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News - Modern Warfare 2: Infinity Ward zur umstrittenen Terroristen-Mission: "Ein Risiko, das wir eingehen mussten."

AW:

Also ich hab die Mission letzte Woche spielen 'dürfen' und ganz ehrlich? Es hat mich absolut kalt gelassen. :-o :confused:

Das gebotene ist weder realistisch noch packend inzeniert, d.h. ich hatte nicht eine Sekunde das Gefühl irgendwas 'reales' vor mir zu haben.

Ein Kumpel meinte zu mir, wg. der Szene hätte er MW2 am liebsten gleich wieder aus seiner Xbox360 geworfen, er hat es aber durchgespielt und findet das Spiel toll ( bis auf diese Szene ).

Ich persönlich find MW2 einfach ... stumpf? Dämlich? Hässlich? Das einzige, was ich wirklich gelungen fand, war die zweite Level ... da kam etwas Spass auf als man gg. Ende hin den Berg runter [...] ... möchte ja hier nicht 'spoilen'.

Alles in Allem ist MW2 für mich der größte Hype überhaupt, es mag ein solider Shooter sein, aber nicht mehr. Ich spiele Shooter bzw. Actiongames wirklich gerne, von mir aus auch die stumpfsinnigen, aber MW2 ist wirklich lediglich ein Moorhuhn in 3D mit besser Grafik. :rolleyes:
 
AW:

Was ich nicht mag sind diese selbsternannten Inquisitatoren der Moral. Tausende von Pixelmännchen haben sie schon niedergestreckt. Garantiert nicht nur Bewaffnete. Aber trotzdem regen sie sich künstlich auf und setzen hinkende Vergleiche mit Perversionen und Kindesmissbrauch. Oftmals lässt mich das Lesen solcher Texte daran zweifeln ob diese Personen überhaupt darüber nachgedacht haben was sie da schreiben oder einfach nur das nachplappern was ihnen über Gut und Böse beigebracht wurde. Solche Menschen scheinen nur in Extremen denken zu können. Schwarz oder Weiß.
Selten so einen Unsinn gelesen.
Durchstöber die 3748 Threads zu diesem Thema vorher, da findest du genug Argumente.
Ausserdem lese ich nur von eurer Seite "Doppelmoral" und "Pixelmännchen", spricht auch nicht gerade für tiefgehende Argumentationsweisen.
Oder plapperst du letzten Endes auch nur nach was schon zig User vor dir geschrieben haben? :haeh:
 
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anjuna80 am 23.11.2009 08:30 schrieb:
Ausserdem lese ich nur von eurer Seite "Doppelmoral" und "Pixelmännchen", spricht auch nicht gerade für tiefgehende Argumentationsweisen.
Warum ist das keine tiefgehende Argumentationsweise? :-o :confused:

Ich für meinen Teil nehme das mir gebotene als nicht real hin, d.h. ich hab nichtmal für eine Sekunde das Gefühl, wirklich auf einem Flughafen zu sein und echte Personen umzumähen.

Es mag vllt. anders sein, wenn irgendwann Spiele raus kommen, die absolut realistisch sind. Solange man aber den Spielen eben genau das ansieht, dass sie 3D Spiele sind, hab ich damit kein Problem.

Ich spiele ja auch keine WiSim und denke mir, Mensch, ich könnt ein Mrd.schweres Unternehmen leiten oder wenn ich Forza 3 spiele, denk ich mir ja auch nicht das 300km/h kein Ding sind und ich das 'mal eben so' hinbekomme, andere Autos anrempeln? Kein Ding, beim nächsten Restart sind die Schäden behoben etc.pp.

Man konnte schon früher in CS den Geiseln in den Kopf schießen und das hat bereits damals die Gemüter bewegt ...
 
