffeholer!
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 15:45 schrieb:
FelixSchuetz am 17.08.2006 14:30 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 13:25 schrieb:
Wie könnt ihr Jungs nur so beschränkt sein?

Habt ihr nur eure Games im Kopf, lest ihr keine anderen Zeitungen?

Aber bitte, wenn ihr auch zur "Generation Praktikum" gehören und euch abzocken lassen wollt, bitte schön.

Für alle anderen: informiert euch erstmal und lest zwischen Zeilen: die sind erstens nicht an einer Übernahme interessiert und wollen euch nur ausbeuten: also Finger weg!

http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

BILLIGE ARBEITSKRÄFTE

Generation Praktikum

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Von Matthias Stolz
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Ja? Mir hat es hier jedenfalls den Einstieg ermöglicht. Einigen Kollegen ebenso.

Und wieviel "Praktikanten" werden wieder nach Hause geschickt, nachdem sie sich monatelang haben ausbeuten lassen?

Ist ja schön für dich, dass du einen Job gefunden hast, aber vorher hast du dich von deinem jetzigen Arbeitgeber ganz schön ausbeuten lassen.

Ist auch schön für dich, dass du dir das finanziell leisten konntest.

Angeschmiert sind all die Leute, die nach dem Ausbeuter-Praktikum wieder nach Hause geschickt werden, und die, die für ordentliche Arbeit auch ordentlich bezahlt werden wollen.

Aber mit Leuten wie dir hat es ja jeder Ausbeuter leicht: erstmal monatelang umsonst oder für lau arbeiten, dann kriegt man vielleicht (!) einen Job.

In der heutigen Zeit nutzen eben alle die hohe Arbeitslosigkeit aus.

Was kommt als nächstes?

Für einen Arbeitsplatz bezahlen?

Nichts anderes ist ein solches "Praktikum", das du gemacht hast.

Da sag ich: nein danke!

Außerdem: einmal Kaffeeholer, immer Kaffeholer!

Ich führe es noch einmal sehr deutlich aus.

In meinem bisherigen Monat Praktikum hier habe ich Kaffee geholt: 0 mal.

Die Anzahl der Kopien/Faxe/Briefe, die ich insgesamt rausgeschrieben habe, bewegt sich im unteren einstelligen Bereich.

Das Lustige: am Ende dieses Monats steht ein Posten mit "Computec" bei meinem Kontoauszug unter "Haben" :-D - tatsächlich nichts wovon ich morgen meinen A8 kaufen kann, aber für ein Praktikum eine solide Entschädigung. Es geht bei einem Praktikum ja nicht darum, nennenswert Geld zu verdienen, sondern eben praktische Erfahrungen zu sammeln. Und darüber kann ich mich bis jetzt nicht beklagen - ein anderer Prakti und ich haben intensiv Gothic-II-Inhalte bearbeitet, die Mods und die Lösung für SIIDNG sind auch nicht gerade, was man unter "Copieren und Caffeekochen" versteht.
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 15:45 schrieb:
FelixSchuetz am 17.08.2006 14:30 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 13:25 schrieb:
Wie könnt ihr Jungs nur so beschränkt sein?

Habt ihr nur eure Games im Kopf, lest ihr keine anderen Zeitungen?

Aber bitte, wenn ihr auch zur "Generation Praktikum" gehören und euch abzocken lassen wollt, bitte schön.

Für alle anderen: informiert euch erstmal und lest zwischen Zeilen: die sind erstens nicht an einer Übernahme interessiert und wollen euch nur ausbeuten: also Finger weg!

http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

BILLIGE ARBEITSKRÄFTE

Generation Praktikum

Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt
Von Matthias Stolz
(...)

http://www.fairwork-verein.de


Ja? Mir hat es hier jedenfalls den Einstieg ermöglicht. Einigen Kollegen ebenso.

Und wieviel "Praktikanten" werden wieder nach Hause geschickt, nachdem sie sich monatelang haben ausbeuten lassen?

Ist ja schön für dich, dass du einen Job gefunden hast, aber vorher hast du dich von deinem jetzigen Arbeitgeber ganz schön ausbeuten lassen.

Ist auch schön für dich, dass du dir das finanziell leisten konntest.

Angeschmiert sind all die Leute, die nach dem Ausbeuter-Praktikum wieder nach Hause geschickt werden, und die, die für ordentliche Arbeit auch ordentlich bezahlt werden wollen.

Aber mit Leuten wie dir hat es ja jeder Ausbeuter leicht: erstmal monatelang umsonst oder für lau arbeiten, dann kriegt man vielleicht (!) einen Job.

In der heutigen Zeit nutzen eben alle die hohe Arbeitslosigkeit aus.

Was kommt als nächstes?

Für einen Arbeitsplatz bezahlen?

Nichts anderes ist ein solches "Praktikum", das du gemacht hast.

Da sag ich: nein danke!

Außerdem: einmal Kaffeeholer, immer Kaffeholer!



