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News - PC Games: Kopierschutz in der Kritik: Was würden Sie tun, wenn Sie Publisher wären?

AW:

Komplett auf einen Kopierschutz verzichten, so wie bei DRM-freier Musik. Denn wer an eine Kopie des Datenträgers kommt der weiß auch wo es die Cracks gibt. Das Geld für die Lizenzgebühren der Kopierschutz-Software würde ich mr spare, da Sie eh keine Sicherheit bieten und schon zum Release entfernt worden sind.

Außerdem würde der Support entlastet, weil ohne Kopierschutz auch zickige DVD-Laufwerke besser laufen würden und die Rezensionen würden auf Amazon und Co. besser ausfallen, was den Verkauf zusätzlich antreiben dürfte. Die, die nicht gewillt sind Spiele zu kaufen tun das mit oder Kopierschutz und somit sollten die Verkaufszahlen insgesamt besser ausfallen.
 
AW:

RonTaboga am 08.11.2008 15:42 schrieb:
Ganz einfach...man sollte es bei einem Basiskopierschutz belassen der ein Kopieren der DVD sowie ein Starten des Spiels ohne eingelegte DVD unterbindet. Damit kann man sich zwar nur gegen die unwissenden User schützen, aber gegen die "Profis" gibt es eh kein Mittel von daher ist DRM nicht nur Geldverschwendung sondern auch noch das Risiko von niedrigeren Absatzzahlen durch verärgerte Kunden.

Ein wirklich wahres Wort. Gegen die "Profis" kann und wird man in Zukunft nichts unternehmen können. Zu jeder Maßnahme gibt es eine Gegenmaßnahme. Das Dümmste überhaupt, was ein Publisher meiner Meinung nach aber tun kann, ist es die ehrlichen (zahlenden) Kunden mit solchen Kopierschutzmaßnahmen zu verprellen.

Was wahrscheinlich auch helfen würde, wäre einfach von den kommenden Spielen wieder öfter eine Demo vor Release zu veröffentlichen. Zu viele beschaffen sich vorher eine Raubkopie, nur um zu sehen ob's auf dem Rechner auch läuft. Mit der Demo können diese sich also auch schon von der Performance überzeugen, gleichzeitig steigt imo aber die Chance, dass man sich das Spiel dann auch kauft.
 
AW:

Ich würde ein Spiel zum Kampfpreis auf den Markt bringen, sodass sich wirklich jeder das Spiel leisten kann, wenn er es denn überhaupt kaufen will.
 
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DVD-Überprüfung bei Spielstart danach kann man sie rausnehmen.
Mehr muss überhaupt nicht sein find ich. Allerdings sollte nicht nur die .exe (oder eine andere datei) allein diese überprüfung übernehmen sondern auch verschiedene wichtige (und große^^) spieldateien, so das ein einfacher Crack nichtmehr ausreichen würde um den Schutz zu entfernen sondern man erst jede datei auf den Mechanismus überprüfen müsste um ihn auszuschalten. Dafür würde ich als zahlender Kunde eben auchmal ne Minute länger auf den Spielstart warten, tut dem spaß keinen Abbruch.

auch eine Möglichkeit die man mal versuchen könnte (ich weiß von einer ähnlichen nicht aber von einer die so abläuft wie folgt):
Ein Spiel bei dem eine Seriennummer benötigt wird, wird installiert. Beim erstem start wird dann überprüft ob Seriennummer des Spiels und die auf der DVD identisch sind. danach wird eine weitere überprüfung nichtmehr notwendig, es crackt sich praktisch selbst, wird die exe mit dem schutz allerdings kopiert (auf einen anderen rechner in dem fall) aktiviert sich die überprüfung wieder, der gemeine raubkopierer besitzt nicht den Datenträger -> kein Spielstart möglich.

Ersteres ist natürlich sicherer, aber mich als CD-Schonende Person spräche Variante 2 an.
Das wären auf jedenfall 2 Methoden die ich 1000mal lieber sehen würde als dauernd "SecuRom" oder/und "Online-Aktivierung" lesen zu müssen.
 
