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News - PC Games: Ich wähle keine Spielekiller: PC-Games-Aktion findet immer mehr Unterstützer

AW: AW

Darf man eigentlich auch die hier gesammelten Bilder verlinken wenn man ne eigene Webseite hat? Alles im Rahmen der Aktion natürlich!
 
AW: AW

oceano am 09.09.2008 14:12 schrieb:
Und da die Schmerzgrenze der Leute immer tiefer wird, oder zumindest kommt es einem so vor, werden auch die 'Produkte', die schocken sollen, immer brutaler.

Hm, vor ca. 2000 Jahren sind die Menschen in den Zirkus gerannt, um zu sehen wie Christen von Löwen zerfleischt werden. Keine Special-Effects, kein doppelter Boden, keine Schauspieler. Alles mit echtem, richtigem, roten Blut. Und alles in Surround-Sound natürlich!

Die Menschheit gibts heute immernoch und ist teilweise sogar zivilisierter geworden. Und zwar so zivilisiert, dass man schon den Untergang des Abendlandes befürchtet, wenn man an einer Flüssigkristall-Zelle eine elektrische Spannung so anlegt, dass sie sich rot färbt. :rolleyes:

Ich finde deine Argumentation zwar etwas schwarz-weiß-malerisch, aber im Grunde zeigt sie auf was gewalthaltige Spiele sind:

Nämlich die Arenen der Neuzeit.

Ich konstatiere ganz frech, dass es zum Wesen des Menschen gehört, gewaltätig zu sein, respektive sich an Gewalt zu ergötzen. Die Geschichte belegt das zur genüge.
Das tolle an Computerspielen - und damit ein Schritt in die richtige Richtung - ist, dass der Mensch so diesem Instinkt nachkommen kann ohne jemandem damit zu schaden. Erst wenn die Aggression an sich dem Menschen fremd wird, werden Gewalthaltige Medien verschwinden... Diese Menschen sind meines Erachtens nach sicher nicht mehr mit den heutigen genetisch kompatibel...

Was mich viel mehr nervt, ist die Doppelmoral hinter all dem: Warum werden zum Beispiel eSport-Recken (die Counterstrike spielen) verteufelt und Boxer wie Helden gefeiert? Mir will einfach nicht klar werden, wie man echte Gewalt (inkl. Blut) gutheißen kann, aber mit virtueller ein Problem hat...

Grüße
El Moi
 
AW: AW

PeterHantsche am 09.09.2008 16:25 schrieb:
oceano am 09.09.2008 14:12 schrieb:
Und da die Schmerzgrenze der Leute immer tiefer wird, oder zumindest kommt es einem so vor, werden auch die 'Produkte', die schocken sollen, immer brutaler.

Hm, vor ca. 2000 Jahren sind die Menschen in den Zirkus gerannt, um zu sehen wie Christen von Löwen zerfleischt werden. Keine Special-Effects, kein doppelter Boden, keine Schauspieler. Alles mit echtem, richtigem, roten Blut. Und alles in Surround-Sound natürlich!

Die Menschheit gibts heute immernoch und ist teilweise sogar zivilisierter geworden. Und zwar so zivilisiert, dass man schon den Untergang des Abendlandes befürchtet, wenn man an einer Flüssigkristall-Zelle eine elektrische Spannung so anlegt, dass sie sich rot färbt. :rolleyes:

Ich finde deine Argumentation zwar etwas schwarz-weiß-malerisch, aber im Grunde zeigt sie auf was gewalthaltige Spiele sind:

Nämlich die Arenen der Neuzeit.

Ich konstatiere ganz frech, dass es zum Wesen des Menschen gehört, gewaltätig zu sein, respektive sich an Gewalt zu ergötzen. Die Geschichte belegt das zur genüge.
Das tolle an Computerspielen - und damit ein Schritt in die richtige Richtung - ist, dass der Mensch so diesem Instinkt nachkommen kann ohne jemandem damit zu schaden. Erst wenn die Aggression an sich dem Menschen fremd wird, werden Gewalthaltige Medien verschwinden... Diese Menschen sind meines Erachtens nach sicher nicht mehr mit den heutigen genetisch kompatibel...
Interessante Sichtweise. Das wäre ein Grund für den Bedarf an solchen Spielen
Was mich viel mehr nervt, ist die Doppelmoral hinter all dem: Warum werden zum Beispiel eSport-Recken (die Counterstrike spielen) verteufelt und Boxer wie Helden gefeiert? Mir will einfach nicht klar werden, wie man echte Gewalt (inkl. Blut) gutheißen kann, aber mit virtueller ein Problem hat...

