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News - Medal of Honor: Kritik am Afghanistan-Shooter - Ihre Meinung

AW: News - Medal of Honor: Kritik am Afghanistan-Szenario - Ihre Meinung

bestes kommentar bei msn(!) von einem user:

LottoKing
Dienstag, 24. August 2010 17:34:55
"Hauptgrund für diese Panikmache ist für mich auch eigentlich eher das berüchtigte SOMMERLOCH..."

meine meinung:
ich find immer noch, dass die diskussion vollkommen unbegründet und eigendlich wiederlich und ethisch kaum vertretbar ist, denn niemand regt sich um black ops (vietnamkrieg, hat schon mal einer an napalm opfer und amerikanische opfer gedacht?) und die ganzen 2. Weltkriegsspiele(!!!! ca. 55 Millionen Tote (quelle wikipedia)) auf. aber jetzt regen sich alle auf, nach dem motto: wir leben jetzt, was damals war ist vergangen, das darf man ruhigganz locker machen, auch wenn die kriege viel schlimmer waren...
wie viele bücher und filme gibt es eigendlich über krieg? und warum regt sich niemand um die hitler-verarschungen auf. die sind echt widerlich! nicht so ein dummes ballerspiel
 
AW: News - Medal of Honor: Kritik am Afghanistan-Szenario - Ihre Meinung

ich find immer noch, dass die diskussion vollkommen unbegründet und eigendlich wiederlich und ethisch kaum vertretbar ist, denn niemand regt sich um black ops (vietnamkrieg, hat schon mal einer an napalm opfer und amerikanische opfer gedacht?) und die ganzen 2. Weltkriegsspiele(!!!! ca. 55 Millionen Tote (quelle wikipedia)) auf. aber jetzt regen sich alle auf,
Wer sagt denn, daß sich "niemand" aufregt?

Ich finde zB realistische Vietnam und 2.WK Spiele genauso unvertretbar wie Taliban beinhaltende Spiele und hab dieses auch schon mal hier im Forum gepostet.
 
Ich finde ein Spiel mit Afghanistan-Thematik geschmacklos und makaber. Erst recht, wenn man als Spieler auf Taliban-Seite kämpfen kann. Ich verstehe dir Kritiker durchaus. Bundeswehr-Soldaten sterben da unten und man lebt ständig mit der Angst eines Anschlags oder Angriffs. Und wenn die Soldaten wohlbehalten in ihr Vaterland zurückkehren, froh, wieder daheim zu sein, und sehen dann, dass man aus "ihrem" Krieg, in dem Kameraden gestorben sind, ein Spiel gemacht hat ... was werden die wohl davon halten!?
Ich finde ein Spiel mit Afghanistan-Thematik geschmacklos und makaber.
Erst recht, wenn man als Spieler auf Seite der Deutschen kämpfen kann. Ich
verstehe dir Kritiker durchaus. Landsmänner, Frauen und Kinder sterben hier
und man lebt ständig mit der Angst eines Anschlags oder Angriffs. Und
wenn wir wohlbehalten nach hause zurückkehren, froh,
wieder daheim zu sein, und sehen dann, dass man aus "unserem" Krieg, in
dem Kameraden, Frauen und Kinder gestorben sind, ein Spiel gemacht hat ... was sollen wir dazu sagen!?

:-$
Soll das eine Art Zustimmung sein oder kritisierst du meine eigene Meinung?

Bei Letzterem: Für die afghanische Bevölkerung ist es durchaus schlimmer. Ich bezog meine Aussage darauf, wie sich Bundeswehrsoldaten, die da unten waren, fühlen werden, wenn sie dieses Spiel im Handel sehen. Ich glaube, in Afghanistan würde so ein Spiel komplett verbannt werden. Die afghanische Regierung würde EA wegen Verharmlosung der aktuellen Kriegssituation oder so was verklagen.
 
Ich kann kein Kreuz setzten, da keine Auswahlmöglichkeit meine Meinung ausreichend beschreibt.