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Ausserdem lese ich nur von eurer Seite "Doppelmoral" und "Pixelmännchen", spricht auch nicht gerade für tiefgehende Argumentationsweisen.
Warum ist das keine tiefgehende Argumentationsweise? :-o :confused:

Ich für meinen Teil nehme das mir gebotene als nicht real hin, d.h. ich hab nichtmal für eine Sekunde das Gefühl, wirklich auf einem Flughafen zu sein und echte Personen umzumähen.

Es mag vllt. anders sein, wenn irgendwann Spiele raus kommen, die absolut realistisch sind. Solange man aber den Spielen eben genau das ansieht, dass sie 3D Spiele sind, hab ich damit kein Problem.
Keine tiefgehende Argumentationsweise in der Hinsicht, dass man alles und jedes mit "Pixelmännchen" rechtfertigen kann. Dann brauch man auch nie über Sitte und Moral in einem Computerspiel zu diskutieren.
Natürlich ists nicht real, trotzdem kann ich differenzieren zwischen einem überzogenen GTA mit Passanten, die nur eine Randerscheinung darstellen, und der Darbietung in MW2.

p.s.: ich kann mich noch an eine Diskussion mit dir über Manhunt 2 erinnern. Dieses Spiel hat für dich die Grenzen des Geschmacks erreicht, wenn mich nicht alles täuscht.
Aber sind ja nur Pixel...
 
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anjuna80 am 23.11.2009 09:18 schrieb:
p.s.: ich kann mich noch an eine Diskussion mit dir über Manhunt 2 erinnern. Dieses Spiel hat für dich die Grenzen des Geschmacks erreicht, wenn mich nicht alles täuscht.
Aber sind ja nur Pixel...
In der Tat, aber genauso auch die Diskussion um diese jap. Vergewaltigungsspiele ...

Wie bei MW2 geschrieben wirkt das ganze überhaupt nicht real noch schockierend ... es ist nicht Sinn der Mission Passanten umzubringen, sondern der Spieler selbst (!) hätte die Möglichkeit (!!) wenn er wollen würde (!!!). Es ist also kein elementarer Bestandteil das Spiels und man kann die US Version genauso spielen wie die deutsche Version ... ohne auch nur einen Schuss auf die Geiseln abzugeben.

Manhunt 2 und dieses Vergewaltigungsspiel sind, mMn, eine andere Art des Spiels ...

Aber auch Manhunt ist ein Spiel, jedenfalls Teil I, was ich mir angeschaut habe und als "Schrott" abgestempelt habe, wenn andere Leute das Spiel mögen dann sollen sie es spielen. Es sind halt besondere Elemente bzw. Handlungen in einem Spiel wo ich für mich sage, das übersteigt meine Grenze der Akzeptanz.

Kurzum, hier gehts um MW2: wie bereits in meinem anderen Beitrag erwähnt würde ich diese Flughafenszene kritisieren wenn:

1. Zivilisten abknallen einziger Sinn & Zweck wäre
2. das gebotene absolut Realistisch dargestellt ist und man keinen Unterschied zwischen der virtuellen und realen Welt mehr sehen würde

Diese zwei Punkte sind mein Kriterium für "Muss ich nicht spielen" ... Punkt 2 wird wohl noch eine halbe Ewigkeit dauern und Punkt 1 ist bereits jetzt ( ggf. abgewandelte Form ) Bestandteil von Spielen, die ich dann auch dementsprechend meide.
 
AW:

p.s.: ich kann mich noch an eine Diskussion mit dir über Manhunt 2 erinnern. Dieses Spiel hat für dich die Grenzen des Geschmacks erreicht, wenn mich nicht alles täuscht.
Aber sind ja nur Pixel...
Aber auch Manhunt ist ein Spiel, jedenfalls Teil I, was ich mir angeschaut habe und als "Schrott" abgestempelt habe, wenn andere Leute das Spiel mögen dann sollen sie es spielen. Es sind halt besondere Elemente bzw. Handlungen in einem Spiel wo ich für mich sage, das übersteigt meine Grenze der Akzeptanz.
Ich könnte jetzt auch detailliert auf die Unterschiede beider Spiele antworten, aber das bringt im Endeffekt nichts.
Sehe ich vollkommen genauso, wenn jemand diese Spiele mag (sei es jetzt Manhunt oder MW) soll er sie ruhig spielen. Ich bin auch nur wieder auf das Thema eingestiegen, weil manche Kommentare wieder den Kritikern "Eierlosigkeit", Schwäche und mangelndes Realitätsbewusstsein vorhalten. Und das einfach Blödsinn ist.
 