Grüße
El Moi

Genau das Stört mich auch am meisten, diese unglaubliche Doppelmoral mit der die Computerspiele, im Vergleich zu anderen Gewalthandlung -wie von Dir das Boxen als Bespiel aufgeführt, angegangen werden.

MfG
 
AW: AW

Hm, vor ca. 2000 Jahren sind die Menschen in den Zirkus gerannt, um zu sehen wie Christen von Löwen zerfleischt werden. Keine Special-Effects, kein doppelter Boden, keine Schauspieler. Alles mit echtem, richtigem, roten Blut. Und alles in Surround-Sound natürlich!


Es gibt ja den alten Spruch von Ottfried Fischer, der mal meinte: Wenn im Münchner Olympiastadion heute wieder Gladiatoren gegen Löwen kämpfen würden, wäre das Ding ausverkauft.

Was sonst treibt Menschen zu einem Boxkampf mit Wladimir + Vitali? Der "Sport"? Ne, die Zuschauer zahlen dafür, dass der Gegner ordentlich "auf die Fresse kriegt"; die ARD-/ZDF-Kommentatoren sind immer ganz enttäuscht, wenn es einen Sieg nach Punkten gibt.

Petra
PC Games
 
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Endlich ergreift jemand die Initiative und vertretet uns Spieler in der Öffentlichkeit gegen diskriminierung der Gamer. Finds langsam auch unerträglich, was sich diese "Politiker" da ausmalen. Hoffentlich wird diese Aktion nicht untergehen sondern weiter publiziert!
 
AW: AW

Petra_Froehlich am 09.09.2008 17:13 schrieb:
Hm, vor ca. 2000 Jahren sind die Menschen in den Zirkus gerannt, um zu sehen wie Christen von Löwen zerfleischt werden. Keine Special-Effects, kein doppelter Boden, keine Schauspieler. Alles mit echtem, richtigem, roten Blut. Und alles in Surround-Sound natürlich!


Es gibt ja den alten Spruch von Ottfried Fischer, der mal meinte: Wenn im Münchner Olympiastadion heute wieder Gladiatoren gegen Löwen kämpfen würden, wäre das Ding ausverkauft.

Was sonst treibt Menschen zu einem Boxkampf mit Wladimir + Vitali? Der "Sport"? Ne, die Zuschauer zahlen dafür, dass der Gegner ordentlich "auf die Fresse kriegt"; die ARD-/ZDF-Kommentatoren sind immer ganz enttäuscht, wenn es einen Sieg nach Punkten gibt.

Petra
PC Games

Diese Doppelmoral im Vergleich zu anderen Medien ist natürlich offensichtlich, die Kritik dazu berechtigt. Dies kann aber keine Entschuldigung dafür sein, dass die Spieler derartig auf Gewalt, möglichst viel und möglichst realistische Gewalt, in Computerspielen erpicht sind, dass sie alle Hebel in Bewegung setzen, davor nicht "geschützt" zu werden.

Denn einerseits für Frieden, Toleranz und Verständigung in der Welt einzutreten und gleichzeitig Tag für Tag viele Stunden vorm PC immer echter wirkende virtuelle Leute abzuknallen und es auch noch spaßig zu finden, wenn man die Körperteile einzeln abschießen kann - jawohl, das ist genauso eine Doppelmoral und scheinheilig.

Mfg, TheChicky
 
AW: AW

Petra_Froehlich am 09.09.2008 17:13 schrieb:
Was sonst treibt Menschen zu einem Boxkampf mit Wladimir + Vitali? Der "Sport"? Ne, die Zuschauer zahlen dafür, dass der Gegner ordentlich "auf die Fresse kriegt"; die ARD-/ZDF-Kommentatoren sind immer ganz enttäuscht, wenn es einen Sieg nach Punkten gibt.