*Die "Internationale" anstimm...*


:rolleyes:

Gruss,
Bremse
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

vor solchen praktika kann ich (aus erfahrung) auch nur warnen

im grunde bezahlt man ja wirklich mit seiner arbeitskraft dafür, dass man eventuell einen job kriegt - oder auch (meistens) eben nicht

und selbst, wenn das mit einer übernahme klappen sollte, dann wird man bei der gehaltsverhandlung gnadenlos über den tisch gezogen, frei nach dem motto: "wer sich von uns schon so beim praktikum hat ausnutzen lassen, der wird das ja wohl auch bei der festanstellung so weiter machen"

und man ist ja für die anderen "kollegen" dann immer nur der, der mal den deppen für sie gemacht hat

wer einen richtigen job sucht, der sollte das nicht über ein "praktikum" machen, da hat man nur nachteile

auch bei studienbegleitenden praktika sollte man sich schon überlegen, ob es auch später was bringt

wer in den journalismus oder in die medien gehen will, sollte erfahrungen besser nicht bei einer spielezeitschrift suchen, denn da wird man von seriösen zeitungen eher belächelt

abgesehen davon, dass nürnberg eine öde stadt ist, macht es sich im lebenslauf auch besser, wenn man sein medienpraktikum in berlin, hamburg, köln oder münchen gemacht hat

anders sieht es bei leuten aus, die in der spiele-industrie arbeiten wollen, aber auch da gilt, schaut euch vor dem praktikum genau an, wieviel sie euch nur für wenig geld arbeiten lassen wollen und wieviel ihr tatsächlich lernen könnt
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Das Lustige: am Ende dieses Monats steht ein Posten mit "Computec" bei meinem Kontoauszug unter "Haben" :-D - tatsächlich nichts wovon ich morgen meinen A8 kaufen kann, aber für ein Praktikum eine solide Entschädigung. Es geht bei einem Praktikum ja nicht darum, nennenswert Geld zu verdienen, sondern eben praktische Erfahrungen zu sammeln. Und darüber kann ich mich bis jetzt nicht beklagen - ein anderer Prakti und ich haben intensiv Gothic-II-Inhalte bearbeitet, die Mods und die Lösung für SIIDNG sind auch nicht gerade, was man unter "Copieren und Caffeekochen" versteht.

Lieber Felix,

ich hoffe, dass du wenigstens jetzt für deine Meinung angemessen bezahlt wirst. :-)

Dein "Praktikantenschicksal" ist aber genau der Punkt, über den sich viele aufregen: Du hast, wie du selbst sagst, intensiv gearbeitet, aber dafür so gut wie nichts bekommen.

Das ist reine Ausbeutung.

Seriöse Firmen geben neuen Mitarbeitern eine Einarbeitungszeit, bei vollem Gehalt und verzichten auf Ausbeuter-Praktika.

Wenn du dich aber jetzt schon, bei Beginn deiner Arbeitskarriere, unter Wert verkaufst und selbst den Wert deiner Arbeit nur als "Entschädigung" betitelst, wirst du später mal große Probleme in der Arbeitswelt bekommen - besonders dann, wenn deine Kollegen und dein Chef den Wert deiner Arbeit genau so gering einschätzen wie du.
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Spassbremse am 17.08.2006 15:55 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 15:45 schrieb:
FelixSchuetz am 17.08.2006 14:30 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 13:25 schrieb:
Wie könnt ihr Jungs nur so beschränkt sein?

Habt ihr nur eure Games im Kopf, lest ihr keine anderen Zeitungen?

Aber bitte, wenn ihr auch zur "Generation Praktikum" gehören und euch abzocken lassen wollt, bitte schön.

Für alle anderen: informiert euch erstmal und lest zwischen Zeilen: die sind erstens nicht an einer Übernahme interessiert und wollen euch nur ausbeuten: also Finger weg!

http://www.zeit.de/2005/14/Titel_2fPraktikant_14

BILLIGE ARBEITSKRÄFTE

Generation Praktikum

Früher sollten Praktikanten bloß Erfahrungen für ihr künftiges Berufsleben sammeln. Heute werden sie als billige Arbeitskräfte eingesetzt
Von Matthias Stolz
(...)

http://www.fairwork-verein.de


Ja? Mir hat es hier jedenfalls den Einstieg ermöglicht. Einigen Kollegen ebenso.

Und wieviel "Praktikanten" werden wieder nach Hause geschickt, nachdem sie sich monatelang haben ausbeuten lassen?

Ist ja schön für dich, dass du einen Job gefunden hast, aber vorher hast du dich von deinem jetzigen Arbeitgeber ganz schön ausbeuten lassen.

Ist auch schön für dich, dass du dir das finanziell leisten konntest.

Angeschmiert sind all die Leute, die nach dem Ausbeuter-Praktikum wieder nach Hause geschickt werden, und die, die für ordentliche Arbeit auch ordentlich bezahlt werden wollen.

Aber mit Leuten wie dir hat es ja jeder Ausbeuter leicht: erstmal monatelang umsonst oder für lau arbeiten, dann kriegt man vielleicht (!) einen Job.

In der heutigen Zeit nutzen eben alle die hohe Arbeitslosigkeit aus.

Was kommt als nächstes?

Für einen Arbeitsplatz bezahlen?

Nichts anderes ist ein solches "Praktikum", das du gemacht hast.

Da sag ich: nein danke!

Außerdem: einmal Kaffeeholer, immer Kaffeholer!



