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News - Microsoft: Microsoft und Real einigen sich

Patrac am 13.10.2005 12:12 schrieb:
Nur tut das mein Argument nicht entkräften, dass Windows dann fast nicht mehr benutzt werden würde, da es nunmal der Großteil gern bequem hat und vieles vorinstalliert haben will. Das sehe ich in meinem Bekanntenkreis bei 95% der Fälle.
Wäre das nicht auch ein Argument GEGEN M$? Dass so die Monopol-Stellung von Windows ein wenig gelockert wird?

Außerdem würden imo trotzdem die meisten Windows kaufen, schließlich ist man es gewöhnt und wegen der großen Verbreitung gut für Spiele usw.
Und die Programme sind ja nicht aus der Welt, die werden dann einfach zum Download angeboten wie alle anderen auch. Wahrscheinlich gibts dann einfach eine Update-Funktion und man muss nur ein paar MB aus dem Netz ziehen (wer das will). Fände ich klasse, denn ich bekomme den IE nicht runter :ugly:
 
crackajack am 13.10.2005 12:24 schrieb:
Ich finde Open Source bzw. Freeware eig. nicht gut (obwohl ich sie selbst nutze), aber wie finanziert sich der Schmarren.
Jaja, sind alles Hobbyprogrammierer, aber sie gefährden Jobs.
Man stelle sich nur mal vor Opensource gibt es auch in der Automobilbranche oder der Textilindustrie.
Wie sehen dann die weltweiten Arbeitslosenzahlen aus?
[ ] Du hast das OpenSource Prinzip verstanden.
 
klar, für uns, die wir etwas fortgeschrittener sind als der gewöhliche DAU (Dümmster Anzunehmender User), würde es kein prob darstellen eine solche "schlanke" windows-version mit den progs auszustatten, die von nöten sind... allerdings stellen wir nur einen kleinen teil der pc-nutzer und der große rest hat es eben gerne wenn der pc von anfang an mit allem läuft (und die progs von M$ bieten da einen idiotensicheren einstieg!). :rolleyes:
 
crackajack am 13.10.2005 12:24 schrieb:
Ich finde Open Source bzw. Freeware eig. nicht gut (obwohl ich sie selbst nutze), aber wie finanziert sich der Schmarren.
Jaja, sind alles Hobbyprogrammierer, aber sie gefährden Jobs.
Man stelle sich nur mal vor Opensource gibt es auch in der Automobilbranche oder der Textilindustrie.
Wie sehen dann die weltweiten Arbeitslosenzahlen aus?

:confused:
Und wenn ich selber Auto fahre, gefährde ich die Taxiunternehmen. Wenn ich selber saubermache, gefährde ich die Reinigungsunternehmen. Wenn man selber kocht, gefährdet man die Restaurants. Wenn ich meinen Computer selber zusammenbaue, gefährde ich die PC-Verkäufer. Das kann man beliebig fortführen...

Warum sollte es schlimm sein etwas selber zu machen, wenn man es kann? Wenn es Leute gibt, die gern solche Programme programmieren oder diese unterstützen, weshalb sollte das schlimm sein? Zumindest ist es nicht nur schlecht (Arbeitslosigkeit aller Programmierer :ugly: ), sondern schafft auch Wohlstand -> Ärmere können auch gewisse Programme nutzen und andere können gespartes Geld in anderen Bereichen ausgeben, wodurch dort Arbeit geschaffen wird.