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Wie bei MW2 geschrieben wirkt das ganze überhaupt nicht real noch schockierend ... es ist nicht Sinn der Mission Passanten umzubringen, sondern der Spieler selbst (!) hätte die Möglichkeit (!!) wenn er wollen würde (!!!). Es ist also kein elementarer Bestandteil das Spiels
Imo ergibt die Szene aber doch nur dann Sinn wenn man eben dem Credo "kill one save thousands" (wie in Wanted gelernt) nachgeht. Wenn man die Zivilisten nicht ummäht, wenigstens ein paar, entzieht man der Szene doch den Sinn- in der deutschen Version sogar gezwungenermaßen. Es entspricht einfach überhaupt nicht der Rolle die einem die Szene aufdrückt. Nicht töten und damit das Vertrauen der Terroristen sichern?!?
Das sie nicht schockierend wirkt, ist imo gerade der große Fehler der Szene. Man nimmt sie teilnahmlos hin obwohl eig. was schlimmes passiert. Es spielt sich nicht anders wie jede andere Szene des Spiels.
Stümperhaft (oder eben pr-mässig gewollt provokant) wie IW mal wieder ihre Geschichte und die Gewalt darin inszeniert. Nur ja nicht von der Zielgruppe 12+ weggehen und dem schwierigen Thema eine ordentliche Auseinandersetzung zu teil werden lassen. Ich finde die Szene- bzw. was man vor allem danach alles in ein Spiel einbauen hätte können (siehe auch Shadows Gedanken)- hätte durchaus was tolles werden können, aber auf dem Altar der Simplizität hat man eben Opfer bringen müssen und ist dem Moorhuhngameplay treu geblieben und klatscht eben eine "poppige" Story mit rein.
 
AW:

Genauso ist es ja auch. Kein bissl Emotionen. Aber nicht nur in dieser Mission, sondern im gesamten Spiel.Doch das ist nicht das Problem dieses Spiels allein. Auch andere Spiele und Filme leiden unter dieser Emotionslosigkeit. Das nennt man dann "das Fehlen einer tiefgründigen Story".

Schlimm an den Vergleichen mit asiatischen "Vergewaltigungsspielen" ist die Tatsache, dass über die kulturellen Hintergründe einfach so hinweggesehen wird. Wie selten dämlich ist das denn, dass man eine andere Kultur einfach ignoriert und die Produkte dieser Kultur als "unmoralisch" bezeichnet. Wer diese seltsamen, japanische Pornos bzw Hentais einmal gesehen hat, wird wissen was ich meine.
Die selben Weltverbesserer, die so denken, sind auch diejenigen, die den Afghanistaneinsatz und die Irak-Vergewaltigung befürworten bzw keine Alternative dazu sehen, weil wir ja mit der Mission der "Demokratisierung" und "Aufklärung" einmaschiert sind. Wir befreien die Menschen von ihrem "Anderssein"! Zum Kotzen ist das.