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@ diego55,

eben nicht, gab erst letztens eine Untersuchung dazu die ergab, das der Verkauf an einer fehlenden Demo nicht leidet und sogar höher ausfallen kann. Das ist auch relativ leicht erklärbar - mit einer Demo siebt der Endanwender selbst aus, gefällt ihm das Spiel nicht, wird es nicht gekauft. Mal von der Technikfrage ab (wen ich das Spiel gekauft habe, will ich es auch spielen, also rüste ich auf, weiß ich vorher, das es nicht rund läuft, kauf ich es nicht und spar mir die Miniaufrüstung).
 
AW:

ReBoot am 08.11.2008 17:52 schrieb:
Ich würde ein Spiel zum Kampfpreis auf den Markt bringen, sodass sich wirklich jeder das Spiel leisten kann, wenn er es denn überhaupt kaufen will.

Das Problem des Kaufpreises wurde hier im Forum schon ganz oft diskutiert. Noch bevor ich hier angemeldet war und nur mitgelesen habe gab es ein paar user die vehement darauf bestanden haben, daß ein niedriger Preis von max.20€ pro Spiel den Umsatz soweit in die Höhe schießen lassen würde, dass am ende ein sehr viel höherer Gewinn rauskommen würde, als mit den heute üblichen 40 bis 50€ pro Game. Andere hingegen waren zu 100% davon überzeugt daß sich durch einen niedrigeren Preis NICHTS an den Raubkopien sowie Verkaufszahlen ändern würde.

Ich denke hier liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen...

Das Problem hier sind allerdings verschiedene Variablen die sich nicht abschätzen lassen:

- Wieviele der Hardcore Raubkopierer würden sich wirklich Spiele kaufen wenn diese billiger
wären? Das weiss wohl keiner wirklich denn einige haben sich schon zu sehr daran gewöhnt
geistiges Eigentum für lau zu saugen.

- Der Preis würde pro Spiel evtl. viel zu wenig Gewinn abwerfen so dass er dann im Endeffekt angehoben werden müssten, damit die Firmen nicht pleite gehen (da der Gewinn des Herstellers auch bei den aktuellen Preisen durch die Vertriebsmechanismen recht klein ist)

Ich wäre aber äußerst gespannt wie sich ein Blockbuster Spiel zu solch einem Kampfpreis verkaufen würde und wie groß der Gewinn für den Herseller wäre.
 
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ReBoot am 08.11.2008 17:52 schrieb:
Ich würde ein Spiel zum Kampfpreis auf den Markt bringen, sodass sich wirklich jeder das Spiel leisten kann, wenn er es denn überhaupt kaufen will.
Ich denke auch, der beste Kopierschutz ist ein äußerst fairer Preis.

Egal welchen KS man nutzt, es ist nur eine Frage der Zeit bis er geknackt wird. Einzig mit speziellen physikalischen Gegenständen könnte man es den Schwarzkopierern etwas schwerer machen - was allerdings vorraussetzt das eine entsprechende Abfrage viel tiefer mit einem Spiel "verwurzelt" sein müßte.

Denn was nutzt zb. die genetische Bindung an einen Menschen (was an sich wohl nicht zu knacken wäre), wenn man die Abfrage des Spiels in 5 Minuten entfernen/hacken kann.


Der vermutlich einzige Weg ein Spiel so zu "sichern" das man den Schutz erst dann geknackt bekommt wenn das Game schon in der Pyramide für 5€ liegt, ist ein Aufbau ähnlich der Steckmodule des alten Ataris. Das Spiel müßte also zb. auf einem USB-Stick (o.ä) gespeichert und xtrem verschlüsselt sein. Beim spielen werden die Daten dann nicht auf einer HD installiert, sie bleiben verschlüsselt auf dem Stick. Allerdings müsste selbiger dann auch mit der Performance einer HD angesprochen werden können, also zb. 100MB/s (2-3 x schneller als aktuell dank USB2 möglich)

Denkbar wäre ein Stick mit 1GB-LAN Anschluß - einen solchen Anschluß hat quasi jeder (aktuelle Spiele laufen eh nicht mehr wirklich auf Rechner mit nur 100MBit-LAN). Wenn das dann ordentlich verschlüsselt ist, und quasi bis zum RAM verschlüsselt bleibt, dann dürfte es schon wesentlich schwerer sein einen solchen Mechanismus zu knacken. Ein weiterer Vorteil wäre das man das Spiel nicht mehr installieren müßte, man steckt das Gerät an den PC und kann sofort loslegen.