*Die "Internationale" anstimm...*


:rolleyes:

Gruss,
Bremse


So wenn ich jetzt auch nochmal kurz was sagen dürfte ! *aufzeig*

Mein Praktikum hier geht nächsten Monat zuende.

Kaffees, die von mir geholt wurden: 0 !

Tonnen Kaffee, die von mir hier umsonst verzehrt wurden: ungefähr 3!!

Desweiteren hat fast jeder Praktikant, den ich hier kennengelernt habe, in irgendeiner Form die Chance bekommen, weiter für Computec tätig zu sein. Wir wurden sehr gut behandelt und durften echte, journalistische Arbeit leisten!

Zum Thema Spieleredaktion vrs. "richter" Journalismus:
Ich muss sagen, dass ich hier mehr gelernt habe, als in den ganzen 2,5 Jahren, die ich davor im "richtigen" Journalismus gearbeitet habe.

Wer sich für ein Praktikum hier interessiert, dem kann ich nur sagen:

Probiert es selbst aus! Es lohnt sich! Hört nicht auf verbitterte Alt- oder Neu-Linke!

Natürlich gibt es Ausbeuter-Praktika! Natürlich haben einige Redaktionen nichts besseres zu tun, als Praktikanten mit Päckchen durch die halbe Stadt zu schicken. Und natürlich ist die Medienbranche (wie bei allen anderen neuen Trends) da ganz vorne mit dabei (hier vor allen Dingen unsere beliebten TV-Sender).
Aber erstens muss man heutzutage halt Abstriche machen (natürlich nicht zu viele) und zweitens gehört Computec hier wirklich zu dein Ausnahmen.

Und wer jetzt denk ich schleim hier nur rum, der flamet bitte weiter oder zählt die "natürlich" die ich in diesen Text eingebaut habe.

Ende, Aus, Mickey Maus!
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lieber Felix,

schade, dass du gleich beleidigend wirst und dich im Ton vergreifst: lernt man das etwa so in deiner Firma?

Ich hoffe, du lernst dort auch noch irgendwann eine gute Schreibe, bis jetzt habe ich davon noch nichts gemerkt - es scheint eben, wie ein Vorredner es gesagt hat, doch einen Unterschied zwischen Spielezeitschriften und anderen Zeitschriften zu geben.

Denkst du aber nicht auch, dass du irgend etwas verkehrt machst, wenn du nach 2,5 Jahren in der Branche immer noch irgendwo als Praktikant anfangen musst?

Wenn ich so etwas als Personalchef lese würde, dann stellten sich mir schon die Haare auf.

Alle anderen kann ich nur vor so einer "Karriere" warnen und sagen: Hände weg vor diesen Ausbeuter-Praktika, die führen zu nichts.
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 17:48 schrieb:
Lieber Felix,

schade, dass du gleich beleidigend wirst und dich im Ton vergreifst: lernt man das etwa so in deiner Firma?

Ich hoffe, du lernst dort auch noch irgendwann eine gute Schreibe, bis jetzt habe ich davon noch nichts gemerkt - es scheint eben, wie ein Vorredner es gesagt hat, doch einen Unterschied zwischen Spielezeitschriften und anderen Zeitschriften zu geben.

Denkst du aber nicht auch, dass du irgend etwas verkehrt machst, wenn du nach 2,5 Jahren in der Branche immer noch irgendwo als Praktikant anfangen musst?

Wenn ich so etwas als Personalchef lese würde, dann stellten sich mir schon die Haare auf.

Alle anderen kann ich nur vor so einer "Karriere" warnen und sagen: Hände weg vor diesen Ausbeuter-Praktika, die führen zu nichts.


Aufgepasst und mitgedacht! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Zwar stehen Felix und ich uns sehr nahe. Bis jetzt sind wir aber immer noch zwei verschiedene Personen!

Außerdem: Als Personalchef bist du ja genau die Person, die daran etwas ändern kann! Wir warten also geduldig auf Festanstellungs-Angebote!
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 17:23 schrieb:
Das Lustige: am Ende dieses Monats steht ein Posten mit "Computec" bei meinem Kontoauszug unter "Haben" :-D - tatsächlich nichts wovon ich morgen meinen A8 kaufen kann, aber für ein Praktikum eine solide Entschädigung. Es geht bei einem Praktikum ja nicht darum, nennenswert Geld zu verdienen, sondern eben praktische Erfahrungen zu sammeln. Und darüber kann ich mich bis jetzt nicht beklagen - ein anderer Prakti und ich haben intensiv Gothic-II-Inhalte bearbeitet, die Mods und die Lösung für SIIDNG sind auch nicht gerade, was man unter "Copieren und Caffeekochen" versteht.

Lieber Felix,

ich hoffe, dass du wenigstens jetzt für deine Meinung angemessen bezahlt wirst. :-)

Dein "Praktikantenschicksal" ist aber genau der Punkt, über den sich viele aufregen: Du hast, wie du selbst sagst, intensiv gearbeitet, aber dafür so gut wie nichts bekommen.

Das ist reine Ausbeutung.

Seriöse Firmen geben neuen Mitarbeitern eine Einarbeitungszeit, bei vollem Gehalt und verzichten auf Ausbeuter-Praktika.