Petra
PC Games

Das erscheint mir aber eine mehr als platte Analyse zu sein.
Beim Boxen sind die Kommentatoren nicht pauschal enttäuscht, wenn es keinen KO gibt, sondern nur, wenn der Sieg nach Punkten rein gar nichts mit Boxen zu tun hatte.
Bestes Beispiel dafür ist eigentlich die gesamte Karriere von Henry Maske.

Boxen nur auf den Faktor Gewalt zu reduzieren mag zwar für einige Zuschauer gelten, aber bestimmt nicht so pauschal wie hier beschrieben.
Es soll ja auch Leute geben, die das als Sport mit taktik und Technik sehen.

Ich hoffe doch sehr, die pauschale Verurteilung anderer Freizeitaktivitäten ist nicht die neue Strategie der PCG in dieser erbärmlichen Killerspieledebatte.
Auf andere zeigen, um vom eigenen Problem abzulenken.

Das wäre dann allerdings der nächste Tiefpunkt.
Frei nach Rudi Völler: Der tiefste Tiefpunkt.
 
AW: AW

Boesor am 09.09.2008 18:12 schrieb:
Petra_Froehlich am 09.09.2008 17:13 schrieb:
Was sonst treibt Menschen zu einem Boxkampf mit Wladimir + Vitali? Der "Sport"? Ne, die Zuschauer zahlen dafür, dass der Gegner ordentlich "auf die Fresse kriegt"; die ARD-/ZDF-Kommentatoren sind immer ganz enttäuscht, wenn es einen Sieg nach Punkten gibt.

Petra
PC Games

Das erscheint mir aber eine mehr als platte Analyse zu sein.
Beim Boxen sind die Kommentatoren nicht pauschal enttäuscht, wenn es keinen KO gibt, sondern nur, wenn der Sieg nach Punkten rein gar nichts mit Boxen zu tun hatte.
Bestes Beispiel dafür ist eigentlich die gesamte Karriere von Henry Maske.

Boxen nur auf den Faktor Gewalt zu reduzieren mag zwar für einige Zuschauer gelten, aber bestimmt nicht so pauschal wie hier beschrieben.
Es soll ja auch Leute geben, die das als Sport mit taktik und Technik sehen.

Ich hoffe doch sehr, die pauschale Verurteilung anderer Freizeitaktivitäten ist nicht die neue Strategie der PCG in dieser erbärmlichen Killerspieledebatte.
Auf andere zeigen, um vom eigenen Problem abzulenken.

Das wäre dann allerdings der nächste Tiefpunkt.
Frei nach Rudi Völler: Der tiefste Tiefpunkt.

Es geht bei diesem Vergleich (der ja ursprünglich auf meinem Mist gewachsen ist) nicht darum auf andere zu zeigen und zu sagen: "Die sind schlimmer." Sondern darum, zu zeigen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Denn Spiele mit gewaltgeprägtem Inhalt haben auch eine taktische und eine Skillkomponente.

Ich bin übrigens überzeugter Kampfsportler (Karate) und weis sehr wohl, dass diese Sportarten (Boxen also auch) aus mehr als nur Gewalt bestehen. Genau diesen Fakt erkennen die Killerspielgegner dieser (unserer ! )Freizeitbeschäftigung aber ab.
Wichtig ist mir der Fakt, dass alle Menschen Aggressionen haben (tut mir leid zu pauschalisieren, aber wer das leugnet ist ein Lügner) und sowohl Videospiele als auch Kampfsport, eine zivilisierte Art darstellen jene abzubauen ohne das jemand tatsächlich zu Schaden kommt. Ich konstatiere (nur für mich persönlich), dass ich ohne diese beiden Ventile im Alltag sicher schon mal ausgerastet wäre. Was ich so noch nie bin. Killerspiele sei dank.

Ansonsten siehe mein vorheriger Post.

El Moi
 
AW: AW

Ich hoffe doch sehr, die pauschale Verurteilung anderer Freizeitaktivitäten ist nicht die neue Strategie der PCG in dieser erbärmlichen Killerspieledebatte. Auf andere zeigen, um vom eigenen Problem abzulenken.

Ich guck mir gerne Boxkämpfe an (aber halt nur die "wichtigen"); prinzipiell fragt man sich natürlich schon, was die Menschen an Filmen wie SAW oder Fight Club oder Kill Bill oder Rambo oder vielen Shootern so sehr fasziniert, dass sie auf UNGESCHNITTENEM Material bestehen (wenn es nicht gerade die Logik betrifft).