MFG
 
AW:

Verganon am 08.11.2008 17:53 schrieb:
DVD-Überprüfung bei Spielstart danach kann man sie rausnehmen.
Mehr muss überhaupt nicht sein find ich. Allerdings sollte nicht nur die .exe (oder eine andere datei) allein diese überprüfung übernehmen sondern auch verschiedene wichtige (und große^^) spieldateien, so das ein einfacher Crack nichtmehr ausreichen würde um den Schutz zu entfernen sondern man erst jede datei auf den Mechanismus überprüfen müsste um ihn auszuschalten. Dafür würde ich als zahlender Kunde eben auchmal ne Minute länger auf den Spielstart warten, tut dem spaß keinen Abbruch.

auch eine Möglichkeit die man mal versuchen könnte (ich weiß von einer ähnlichen nicht aber von einer die so abläuft wie folgt):
Ein Spiel bei dem eine Seriennummer benötigt wird, wird installiert. Beim erstem start wird dann überprüft ob Seriennummer des Spiels und die auf der DVD identisch sind. danach wird eine weitere überprüfung nichtmehr notwendig, es crackt sich praktisch selbst, wird die exe mit dem schutz allerdings kopiert (auf einen anderen rechner in dem fall) aktiviert sich die überprüfung wieder, der gemeine raubkopierer besitzt nicht den Datenträger -> kein Spielstart möglich.

Ersteres ist natürlich sicherer, aber mich als CD-Schonende Person spräche Variante 2 an.
Das wären auf jedenfall 2 Methoden die ich 1000mal lieber sehen würde als dauernd "SecuRom" oder/und "Online-Aktivierung" lesen zu müssen.

Das erste gab es schon, also das der KS in verschiedenen Dateien verteilt war, Endeffekt war ein höherer ehrlicher-Kunde-ist-betroffen-Effekt, zumal auch das KS braucht eine Minute schon da war und es wurde nicht angenommen. Mal davon ab, das es auch nichts brachte, wurde ebenso gecrackt wie alles andere auch.

Letzteres ist nicht möglich, weil CDs nicht gebrannt, sondern gepresst werden - ein Mastermatrize die mehrere tausend Euro in der Fertigung kostet, wird für mehrere tausend Pressungen benutzt, da kannst Du nicht für jede gepresste Version einen anderen Serial auf das Medium aufbringen.

Und auch das würde nichts bringen, das Spiel haben wir mit unleserlichen Sektoren usw. schon durch, da wird ein Image angefertigt, was läuft, das gibt es als RK und wird mit einem Imagetool gemountet und fertig - KS ausgehebelt. Und wen der KS doch mal wieder testen möchte, gibt es Miniimages.


Zur Preisgestaltung:

http://www.pcgames.de/aid,658979/News/Rollenspiel/Enthuellt_Wer_verdient_wieviel_an_einem_PC-Spiel/

Für die Preisfüchse wäre eine gravierend billigere Steamversion genau das, was einige wollen könnten, da die 20% Einzelhandel rausfallen würden (die 5% Großhandel gingen dann sicherlich an Valve & Co. für Plattform und Vertrieb). Das Ganze könnte man sogar soweit treiben, das man die Seeder mit ins Boot holt und ein Bittorrentnetz aufbaut, wo Seeder für Upload Punkte verdienen können, wovon sie sich im Shop dann was kaufen können.

Um die Kosten in der Entwicklung zu drücken, könnte man auch einfach mal weg von dem Grafikgewichse kommen - Mario, Sonic, Ratchet&Clank, Zelda, Banjo Kazooi & Co. verkaufen sich wie blöde, trotz der eher einfachen Grafik.
 