Wenn du dich aber jetzt schon, bei Beginn deiner Arbeitskarriere, unter Wert verkaufst und selbst den Wert deiner Arbeit nur als "Entschädigung" betitelst, wirst du später mal große Probleme in der Arbeitswelt bekommen - besonders dann, wenn deine Kollegen und dein Chef den Wert deiner Arbeit genau so gering einschätzen wie du.

Auch wenn es dich desillusioniert: auch ich bin nicht Felix ;-)

So, versetzen wir uns mal kurz in meine Situation, ich bin mitten im Studium und habe mir überlegt, eventuell die Games-Brance zu nutzen. Davon ausgehend, dass ich nicht der einzige Mensch in der Republik mit diesem Wunsch bin - für wie wahrscheinlich hältst du es, dass man "einfach so" den Einstieg findet. Ich habe zwar ein durchaus passables Abitur und bis jetzt sehr gute Studienleistungen, aber trotzdem geht jeder Personalchef doch ein erhebliches Risiko ein, wenn er mich ohne entsprechende Vorkenntnisse einstellt. Da gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten.

Man kann sich natürlich über Projekte hinreichend qualifizieren. Das erfordert neben einer gehörigen Portion Idealismus auch noch einen Hang zur Selbstausbeutung. Weiß nicht, ob man das wirklich so von jedem verlangen kann respektive ob jeder dafür die zeitlichen/finanziellen Reserven hat.

Man sammelt über ein Praktikum Erfahrung. Es geht um Erfahrung und know-how, nicht um einen echten Brotjob. Daher habe ich auch mal den Begriff der Aufwandsentschädigung gewählt, obwohl es streng genommen schon ein "richtiges" Gehalt für einen Werkstudenten ist.

Computec bietet für kompetent angesehenen Mitarbeitern für gewöhnlich die Chance einer Übernahme durch das Volontariat - und damit ist doch wirklich alles erfüllt, was man möchte: die Aufgaben sind interessant, die Vergütung adäquat und die Perspektive zumindest eine realistische Option.

Ich sehe jetzt wirklich nicht, wo Computec und ich sich besser in der Mitte treffen könnten. Dass sie jemanden wie mich einfach so einstellen, ist wie erwähnt ein zu großes Risiko (zur Erinnerung: Kapitalismus, Wettbewerbsdruck und so...), also habe ich gegen eine angemessene Bezahlung die Chance, mich gleichzeitig einzuarbeiten und zu zeigen, dass ich voll der kompetente Spieletester bin :-D

Es ist übrigens auch nicht so, dass jemand mit der Peitsche und Zeituhr hier steht - ich habe einmal tatsächlich 22h am Stück gearbeitet, weil ich mich im Gebäude ohne Schlüssel eingeschlossen hatte - und dafür hat mir Petra Fröhlich grinsend den nächsten Tag frei gegeben :rolleyes: ;-)

Btw: wo wird Kollege Schlütter den jetzt unfreundlich und vergreift sich im Ton?

Also, nenne mir bitte einmal eine betriebs- und volkswirtschaftlich halbwegs sinnvolle Alternative zu unseren "Ausbeuterpraktika".

Achja, nochmal btw: wundert es dich nicht, dass Felix, Christian und ich jetzt nicht von furchtbaren Kopier-Orgien berichten? Oder irgendein anderer Prakti? Ach ja, das ist natürlich gekauft und erpresst, wie unsere Wertungen auch :rolleyes:

Und nochmal btw: Kaffees, die mir von Petra Fröhlich geholt wurden: 1 - immerhin unendlich mal mehr als umgekehrt :-P :-D
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Es ist mir schon klar, dass ihr eure Jobs behalten wollt, für die ihr euch so lange krumm gemacht habt.

Und da liegt der Hund begraben: ihr lasst euch auch noch gerne ausbeuten, sogar mit 22 Stunden Arbeitstagen (!) .

Und nach 22 Stunden kriegst du gnädigerweise einen Tag frei - und findest das auch noch gut.

Ihr ward scharf auf den Job und nicht auf die "Erfahrung", die ihr dort sammeln konntet, und eure Firma hat das gnadenlos ausgenützt.

Wer, wie einer von euch nach 2,5 Jahren noch immer ohnen festen Job dasteht, macht das wohl auch noch mit - und das wissen auch die Personalchefs.

Aus all euren "Erfahrungsberichten" kann ich nur schließen, dass bei Computec blauäugige Berufsanfänger über ein Praktikum ausgebeutet werden.

Ach, ja und natürlich gibt es dann noch nicht mal eine Festanstellung, sondern die laue Aussicht auf ein "Volontariat".

Euch kann niemand mehr helfen: ihr seid eben nur billige Arbeitskräfte und legt euch mit einem solchen "Karriereanfang" nur selbst ein Ei.

Ich glaube kaum, dass man als Dauerpraktikant ohne Rückgrat bei Gehaltsverhandlungen punkten kann.

Gab es das überhaupt bei euch? Kann ich mir nicht mal vorstellen - wahrscheinlich hieß es: friss oder flieg.

Allen anderen kann ich deshalb von einem "Praktikum" bei Computec nur abraten.

