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News - Killerspiele: ZDF-Beitrag zum Thema Killerspiele: "Call of Duty ist ein Training für's Militär."

AW:

"Dieses Spiel, Call of Duty, ist ein exaktes Training für das Militär. Deswegen findet weltweit eine Militarisierung der Gesellschaften statt. Denn wer das trainiert ist gleichgeschaltet mit militärischem Drill und Töten", so Werner Hopf.

Hm, wie war das doch gleich...

Unter "Gleichschaltung" verstanden NS-Politiker im "Dritten Reich" Maßnahmen, im Rahmen der "Machtergreifung" alle gesellschaftlichen und staatlichen Organisationen sowie Strukturen zu entmachten und gefügig für die kommende Diktatur zu machen.

Als Frau Herman dieses Wort benutzte hagelte es sofort Kritik aus allen Ecken... kurios, oder?

Zum Thema: Da sag ich jetzt mal nix zu...
 
AW:

INU-ID am 24.04.2009 06:18 schrieb:
"Dieses Spiel, Call of Duty, ist ein exaktes Training für das Militär. Deswegen findet weltweit eine Militarisierung der Gesellschaften statt. Denn wer das trainiert ist gleichgeschaltet mit militärischem Drill und Töten", so Werner Hopf.

Hm, wie war das doch gleich...

Unter "Gleichschaltung" verstanden NS-Politiker im "Dritten Reich" Maßnahmen, im Rahmen der "Machtergreifung" alle gesellschaftlichen und staatlichen Organisationen sowie Strukturen zu entmachten und gefügig für die kommende Diktatur zu machen.

Als Frau Herman dieses Wort benutzte hagelte es sofort Kritik aus allen Ecken... kurios, oder?
Wenn man alle Worte, die von den Nazis verwendet wurden, tabuisieren und nicht mehr verwenden dürfte, dann würden Diskussionen aber sehr, sehr schweigsam ablaufen ;-)
 
AW:

Dann wären ja die meisten von uns hochgezüchtete Kampfmaschinen!
Also falls ihr Herrn und Frauen Politiker in einer Krise keine Aussicht mehr sieht, schickt uns Spiele-Zocker doch einfach hin. Wir haben ja eine jahrelange "Sonderausbildung" beim hauseigenen Militär genossen und sind somit mindestens mit der Fremdenlegion oder mit den Navy SEALS zu vergleichen. Vor allem dem Umgang mit Waffen lernt ja sicher perfekt mit einer Maus und einer Tastatur in der Hand!
Lächerlich!!!
 
AW:

The-Masochist am 25.04.2009 11:08 schrieb:
Dann wären ja die meisten von uns hochgezüchtete Kampfmaschinen!
Also falls ihr Herrn und Frauen Politiker in einer Krise keine Aussicht mehr sieht, schickt uns Spiele-Zocker doch einfach hin. Wir haben ja eine jahrelange "Sonderausbildung" beim hauseigenen Militär genossen und sind somit mindestens mit der Fremdenlegion oder mit den Navy SEALS zu vergleichen. Vor allem dem Umgang mit Waffen lernt ja sicher perfekt mit einer Maus und einer Tastatur in der Hand!
Lächerlich!!!
Super ironischer Kommentar, der es auf den Punkt bringt. Genau das soll den Bürgern vorgespiegelt werden und weil die wenigsten davon Ahnung haben was bei Computerspielen gneau abgeht glauben das auch noch einige.
 
AW:

Auch wenn ihr es gerne anders hättet, aber worum es nunmal in der regel geht und was der psychologe hier auch anspricht ist, dass (seiner meinung nach) Killerspiele emotional vorbereiten, nicht "technisch".

Wie wäre es, wenn ihr euch darüber aufregt, statt ständig den anderen Blödsinn zu schreiben.
 
AW:

Boesor am 25.04.2009 11:22 schrieb:
Auch wenn ihr es gerne anders hättet, aber worum es nunmal in der regel geht und was der psychologe hier auch anspricht ist, dass (seiner meinung nach) Killerspiele emotional vorbereiten, nicht "technisch".