AW:

Ich wäre aber äußerst gespannt wie sich ein Blockbuster Spiel zu solch einem Kampfpreis verkaufen würde und wie groß der Gewinn für den Herseller wäre.

Wir haben kürzlich ja schon mal die Rechnung aufgemacht, wer was an welchem Spiel verdient:

http://www.pcgames.de/aid,658979/News/Enthuellt_Wer_verdient_wieviel_an_einem_PC-Spiel/

Darin stand zu lesen: "(...) Die Entwicklung eines Spiels wie Drakensang kostet mindestens 2 Millionen Euro (hier sind Kosten für Werbung etc. noch nicht berücksichtigt). Eine überschlagsmäßige Milchmädchenrechnung ergibt, dass Radon Labs und dtp mindestens 80.000 Stück verkaufen müssen, damit die Kosten wieder eingespielt werden. In Deutschland hat sich Drakensang bislang rund 50.000 Mal verkauft und gilt damit schon als "Sommerhit"."

So, Drakensang steht jetzt bei rund 100.000 verkauften Stück in Deutschland. Wäre das Spiel für 20 oder 30 EUR in die Läden gekommen, hätten überschlagsmäßig um die 300.000 Menschen dieses Produkt erwerben müssen. Ansonsten macht der Hersteller Verlust.

Das ist schlicht utopisch, gerade in einem Zeitraum wie jetzt. Far Cry 2, Call of Duty, FIFA, Alarmstufe Rot, Fußballmanager, Sacred 2, Warhammer...wo sollen die vielen Spieler herkommen?

Wenn nicht genügend Menschen bereit sind, 40 oder 50 EUR/Dollar für ein Spiel auszugeben, sind gerade Titel wie GTA 4 nicht zu finanzieren. Es sei denn, du änderst dein Geschäftsmodell (Kevlarweste 70 Cent, 5.000 Schuss für 5 EUR - wie bei Browserspielen).

Petra
PC Games
 
AW:

Um die Kosten in der Entwicklung zu drücken, könnte man auch einfach mal weg von dem Grafikgewichse kommen - Mario, Sonic, Ratchet&Clank, Zelda, Banjo Kazooi & Co. verkaufen sich wie blöde, trotz der eher einfachen Grafik.

Sicher, aber das ist nur EIN Teil des Marktes. Wer würde Far Cry, Call of Duty, GTA, Assassin's Creed, Halo, Metal Gear Solid, WoW etc. mit Wii-Grafik spielen wollen?
 
AW:

Ich habe zwar keine Ahnung von so viel Technik. Doch kann ich mich an meiner Sega Master System 2 Konsole erinnern. Da war so eine Spielkassete die man in das Geraet reingesteckt hat und man konnte spielen. Und ich schaue gerade meinen PC an und da sehe ich 3 freie 5 1/2 Zoll Schaechte. Da koennte so ein Geraet rein passen in dem man so eine SpielKasette reinstecken koennte. Die waere doch dann bestimmt nicht Kopierfaehig. Oder? Und wenn die Industrie dann doch eins erfindet wo man auch drauf schreiben koennte dann bringt man eben ein neues Teil raus oder man erstellt ein neues GeraeteBIOS.
Und ausserdem muessen die Games auch etwas billiger sein. Schliesslich ist es nur eine Software mit der man fast garnichts anderes machen kann ausser durchspielen und danach in die Schublade stecken. Aenlich wie mit den Kinofilmen auf DVD. Und die kosten doch auch so viel sind aber im Laden billiger als so ein PC-Spiel.
 