Lest nur mal zwischen den Zeilen der "Praktikanten", dann wisst ihr, ob ihr bei Computec arbeiten wollt, oder euch eure Erfahrung lieber woanders sucht.

Informiert euch besser hier:

http://www.fairwork-verein.de
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 19:40 schrieb:
Lest nur mal zwischen den Zeilen der "Praktikanten", dann wisst ihr, ob ihr bei Computec arbeiten wollt, oder euch eure Erfahrung lieber woanders sucht.
Wurdest du eigentlich von der LameStar angeworben oder weshalb versuchst du gerade auf Teufel-komm-raus, das Praktikantendasein bei der PC Games schlechtzureden? :-o
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

es gibt immer leute, die alles mit sich machen lassen, deshalb habe ich mit den pcgames-praktikanten auch kein großes mitleid, denn die haben genau den job gekriegt, den sie verdient haben

gegen ein praktikum während eines studiums ist nichts einzuwenden, wohl aber gegen ein praktikum danach um überhaupt erst in die engere auswahl für eine festanstellung zu kommen

das ist die reine ausbeutung und man sieht ja hier wozu das führt, nämlich zu 22-Stunden-Tagen.

weiss eigentlich das gewerbeamt, wie es bei pcgames anscheinend zugeht? oder die berufsgenossenschaft?

wer so dumm ist, so etwas mitzumachen, ist selbst schuld

allen anderen, und vor allem jüngeren lesern der pcgames rate ich dazu, sich im internet näher zu informieren, bevor ihr eure zeit in so einem betrieb verschwendet

vor allem gibt es in der medienbranche weitaus bessere möglichkeiten, erste berufserfahrung während(!) eines studiums zu sammeln, als eine spielezeitschrift in der provinz
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Dumbi am 17.08.2006 19:55 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 19:40 schrieb:
Lest nur mal zwischen den Zeilen der "Praktikanten", dann wisst ihr, ob ihr bei Computec arbeiten wollt, oder euch eure Erfahrung lieber woanders sucht.
Wurdest du eigentlich von der LameStar angeworben oder weshalb versuchst du gerade auf Teufel-komm-raus, das Praktikantendasein bei der PC Games schlechtzureden? :-o

Das ist jetzt aber wirklich schlechter Stil.

Und nein, es geht mir darum, Berufsanfänger vor der "Praktikumsfalle" zu warnen.

Wenn jemand nach langer Ausbildung/Studium als "Möglichket zum Berufseinstieg" ein Praktikum angeboten wird, kann ich nur sagen: Finger weg vor solchen Betrieben.

Betriebe, die es ernst mit euch meinen und euch auch reale Karrieremöglichkeiten bieten, stellen euch sofort ein und arbeiten euch richtig ein - bei voller Bezahlung.

Denn solche Betriebe sind an eurer langfristigen Mitarbeit interessiert und nicht daran, billige, rückgratlose Arbeitskräfte zu bekommen.

Es gibt auch die Möglichkeit eines Volontariats in einem Betrieb oder eines Trainee-Programms - nur auch da erkennt ihr an der Bezahlung, ob das etwas taugt: zwischen 1500 und 2000 Euro liegt da ein vernünftiger Satz.

Außerdem bekommt ihr da ein klar umrissenes, betriebliches Ausbildungsprogramm, oft auch in enger Abstimmung mit Weiterbildungsmaßnahmen bei einer Industrie -und Handelskammer.

Alles andere könnt ihr vergessen und Ausbeuter-Praktika sowieso.
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 20:18 schrieb:
Dumbi am 17.08.2006 19:55 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 19:40 schrieb:
Lest nur mal zwischen den Zeilen der "Praktikanten", dann wisst ihr, ob ihr bei Computec arbeiten wollt, oder euch eure Erfahrung lieber woanders sucht.
Wurdest du eigentlich von der LameStar angeworben oder weshalb versuchst du gerade auf Teufel-komm-raus, das Praktikantendasein bei der PC Games schlechtzureden? :-o

Das ist jetzt aber wirklich schlechter Stil.

Und nein, es geht mir darum, Berufsanfänger vor der "Praktikumsfalle" zu warnen.

Wenn jemand nach langer Ausbildung/Studium als "Möglichket zum Berufseinstieg" ein Praktikum angeboten wird, kann ich nur sagen: Finger weg vor solchen Betrieben.

Betriebe, die es ernst mit euch meinen und euch auch reale Karrieremöglichkeiten bieten, stellen euch sofort ein und arbeiten euch richtig ein - bei voller Bezahlung.

Denn solche Betriebe sind an eurer langfristigen Mitarbeit interessiert und nicht daran, billige, rückgratlose Arbeitskräfte zu bekommen.

Es gibt auch die Möglichkeit eines Volontariats in einem Betrieb oder eines Trainee-Programms - nur auch da erkennt ihr an der Bezahlung, ob das etwas taugt: zwischen 1500 und 2000 Euro liegt da ein vernünftiger Satz.

Außerdem bekommt ihr da ein klar umrissenes, betriebliches Ausbildungsprogramm, oft auch in enger Abstimmung mit Weiterbildungsmaßnahmen bei einer Industrie -und Handelskammer.

Alles andere könnt ihr vergessen und Ausbeuter-Praktika sowieso.