Wie wäre es, wenn ihr euch darüber aufregt, statt ständig den anderen Blödsinn zu schreiben.
Dies wird aber in den Medien anders rübergebracht. Egal ob es die öffentlich Rechtlichen oder sonstige Sender sind, in der Regel hört es sich im Gesamtkontext dann immer so an als ob Killerspiel einem Helfen können besser zu zielen etc. .
Darüber hinaus gibt es verschiedene Studien dazu, ob den Killerspiele einen emotional vorbereiten oder nicht. Man kann Studien rauskramen die das bestätigen, es gibt aber ebenso Studien die das Gegenteil aussagen. Dann müsste noch geklärt werden in wie weit es da eine Langzeitwirkung vorhanden ist oder nicht. Richtig neutral kommen die Berichte selten bis gar nicht rüber.
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

In der aktuellen GEE (Mai 2009) hat sich Tim Rittmann auch mal mit dem Therma befasst.
Fand ich eigentlich gut zusammen gefasst.
Ausserdem gibts unter
http://geemag.de/wissenistmacht ein Online-Dossier, welches auch sehr interessant sein könnte.
Unter anderem Reportagen über die USK, die Computerspiel-Ambulanz in Mainz und über Schüler, die ihre Schule in einem Computerspiel nachbauen, sowie Interviews mit verschiedenen Politikern.
Quelle: http://geemag.de/index.php
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

ich wusste gar nicht, dass die römischen Gladiatorenkämpfe im Kolloseum so pixelig waren^^
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

er redet da vom Zuschauen von sehr brutalen Ereignissen und da stellt sich mir doch die Frage: kenn ich das nicht woher? oh hat da grad jemand SAW oder Texas chainsaw massacre gerufen? "Aber keine Angst, die brutalen Filme, die ja zweifelsohne realistischer als Spiele sind, werden wir, der Staat, nicht verbieten, weil........nun ja, keine Ahnung warum"
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

wenn jemand psychotisch krank ist und mordgelüste hat,dann tötet der,oder woher holen kinderschänder ihre fantasien?!wohl kaum aus einem spiel,da die spieleplatform als naheliegensten am geschehen ist,ist es ein leichtes die geselschaftliche probleme da unterzubringen,und ein schuldiger muss nun her,koste es was es wolle,und stimmt,wenn jemand unschuldige bedroht,bin ich bereit den held zu spielen und mein leben für andere zu opfern...(september 2001 gäbe es nicht wenn beherzte erfahrene gamer eingesprungen wären)...aber das ist ne andere geschichte
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

soadismfaebu am 26.04.2009 01:47 schrieb:
er redet da vom Zuschauen von sehr brutalen Ereignissen und da stellt sich mir doch die Frage: kenn ich das nicht woher? oh hat da grad jemand SAW oder Texas chainsaw massacre gerufen? "Aber keine Angst, die brutalen Filme, die ja zweifelsohne realistischer als Spiele sind, werden wir, der Staat, nicht verbieten, weil........nun ja, keine Ahnung warum"

Weil du im Film nur zuschaust und nicht selbst den Finger am Abzug hast. Film passiv, Spiel aktiv. Ein kleiner, aber feiner Unterschied...
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

TheChicky am 26.04.2009 18:26 schrieb:
soadismfaebu am 26.04.2009 01:47 schrieb:
er redet da vom Zuschauen von sehr brutalen Ereignissen und da stellt sich mir doch die Frage: kenn ich das nicht woher? oh hat da grad jemand SAW oder Texas chainsaw massacre gerufen? "Aber keine Angst, die brutalen Filme, die ja zweifelsohne realistischer als Spiele sind, werden wir, der Staat, nicht verbieten, weil........nun ja, keine Ahnung warum"

Weil du im Film nur zuschaust und nicht selbst den Finger am Abzug hast. Film passiv, Spiel aktiv. Ein kleiner, aber feiner Unterschied...

Ein kleiner, aber feiner Unterschied besteht aber auch zwischen Finger am Abzug und Finger auf der Maustaste. Das wird auch häufig vergessen bzw. verwechselt.

Ich bin jedenfalls der Meinung, dass Filme wie auch Bücher einen genauso, eventuell sogar mehr "packen" können.
Nicht zwangsläufig, aber das muss bei Spielen auch nicht unbedingt der Fall sein.
Aber erlebt habe ich es schon, dass ich in einem Film bzw. einem Roman viel tiefer eingetaucht bin und mehr gefühlt u. gedacht habe, als es bei/in einem Spiel je der Fall war.
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

Hat zufällig einer den Artikel in der aktuellen/letzten (?) Gamestar gelesen ? dort konnte man unter anderem ein Interview mit einem deutschen Offizier lesen, wo man unter anderem auch die Frage zu dem "Training" der Kriegspiele befragt hat, wie zu erwarten war, wurde dies natürlich als schwachsinn erklärt.
Wie hat der Offizier geschrieben, (sinngemäss) "Ich steure gerne den Heli in BF2, aber deshalb bekomme ich von unseren Piloten jetzt ganz bestimmt nicht den Schlüssel für den Apache".