Jetzt schweife ich ab. Aber lasst doch den Leuten ihren Spass. Leben und leben lassen. Wer auf Pixelmännchen schießen möchte, soll das tun, wer nicht... ist auch gut. Es wird auch in dieser Mission nicht dazu aufgerufen. Kein Missionsbriefing, dass man schießen soll. Ausserdem ist diese besagte Flughafenmission nicht wirklich gut gemacht.
Die Pixelmännchen haben keine Angst einprogrammiert bekommen, sondern sind durch und durch gescriptet. Egal wie wir handeln, die Männchen haben die selben angstverzerrten Gesichter an den selben Stellen des Levels. Es gibt Filme, die haben viel brutalere Szenen und beim jeden Anschauen machen die Schauspieler auch immer haargenau das gleiche ;-)
 
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so einfach wie es sich hier einige machen ist es eben nicht mit den pxelmännchen. ich bin mit rabowke nicht einverstanden, was diese mission angeht. das habe ich in einem anderen thread beschrieben. trotzdme schwinge ich nicht die moral keule. für mich besteht das problem darin, das solche missionen in den medien dermassen breitgetreten werden und unaufhaltsame aufmerksamkeit bekommen. das wiedrum rückt die spielkultur in ein völlig schiefes licht, gitb allen "killerspiel" gegnern recht und treibt zensur und bevormundung voran. das kann ja auch nicht im sinne von activison oder IW sein. Ich bleibe dabei das diese mission mehr schadet als unterhält. mag sein das gewisse leute nicht berührt werden von dieser gewalt oder andere sie nicht als schlimm empfinden aber es ist ein unötiges level.

denn ob pixelmännchen hin oder her, es kann nicht das ziel der spielindustrie sein uns mit solchen szenen zu unterhalten. trotz aller kritik ist es ein millionen seller und keiner ist sich einer schuld bewusst.
 
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für mich besteht das problem darin, das solche missionen in den medien dermassen breitgetreten werden und unaufhaltsame aufmerksamkeit bekommen. das wiedrum rückt die spielkultur in ein völlig schiefes licht, gitb allen "killerspiel" gegnern recht und treibt zensur und bevormundung voran. das kann ja auch nicht im sinne von activison oder IW sein.
es kann aber auch nicht im sinne der kunst sein, sich nach den kritikern zu richten.
 
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Genauso ist es ja auch. Kein bissl Emotionen. Aber nicht nur in dieser Mission, sondern im gesamten Spiel.Doch das ist nicht das Problem dieses Spiels allein. Auch andere Spiele und Filme leiden unter dieser Emotionslosigkeit. Das nennt man dann "das Fehlen einer tiefgründigen Story".

Schlimm an den Vergleichen mit asiatischen "Vergewaltigungsspielen" ist die Tatsache, dass über die kulturellen Hintergründe einfach so hinweggesehen wird. Wie selten dämlich ist das denn, dass man eine andere Kultur einfach ignoriert und die Produkte dieser Kultur als "unmoralisch" bezeichnet. Wer diese seltsamen, japanische Pornos bzw Hentais einmal gesehen hat, wird wissen was ich meine.
Die selben Weltverbesserer, die so denken, sind auch diejenigen, die den Afghanistaneinsatz und die Irak-Vergewaltigung befürworten bzw keine Alternative dazu sehen, weil wir ja mit der Mission der "Demokratisierung" und "Aufklärung" einmaschiert sind. Wir befreien die Menschen von ihrem "Anderssein"! Zum Kotzen ist das.

Jetzt schweife ich ab. Aber lasst doch den Leuten ihren Spass. Leben und leben lassen. Wer auf Pixelmännchen schießen möchte, soll das tun, wer nicht... ist auch gut. Es wird auch in dieser Mission nicht dazu aufgerufen. Kein Missionsbriefing, dass man schießen soll. Ausserdem ist diese besagte

Punkt 1: Nich zwangsläufig fehlt da eine tiefgründige Story... Ich hab Filme gesehen, die weniger Story hatten, in denen mich Szenen deutlich mehr berührt haben.

