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News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

crackajack am 04.09.2008 11:17 schrieb:
[url=http://www.pcgames.de/?menu=popup&s=help.netiquette schrieb:
Netiquette[/url]]Immer wieder wird die Möglichkeit diskutiert oder sogar dazu aufgefordert, sogenannte "Mailbomben" an bestimmte Personen oder Organisationen (z.B. USK, BPjS, Spielehersteller etc.) zu senden, d.h. sehr viele [...] Dateien an die vermeintliche Mail-Adresse dieser Person, Firma oder Organisation zu senden. Bitte beteiligen Sie sich an so etwas niemals!

:ugly: Netiquette just owned PCG-Aktion
 
AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

Kryszick am 04.09.2008 00:39 schrieb:
@gamerschwein: Er schrieb ja auch VOR Bismarck
Tja, wer lesen kann und so weiter :-D
Naja, kommt vor im Gedränge...
 
AW:

Finde ich auch klasse. Ich komme aber aus Berlin :-(

ABER meine Stiefmutter und meiin Dad sind beide in München gemeldet, ahb an beide geschickt und beie machen es.
 
AW:

Bitte alle dieses Bild nehmen und hinsetzen wo es nur geht, aber die Foren Regeln ect. beachten!

http://img512.imageshack.us/img512/2894/letsfightob7.png
 
AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

SoSchautsAus am 04.09.2008 01:59 schrieb:
Wenn die CSU nach Verboten schreit, dann kommt PCG und verlangt Differenzierung. Aber wenn PCG ganz undifferenziert zum Boykott der CSU aufruft, dann ist das völlig unbedenklich? Wenn Politiker über Games sprechen, dann wird ihnen Inkompetenz vorgeworfen. Aber eine Fachzeitschrift für Computerspiele darf einfach so ohne Weiteres über Politik reden?

Hier wird Feuer mit Feuer bekämpft, und das auf eine sehr polemische und peinliche Art und Weise. Wie sagt man noch gleich: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.

SSA
Sehe ich ganz ähnlich. Zumal ich generell glaube, dass sich solche Aktionen eher an die intellektuellen U-Boot-Fahrer richten, die sich prinzipiell nicht für Politik interessieren, aber jede Gelegenheit nutzen, um Zustände zu kritisieren, obwohl meist eine fundierte Grundlage fehlt. Imho spricht das hier vorzüglich Protestwähler an (die sich nicht entscheiden können, ob man nun NPD wählen soll, weil die für die Todesstrafe für Triebtäter sind, oder die Linke, weil die so lustige Sachen versprechen, die eh niemals umgesetzt werden können, weil es an der Finanzier- und Realisierbarkeit mangelt).

Der Spieler / Wähler, der WIRKLICH Interesse an politischen Zusammenhängen hat, wird Parteien wohl kaum wegen Faktoren wie evtl. Verboten von Videospielen ausklammern, sondern das restliche Wahlprogramm in Relation betrachten. Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Regards, eX!
 
AW:

Es ist vielleicht übertrieben seine Wahlentscheidung von einem Spieleverbot abhängig zu machen.
Der ausschlaggebende Punkt ist für mich, wie sie es machen:

"Herstellungsverbot"

Die meisten Spiele werden im Ausland hergestellt. Sinnvollere Alternative: Vertriebsverbot
Was kann hierfür der Grund sein:
Hat er sich zu wenig mit dem Thema beschäftigt?
Will er der Wählerschaft vorgaukeln dann sein endgültig Schluss mit den Killerspielen?

"Um die Jugend zu schützen"

Anstatt den bereits vorhandenen Jugendschutz wirksamer zu machen, wird mit der "Holzhammer" Methode nach einem Verbot geschrien. Scheint Medienwirksamer zu sein.
Man könnte ja auch die Eltern bzw. Verkäufer etwas besser aufklären. Nachteil:
Die Eltern oder Verkäufer/innen könnten sich angegriffen fühlen, und das ist schlecht für die Wahl. Lieber ein paar Gamer verärgern, die sind deutlich weniger.