1. Wer beleidigt hier jetzt wen? Vielen Dank für die Bezeichnung "billige, rückgratlose Arbeitskräfte". Für jemanden, der oder die nur aufklären will, klingen Sie seltsam emotional.

2. Ihre Bemerkung über die Rahmenbedingungen eines Volontariats sind vollkommen korrekt. Leider implizieren Sie anscheinend, dass sich der Computec Verlag nicht an diesen Rahmen hält. Ausbildungs- und Bezahlungsbedingungen liegen hier genau im, oder sogar über den Festlegungen des DJV.

3. Ich unterstelle Ihnen jetzt einmal einen tieferen Einblick in die Branche. Dann sollte es für Sie auch nichts neues sein, dass redaktionelle Beiträge oft termingebunden sind. Ich kenne und schätze die Arbeit von Herrn Burtchen und halte ihn nicht für rückgrat- oder willenlos. Er hat sich in seine Arbeit vertieft und hat unter sehr guten Bedingungen gearbeitet. Auch ich bleibe oft länger im Verlag. Jedoch kann ich ganz klar sagen, dass NIE jemand verlangt hat, dass ich das tue. Falls wir länger hier sind, geschieht dies auf eigenen Wunsch. Oft sind es gerade die von Ihnen verschrienen "Sklaventreiber" die verlangen, die uns nach Hause schicken.

4. Selbst wenn, wie von Ihnen unterstellt, unsere Tätigkeit hier als "Ausbeuter-Praktikum" zu werten wäre, ist es immer noch unsere eigene Entscheidung. Alle Bedingungen waren vorher klar umrissen und niemand zwingt uns, hier zu arbeiten.

5. Jetzt werden Sie natürlich wieder anführen, dass wir selber Schuld sind, dass wir uns so "ausbeuten" lassen. Natürlich nur meine persönliche Meinung aber: Ich gehöre lieber zu den paar Ausgebeuteten, die wenigstens irgendetwas zu tun haben, als zu dem Heer von Arbeitslosen. Und ja, ich weiss das das eine Begründung ist, die es anderen Berufseinsteigern schwer macht, gegen Ausbeuterbetriebe anzukommen. Es kommt aber nunmal auf den Einzelfall ein. Und ich für meinen Teil habe lieber irgendeine Beschäftigung in meinem Leben, als einfach nur so auf den nächsten Scheck vom Arbeitsamt zu warten. Ihnen ginge es bestimmt genauso. Schließlich machen Sie mir den Eindruck, auch eine Menge Tatendrang zu haben.
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

Lady-Yukiko am 17.08.2006 20:18 schrieb:
Dumbi am 17.08.2006 19:55 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 19:40 schrieb:
Lest nur mal zwischen den Zeilen der "Praktikanten", dann wisst ihr, ob ihr bei Computec arbeiten wollt, oder euch eure Erfahrung lieber woanders sucht.
Wurdest du eigentlich von der LameStar angeworben oder weshalb versuchst du gerade auf Teufel-komm-raus, das Praktikantendasein bei der PC Games schlechtzureden? :-o

Das ist jetzt aber wirklich schlechter Stil.
Nein, schlechter Stil ist es, Leuten hier zu unterstellen, dass sie sich "ausbeuten lassen" oder sie als "Kaffeeholer" oder "rückgratlos" zu bezeichnen und gleichzeitig den Computec Verlag als Ausbeuter darzustellen, obwohl du keine, aber nicht einmal die geringste Ahnung hast, unter welchen Umständen diese Leute ihr Praktikum absolviert haben. Denn ob du es glaubst oder nicht: Es gibt auch anständige Praktika! :haeh:
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

chschluetter am 17.08.2006 21:43 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 20:18 schrieb:
Dumbi am 17.08.2006 19:55 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 19:40 schrieb:
Lest nur mal zwischen den Zeilen der "Praktikanten", dann wisst ihr, ob ihr bei Computec arbeiten wollt, oder euch eure Erfahrung lieber woanders sucht.
Wurdest du eigentlich von der LameStar angeworben oder weshalb versuchst du gerade auf Teufel-komm-raus, das Praktikantendasein bei der PC Games schlechtzureden? :-o

Das ist jetzt aber wirklich schlechter Stil.

Und nein, es geht mir darum, Berufsanfänger vor der "Praktikumsfalle" zu warnen.

Wenn jemand nach langer Ausbildung/Studium als "Möglichket zum Berufseinstieg" ein Praktikum angeboten wird, kann ich nur sagen: Finger weg vor solchen Betrieben.

Betriebe, die es ernst mit euch meinen und euch auch reale Karrieremöglichkeiten bieten, stellen euch sofort ein und arbeiten euch richtig ein - bei voller Bezahlung.

Denn solche Betriebe sind an eurer langfristigen Mitarbeit interessiert und nicht daran, billige, rückgratlose Arbeitskräfte zu bekommen.

Es gibt auch die Möglichkeit eines Volontariats in einem Betrieb oder eines Trainee-Programms - nur auch da erkennt ihr an der Bezahlung, ob das etwas taugt: zwischen 1500 und 2000 Euro liegt da ein vernünftiger Satz.