Krieg ist Krieg. Egal ob er gerade aktuell ist oder nicht.
Bei Kriegen der Vergangenenheit gibt es keine Möglichkeit, sich für den dargestellten Krieg rekrutieren zu lassen.

Bei Filmen beschwert sich niemand. Hier wird wieder Populismus betrieben.
Filme können differerenzierter an das Thema Krieg herangehen und eben auch pure Information bieten - Spiele müssen sich am Unterhaltungswert orientieren.

Mir ist diese Diskussion egal. Ich kaufe Medal of Honor nicht.
Ich kaufe generell keine Kriegsspiele, die sich an der Realität orientieren. Für mich muss immer ein fiktionales Element im Spie vorhanden sein (siehe zB RtCW)

Aktuelle Kriege sind schlimm genug. Das sollte nicht in Spielen vorkommen.
Vergangene Kriege sind auch nicht besser, aber erstens fehlt die Rekrutierungsmöglichkeit und zweitens kommt der "Wie hat man denn damals gelebt?" Faktor hinzu, der bei vergangenen Kriegen dieses Einstellung relativiert.

Filme über Kriege sind in Ordnung. Spiele gehen zu weit.
Allzu patriotische Filme über Kriege sind Mist.
Spiele, die sich mit dem Thema Krieg und all seinen Facetten auseinandersetzen, sind in Ordnung.
Wenn sich aber die Hersteller nur Kameradschaft und Actionfeuerwerk auf die Fahne schreiben ...: :hop: .
 
Allzu patriotische Filme über Kriege sind Mist.
Spiele, die sich mit dem Thema Krieg und all seinen Facetten auseinandersetzen, sind in Ordnung.
Wenn sich aber die Hersteller nur Kameradschaft und Actionfeuerwerk auf die Fahne schreiben ...: :hop: .
Und eben das ist meines Erachtens auch das Problem: Bei der Umsetzung von Kriegen (egal ob aktuell oder nicht) in Filmen entstehen oft Kriegsdramen oder -dokumentationen, die das Leben und den Alltag im Krieg darstellen, aber auch Actionfilme, die meistens trotzdem Emotionen rüberbringen. In Filmen gibt es ein viel breiteres Spektrum an Betrachtungsweisen, Meinungen und Emotionen.

Spiele mit Kriegssetting sind dagegen meistens Shooter und Strategiespiele. Da geht es nur darum, zu gewinnen. Der Gegner muss mit allen Mitteln vernichtet werden. Da fehlt jeglicher Skrupel, MENSCHEN der feindlichen Fraktion zu töten. Ich will zwar nicht unterstellen, dass alle Spiele so sind, aber ich kenne kein Spiel mit Kriegssetting, in dem man gewinnt, obwohl der Feind noch nicht vollständig besiegt ist, d.h. nicht alle Feinde tot sind.
 
Ich kaufe generell keine Kriegsspiele, die sich an der Realität orientieren. Für mich muss immer ein fiktionales Element im Spie vorhanden sein (siehe zB RtCW)
Ich akzeptiere deine Ansicht zwar selbstverständlich voll und ganz, Worrel, aber teilen tue ich sie nicht.

Ob nun ein "Kriegsspiel" pseudo-mäßig fiktiv ist oder gleich so ehrlich ist und sich auf einen echten Konflikt (ob nun aktuell oder geschichtlich) bezieht macht für niemanden der wirklich Betroffenen einen Unterschied.

Für mich klingt das heuchlerisch.
"Ändern wir die Symbole, die Namen und schon sind wir moralisch auf der sicheren Seite."

Ein "Kriegsspiel" bleibt es aber. Ob die Feinde darin nun Taliban oder Tortenheber heißen.

Ich fühle mich - nebenbei bemerkt - von Kriegen als Mensch mehr beleidigt, als es ein Spiel jemals schaffen könnte.

Also jeder der sich öffentlich gegen "Kriegsspiele" ausspricht und NICHT gegen echten Krieg vorgeht (also Demos, zielgerichtetes ernsthaftes politisches Engagement etc.) ist für mich eher ein Heuchler und vor allem ein Schwätzer.