Ohne viel Hintergrundwissen:

Spezialisten bzw. betroffenen (Spieler) die nicht ihrer Meinung sind werden ignoriert. Dafür wird Leuten wie Herrn Pfeiffer Gehör geschenkt der behauptet World of Warcraft sei ein Spiel mit Soldaten und Sanitäter.

"Killerspiel"

Mir ist bis heute keine Definition untergekommen. Das heißt es ist noch unklar was eigentlich Verboten werden soll.

Wer sagt mir dass sie es mit anderen Themen in der Politik genauso handhaben?
Ich kann mich ja nicht mit allen Dingen so gut auskennen wie mit Computerspielen.

Ehrlich, ich kann so einer Partei nicht vertrauen. Wer es dennoch kann, soll sie wählen.

Und nur weil man nicht CSU/CDU wählt ist man noch lange kein NPD/REP/Linke Wähler.
 
AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

eX2tremiousU am 04.09.2008 12:28 schrieb:
Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Regards, eX!

Das fragst nicht nur du.
Aber in Threads wie diesen steht man in der Regel relativ einsam und wird geradezu weggespült von den immer gleichen Irrtümern (Indizieren = Verbieten) und Pauschalweisheiten (Politikern gehts doch eh nur um das eigene Geld)
 
AW:

Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Ja sollte man. Definitiv und uneingeschränkt. Die noch "beste" Alternative dazu wäre die Schaffung einer geistigen Elite in einem Staat wo zwar alle gleich wären, aber einige doch noch gleicher als andere. ;-)

und am Ende sitzen die fetten Schweine dann in ihren Herrenhäusern und schlagen sich den Wanst voll, während die anderen bei Minimal-Rationen die Windmühlen bauen :ugly:
 
AW:

oceano am 04.09.2008 13:07 schrieb:
Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Ja sollte man. Definitiv und uneingeschränkt. Die noch "beste" Alternative dazu wäre die Schaffung einer geistigen Elite in einem Staat wo zwar alle gleich wären, aber einige doch noch gleicher als andere. ;-)

und am Ende sitzen die fetten Schweine dann in ihren Herrenhäusern und schlagen sich den Wanst voll, während die anderen bei Minimal-Rationen die Windmühlen bauen :ugly:

Cool, Windmühlen!

Aber dennoch frage ich mich ob die politische Bildung in den Schulen funktioniert, wenn sich scheinbar so viele so leicht beeinflussen lassen (und das bei einer Thematik die von der "Wichtigkeit" her mehr als grenzwertig ist).
 
AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

Boesor am 04.09.2008 12:57 schrieb:
eX2tremiousU am 04.09.2008 12:28 schrieb:
Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Regards, eX!

Das fragst nicht nur du.
Aber in Threads wie diesen steht man in der Regel relativ einsam und wird geradezu weggespült von den immer gleichen Irrtümern (Indizieren = Verbieten) und Pauschalweisheiten (Politikern gehts doch eh nur um das eigene Geld)


Wobei sich mindestens Christian Pfeiffer von einer Indizierung die Wirkung eines Verbots erhofft -- es darf ja nicht dafür geworben werden und du kriegst es im Durchschnitts-Saturn/-Karstadt/-Müller/-... nicht mehr. Ergo verkauft sich ein GTA 4 nicht mehr 200.000 Mal auf Playstation 3, sondern nur noch 20.000 oder 2.000 Mal. Erwachsenen wird der Kauf ganz erheblich erschwert (egal ob im stationären oder im Versandhandel).

Und natürlich fordert die Politik ganz explizit ein "Herstellungs- und VertriebsVERBOT" von Killerspielen - darum geht's ja. Wenn GTA 4 gemeint ist, sind auch Far Cry, Battlefield, STALKER, Half-Life, Counter-Strike, Call of Duty, Crysis, Age of Conan gemeint.

Halleluja...