Punkt 2: Ich hoffe jetzt mal wirklich, dass dir klar ist, was du da für einen Quatsch verzapfst? Auch wenn du dich hier der Polemik bedienst, solltest du mit sowas aufpassen. Ich persönlich halte das für eine grobe Frechheit deinerseits. Meiner Ansicht nach, sind Spiele in denen Menschen vergewaltigt werden müssen durchaus unmoralisch, egal welch kultureller Background dahinter steht. Weder ignoriere ich die japanische Kultur noch bezeichne ich alle Produkte als unmoralisch. Aber diese sind es nun einmal. Das sollten die grundlegenden menschlichen ethischen Werte gebieten. Sollten wir das nicht mehr akzeptieren können, sind wir praktisch wieder bei Sodom und Gomorrah. (Kein Fallbeispiel sondern nur Metapher, bevor hier einer denkt ich bin religiös). Ich halte den Afghanistaneinsatz für nicht tragbar und den Irakkrieg für ein Kriegsverbrechen seitens der USA. Leider Gottes haben wir (also unsere Politiker) dazu entschieden zumindest in Afghanistan mitzumischen. Sich dort jetzt aus der Verantwortung zu ziehen, wäre aber auch falsch, man sollte nur langsam die Afghanen zu konkreten Zielen "zwingen"

Punkt 3: Sehe ich auch so. Aber, wie über dir bereits erwähnt, sollte erlaubt sein, sich mit solchen Dingen kritisch auseinanderzusetzen, ohne dass jemand solche argumentativen Tiefschläge auspackt, wie du es gerade gemacht hast. Ich finde die Mission immernoch unsinnig und wie auch schon erwähnt ´, ist das künstlerisch nicht wertvoll. Man spielt hier einfach den Kritikern unseres gemeinsamen Hobbys direkt in die Hände, denn sowas lässt sich einfach nicht argumentativ erklären. Und nein "Pixelmännchen" sind für die Kritiker kein Argument.
 
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RoTTeN1234 am 23.11.2009 12:32 schrieb:
Und nein "Pixelmännchen" sind für die Kritiker kein Argument.
Vllt. wäre das aber man ein Ansatzpunkt für besagte Kritiker, sich damit auseinander zusetzen.

Ich sag nachwievor ... den Einsatz hätte man seitens IW anders 'Designen' können, wie es bereits Crackajack angesprochen hat, anderseits sollte man in so ein Spiel bzw. eine Szene nicht zuviel hineininterpretieren.
 
AW:

klar kann mna in alles zuviel hineininterpretieren aber gerade in zeiten wo shooter in der kritik stehen und viel falsches über spieler und ihr verhalten und ihr hobby geschrieben wird, muss man doch nicht so etwas in ein top seller spiel einbauen. natürlich ist diese erwähnte rape game aus japan moralisch noch viel verwerflicher nur bekommt das nicht die gleiche aufmerksamkeit und gerät auch nicht in soviele hände. für mich ist das problem das die mission keine fragen aufwirft und auch überhaupt keinen sinn ergibt. es wirkt bei spielen wirklich so als ob man hier einem makaberen scherz der entwickler zockt. soory damit hab ich ein problem. wollte man, wie im interview angesprochen, mit feingefühl und vorsicht an die sache rangehen, dann ist das wohl nicht der richtige weg.
 
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für mich besteht das problem darin, das solche missionen in den medien dermassen breitgetreten werden und unaufhaltsame aufmerksamkeit bekommen. das wiedrum rückt die spielkultur in ein völlig schiefes licht, gitb allen "killerspiel" gegnern recht und treibt zensur und bevormundung voran. das kann ja auch nicht im sinne von activison oder IW sein.
es kann aber auch nicht im sinne der kunst sein, sich nach den kritikern zu richten.
Meiner Meinung nach irrt sich jeder, der MW 2 für Kunst hält oder glaubt, IW hätte "Kunst" als Ziel gehabt. Ich bin der festen Überzeugung, die "No Russian" Mission ist allein Marketinggründen und echter Dummheit (so im Sinne von "voll krass Zivilisten abballern das wird voll derbe wir sind so hardcore ey") geschuldet. Ganz primitve, billige, ignorante und zynische Effekthascherei. Und ich denke, die meisten Leute, die sich über MW 2 deswegen aufregen, tun das weil sie es genauso sehen.