Im übrigen ein schöner aufklärender Artikel, welcher nicht auf "ich wähle keine Spielekiller-Polemik" aufbaut und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigt. :top:
 
AW: Die Wahrheit über Killerspiele

Atropa am 27.04.2009 08:03 schrieb:
Hat zufällig einer den Artikel in der aktuellen/letzten (?) Gamestar gelesen ? dort konnte man unter anderem ein Interview mit einem deutschen Offizier lesen, wo man unter anderem auch die Frage zu dem "Training" der Kriegspiele befragt hat, wie zu erwarten war, wurde dies natürlich als schwachsinn erklärt.
Wie hat der Offizier geschrieben, (sinngemäss) "Ich steure gerne den Heli in BF2, aber deshalb bekomme ich von unseren Piloten jetzt ganz bestimmt nicht den Schlüssel für den Apache".

Im übrigen ein schöner aufklärender Artikel, welcher nicht auf "ich wähle keine Spielekiller-Polemik" aufbaut und nicht nur mit dem Finger auf andere zeigt. :top:

ich hoffe es ist wirklich so. Beide Seiten sollten endlich von ihrem Adrenalintrip wegkommen. Immer nur "diese Spiele sind sehr böse" und die Gegenseite " ihr Schwanzlutscher seid so scheissfalsch". Leider haben Spiele auf hardcoregamer ne wirkung, aber diese Hardcoregamer, die es nicht als Sport betreiben, machen das ja so oft, da ihr Umfeld nicht alzu "gesund" ist. Und die Killerspielerkritiker sollten endlich erkennen, dass diese Amokläufer nicht ihr game als Waffe, sondern eine echte Schusswaffe haben, also konzentriert euch nicht so auf Das Spielverbot, sondern eher auf das Waffengesetz! Und warum sollen volljährige Gamer für das durchdrehen eines kleinen Prozentsatzes "leiden" müssen?
 
AW: Erlaubtheiten

http://saschalobo.com/2009/03/25/erlaubtheiten/ ;-)

Auch Sixtus vs. Lobo finde ich immer wieder amüsant:
http://www.sixtus-vs-lobo.de/svl/video/116/
 
AW: Erlaubtheiten

STF am 28.04.2009 00:12 schrieb:
http://saschalobo.com/2009/03/25/erlaubtheiten/ ;-)

Auch Sixtus vs. Lobo finde ich immer wieder amüsant:
http://www.sixtus-vs-lobo.de/svl/video/116/
:-o also der hier hat was:
Mir wurde noch bei der Killerbundeswehr beigebracht, wie man Menschen mit Killergewehr G3 und Killermaschinengewehr MG-1 sowie Killerpistole P1 erschiesst, und wenn das richtig im Gedächtnis habe, bringt man das noch heute den Jugendlichen bei. Es war mir damals nicht klar, dass ich, derart von der Realität verroht, früher oder später bei jenen Killerspielen enden würde, die ich heute einem Killersender wie “RTL Crime” vorziehe.

Wer hat eigentlich Privatfernsehen in Deutschland aktiv vorangetrieben? Ach ja, das war der mit der “geistig-moralischen Wende”…

da würd ich gerne mal Frau Merkel&Co fragen warum das so ist....
da sollen auf der einen Seite Ballerspiele verboten werden (demnach auch für +18J) und auf der anderen Seite bekommt man ein staatliches Training "in echt" fürs Ballern :-o
das hat für mich etwas wie dieses Co2Steuern auf PS aber kein Tempo100 auf der Autobahn :ugly:
 
AW: Erlaubtheiten

SCUX am 28.04.2009 00:25 schrieb:
da sollen auf der einen Seite Ballerspiele verboten werden (demnach auch für +18J) und auf der anderen Seite bekommt man ein staatliches Training "in echt" fürs Ballern :-o
Unsinn. Zu keinem Zeitpunkt kann man die verantwortungsvolle Ranführung an Waffen als "Ballertraining" beschreiben, oder auch nur ansatzweise so verkaufen. Mit dem „Ballern“ hat der Dienst an der Waffe nichts am Hut. Dienst deshalb, weil die Waffe nur konform mit den "Rules of Engagement" gezogen, und eingesetzt werden darf. Ähnliche Limitierungen gelten für den Umgang der Waffen im Wachdienst. Hinzu kommt der wichtigste Punkt, dass der Umgang mit den Waffen permanent überwacht erfolgt. Am Schießstand als normaler Rekrut hast du stets einen Ausbilder im Genick, der dir selbiges im Zweifelsfall verbiegt, wenn du den Befehlen nicht Folge leistet. Befehle im Sinne von Sicherheitsvorkehrungen. Hebst du die Waffe auf, bevor du es darfst, bekommst du einen Einlauf. Führst du Lade- oder Sicherungsarbeiten an der Waffe durch, und der Lauf zeigt nicht auf den Boden, so bekommst du ebenfalls eine Sprengung vom Ausbilder. Hältst du die Waffe falsch, dann wirst du dafür auch nicht gerade gelobt. Also "Killertraining mit Killer-G36" ist nun wirklich Unsinn der gröbsten Sorte. Ich kenne Bund und Schützenvereine, und gerade beim Bund wird der Umgang mit der Waffe unter extrem scharfen Bedingungen nähergebracht, und jeder Soldat weiß, wann er die Waffe im Einsatz einsetzen darf und wann eben ausdrücklich nicht.