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dzeri am 08.11.2008 18:31 schrieb:
Ich habe zwar keine Ahnung von so viel Technik. Doch kann ich mich an meiner Sega Master System 2 Konsole erinnern. Da war so eine Spielkassete die man in das Geraet reingesteckt hat und man konnte spielen. Und ich schaue gerade meinen PC an und da sehe ich 3 freie 5 1/2 Zoll Schaechte. Da koennte so ein Geraet rein passen in dem man so eine SpielKasette reinstecken koennte. Die waere doch dann bestimmt nicht Kopierfaehig. Oder? Und wenn die Industrie dann doch eins erfindet wo man auch drauf schreiben koennte dann bringt man eben ein neues Teil raus oder man erstellt ein neues GeraeteBIOS.
Und ausserdem muessen die Games auch etwas billiger sein. Schliesslich ist es nur eine Software mit der man fast garnichts anderes machen kann ausser durchspielen und danach in die Schublade stecken. Aenlich wie mit den Kinofilmen auf DVD. Und die kosten doch auch so viel sind aber im Laden billiger als so ein PC-Spiel.

Module wurden schon zu Konsolenzeiten kopiert, für N64 & Co. gab es frei verkäufliche Kopierstationen und Leermedien.

Das ist heute unnötig, wird alles emuliert, liegt in einem Image und fertig - bringt Null, es reicht einer der ein Image ins Netz stellt. Zumal Du von einem Midi/Barebone/Tower ausgehst, der auch noch einen freien Steckplatz hat (Du bist nicht die Welt ;-) ), was ist mit Laptops?


In die gleiche unsinnige Kerbe schlägt der verschlüsselte USB Stick Vorschlag von INU ID - erstens heutige Spiele liegen schon bei 10+ GB, so ein Medium kostet, dann schaut man sich die ach so toll agierenden, verschlüsselbaren USB Sticks an und was findet man im Netz, einfachste Möglichkeiten diese ohne Authentifizierung auszulesen. Mal von den ganzen technischen Problemen abgesehen, z.B. Auslagerungsdatei verschlüsseln, RAM verschlüsseln, alles sinnlos, hinzu kommt wie willst Du patchen? Wie Mods laden? wo sind die Configs und INIs, wie stellst Du sicher, dass das System sicher ist, selbst TPMs nx Bits und Co. helfen da nicht.

Und was hat man damit gewonnen, belegte USB Steckplätze, ständiges rumjonglieren mit leicht verlierbaren Medien usw., neee Du, das werden die kunden nicht mitmachen.
 
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dzeri am 08.11.2008 18:31 schrieb:
Ich habe zwar keine Ahnung von so viel Technik. Doch kann ich mich an meiner Sega Master System 2 Konsole erinnern. ...
Zu fast allen namenhaften Klassikkonsolen existieren im Internet Emulatoren inklusive des GeräteBIOS und Images von den Spielemodulen.Also damit liese sich wohl keine höhere Sicherheit erreichen. Beachtlich ist aber, dass die PS3 immer noch als ungeknackt gilt, auch wenn es dort wohl auch erste Ansätze von Hackern gibt.
 
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Petra_Froehlich am 08.11.2008 18:24 schrieb:
Um die Kosten in der Entwicklung zu drücken, könnte man auch einfach mal weg von dem Grafikgewichse kommen - Mario, Sonic, Ratchet&Clank, Zelda, Banjo Kazooi & Co. verkaufen sich wie blöde, trotz der eher einfachen Grafik.

Sicher, aber das ist nur EIN Teil des Marktes. Wer würde Far Cry, Call of Duty, GTA, Assassin's Creed, Halo, Metal Gear Solid, WoW etc. mit Wii-Grafik spielen wollen?


Hihi, WoW hat keine "Wii Grafik"? Mal davon ab, das in der Aufzählung auch Xbox360 und PS3 Spiele drin sind, ist nicht alles Wii ;-) .

Alle aufgezählten Spiele haben gemein eher vereinfachte Comicgrafik zu haben, wie WoW auch und das wird doch wohl gespielt wie blöde, oder nicht? Das man damit auch andere Genres bedienen kann, haben XIII, oder Warsow schon bewiesen.

Man muss die Frage mal andersrum aufziehen, wen ein Spiel wie Crysis, Farcry2, CoD4, AC & Co. nicht gespielt werden würden, weil die Grafik nicht so toll ist, müssen die Spiele dann nicht grundsätzlich etwas falsch gemacht haben in ihrer Konzeption? Wen Grafik alles ist, was ein Spiel spielenswert macht, ist es dann noch so wichtig, um die Hardware zu rechtfertigen?
 