Und die ganzen "Argumente" hier von wegen "nur Pixelmännchen" oder "Kunst darf alles" oder (mein persönlicher Favorit) "Der Erfolg gibt ihnen recht" zeugen in meinen Augen von einer sehr zynischen Einstellung, und verfehlen auch grob den Knackpunkt der Diskussion - nämlich, das Modern Warfare 2 *keine* Kunst ist und schon allein deswegen sich solche Dinge überhaupt nicht trauen sollte.

Wer der Meinung ist, dass *alle* gesellschaftlichen Tabus irgendwann gebrochen sein sollte, befürwortet damit dann solch herrliche Zustände wie in Lateinamerika, wo man Vergewaltigungen von Minderjährigen als Sensationsreport schon im Frühstücksfernsehen sehen kann.

Und wer keine Parallele zwischen Filmen/Computerspielen und der Realität erkennen kann, hat wohl den Sinn der modernen Medien nicht ganz verstanden.
Immerhin erschießt man in "No Russian" auch keine Zivilistenroboter mit lila Öl.
 
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Rookster am 23.11.2009 14:55 schrieb:
Wer der Meinung ist, dass *alle* gesellschaftlichen Tabus irgendwann gebrochen sein sollte, befürwortet damit dann solch herrliche Zustände wie in Lateinamerika, wo man Vergewaltigungen von Minderjährigen als Sensationsreport schon im Frühstücksfernsehen sehen kann.
... so herrlich scheinen die aber garnicht zu sein, denn dort hat besagter Sender einen Tabubruch begangen und eine Welle der Entrüstung stürzte los.

D.h. also, es ist eben nicht so wie du hier den Anschein erwecken willst, dass in Lateinamerika sowas Normal ist. ;-)
 
AW:

Wer der Meinung ist, dass *alle* gesellschaftlichen Tabus irgendwann gebrochen sein sollte, befürwortet damit dann solch herrliche Zustände wie in Lateinamerika, wo man Vergewaltigungen von Minderjährigen als Sensationsreport schon im Frühstücksfernsehen sehen kann.
... so herrlich scheinen die aber garnicht zu sein, denn dort hat besagter Sender einen Tabubruch begangen und eine Welle der Entrüstung stürzte los.

D.h. also, es ist eben nicht so wie du hier den Anschein erwecken willst, dass in Lateinamerika sowas Normal ist. ;-)
Richtig, ist es nicht, *aber* die Entrüstung war auch weil a) das Fernsehteam gefilmt statt geholfen hat und b) das im Frühstücksfernsehen gezeigt wurde.

Bleibt also dahingestellt, ob die Ausstrahlung der Aufzeichnung einer Vergewaltigung per Überwachungskamera im Abendprogramm genausoviel Entrüstung verursacht hätte... das ist zugegebenermaßen Spekulation, aber dass das Fernsehen in Lateinamerika so einige Grenzen des deutschen "guten Geschmacks" übertritt, muss man denke ich nicht diskutieren (siehe die Erfolgssendung in Brasilien, in der der Fernsehmoderator echte Schauplätze von Morden aufsuchte und sich selbst an die Aufklärung machte, alles total sensationsgeil - die Sendung war ein Riesenerfolg bevor herauskam, dass der Moderator einige der Morde selbst in Auftrag gegeben hatte, alles wegen der Quoten. Allein dass der Mensch auf diesen Gedanken kam, lässt schon einige Rückschlüsse auf die Gesellschaft zu).
Tatsache ist, dass das ständige Übertreten von gesellschaftlichen Grenzen dafür sorgt, dass die Leute abstumpfen, so wie ein Junkie, der immer größere Dosen braucht, bis er was spürt. Das ist bei vielen Medien in anderen Ländern so beim Thema Gewalt, bei einigen anderen beim Thema Sex (Deutschland würde ich dazu zählen), und das kann keiner für eine gute Entwicklung halten. Es ist ein Unterschied, ob man Tabus bricht weil sie gebrochen werden müssen um sich zivilisatorisch weiterzuentwickeln (z.B. Gewalt in der Ehe , oder vermurkste Einwandererpolitik, oder die Unsinnigkeit der Wehrpflicht - alles gesellschaftliche oder zumindest politische Tabus, über die allerdings geredet werden sollte und muss), oder ob man Tabus bricht einfach um Tabus zu brechen. Das letztere führt dann nämlich dazu, dass man schon im Nachmittagsprogramm pornographische und gewaltpornographische Werbung für Marmelade und Motorräder sehen wird, einfach weil die Leute vor lauter Abstumpfung anders nicht mehr zu erreichen sind.
 