Petra
PC Games
 
AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

Petra_Froehlich am 04.09.2008 13:21 schrieb:
Boesor am 04.09.2008 12:57 schrieb:
eX2tremiousU am 04.09.2008 12:28 schrieb:
Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Regards, eX!

Das fragst nicht nur du.
Aber in Threads wie diesen steht man in der Regel relativ einsam und wird geradezu weggespült von den immer gleichen Irrtümern (Indizieren = Verbieten) und Pauschalweisheiten (Politikern gehts doch eh nur um das eigene Geld)


Wobei sich mindestens Christian Pfeiffer von einer Indizierung die Wirkung eines Verbots erhofft -- es darf ja nicht dafür geworben werden und du kriegst es im Durchschnitts-Saturn/-Karstadt/-Müller/-... nicht mehr. Ergo verkauft sich ein GTA 4 nicht mehr 200.000 Mal auf Playstation 3, sondern nur noch 20.000 oder 2.000 Mal. Erwachsenen wird der Kauf ganz erheblich erschwert (egal ob im stationären oder im Versandhandel).

Eben das wäre doch mal einen Versuch wert.
Würde sich z.B. Saturn bei einem Blockbuster wie GTA wirklich komplett aus dem vertrieb zurückziehen, oder würde man auch das unter der Theke Geschäft mitmachen
Alles eine Frage der Nachfrage.
Ich bin mir ziemlich sicher, es würden sich recht schnell entsprechende Umstellungen ergeben und wenn es nicht bei Saturn ist würden sich halt andere darauf spezialisieren.
 
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Petra_Froehlich am 04.09.2008 13:21 schrieb:
Wenn GTA 4 gemeint ist, sind auch Far Cry, Battlefield, STALKER, Half-Life, Counter-Strike, Call of Duty, Crysis, Age of Conan gemeint.

Den Schluss würde ich nicht zu voreilig ziehen und ebensowenig fordert die politik ein Verbot.
 
AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

Petra_Froehlich am 04.09.2008 13:21 schrieb:
Die Kernidee einer Aktion gegen den politischen Aktionismus ist lobenswert. Nur die Ausführung finde ich etwas unvorteilhaft, da so mal wieder nur das Kiddyimage der Subkultur "Gamer" fulminant bestätigt wird. "Ich wähle keine Spielekiller". Sorry, aber das ist in meinen Augen ein extrem billiger Aufhänger. Hätte man da nicht einen diplomatischeren und intellektuelleren Weg finden können? Wen will man mit der Phrase ansprechen? Primär doch Jungwähler mit minimalem Politikinteresse, denen es prinzipiell eh egal ist, wer gerade regiert. Altwähler, "Intellektuelle" und Touristen der politischen Berglandschaften werden damit kaum etwas anfangen können. Ich würde so ein Briefchen nicht abschicken - obwohl ich Spieler bin und obwohl ich gegen Verbote und massive Stimmungsmache bin.

GamingIsNotACrime hatte doch vor einigen Monaten Politiker im Chat. Man zeigte einen anderen Blickwinkel. Warum holt man sich nicht die "Verbündeten" ins Boot (statt unten auf dem Brief alle "Medienpartner" aufzuführen, die eh vom gleichen Verlag sind..), und formuliert ein entsprechend sachliches Briefchen mit einigen dezenten Spitzen, das auch Spieler reiferer Verfassung ohne Gewissensbisse abschicken würden?

Eine Aktion eines Spieleverlags ist gegen Spieleverbote...wirkt natürlich sehr überzeugend. ^^

Holt Leute von Psychologenverbänden, verbündete Parteien, Elternverbände oder sonstige Institutionen ins Boot, die einen sachlichen Blickwinkel favorisieren.

Aber das? Mh. "Ich wähle keine Spielekiller" ist für mich auf dem Niveau wie "verbietet Killerspiele!", "Ausländer nehmen uns die Arbeit weg", "Kinderschänder müssen kastriert werden", "Viel mehr Netto vom Brutto!", "Wer im Schützenverein ist, ist ein potentieller Mörder!". Alles dümmliche Sätze und Parolen, die ich mittlerweile gekonnt im Regen stehen lasse.