Außerdem bekommt ihr da ein klar umrissenes, betriebliches Ausbildungsprogramm, oft auch in enger Abstimmung mit Weiterbildungsmaßnahmen bei einer Industrie -und Handelskammer.

Alles andere könnt ihr vergessen und Ausbeuter-Praktika sowieso.


1. Wer beleidigt hier jetzt wen? Vielen Dank für die Bezeichnung "billige, rückgratlose Arbeitskräfte". Für jemanden, der oder die nur aufklären will, klingen Sie seltsam emotional.

2. Ihre Bemerkung über die Rahmenbedingungen eines Volontariats sind vollkommen korrekt. Leider implizieren Sie anscheinend, dass sich der Computec Verlag nicht an diesen Rahmen hält. Ausbildungs- und Bezahlungsbedingungen liegen hier genau im, oder sogar über den Festlegungen des DJV.

3. Ich unterstelle Ihnen jetzt einmal einen tieferen Einblick in die Branche. Dann sollte es für Sie auch nichts neues sein, dass redaktionelle Beiträge oft termingebunden sind. Ich kenne und schätze die Arbeit von Herrn Burtchen und halte ihn nicht für rückgrat- oder willenlos. Er hat sich in seine Arbeit vertieft und hat unter sehr guten Bedingungen gearbeitet. Auch ich bleibe oft länger im Verlag. Jedoch kann ich ganz klar sagen, dass NIE jemand verlangt hat, dass ich das tue. Falls wir länger hier sind, geschieht dies auf eigenen Wunsch. Oft sind es gerade die von Ihnen verschrienen "Sklaventreiber" die verlangen, die uns nach Hause schicken.

4. Selbst wenn, wie von Ihnen unterstellt, unsere Tätigkeit hier als "Ausbeuter-Praktikum" zu werten wäre, ist es immer noch unsere eigene Entscheidung. Alle Bedingungen waren vorher klar umrissen und niemand zwingt uns, hier zu arbeiten.

5. Jetzt werden Sie natürlich wieder anführen, dass wir selber Schuld sind, dass wir uns so "ausbeuten" lassen. Natürlich nur meine persönliche Meinung aber: Ich gehöre lieber zu den paar Ausgebeuteten, die wenigstens irgendetwas zu tun haben, als zu dem Heer von Arbeitslosen. Und ja, ich weiss das das eine Begründung ist, die es anderen Berufseinsteigern schwer macht, gegen Ausbeuterbetriebe anzukommen. Es kommt aber nunmal auf den Einzelfall ein. Und ich für meinen Teil habe lieber irgendeine Beschäftigung in meinem Leben, als einfach nur so auf den nächsten Scheck vom Arbeitsamt zu warten. Ihnen ginge es bestimmt genauso. Schließlich machen Sie mir den Eindruck, auch eine Menge Tatendrang zu haben.


Naheliegenderweise kann ich Kollege Schlütter da nur zustimmen ;-) und füge dem noch zwei Anmerkungen hinzu:

Diese 22h-Schicht (naheliegenderweise mit einer Menge Kaffeepausen drin) hat absolut nichts mit Zwang oder allem Impliziertem zu tun. Tatsächlich war etwas Termindruck für einen Beitrag im Magazin und ich hatte vor, dafür in die Abendstunden hinein zu arbeiten, um die Überstunden wie abgesprochen danach abzubummeln, mich dann aber beim Spielen des Titels halt so sehr vertieft, dass auf einmal alle weg waren. Ich hatte dann die Wahl, über unsere Kontaktdatenbank jemanden wach- und herzuklingeln, was ich aus Höflichkeit (Sie werden sagen: Rückgratlosigkeit) nicht getan habe, die Nacht einfach zu pennen (Überraschung: es gibt keine mir bekannte nutzbare Schlafgelegenheit bei Computec, da natürlich nicht erwartet wird, über Nacht dazubleiben) oder halt weiterzuzocken, was optimal war - ich war einmal in dem Game drin und habe auch so öfters mal Nächte durchgespielt (wer hier nicht), also war es am Einfachsten, jetzt einfach weiterzumachen und mit der abgeschlossenen Mission in den Feiermorgen zu starten. Und bei einem echten Ausbeuter-Praktikum hätte Petra Fröhlich auch einfach darauf bestehen können, dass das mein Fehler, ergo mein Pech ist und schön weiterschreiben...

Dementsprechend bitte ich, dies als Workaholics von Zeit zu Zeit unterlaufende Anekdote zu werten (die ich für mein Studium oder Projekte schon dutzende Mal deutlich gezwungener hinter mir habe) und keinesfalls als in irgendeiner Form repräsentativ für den Alltag irgendeines Mitarbeiters, Volontärs oder Praktikanten bei Computec.

Und damit wieder zurück zum Allgemeinen:


Tatsächlich kam bereits am 3ten Tag meines Praktikums Dirk Gooding einmal auf mich zu und mit meinte mit ernstem Gesichtsausdruck, ich solle mal früher gehen. Und da war es noch nicht mal 17 Uhr =)

Dass wir das genaue Volontariatsgehalt an dieser Stelle nicht posten, ist wohl verständlich - aber eigentlich sehen unsere Volontäre ganz zufrieden aus...