Außerdem bedarf es bei Spezialanpassung meist eines berufstätigen Programmierers, da niemand seine Zeit opfert z.B. VW oder BMW ein tolles Kostenrechnungssystem zu erstellen :-)

Grüße
Patrac

P.S.: Aber das ist off-topic: Fakt ist: Windows wird gerade dieser Programme wegen von vielen benutzt, gäbe es sie nicht vorinstalliert, würde der Marktanteil von Windows fallen, was ja nicht Sinn der Sache sein kann. Wenn sie größtmöglichen Komfort bieten wollen, soll man sie auch dieses Ziel erreichen lassen.
 
crackajack am 13.10.2005 12:24 schrieb:
Ich finde Open Source bzw. Freeware eig. nicht gut (obwohl ich sie selbst nutze), aber wie finanziert sich der Schmarren.
Jaja, sind alles Hobbyprogrammierer, aber sie gefährden Jobs.
Man stelle sich nur mal vor Opensource gibt es auch in der Automobilbranche oder der Textilindustrie.
Wie sehen dann die weltweiten Arbeitslosenzahlen aus?

Also der Vergleich hat gerade Bildniveau erreicht, Programme sind lediglich geistesarbeit, dass heißt du brauchst keine Rohstoffe um ein Programm herzustellen. Ein Auto braucht echte Rohstoffe.
Andererseits, wenn es dieses "Open-Source überall" gäbe, dann wäre Arbeitslosigkeit ja kein Problem. Mein OPenSOurce Auto krieg ich ja geschenkt, die OpenSource-Brötchen auch und in meiner OPenSource Wohung ist alles was ich brauche und ich kann natürlich auch einsehen aus was sie hergestellt wurde.
Schöne neue Welt!

P.S.: Hobby-Bands sind schlecht für die Musikindustrie!
 
AuronX am 13.10.2005 14:25 schrieb:
Also der Vergleich hat gerade Bildniveau erreicht, Programme sind lediglich geistesarbeit, dass heißt du brauchst keine Rohstoffe um ein Programm herzustellen. Ein Auto braucht echte Rohstoffe.
Andererseits, wenn es dieses "Open-Source überall" gäbe, dann wäre Arbeitslosigkeit ja kein Problem. Mein OPenSOurce Auto krieg ich ja geschenkt, die OpenSource-Brötchen auch und in meiner OPenSource Wohung ist alles was ich brauche und ich kann natürlich auch einsehen aus was sie hergestellt wurde.
Schöne neue Welt!

Ok, dann nimm unter saubermachen, nur aufräumen: is reine "Muskelarbeit". Nimmt trotzdem den Reinigungsfirmen Arbeitsmöglichkeiten weg. Oder wenn ich meine Steuererklärung selber mache (über Internet, damit kein Aufschrei kommt, dass anderes Tinte verbraucht). Es ist eine reine Dienstleistung. Die verbrauchen eben oft wenig bis keine Ressourcen. Aber daher sind sie auch recht gefährdet, dass es jemand nachmacht. Übrigens hab ich auch schon mal selber Brot gebacken. Es gibt auch Leute die ihr Haus selber bauen, trotzdem gibt es Bäcker und Maurer.

Wenn jemand selber Musik macht (is auch kreativ wie Programmieren), Gedichte schreibt oder Anleitungen zum Programmieren schreibt und sie anderen zu Verfügung stellt, nimmt der wohl auch den Musikern, Dichtern und Tutorialschreibern die Arbeit weg oder wie...

Auto hab ich natürlich noch niemanden selber bauen sehen :-) Is wohl ne recht sichere Branche :finger:

Grüße
Patrac

P.S.: lol du meintest gar nicht mich mit Bildniveau und hast auch die Hobbymusiker gebracht :-D
 
AuronX am 13.10.2005 14:25 schrieb:
Also der Vergleich hat gerade Bildniveau erreicht, Programme sind lediglich geistesarbeit, dass heißt du brauchst keine Rohstoffe um ein Programm herzustellen. Ein Auto braucht echte Rohstoffe.
Na wie?
Der Rohstoff formt sich selber in die Autoform???
Andererseits, wenn es dieses "Open-Source überall" gäbe, dann wäre Arbeitslosigkeit ja kein Problem. Mein OPenSOurce Auto krieg ich ja geschenkt, die OpenSource-Brötchen auch und in meiner OPenSource Wohung ist alles was ich brauche und ich kann natürlich auch einsehen aus was sie hergestellt wurde.
Und der Kommunismus funktioniert auch immer.