Unabhängig davon, dass ich dafür keine tolle Erklärung habe jenseits von der puren Lust an Adrenalin, Action, Alltags-Abwechslung und Spektakel (vgl. Gaffer bei Unfällen auf der Autobahn), ist es m. W. keine Aufgabe von Politikern, darüber zu richten.

Petra
PC Games
 
AW: AW

PeterHantsche am 09.09.2008 18:42 schrieb:
Wichtig ist mir der Fakt, dass alle Menschen Aggressionen haben (tut mir leid zu pauschalisieren, aber wer das leugnet ist ein Lügner) und sowohl Videospiele als auch Kampfsport, eine zivilisierte Art darstellen jene abzubauen ohne das jemand tatsächlich zu Schaden kommt. Ich konstatiere (nur für mich persönlich), dass ich ohne diese beiden Ventile im Alltag sicher schon mal ausgerastet wäre. Was ich so noch nie bin. Killerspiele sei dank.

Ansonsten siehe mein vorheriger Post.

El Moi

Tja, genau da liegt wohl das problem. Du sagst "Killerspiele" bauen deine Aggressionen ab, nicht wenige sind der Ansicht (oder können sich vorstellen), dass gerade Killerspiele diese möglicherweise verstärken und man positive Effekte wie den Aggressionsabbau nur mit einer "normalen" Persönlichkeit erlebt.
Das würde zwar kein Verbot für Erwachsene rechtfertigen, aber doch zumindest gewisse Bedenken erklären und diese sollte man nicht einfach beiseite wischen
 
AW: AW

Boesor am 09.09.2008 19:09 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 18:42 schrieb:
Wichtig ist mir der Fakt, dass alle Menschen Aggressionen haben (tut mir leid zu pauschalisieren, aber wer das leugnet ist ein Lügner) und sowohl Videospiele als auch Kampfsport, eine zivilisierte Art darstellen jene abzubauen ohne das jemand tatsächlich zu Schaden kommt. Ich konstatiere (nur für mich persönlich), dass ich ohne diese beiden Ventile im Alltag sicher schon mal ausgerastet wäre. Was ich so noch nie bin. Killerspiele sei dank.

Ansonsten siehe mein vorheriger Post.

El Moi

Tja, genau da liegt wohl das problem. Du sagst "Killerspiele" bauen deine Aggressionen ab, nicht wenige sind der Ansicht (oder können sich vorstellen), dass gerade Killerspiele diese möglicherweise verstärken und man positive Effekte wie den Aggressionsabbau nur mit einer "normalen" Persönlichkeit erlebt.
Das würde zwar kein Verbot für Erwachsene rechtfertigen, aber doch zumindest gewisse Bedenken erklären und diese sollte man nicht einfach beiseite wischen

Deiner Logik folgend ist das doch aber auch auf jeden Karate-Verein, Paintball- oder Boxclub anwendbar. Schon weil man da noch viel aktiver und vorallem realer Gewalt ausübt.
Füher haben sich die Menschen halt an Gladiatorenspielen und Hinrichtungen ergötzt um ihrem Alltag zu entfliehen und ihren eigenen Aggressionen luft zu machen. Die haben deswegen aber auch nicht selbst gemeuchelt im Anschluss. Der moderne Zirkus Maximus genannt Computerspiele kostet wenigstens keine echten Leben...


El Moi
 
AW: AW

PeterHantsche am 09.09.2008 18:42 schrieb:
Ich konstatiere (nur für mich persönlich), dass ich ohne diese beiden Ventile im Alltag sicher schon mal ausgerastet wäre. Was ich so noch nie bin. Killerspiele sei dank.

Ansonsten siehe mein vorheriger Post.

El Moi

Ohne dir Nahe treten zu wollen: Wenn du ein "Ventil" brauchst um nicht auszurasten, wäre es wohl besser, du suchst dir Hilfe bei einem Psychiater.

Die alte "Wir brauchen ein Ventil"-Leier ist nichts weiter als eine feige, fadenscheinige Ausrede. Was kommt als nächstes? Kinderschändersimulitationen für Pädophile? Diese Leute brauchen auch ein Ventil! Eine HomosexSim für Priester? Auch die brauchen doch ein Ventil! Ein RentnerschlägerShooter als Ventil für gewaltbereite Immigrantenkinder?