Ergo: Waffeneinsatz beim Bund -> Gekoppelt an unzählige Befehle, Dienstvorschriften, Weisungen, Sicherheitsrichtlinien und das verantwortungsvolle Agieren der Soldaten. Verbockst du die Sache (Befehlsverweigerung im Zusammenhang mit dem Dienst an der Waffe), dann darfst du auf Soldzahlungen verzichten, oder landest direkt im Bunker (bei potentieller Gefährdung von Kameraden aufgrund von Missachtung der Sicherheitsbestimmungen) Nimmt ein Soldat Grass ("Hobbykiffer") oder ist beim Dienstantritt mit Waffe restalkoholisiert, und das kommt raus, so bekommt der keine Waffe mehr in die Hand, und fängt sich ein Disziplinarverfahren ein.

Ballerspiele -> Jeder kann sie (unabhängig vom geistigen Zustand) kaufen und spielen. Es erfolgt keine Kontrolle, keine verantwortungsvolle Reglementierung, keine Überwachung. Bestehende "Regeln" (Jugendschutz) können sehr leicht umgangen werden. Es kann nicht geklärt werden, ob Spieler verantwortungsvoll mit dem Medium umgehen, oder damit tatsächlich perverse Gewaltphantasien ausleben, um sich zumindest im virtuellen Raum als Sieger zu fühlen.

Das zitierte Gesülze rund um Killerbundeswehr und Killer-TV (RTL Crime) treibt mir wieder die Schamesröte für das Fremdschämen ins Gesicht. Wer so etwas schreibt, denkt noch weniger nach, als das Klischee vom Politiker, der ähnlich peinliche Phrasen drischt.

Regards, eX!
 
AW: Erlaubtheiten

Naja, diese ganzen Vorschriften zielen aber auch nur auf den Dienst an der Waffe ab, solange es keine echten kriegerischen Auseinandersetzungen gibt. Das ist dann ähnlich wie im Tutorial eines Shooters.
 
AW: Erlaubtheiten

Pope am 28.04.2009 19:46 schrieb:
Naja, diese ganzen Vorschriften zielen aber auch nur auf den Dienst an der Waffe ab, solange es keine echten kriegerischen Auseinandersetzungen gibt. Das ist dann ähnlich wie im Tutorial eines Shooters.
Hast du den Text überhaupt gelesen? Ich bezog mich neben der normalen ZDV für den Waffenumgang (Schießstand, Wachdienst) auch ganz explizit auf die Rules of Engagement, die primär und einzig im Einsatz gelten...also z.B. in Afghanistan, und dort abhängig von Region, Gefahrenlage und Flagge (Land im Einsatz) variieren können.

Regards, eX!
 
AW: Erlaubtheiten

eX2tremiousU am 28.04.2009 23:29 schrieb:
Hast du den Text überhaupt gelesen? Ich bezog mich neben der normalen ZDV für den Waffenumgang (Schießstand, Wachdienst) auch ganz explizit auf die Rules of Engagement, die primär und einzig im Einsatz gelten...also z.B. in Afghanistan, und dort abhängig von Region, Gefahrenlage und Flagge (Land im Einsatz) variieren können.
Regards, eX!

Ich war zum Glück noch nie in einem Krieg. Aber wenn es zu echten Feuergefechten kommt, denkt niemand mehr großartig an irgendwelche Vorschriften. Ich erinnere daran, dass die Alliierten in den Golfkriegsoffensiven mehr Verluste hatten durch friendly fire als durch Feindeinwirkung.
In jedem Fall wird von der Politik gern auf Randgruppen wie Computerspieler oder eben Waffenbesitzer herumgehackt, um von den wirklichen innenpolitischen Problemen abzulenken.
 
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