Patrac am 13.10.2005 14:18 schrieb:
Und wenn ich selber Auto fahre, gefährde ich die Taxiunternehmen.
nein, weil Taxis nur benutzt werden wenn man
1. betrunken ist
2. wo hingeflogen ist und kein eigenes Auto eingesteckt hat
3. k.A.
Und außerdem wenn jeder selber fährt hat er der Wirtschaft zumindest einen Dienst erwiesen, indem er ein Auto gekauft hat, die Versicherung zahlt, den Führerschein zahlt.
Wenn ich selber saubermache, gefährde ich die Reinigungsunternehmen.
Ja
Frag mal die Putzfrau, ob sie es toll finden würde, wenn die GL beschließen würde, dass jeder ein paar m² zugewiesen bekommt und putzen muss
Wenn man selber kocht, gefährdet man die Restaurants.
ja, sicher und wäre günstiger dran
Wenn ich meinen Computer selber zusammenbaue, gefährde ich die PC-Verkäufer.
ja......auch
Das kann man beliebig fortführen...
ääh...ja
Warum sollte es schlimm sein etwas selber zu machen, wenn man es kann? Wenn es Leute gibt, die gern solche Programme programmieren oder diese unterstützen, weshalb sollte das schlimm sein?
Weil wenn ein MS-mitarbeiter lustig wäre, programmiert er in seiner Freizeit Linux und schneidet sich damit ins eigene Fleisch.
Ist für mich irgendwie gleichzusetzen mit Schwarzarbeit.
Zumindest ist es nicht nur schlecht (Arbeitslosigkeit aller Programmierer :ugly: ), sondern schafft auch Wohlstand -> Ärmere können auch gewisse Programme nutzen und andere können gespartes Geld in anderen Bereichen ausgeben, wodurch dort Arbeit geschaffen wird.
Ok...Ärmere profitieren vielleicht, aber in der Regel habe ich dadurch ein Programm was ich sonst kaufen hätte müssen (oder ganz darauf verzichtet hätte).
Außerdem bedarf es bei Spezialanpassung meist eines berufstätigen Programmierers, da niemand seine Zeit opfert z.B. VW oder BMW ein tolles Kostenrechnungssystem zu erstellen :-)
Und Linux/OOffice/GIMP/Firefox sind durch einen Unfall entstanden?
Die sind mind. genauso umfangreich wie ein Kostenabrechnungssystem.
Einzige Unterschied ist doch nur, dass solche progs nur wenige interessieren würden und deshalb der Spass auf der Strecke bliebe.

Aber wenn ich etwas machen kann dann verlange ich doch Geld dafür???
Ich schenk doch nicht Arbeitskraft her???
Andere haben gar keine Arbeit (ca. 10%) und Programmierer haben entweder soviel Geld, dass sie keine richtige Arbeit mehr machen müssen oder sind unterbeschäftigt???

Edit: ist schon wieder eine von meinen Weltverschwörungstheorien, aber denkt mal etwas darüber nach.
 
crackajack am 13.10.2005 14:45 schrieb:
Edit: ist schon wieder eine von meinen Weltverschwörungstheorien, aber denkt mal etwas darüber nach.

Dafür sind Foren doch da, um Meinungen und Erfahrungen auszutauschen. Ich find solche Diskussionen lehrreicher als viele Bücher...

In vielen Argumenten von dir steckt ja auch Wahrheit, aber man muss auch die Realität sehen und da wird auch kostenlos Arbeitskraft angeboten (Bsp. von mir: PC-support für Bekannte, Gartenarbeit bei meinem Vater oder ehrenamtliche Gremienarbeit). Schließlich verliert man nicht nur dadurch, sondern man gewinnt an Erfahrung (Umgang mit Windows, Umgang mit Spaten etc.) und Beliebtheit (Dankbarkeit). Man sieht also, dass reine VWL-aussagen nicht allgemeingültig sind (wo hauptsächlich geldliche Entschädigung vorkommt).