Aber ich gehe mal davon aus, dass du politisch engagiert bist und dich nicht nur hier in einem Forum über "Kriegsspiele" aufregst. :-)
 
AW: News - Medal of Honor: Kritik am Afghanistan-Szenario - Ihre Meinung

Wenn man es in Kritik stellt, dass in einem Pc Spiel ein aktueller Krieg/Konflikt behandelt wird, dann kann man doch genauso gut WK-Shooter kritisieren, wo Millionen Menschen starben. Also ich versteh nicht ganz, dass der heutige Konflikt so schlimm ist, aber wenns um den WK II oder den Vietnamkrieg geht, dann ist das nicht schlimm...
 
Also jeder der sich öffentlich gegen "Kriegsspiele" ausspricht und NICHT gegen echten Krieg vorgeht (also Demos, zielgerichtetes ernsthaftes politisches Engagement etc.) ist für mich eher ein Heuchler und vor allem ein Schwätzer.
Also wenn man gegen alles werden müsste, was man nicht gut findet, hätte man aber im Leben viel zu tun. Man kann sich halt nicht um alles kümmern, aber wenigstens eine ablehnende Haltung zeigen. Somit find ich das absolut legitim - auch ohne politisches oder anderes öffentliches Arangement.
 
Also jeder der sich öffentlich gegen "Kriegsspiele" ausspricht und NICHT gegen echten Krieg vorgeht (also Demos, zielgerichtetes ernsthaftes politisches Engagement etc.) ist für mich eher ein Heuchler und vor allem ein Schwätzer.
Also wenn man gegen alles werden müsste, was man nicht gut findet, hätte man aber im Leben viel zu tun. Man kann sich halt nicht um alles kümmern, aber wenigstens eine ablehnende Haltung zeigen. Somit find ich das absolut legitim - auch ohne politisches oder anderes öffentliches Arangement.
Nein, nicht gegen alles. Hab ich ja auch nicht gesagt. Aber Krieg ist eben auch nicht "alles", sondern etwas ganz Spezielles.

EDIT:
Und um das klar zu stellen:
Ich will hier niemanden als Heuchler bezeichnen, weil er nichts mit "Kriegsspielen" anfangen kann. Aber eben diejenigen darunter, die meinen "fiktive Kriegsspiele" "authentischen Kriegsspielen" aus moralischen Gründen vorziehen zu müssen.
Also sich selbst auf einer höheren moralischen Stufe zu sehen, nur weil man in seinem Kriegsspiel die Realität einfach nur kopiert, modifiziert, die Symbolik und Namen austauscht und dann abbildet, finde ich einfach irgendwie "seltsam".

Aber jeder, wie er denkt. Ich pers. glaube einfach es macht absolut keinen Unterschied und würde NULL zur Weltverbesserung beitragen, wenn man auf die Darstellung und den "spielerischen" Umgang mit real existierenden Konflikten verzichtet. Ich denke einfach es ist keine entscheidende Frage der Menschheit (weder im Großen noch im Kleinen).
 
AW: News - Medal of Honor: Kritik am Afghanistan-Szenario - Ihre Meinung

Genausogut könnte man sich aufegen, dass man in 2.Weltkriegsshootern (unheimlich selten...) Massen an Deutschen niedermetzeln "muss". Klar, das war damals ein weg den Frieden in Europa und der Welt zu sichern und ich bin definitiv gegen die Nazis. Aber trotzdem waren das z. B. unsere Großeltern.

Da sich niemand beschwert, wenn man dazu ermutigt wird seine Vorfahren (virtuell) abzuschlachten verstehe ich nicht, dass sich die Leute aufregen, wenn es Inhalt eines Spiels ist, dass, sagen wir mal, der Nachbar in einer sehr sandigen Gegend ins Gras beißt...
 
AW: News - Medal of Honor: Kritik am Afghanistan-Szenario - Ihre Meinung

Genausogut könnte man sich aufegen, dass man in 2.Weltkriegsshootern (unheimlich selten...) Massen an Deutschen niedermetzeln "muss". Klar, das war damals ein weg den Frieden in Europa und der Welt zu sichern und ich bin definitiv gegen die Nazis. Aber trotzdem waren das z. B. unsere Großeltern.