PCG rühmt sich doch immer mit Sachlichkeit, Unbestechlichkeit, Professionalität. Warum dann diese Tugenden nicht endlich mal in adäquater Form für das gemeinsame Ziel der Spieler umsetzen: Eine Lobby bzw. einen gefestigten gesellschaftlichen Stand, der nicht permanent von Politikern torpediert wird.

Regards, eX!
 
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eX2tremiousU am 04.09.2008 13:42 schrieb:
Petra_Froehlich am 04.09.2008 13:21 schrieb:
Die Kernidee einer Aktion gegen den politischen Aktionismus ist lobenswert. Nur die Ausführung finde ich etwas unvorteilhaft, da so mal wieder nur das Kiddyimage der Subkultur "Gamer" fulminant bestätigt wird. "Ich wähle keine Spielekiller". Sorry, aber das ist in meinen Augen ein extrem billiger Aufhänger. Hätte man da nicht einen diplomatischeren und intellektuelleren Weg finden können? Wen will man mit der Phrase ansprechen? Primär doch Jungwähler mit minimalem Politikinteresse, denen es prinzipiell eh egal ist, wer gerade regiert. Altwähler, "Intellektuelle" und Touristen der politischen Berglandschaften werden damit kaum etwas anfangen können. Ich würde so ein Briefchen nicht abschicken - obwohl ich Spieler bin und obwohl ich gegen Verbote und massive Stimmungsmache bin.

GamingIsNotACrime hatte doch vor einigen Monaten Politiker im Chat. Man zeigte einen anderen Blickwinkel. Warum holt man sich nicht die "Verbündeten" ins Boot (statt unten auf dem Brief alle "Medienpartner" aufzuführen, die eh vom gleichen Verlag sind..), und formuliert ein entsprechend sachliches Briefchen mit einigen dezenten Spitzen, das auch Spieler reiferer Verfassung ohne Gewissensbisse abschicken würden?

Eine Aktion eines Spieleverlags ist gegen Spieleverbote...wirkt natürlich sehr überzeugend. ^^

Holt Leute von Psychologenverbänden, verbündete Parteien, Elternverbände oder sonstige Institutionen ins Boot, die einen sachlichen Blickwinkel favorisieren.

Aber das? Mh. "Ich wähle keine Spielekiller" ist für mich auf dem Niveau wie "verbietet Killerspiele!", "Ausländer nehmen uns die Arbeit weg", "Kinderschänder müssen kastriert werden", "Viel mehr Netto vom Brutto!", "Wer im Schützenverein ist, ist ein potentieller Mörder!". Alles dümmliche Sätze und Parolen, die ich mittlerweile gekonnt im Regen stehen lasse.

PCG rühmt sich doch immer mit Sachlichkeit, Unbestechlichkeit, Professionalität. Warum dann diese Tugenden nicht endlich mal in adäquater Form für das gemeinsame Ziel der Spieler umsetzen: Eine Lobby bzw. einen gefestigten gesellschaftlichen Stand, der nicht permanent von Politikern torpediert wird.

Regards, eX!

Wirklich ein sehr guter Text von dir!
Ich muss dir vollkommen recht geben, die Aktion hat (mal wieder) mal wieder Bild Zeitungs niveau!
 
AW: News - PC Games: Aktion zu bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!

eX2tremiousU am 04.09.2008 12:28 schrieb:
Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Regards, eX!

Die "Waffe - Demokratie" ist im Allgemeinen gefährlich, wird sie von unwissenden, emotional reagierenden Menschen in die Hand genommen, die nicht über eine bestimmte Sachkenntnis verfügen und trotzdem ihre, durch populismus geprägte, Stimme mit einbringen können. ;-)

Ein besonders gutes Beispiel dafür war der Volksentscheid in Berlin, gegen die Schliessung des Flughafens Tempelhof. Da dachte ich wirklich das es für alle besser wäre, wenn das Demokratieinstrument Volksentscheid, zum Wohle aller, abgeschafft werden würde. Denn die Argumentationen der Schliessungsgegner waren nicht nur haltlos und unsachlich sondern im besonderen Maße auch gegen den Mehrheitswunsch der Berliner Bevölkerung gerichtet. Und das kann mMn nicht sein.