Purer Blödsinn. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Was solcherlei Menschen brauchen ist kein Ventil um ihre zutiefst amoralischen bzw perversen Wünsche auszuleben, sondern eher eine gute Erziehung, einen anständigen Charakter, ein gefestigtes Wertesystem, die richtigen Freunde, richtige Vorbilder usw.

Mal lieber um sowas schauen als um "Killerspiele"-Ventile. Wer sowas braucht hat in meinen Augen in seinem Leben bereits einiges falsch gemacht. Und durchs virtuelle Leute abknallen wird das auch nicht besser...

Mfg
 
AW: AW

TheChicky am 09.09.2008 19:28 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 18:42 schrieb:
Ich konstatiere (nur für mich persönlich), dass ich ohne diese beiden Ventile im Alltag sicher schon mal ausgerastet wäre. Was ich so noch nie bin. Killerspiele sei dank.

Ansonsten siehe mein vorheriger Post.

El Moi

Ohne dir Nahe treten zu wollen: Wenn du ein "Ventil" brauchst um nicht auszurasten, wäre es wohl besser, du suchst dir Hilfe bei einem Psychiater.

Die alte "Wir brauchen ein Ventil"-Leier ist nichts weiter als eine feige, fadenscheinige Ausrede. Was kommt als nächstes? Kinderschändersimulitationen für Pädophile? Diese Leute brauchen auch ein Ventil! Eine HomosexSim für Priester? Auch die brauchen doch ein Ventil! Ein RentnerschlägerShooter als Ventil für gewaltbereite Immigrantenkinder?

Purer Blödsinn. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Was solcherlei Menschen brauchen ist kein Ventil um ihre zutiefst amoralischen bzw perversen Wünsche auszuleben, sondern eher eine gute Erziehung, einen anständigen Charakter, ein gefestigtes Wertesystem, die richtigen Freunde, richtige Vorbilder usw.

Mal lieber um sowas schauen als um "Killerspiele"-Ventile. Wer sowas braucht hat in meinen Augen in seinem Leben bereits einiges falsch gemacht. Und durchs virtuelle Leute abknallen wird das auch nicht besser...

Mfg

Jeder Mensch lebt seine Aggressionen irgendwo aus. Das zu leugnen halte ich für "fadenscheinig". Manche tun es im Boxverein, manche in Killerspielen, manche beim Streetball, manche beim Skaten. All das sind Wege die dafür in Ordnung sind. Weil sie niemandem schaden.
Andere machen ihrer Wut luft indem sie Rentner verprügeln, sich nach Fussballspielen mit anderen Fans dreschen, indem sie ihre Kollegen mobben, mit Steinen auf die Polizei werfen oder in 30er-Zonen 150 fahren...
Das diese Varianten wiederrum inakzeptabel sind da sind wir uns einig, nehme ich an?

Das unterscheidet für mich den gesunden Menschen von einem "gestörten". Nicht die Tatsache ob er ein Ventil benötigt, sondern welches er wählt... Ich betone es einfach noch mal: Aggression liegt in der Natur des Menschen. Wie wir damit umgehen macht uns zu dem was wir sind...

Ich seh die Lücke in meiner Argumentation nicht, tut mir ehrlich leid...

El Moi
 
AW: AW

Ich glaube nicht, dass ich mit Shootern Aggressivität abbauen kann. Wenn doch, nur unbewusst. Wer zockt den bitteschön gezielt Shooter um seine Aggressionen abzubauen, das klingt für micht doch etwas unglaubwürdig ;)
Ich spiels liebend gern, weil ich anderen zeigen möchte, dass ich besser bin. :-D
 
AW: AW

DeVan90 am 09.09.2008 19:48 schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich mit Shootern Aggressivität abbauen kann. Wenn doch, nur unbewusst. Wer zockt den bitteschön gezielt Shooter um seine Aggressionen abzubauen, das klingt für micht doch etwas unglaubwürdig ;)
Ich spiels liebend gern, weil ich anderen zeigen möchte, dass ich besser bin. :-D

Das geht meines Erachtens nach Hand in Hand. Ohne überschüssige Aggressionen hättest du wahrscheinlich nicht den Drang dich mit anderen zu messen. Denn beim "besser sein als andere" geht es ja auch primär um eine Konfrontation, in der man eben den besseren ermittelt...
 