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ich habe kein problem damit, 50 euro für ein spiel auszugeben, wenn die relation stimmt. ich zahle nicht so viel geld, wenn nach 7h schluss ist. dann muss ich sagen stimmt für mich persönlich das preis-leistungs-verhältnis nicht mehr. ich habe mir vor kurzem dead space erworben. normalerweise kaufe ich mir so ein spiel nicht unbedingt. die atmosphäre und die durchschnittliche spielzeit von 14h haben mich jedoch überzeugt. zumal man ea auch ruhig mal unterstützen kann, wenn sie nicht nfs 13 oder sims 54 rausbringen.

zum thema kopierschutz:
nur eine kurze frage. bringt er was? gecrackt wurden sie alle früher oder später. und ich denke nicht, dass es leute gibt, die sich ein spiel kaufen, weil es noch nicht gecrackt ist. die meisten warten dann eben. leute, die sich spiele runterladen, laden sich dann eben so lang ein anderes runter, das schon gecrackt ist.

und wenn ich da dinge höre, von wegen nur 3x installierbar, dann dreht sich bei mir alles um. das ist ein grund, das spiel nicht zu kaufen. wenn ich die 50 euro investiere, dann ist das MEIN spiel. wenn ich es am tag 30x installiere und deinstalliere, kann es den publishern auch völlig egal sein. ständig irgendwas an die herausgeber übers internet senden...nein danke. auch da geht euch nichts etwas an.

ich bin jetzt 28 jahre alt, hab also schon spiele gespielt, da gabs so etwas wie einen kopierschutz nicht. ging komischerweise auch. natürlich hat die spieleindustrie heut zu tage einen viel höheren stellenwert, als noch vor 15 jahren. trotzdem sollten alle mal von ihrer paranoia etwas runterkommen.

kurzes fazit. kopierschutz...meinetwegen, solange nicht oben genannte dinge damit verbunden sind. der alltag beweist uns jedoch...alles ist kopierbar, alles kann gecrackt werden. und das wird es auch weiterhin. ich will für die 50 euro mit dem spiel machen können, was ICH will.

mfg
marc
 
AW:

Öhm, Du widersprichst dir selber - Du hast eine Abneigung gegen das Installationslimit, unterstützt dann aber EA mit dem Kauf von "Dead Space", das Spiel, das genau das System integriert bekam und den Publisher, von dem die meisten dieser so geschützten Spiele stammen...der auch noch unbeirrt daran festhält und vor kurzem verlauten liess, das ihm der Gebrauchtmarkt gegen den Strich geht (und das Installlimitsystem ist ein Schlag gegen den Gebrauchtmarkt).
 
AW:

Was ich tun würde wenn ich Publisher wäre?

Ich würde genaus so weitermachen mit DRM wie bisher und in paar Jahren, wenn vollends der größte, uninteressierte "DRM ist okay" Schreier endlich geschnallt hat, was da in Massen in seinem Regal steht, den Laden zu machen. Den das Image der sich selbstentwertenden Games wieder wegbringen, ist sehr schwierig und teuer.

ODER:

Aber wenn ich merken würde, dass die Verkäufe mehr sein könnten, aber eine nicht unerhebliche Menge Leute die Einweg-Games nicht mehr kauft, dann würde ich sicherstellen, dass die Games auch wenn man sie in 10 Jahren nochmal installieren wollte, dies auch möglich ist. Dazu darf es keinerlei "Online Aktivierung" geben. Ich würde die Sammler unterstützen, mit tollen Verpackungen, tollen Handbüchern und netten Beigaben.
 
AW:

Die Cracker sind inzwischen den Kopierschutzentwicklern weit vorraus.
Alle wichtigen Titel der letzten Monate waren am deutschen Releasetermin schon abends auf einschlägigen Seiten zum Download verfügbar.