Grüße
Patrac
 
Ich finds ehrlich gesagt ziemlich affig, dass Microsoft ständig wegen irgendwelchen Sachen verklagt wird. Ich meine: Microsoft hindert doch niemanden daran andere Mediaplayer/Browser/etc. zu benutzen. Außerdem weiß ich nicht, was schlimm daran sein soll, wenn Kunden sich an die bereits integrierten Lösungen gewöhnen. Es gibt auch heute noch Leute die über keinen Internet-Zugang verfügen und deshalb gar keine andere Wahl haben, als die Windows-Internen Programme zu benutzen. Außerdem schlägt Microsoft keinen Gewinn aus Programmen, wie dem Internet Explorer, da der eh kostenlos ist. Von daher finde ich es auch nicht gerechtfertigt, dass andere Unternehmen jetzt meinen Microsoft's Geld abkassieren zu müssen, nur weil sie selber nicht zur rechten Zeit das richtige programmiert haben. Denn das ihre Produkte nicht genutzt werden bedeutet entweder, dass sie etwas gleichwertiges/besseres haben, aber zu spät veröffentlicht haben oder, dass ihre Programme zu schlecht wären. Auch die Klagen, weil Microsoft ihr Betriebssystem auf Fertig-PCs vorinstallieren lassen finde ich unsinnig. Jeder, der die Position von Microsoft hätte würde das gleiche machen. Naja, was reg ich mich auf?!?! In Amerika kann man halt alle Leute wegen jedem Scheiß verklagen. Tut mir nur leid für Microsoft.
 
stoneXX am 14.10.2005 17:23 schrieb:
Ich finds ehrlich gesagt ziemlich affig, dass Microsoft ständig wegen irgendwelchen Sachen verklagt wird.

ich finds vor allem immer wieder verblüffend, wie das "arme" microsoft immer in die opferrolle gerückt wird...
 
Sardaykin am 14.10.2005 17:57 schrieb:
stoneXX am 14.10.2005 17:23 schrieb:
Ich finds ehrlich gesagt ziemlich affig, dass Microsoft ständig wegen irgendwelchen Sachen verklagt wird.

ich finds vor allem immer wieder verblüffend, wie das "arme" microsoft immer in die opferrolle gerückt wird...
Weil die mehrheitliche menschlich Natur so gegeben ist, daß sie oft unlogische Analogien in einer bestimmten Façon produziert.
 
sternitzky am 15.10.2005 11:07 schrieb:
Sardaykin am 14.10.2005 17:57 schrieb:
stoneXX am 14.10.2005 17:23 schrieb:
Ich finds ehrlich gesagt ziemlich affig, dass Microsoft ständig wegen irgendwelchen Sachen verklagt wird.

ich finds vor allem immer wieder verblüffend, wie das "arme" microsoft immer in die opferrolle gerückt wird...
Weil die mehrheitliche menschlich Natur so gegeben ist, daß sie oft unlogische Analogien in einer bestimmten Façon produziert.

Ich finde das ganze auch idiotisch.
Kann mir mal jemand eine Branche nennen, in der All-in-One-Solutions verboten sind?
Es verklagt doch auch keiner einen Autohersteller, weil er Blaupunktradios in seine Autos verbaut? Und, soweit ich mich recht erinnere, wird Apple doch auch nicht verklagt, obwohl da alle nötigen Programme schon dabei sind.
Es ist doch ganz einfach so, dass die Firmen ein Betriebssystem liefern wollen und alles, was der User braucht, gleich dazu liefern, damit's für den Benutzer schnell und einfach geht.
Aber der Kunde scheint hier nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen...
 
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