BtT: Ich finde aber die Aktion von PCG gut und auch zielgruppengerecht gestaltet. Es ist nicht zwingend notwändig, mit der üblichen Steifheit zu reagieren. Eine Potestaktion in dem Maße ist für so etwas ausreichend und zu mindestens besser als keine Aktion. Wünschenswert wäre es allerding, dass einige hier die Aktion auch mit der nötigen Sorgfaallt angehen^^

MfG
 
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eX2tremiousU am 04.09.2008 12:28 schrieb:
Sehe ich ganz ähnlich. Zumal ich generell glaube, dass sich solche Aktionen eher an die intellektuellen U-Boot-Fahrer richten, die sich prinzipiell nicht für Politik interessieren, aber jede Gelegenheit nutzen, um Zustände zu kritisieren, obwohl meist eine fundierte Grundlage fehlt. Imho spricht das hier vorzüglich Protestwähler an (die sich nicht entscheiden können, ob man nun NPD wählen soll, weil die für die Todesstrafe für Triebtäter sind, oder die Linke, weil die so lustige Sachen versprechen, die eh niemals umgesetzt werden können, weil es an der Finanzier- und Realisierbarkeit mangelt).

Ist deine Meinung, kann dir keiner nehmen. Eine Begründung für deine Annahme bringst du allerdings nicht.


eX2tremiousU am 04.09.2008 12:28 schrieb:
Der Spieler / Wähler, der WIRKLICH Interesse an politischen Zusammenhängen hat, wird Parteien wohl kaum wegen Faktoren wie evtl. Verboten von Videospielen ausklammern, sondern das restliche Wahlprogramm in Relation betrachten. Anhand vieler Kommentare hier frage ich mich ja überhaupt, ob man einigen Leuten die Waffe "Demokratie" in die Hand geben sollte...

Regards, eX!

Wie oben bereits erwähnt ist nicht nur der Faktor "Videospiele", sondern auch wie die Sache behandelt wird.
Was kommt danach? Internetzensur? Bundestrojaner? Natürlich alles nur um jugendliche Mitbürger vor Killerspielen zu schützen. Den ein Verbot ohne die Kontrolle über das Internet ist ein Kampf gegen Windmühlen. Filesharing kann relativ sicher betreiben werden, was es schwer macht dem Nutzer irgendwas nachzuweisen.

Meine Meinung ist, dass die CSU in Bayern schon lange weg wäre, wenn sich mehr Menschen WIRKLICH mit Politik beschäftigen würden (Meine persönliche Einschätzung, kann ich nicht beweisen bzw begründen). Man wählt CSU weil der Opa und Vater das schon gewählt haben.
Aber irgendwann kommt der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt. Und dann kann selbst ein so unwichtiges Thema wie "Videospiele" die Wahlentscheidung beinflussen.

Den Abschuss bringst du allerdings erst am Schluss indem du einen Grundsatz der Wahl anzweifelst.

Wärs besser wenn du die Leute auswählst die dann später zur Wahl gehen dürfen? Oder wenn du für uns wählst, dann können wir nichts falsch machen.
 
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wozu diese disskusion pc spiele werden eh net verboten.
Lobby ist zu groß, zuviel gewinn mit pc spielen mehr als mit filmen in deutschland,viele arbeitsplätze würden zu grunde gehen. diese disskusion gibts schon seid 2003 glaub ich und bis jetzt is nichts passiert....
 
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Richtig so. Farbe bekennen ist immer gut.
 