AW: AW

PeterHantsche am 09.09.2008 19:28 schrieb:
Deiner Logik folgend ist das doch aber auch auf jeden Karate-Verein, Paintball- oder Boxclub anwendbar. Schon weil man da noch viel aktiver und vorallem realer Gewalt ausübt.

Nicht ganz. Meine Logik lässt sich nur auf die Boxclubs oder Karatezentren anwenden, bei denen dir auch gleichzeitig erklärt (oder gar eingehämmert) wird, Gewalt sei cool und folgenlos.
Ein Umstand, der bei "gespielter" Gewalt am PC sehr viel häufiger der Falls ein dürfte.
 
AW: AW

PeterHantsche am 09.09.2008 19:57 schrieb:
DeVan90 am 09.09.2008 19:48 schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich mit Shootern Aggressivität abbauen kann. Wenn doch, nur unbewusst. Wer zockt den bitteschön gezielt Shooter um seine Aggressionen abzubauen, das klingt für micht doch etwas unglaubwürdig ;)
Ich spiels liebend gern, weil ich anderen zeigen möchte, dass ich besser bin. :-D

Das geht meines Erachtens nach Hand in Hand. Ohne überschüssige Aggressionen hättest du wahrscheinlich nicht den Drang dich mit anderen zu messen. Denn beim "besser sein als andere" geht es ja auch primär um eine Konfrontation, in der man eben den besseren ermittelt...

@PeterHantsche

Ich kenne genug Leute die keinen Sport machen, keine Computerspiele spielen und auch sonst keinen Adrenalin-Kick benötigen- und sind die friedlichsten Menschen der Welt.
Du redest eher von Leuten die unausgelastet sind und nicht wissen wohin mit ihrer Energie...die aber nicht auf Agression beruhen muss.
Und bei einer Konfrontation, sei es beim Sport oder bei Shootern, gehts eher um Ehrgeiz besser zu sein. Der Hauptantrieb ist sicher nicht die Agression.
Agression ist sicher nicht in jedem verankert wie du behauptest. Klar wird jeder Mensch mal wütend, aber das sollte man unter Kontrolle haben, denn genauso schnell wie sie kommen vergehen agressive Gefühle auch wieder.
 
AW: AW

Boesor am 09.09.2008 20:01 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 19:28 schrieb:
Deiner Logik folgend ist das doch aber auch auf jeden Karate-Verein, Paintball- oder Boxclub anwendbar. Schon weil man da noch viel aktiver und vorallem realer Gewalt ausübt.

Nicht ganz. Meine Logik lässt sich nur auf die Boxclubs oder Karatezentren anwenden, bei denen dir auch gleichzeitig erklärt (oder gar eingehämmert) wird, Gewalt sei cool und folgenlos.
Ein Umstand, der bei "gespielter" Gewalt am PC sehr viel häufiger der Falls ein dürfte.

Da muss ich dir zum Teil recht geben. Aber genau diese Fähigkeit zu erkennen das Gewalt nur im Spiel folgenlos ist, würde dir doch als erwachsenen Menschen mittels eines Verbotes aberkannt.
Beim Training wiederrum fällt eigentlich sehr schnell auf, dass Gewalt keines Falls ohne Resultat bleibt. Dieser Umstand hat bei uns immer die "Idioten" nach ein/zwei Wochen im Verein von allein ausgesiebt...
 
AW: AW

anjuna80 am 09.09.2008 20:07 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 19:57 schrieb:
DeVan90 am 09.09.2008 19:48 schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich mit Shootern Aggressivität abbauen kann. Wenn doch, nur unbewusst. Wer zockt den bitteschön gezielt Shooter um seine Aggressionen abzubauen, das klingt für micht doch etwas unglaubwürdig ;)
Ich spiels liebend gern, weil ich anderen zeigen möchte, dass ich besser bin. :-D

Das geht meines Erachtens nach Hand in Hand. Ohne überschüssige Aggressionen hättest du wahrscheinlich nicht den Drang dich mit anderen zu messen. Denn beim "besser sein als andere" geht es ja auch primär um eine Konfrontation, in der man eben den besseren ermittelt...

