Ganz einfach
-Die Position der Nummer ist mit dem Quellcode versiegelt und die Position wird zufälig beim Erstellen in der Produktion platziert.
- das Program, das die Abfrage macht, wird erst bei der Fertigstellung eingefügt und nicht schon vorher (wie es bisher der fall immer ist).
- da die Nummer fortlaufend ist, müsste für jede Kopie (selbst wenn durch irgendeinen Zufall der Quellcode offengelegt wird) jedes mal ein neuer Crack geschrieben werden und das für jede Kopie (alleine der Zeitaufwand ist schon so gewaltig das es sich für die Cracker nicht lohnen würde, von der Verbreitung ganz zu schweigen)
beantwortet das die fragen Worrel?
Abgesehen davon, daß keine Firma für jeden Kunden eine individuelle DVD anfertigen würde, weil das bei denen ebenfalls zu zeitintensiv und zu teuer werden würde:
a) Die Codeschreiber werden erst recht nicht für jeden einzelnen Kunden eine extra Kopierschutzabfrage schreiben, weswegen der Code dann sinngemäß nachher so aussehen dürfte:
Code:
- reserviere X MB Speicher
- lade Umgebundsdaten
- starte Kopierschutzabfrage
- wenn Kopierschutzabfrage positiv => lade Menü
Der Cr-/Hacker löscht nun "einfach" die beiden Zeilen mit der Kopierschutzabfrage und lässt nur das "lade Menü" über.
=> nicht unknackbar.
b) Natürlich haben die Cr-/Hacker nicht unmittelbar den Quellcode zur Verfügung.
Aber dafür gibt es mehrere Methoden.
1. Es gibt Hackprogramme, die eben aus fertig kompilierten Programmen versuchen, eine Quellcodevariante daraus zu formen.
Denn was passiert beim Kompilieren? Der für uns mMenschen verständliche Programmcode wird entschlackt und in die Maschinensprache übersetzt.
Bestimmte Programmzeilen sehen so in der fertig kompilierten Datei immer gleich aus, so daß man sie zurückübersetzen kann.
In der Maschinensprache gibt es u.a. einen Befehl, mit dem man als Konsequenz Unterprogramme (wie eine Kopierschutzprüfung) einfach überspringen kann.
2. Man hat eine extra Umgebung, auf der man das Originalprogramm ausführt. Diese Umgebung ist mit zig Programmen gespickt, die genauestens untersuchen, was denn das Originalprogramm macht, welche Daten es versenden will und wann es auf Antwort wartet. So kann man anhand der Reaktionen des Programms ein anderes Programm schreiben, was die selben Funktionen hat, aber eben die Kopierschutzabfrage ignoriert.
Natürlich ist das nicht trivial und höchstwahrscheinlich auch zeitintensiv, aber definitiv machbar und damit ist immer noch jede Software knackbar.
3. Wenn dein Vorschlag wirklich unknackbar wäre - meinst du nicht, dann wären andere, die sich beruflich damit auseinandersetzen, schon längst darauf gekommen?