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moskitoo am 04.09.2008 14:19 schrieb:
Ist deine Meinung, kann dir keiner nehmen. Eine Begründung für deine Annahme bringst du allerdings nicht.
Weil es eben eine Annahme war, und kein verifizierbarer Standpunkt.
Was kommt danach? Internetzensur? Bundestrojaner? Natürlich alles nur um jugendliche Mitbürger vor Killerspielen zu schützen. Den ein Verbot ohne die Kontrolle über das Internet ist ein Kampf gegen Windmühlen. Filesharing kann relativ sicher betreiben werden, was es schwer macht dem Nutzer irgendwas nachzuweisen.
Reine Spekulation. Morgen könnte Russland oder die OPEC (-.-) Berlin, London, Paris und Washington mit thermonuklearen Sprengsätzen eindecken. Rein spekulativ natürlich. Fokussieren wir doch primär die Punkte, die sichtbar sind. Bezüglich der Internetüberwachung gab es Urteile des Verfassungsgerichts, welches entsprechende Punkte klargestellt hat.
Meine Meinung ist, dass die CSU in Bayern schon lange weg wäre, wenn sich mehr Menschen WIRKLICH mit Politik beschäftigen würden.
Fairerweise muss man aber sagen, dass Bayern dem Ideal sehr nahe kommt. Völlig versagt hat die CSU dort nicht. Geringe Arbeitslosigkeit, geringe Umweltverschmutzung. Dem Bundesland geht es - verglichen mit vielen anderen - richtig gut. Und warum sollte man eine andere Partei wählen, obwohl es die CSU über viele Jahrzehnte ganz ordentlich gemacht hat? Ist jetzt mein externer Blickwinkel, da ich kein Bayer bin, und dort auch keinen persönlich kenne. Verglichen mit dem dreckigen Ruhrpott scheint das aber ein kleines Utopia zu sein...
Wärs besser wenn du die Leute auswählst die dann später zur Wahl gehen dürfen? Oder wenn du für uns wählst, dann können wir nichts falsch machen.
Nein. Ganz ehrlich: Was "Ihr" mit "Eurem" Land macht ist mir absolut egal. Ich lebe hier, habe mich aber niemals mit der merkwürdigen Gesinnung und Stimmung anfreunden können. Meiner Beobachtung nach fehlt einem nicht unwesentlichen Teil der Bevölkerung einfach die Gabe, eine Wahlentscheidung sinnig abzuschätzen. Oftmals macht man das Häkchen auf dem Wahlzettel nur, weil man im Vorfeld von einem netten Versprechen geködert wurde. Oder man setzt das Häkchen eben nicht, weil ein anderer Einfluss mit einem gleichwertig sinnfreien Einwand gekontert hat.

Ich wollte auch nicht über Staatsformen und Wahlverhalten diskutieren, sondern nur den ganz einfachen - jetzt mal bewusst polemisch formulierten - Punkt anmerken: Einfach mal bei der Wahl das Hirn anmachen, und ruhig diverse Informationsquellen nutzen. Sich aber auf gar keinen Fall von so einem Shitbull wie „Ich wähle keine Spielekiller“ oder „Ich glaube der Politik, dass Spiele böse sind“ beeinflussen lassen. Scheiße verdammt, seid ihr Marionetten, oder seid ihr mündige Wähler? Für ein Land, dass die Demokratie auf so schwerem Wege bekommen hat, machen sich es einige hier einfach zu leicht. Beeinflussbar und augenscheinlich manipulierbar. Entscheidungen abwägen. Wahrverhalten analysieren. Vertretbare Entscheidungen treffen. Deshalb halte ich auch Protestwähler für den personifizierten Untergang.

Regards, eX!
 
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Ich finde die Sache gut. Geh doch nicht davon aus, dass jeder, der das gut findet und sich daran beteiligt, seine Wahl letztendlich davon abhängig macht. Da gibts sicherlich andere Dinge zu berücksichtigen.....

Aber vieleicht ist das der Weg den Herren zu zeigen, dass die nicht einfach machen können, was sie für richtig finden. Wachrütteln....
 
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