Ich denke mit der Brechstange ist da wenig zu machen. Genauso wenig mit Abschreckung ala´: Nur noch drei mal singen bis Papa nach Hause kommt.
Vielmehr sollte das Vertrauen zwischen Zockern und Entwicklern wieder hergestellt werden. Un- oder halbfertige Spiele, restriktive Rücknahmeregelungen und das Desinteresse am eigenen Produkt nach dem Release haben (bei mir jedenfalls) ein gewisses Misstrauen geweckt.
Die Leute sind bereit für (wahrgenommene) Qualität einen angemessenen Preis zu bezahlen.
Diese Qualität muss vermittelt (Marketing) aber auch umgesetzt werden. Warum schaffen es manche Firmen stabile Produkte abzuliefern und andere nicht?
 
AW:

Wenn ich Publisher wäre, hätte ich diese Probleme höchstwahrscheinlich nicht, da ich nach dem Release meines einzigartigen Weltraum-MMORPG ausgesorgt hätte.
Und ein MMORPG zu kopieren macht ja keinen Sinn, da man es auf offiziellen Servern spielen muss, um wirklich Spass zu haben.

Aber falls ich mit dem Gedanken spielen würde, dennoch ein anderes Spiel zu releasen würde ich mir folgende Gedanken machen:

-Der ehrliche Käufer soll belohnt werden

-Einen 100%igen Schutz gibt es nicht

-Es ist fast unmöglich Raubkopien zu verhindern, dennoch sollte man es Softwarepiraten so schwer wie möglich machen

Eine Möglichkeit wäre ehrlichen Käufern, nach einer Registrierung Zugang zu besonderen Inhalten zu gewähren. Das kann nahezu alles sein, vom extra Level bis zu besonderen Gegenständen.
Wie beispielsweise bei Team Fortress 2:
Es werden ständig neue Inhalte und verbesserungen in Form von Patches veröffentlicht. Der ehrliche Käufer bekommt lediglich ein kleines Update, und der Raubkopierer muss sich immer das ganze Spiel neu ziehen.

Einen sehr guten Kopierschutz hatte auch Gothic 2.
Man konnte zwar die gecrackte version spielen, aber nur bis zum ende des ersten Kapitels. Das 2te Kapitel begann, nachdem man einen bestimmten Tunnel durchquerte. In der illegalen version wurde dieser Tunnel immer enger und nahm kein Ende, so dass man irgendwann feststeckte. Was hab ich gelacht über die ganzen "Hilfe! Stecke im Tunnel fest" Threads.
Vorteil war, dass man die Spieler dieses grandiose Spiel anspielen ließ, um sie zu infizieren. Und wer hätte Gothic 2 schon nach dem ersten Kapitel weglegen können. Man musste also in den Laden und sich das Spiel kaufen falls man weiterspielen wollte.
Der ehrliche Käufer hatte keinerlei Nachteile, er hat es nichteinmal bemerkt.

Die Publisher sollten ein wenig umdenken, vielleicht wäre es besser die Käufer zu belohnen, und die Raubkopien dadurch abzuwerten, anstatt das Geld in einen Sinnlosen Wettrüsten mit den Raubkopierern zu verplembern.

Eine Idee hätte ich noch:
Man könnte P2P-Netzwerke ganz gezielt angreifen.

Es wäre doch ganz lustig wenn der Publisher mit voller Absicht nicht lauffähige Versionen des Spiels über sämtliche P2P netzwerke verteilt. Dementsprechend auch immer in den Bewertungen etc. versichert, dass es eine lauffähige Version ist. Und wenn sich jemand dann 2x einen "Dummy" gezogen hat, wird er es vielleicht mal lassen.
Oder er verteilt ein Spiel, was lauffähig ist aber nach einer Stunde den Browser öffnet und direkt auf www.bka.de geht.
Ein bischen Angst kann ja nicht schaden :D

Und der Unterschied ist, dass ich ehrliche Käufer nicht ständig mit "noch 5mal Singen" nerven muss, sondern das nur Raubkopierer mitbekommen.
 
AW:

Ich würde bei Valve anklopfen und sie ganz lieb fragen, ob man sein Spiel bei Steam einbinden lassen könnte. :-)
 
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