Da sich niemand beschwert, wenn man dazu ermutigt wird seine Vorfahren (virtuell) abzuschlachten verstehe ich nicht, dass sich die Leute aufregen, wenn es Inhalt eines Spiels ist, dass, sagen wir mal, der Nachbar in einer sehr sandigen Gegend ins Gras beißt...
Ja ich sehe das auch so.

Mir ist es offen gestanden auch scheiß egal ob ich da paar Moslems, Irakies oder Türken abschlachte.
Mein Großvater ist in der Schlacht um Berlin-Tempelhof gefallen, und es hat niemanden
auch nur einen knopf interesiert ob bei Call of Duty in denn Berlinschlachten
rein thematisch betrachtet z.B. Figuren niedergemäht werden die symbolisch für die
deutsche Wehrmacht stehen, und somit für meine, und vieler andere Großeltern.

Also hab ich auch keine bedenken irgendwelche extremistischen Tallibankämpfer abzuschlachten :-]
Im gegenteil, es gibt einem auch bisschen ein Ventil an die Hand, um wut und aggression gegen diese
Verbrecher abzulassen.

gruß
 
Ich kaufe generell keine Kriegsspiele, die sich an der Realität orientieren. Für mich muss immer ein fiktionales Element im Spiel vorhanden sein (siehe zB RtCW)
Ich akzeptiere deine Ansicht zwar selbstverständlich voll und ganz, Worrel, aber teilen tue ich sie nicht.

Ob nun ein "Kriegsspiel" pseudo-mäßig fiktiv ist oder gleich so ehrlich ist und sich auf einen echten Konflikt (ob nun aktuell oder geschichtlich) bezieht macht für niemanden der wirklich Betroffenen einen Unterschied.

Für mich klingt das heuchlerisch.
"Ändern wir die Symbole, die Namen und schon sind wir moralisch auf der sicheren Seite."

Ein "Kriegsspiel" bleibt es aber. Ob die Feinde darin nun Taliban oder Tortenheber heißen.
Das ist für mich keine ausschliesslich "moralische" Entscheidung, sondern auch die Grenze, wo es mir keinen Spaß mehr macht, das Spiel zu spielen; im Sinne einer Entscheidung wie:
Esse ich trockenes Brot oder doch lieber die leckere Lasagne?

Ich finde realistische Kriegsdarstellung abstoßend und spielerisch langweilig.

Und mit "fiktionales Element" meine ich ja nicht eine Bezeichnung wie "Tortenheber" oder "Wolfssekte" sondern ein Element, was das Spielgeschehen grundsätzlich von einem realistischen Kriegsgeschehen unterscheidet.

Wie zum Beispiel der übernatürliche Zusatz in Return to Castle Wolfenstein, das kriegsähnlichste Spiel, welches ich besitze.
Durch dessen hinzufügen zu dem Nazi-Setting wird die Story nahezu komplett von der Realität der historischen Vorlage abgekoppelt.

Selbiges könnte man auch für ein Spiel sagen, welches davon ausgeht, daß die Nazis den Krieg gewonnen haben. (Ich meine, irgendein derartiges Spiel gibt es)
Allerdings interessiert mich das auch nicht - weil ich vermute, daß der Faden zu realistisch weitergesponnen wird.


Davon abgesehen gönne ich jedem erwachsenen mündigen Bürger sein Kriegsspiel.
Aber für mich ist sowas nix.


Also jeder der sich öffentlich gegen "Kriegsspiele" ausspricht und NICHT gegen echten Krieg vorgeht (also Demos, zielgerichtetes ernsthaftes politisches Engagement etc.) ist für mich eher ein Heuchler und vor allem ein Schwätzer.
Aha. Ein Forenposting, welches man innerhalb von 2-20 Minuten erstellt, setzt du jetzt gleich mit wochen-/monate-/jahrelangem politischen Engagement ...!?
 
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