Um das nochmal sehr deutlich zu umreißen: für die Arbeit eines Werkstudenten (und der Begriff ist ja nun auch keine Erfindung böser Venture-Kapitalisten...) bekommt man hier einiges geboten. Die anderen Redakteure, auch die mit "Chef" im Titel, gehen nicht nach der Devise "Ich bin zu faul für x, lass das mal'n Prakti machen" vor, sondern setzen sich mit uns hin, um gemeinsame Arbeiten zu besprechen und sind bei Fragen auch für uns da.

Auch wenn es Sie überraschen mag: das geht durchaus soweit, dass man mit den Chefredakteuren Wohnungsmöglichkeiten für Kommende erörtert :top:

Die Generation Praktikum ist auch uns ein Begriff und neulich sehr lustig in der Küche diskutiert worden ;-) - nebenbei bemerkt, auch die ZEIT (ich bin Abonnent, kenne also diesen Artikel) vergibt Praktika -, ich kann Ihnen aber versichern, dass die Arbeitsbedingungen bei Computec von Respekt für den Status und das Wissen eines anderen Menschen geprägt sind.

Ich will keineswegs leugnen und kenne auch aus meinem Umfeld genügend Beispiel für die genannten Ausbeuter-Praktika - aber mein derzeitiges Zocken und Schreiben hier gehört keineswegs dazu.

Die Motive für Ihre Ausführung mögen hehr sein - aber da ich Ihnen trotz einem Einblick in die Branche einen Einblick in unsere Befindlichkeiten abspreche, würde ich Ihnen raten, er bei einem Kölner Privatsender zu posten. Oder bei nahezu jeder beliebigen Tageszeitung. Aber bei uns vielleicht nur, wenn Sie einen Beleg hätten, der über Wortklauberei und Pauschalunterstellungen hinausgeht ;-)

Dumbi am 17.08.2006 21:55 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 20:18 schrieb:
Dumbi am 17.08.2006 19:55 schrieb:
Lady-Yukiko am 17.08.2006 19:40 schrieb:
Lest nur mal zwischen den Zeilen der "Praktikanten", dann wisst ihr, ob ihr bei Computec arbeiten wollt, oder euch eure Erfahrung lieber woanders sucht.
Wurdest du eigentlich von der LameStar angeworben oder weshalb versuchst du gerade auf Teufel-komm-raus, das Praktikantendasein bei der PC Games schlechtzureden? :-o

Das ist jetzt aber wirklich schlechter Stil.
Nein, schlechter Stil ist es, Leuten hier zu unterstellen, dass sie sich "ausbeuten lassen" oder sie als "Kaffeeholer" oder "rückgratlos" zu bezeichnen und gleichzeitig den Computec Verlag als Ausbeuter darzustellen, obwohl du keine, aber nicht einmal die geringste Ahnung hast, unter welchen Umständen diese Leute ihr Praktikum absolviert haben. Denn ob du es glaubst oder nicht: Es gibt auch anständige Praktika! :haeh:

Das in höflich wollte ich zum Ausdruck bringen ;-)

PS: Wundert es Sie nicht, dass, obwohl dieser Thread schon über ein Jahr besteht, noch kein einziges Posting eines ehemaligen Praktis dabei ist, der sich schlecht behandelt und ausgenutzt gefühlt hat? Dafür kann es mehrere Erklärungen geben:

1. Das Praktikum ist doch gar nicht so schlecht.

2. Dieser Thread wird permanent zensiert und alle ehemaligen Praktis mit Knebelverträgen zu hohen Schadensersatzforderungen genötigt, sollten sie die Wahrheit je preisgeben. Und natürlich haben die alle Angst, auf schwarze Listen zu kommen, mit denen man dann nie wieder einen Job findet. Und hinter Felix, Christian und meiner Wenigkeit patroullieren Petra und Dirk mit der Peitsche...
 
AW: Praktikum? Ausbeutung!

chschluetter am 17.08.2006 21:43 schrieb:
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Jetzt werden Sie natürlich wieder anführen, dass wir selber Schuld sind, dass wir uns so "ausbeuten" lassen. Natürlich nur meine persönliche Meinung aber: Ich gehöre lieber zu den paar Ausgebeuteten, die wenigstens irgendetwas zu tun haben, als zu dem Heer von Arbeitslosen. Und ja, ich weiss das das eine Begründung ist, die es anderen Berufseinsteigern schwer macht, gegen Ausbeuterbetriebe anzukommen.

Du gibst also zu, dass ihr bei Computec ausgebeutet wurdet/werdet?

Und dass du das auf Kosten der Allgemeinheit gerne in Kauf nimmst?

Dir scheint auch egal zu sein, dass durch Leute wie euch, die für ein Butterbrot alles machen, das Heer der Arbeitslosen nur noch weiter steigt.

Wie ein Vorredner schon sagte: ihr habt wirklich genau den Job erhalten, den ihr verdient habt, und um euch tut es mir auch nicht im geringsten leid - ihr seid schon genau dort, wo ihr hingehört .

Allen anderen kann ich nur empfehlen die Texte der "Praktikanten" genau durchzulesen und Finger weg von Computec und allen anderen Ausbeuterfirmen, von denen es leider viel zu viele gibt.

Ausser ihr lasst euch gerne 22 Stunden in einem Betrieb einsperren.
 
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