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Wieso eigentlich immer von einigen hier von "gewaltreichen" Computerspielen auf Kinderschänder geschlossen wird. Es ist schon erstaunlich und sagt doch viel mehr über EURE Denkweise aus, als die der LEute, denen die Mission nichts ausmacht.
 
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Also ich war zuerst geschockt, dann empört, dass man sowas vom mir verlangt in einem Spiel und danach abgestumpft (trotz amerikanischer Version habe ich nicht auf Zivilisten schiessen können aus Moralgründen). Ein zweites Mal in der Mission würden diese Gefühle in mir nicht mehr hochkommen.
In soweit kann ich Euch da auch zustimmen.

Allerdings Tabubruch ist in meinen Augen das falsche Wort.Welches Tabu ist hier denn gebrochen? Das Tabu, dass man nicht auf Zivilisten schießen soll? Das wurde in meinen Augen schon seit es Waffen gibt generell gebrochen und garantiert nicht auf einem Medium.

Desweiteren geht es hier immer noch um ein Spiel. Auch hier kann ich nur sagen, dass ich keinen Amoklauf auf nem Flughafen durchführe (mal davon abgesehen das diese Mission total an der Realität vorbei geht ... das möcht ich nämlich gern mal sehen wie man so locker durch nen Flughafen wartet und Zivilisten abschiesst).
Auch hier steht wieder einmal die Moral des Spielers an sich zur Debatte. Kann der Spieler dies von der Realität auseinander halten? Und auch die Frage: " Ist IW dafür verantwortlich zu machen, dass einige Menschen aufgrund persönlicher Hintergründe nicht in der Lage sind hier zu differenzieren?"

Und wenn das bitte schon die Community schockt, dann hackt doch bitte grade noch mit auf Rockstar rum, die diese Form von gewalt stellenweise noch in den Schatten stellen!

Ich meine die Gamecommunity sollte sich offen gegen solche Szenen und Missionen aussprechen, wenn ihr danach ist, aber dann auch bitte nicht ganz so gradlinig. Denn was immer vergessen wird, ist dass das ganze Spiel sehr brachial aufgebaut ist (allein die Melee Attacken). Es geht definitiv um moderne Kriegsführung und die ist nunmal nicht mit Wattebällchen zu führen. Nicht nur der "No Russsian" Level ist hier Moralisch fragwürdig.
Und wenn hier mit Moral angefangen wird, dann könnte man das auf nahezu alle Call of Duty und Ähnliche Spiele weiter übertragen.
Dann wären wir an dem Punkt angekommen, welchen die Politiker ja quasi für sich eingenommen haben, nämlich das alle Shooter so sind.
 
AW:

Also ich weiß ehrich gesagt nicht was hier ständig
an der mission kritisiert wird. Ich finde nur dass
man in der deutschen version gleichmal den
ersten teil (bevor man gegen die
Sonderkomandos der polizei kämpft) als video
hätte machen können oder den spieler nicht
dadurch, dass er seine rolle die ihm das spiel gibt,
nämlich zivilisten abknallen mit neuladen bestraft.
Und auslassen kann man des ja auch wenn's
einem zu unmoralisch erscheint.

Nur Storytechnisch is es total unlogisch. Da is
mw1 logischer
 
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