@PeterHantsche

Ich kenne genug Leute die keinen Sport machen, keine Computerspiele spielen und auch sonst keinen Adrenalin-Kick benötigen- und sind die friedlichsten Menschen der Welt.
Du redest eher von Leuten die unausgelastet sind und nicht wissen wohin mit ihrer Energie...die aber nicht auf Agression beruhen muss.
Und bei einer Konfrontation, sei es beim Sport oder bei Shootern, gehts eher um Ehrgeiz besser zu sein. Der Hauptantrieb ist sicher nicht die Agression.
Agression ist sicher nicht in jedem verankert wie du behauptest. Klar wird jeder Mensch mal wütend, aber das sollte man unter Kontrolle haben, denn genauso schnell wie sie kommen vergehen agressive Gefühle auch wieder.

Was ist denn dann die Triebfeder der Menschheit? Wie haben wir früher überlebt? Haben wir die wilden Tiere überredet uns nicht zu fressen?

Ich hätte wahrscheinlich noch mehr Beispiele anbringen sollen um zu verdeutlichen was ich meine: Auch jemand der unermüdlich eine 9m x 2m Schiefertafel mit Kreide vollschreibt, bis er endlich diesen Satz von *insert Mathematikername here* bewiesen oder wiederlegt hat, baut überschüssige Energie ab. Ob man die jetzt "Aggression" nennt ist glaube ich eine Frage persönlicher Vorliebe. Fakt ist: Sie ist da und muss irgendwo hin. Und das wohin macht den vernünftigen gesellschaftskompatiblen Menschen aus.

Grüße
El Moi
 
AW: AW

PeterHantsche am 09.09.2008 20:19 schrieb:
anjuna80 am 09.09.2008 20:07 schrieb:
PeterHantsche am 09.09.2008 19:57 schrieb:
DeVan90 am 09.09.2008 19:48 schrieb:
Ich glaube nicht, dass ich mit Shootern Aggressivität abbauen kann. Wenn doch, nur unbewusst. Wer zockt den bitteschön gezielt Shooter um seine Aggressionen abzubauen, das klingt für micht doch etwas unglaubwürdig ;)
Ich spiels liebend gern, weil ich anderen zeigen möchte, dass ich besser bin. :-D

Das geht meines Erachtens nach Hand in Hand. Ohne überschüssige Aggressionen hättest du wahrscheinlich nicht den Drang dich mit anderen zu messen. Denn beim "besser sein als andere" geht es ja auch primär um eine Konfrontation, in der man eben den besseren ermittelt...

@PeterHantsche

Ich kenne genug Leute die keinen Sport machen, keine Computerspiele spielen und auch sonst keinen Adrenalin-Kick benötigen- und sind die friedlichsten Menschen der Welt.
Du redest eher von Leuten die unausgelastet sind und nicht wissen wohin mit ihrer Energie...die aber nicht auf Agression beruhen muss.
Und bei einer Konfrontation, sei es beim Sport oder bei Shootern, gehts eher um Ehrgeiz besser zu sein. Der Hauptantrieb ist sicher nicht die Agression.
Agression ist sicher nicht in jedem verankert wie du behauptest. Klar wird jeder Mensch mal wütend, aber das sollte man unter Kontrolle haben, denn genauso schnell wie sie kommen vergehen agressive Gefühle auch wieder.

Was ist denn dann die Triebfeder der Menschheit? Wie haben wir früher überlebt? Haben wir die wilden Tiere überredet uns nicht zu fressen?

Ich hätte wahrscheinlich noch mehr Beispiele anbringen sollen um zu verdeutlichen was ich meine: Auch jemand der unermüdlich eine 9m x 2m Schiefertafel mit Kreide vollschreibt, bis er endlich diesen Satz von *insert Mathematikername here* bewiesen oder wiederlegt hat, baut überschüssige Energie ab. Ob man die jetzt "Aggression" nennt ist glaube ich eine Frage persönlicher Vorliebe. Fakt ist: Sie ist da und muss irgendwo hin. Und das wohin macht den vernünftigen gesellschaftskompatiblen Menschen aus.

Grüße
El Moi

Selbst wenn es so wäre, bleibt die Frage wie " effektiv " Videospiele Aggressionen abbauen können ;) 10 h CS:S = einmal ein Buch durchs Zimmer schmeisen ? ;)
 
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