Wenn man die ungeschriebene Filmregel bedenkt, die doch besagt, dass man für Spieladaptionen möglichst unbedeutende Schauspieler nutzt, dann kann man doch hier richtig froh sein, dass man einen Hauptdarsteller bekommen hat, der durchaus mittlerweile zur ersten Riege der Hollywood-Stars zählt.
Man sehe sich nur die anderen Adaptionen an:
Hitman: Timothy Olyphant. Nicht gerade der Überschauspieler, wirkte schon in Die Hard 4 nicht "evil" genug.
Resident Evil 1: Milla Jovovich & Michelle Rodriguez. 2 Schauspielerinnen die eher kleine und oder unbedeutende Rollen hatten. Erst durch Resi wurde Milla bekannt (5th Element war nicht wirklich der Durchbruch), und erst durch Resi bekam Rodriguez eine ordentliche Rolle in SWAT. Sonst tingelt die in Lost rum, oder macht andere kleine Sachen. Jovovich macht mittlerweile in Mode.
In Resi 3 hat man Ali Larter gesteckt, die eher für Final Destination 1 & 2 und Heroes bekannt war - also auch nicht die große Hollywood-Nummer.
Alone in the Dark: Christian Slater. Nach "Operation Broken Arrow" und "Hard Rain" kam da nix mehr. Machte einige TV-Filme, ist aber mehr oder weniger weg vom Fenster. Wirklich in Erinnerung geblieben ist der mir nur in Star Trek 6, wo der Sulu weckt.
Bloodrayne: Kristanna Loken. Sieht nett aus, aber richtig überzeugend ist die nicht. In Terminator 3 musste die nur einen Roboter spielen, und selbst dies wirkte teilweise unfreiwillig komisch.
Far Cry: Til Schweiger. Lindenstraße goes Karibik.
Super glücklich bin ich mit Wahlberg zwar nicht, aber er ist immerhin bekannt und etabliert. Was evtl. ein Indiz dafür ist, dass man sich bei diesem Film Mühe geben will, und etwas halbwegs Brauchbares auf die Leinwand bannen möchte.
Oder anders ausgedrückt:

Man hätte die Rolle auch schlechter besetzen können...wesentlich schlechter...
Regards, eX!