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News - Killerspiele: Studie: Spieler "fraggen" lieber als zu "killen"

AW: News - Killerspiele: Studie: Spieler

Gunnn am 25.02.2008 18:24 schrieb:
cih fin die ergebnisse etwas merkwürdig aber na gut, es ist ne studie (wie schon churchhill zu sagen pflegte: trau keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast [oder so ähnlich]), weiß jetzt nciht was man davon so halten kann (und soll)

amüsant, wie immer der alte churchill mit seinen statistiken zitiert wird, wenn es doch eigentlich um studien geht.
 
AW: News - Killerspiele: Studie: Spieler

Dazu brauch ich keine Studie um zu wissen das mich z.b. ne Runde bzw. mehrere Stunden Call of Duty 4 zocken nicht zum Psychopathen macht.
Ich zocke Sonntag Mittag ne Stunde CoD4 und gehe anschließend mit Frau und Kind ind den park oder auf den Spielplatz und gut is.
Ich weiß nicht was das immer für "schädliche nebeneffekte" gebe soll.Ich glaub das wird viel zu überbewertet.Is doch nur ein Spiel.
Ich kenne auch keinen einzigen im Clan der das Spiel direkt mit einem Tötungsgefühl verbindet.Eher als Punktsport.Keiner sagt , hey, ich schieß Dir das Gehirn raus oder ich schlitz Dir die Kehle durch.
 
AW: News - Killerspiele: Studie: Spieler

"Is doch nur ein Spiel." Es geht bei der Debatte auch nicht primär darum, wie Erwachsene mit Ballerspielen umgehen, sondern wie Kinder und Jugendliche damit aufwachsen und dadurch ihre Hemmschwelle gesenkt wird. Jedoch denke ich, ist das wirklich nur bei exzessiven Spielen der Fall, ansonsten tragen die täglichen Nachrichten und anderen Medien den größten Teil dazu bei.

Wichtiger Punkt: Die Richtige Erziehung. Darauf sollte sich mal eine Studie fokussieren.
 
AW: News - Killerspiele: Studie: Spieler

sp4cer am 25.02.2008 22:08 schrieb:
"Is doch nur ein Spiel." Es geht bei der Debatte auch nicht primär darum, wie Erwachsene mit Ballerspielen umgehen, sondern wie Kinder und Jugendliche damit aufwachsen und dadurch ihre Hemmschwelle gesenkt wird. Jedoch denke ich, ist das wirklich nur bei exzessiven Spielen der Fall, ansonsten tragen die täglichen Nachrichten und anderen Medien den größten Teil dazu bei.

Wichtiger Punkt: Die Richtige Erziehung. Darauf sollte sich mal eine Studie fokussieren.
@Erziehung: Dito!

Ich denke es ist auch ein Unterschied, ob Einzelspielermodus oder Mehrspielermodus exzessiv gespielt wird. Denn der MP hat mehr etwas mit Teamsport bzw. mit Spielen zu tun (außer vllt. DM bei UT ;-)), wohingegen der SP den Spieler meistens in eine alternative Welt versetzt, in der mehr oder weniger realistisches Handeln erforderlich ist- ist schwer auszudrücken, ich hoffe das versteht jemand.
 
AW: News - Killerspiele: Studie: Spieler

Tja, das kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe gerade ein paar Partien Battlefield 2 und COD 4 hinter mir und ich war heute wirklich schlecht. Meine Battlefield Statistik für den Sturmsoldat ist in etwa 350:800, also, ich freue mich über jeden "Kill". Zumindest dann, wenn ich dadurch etwas "erreiche" und eine feindliche Flagge einnehme. Bei COD4 geht es eigentlich nur ums fraggen. Da ärgere ich mich umso mehr wenn es nach einer Partie 5:30 steht :-( Ich weis, ich habe einfach keinTalent für Online Shooter. Wie auch immer, ich freue mich eben mehr, wenn ich einen Kill auf meinem Konto habe, als das ich draufgehe. Ist halt oft schon ein wenig mehr Frust, als Lust. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf :@)

Grüße, Flo
 
AW:

headcutter1001 am 25.02.2008 15:54 schrieb:
hmm das verstehe ich irgendwie nicht...ich freu mich nicht wenn ich gekilt werde
:top:

WEN zum geier ham die da für ihre studie herangezogen? menschen denen versprochen wurde das sie aus der klapse kommen wennse so antworten?!

JEDER halbwegs normal zocker freut sich wie ein kleines kind wenner nen kill gemacht hat, und heult wie bekloppt beim death oO

nja..
^^
Blub

Gasoline am 25.02.2008 18:29 schrieb:
Gunnn am 25.02.2008 18:24 schrieb:
cih fin die ergebnisse etwas merkwürdig aber na gut, es ist ne studie (wie schon churchhill zu sagen pflegte: trau keiner statistik die du nicht selbst gefälscht hast [oder so ähnlich]), weiß jetzt nciht was man davon so halten kann (und soll)

amüsant, wie immer der alte churchill mit seinen statistiken zitiert wird, wenn es doch eigentlich um studien geht.

statistisch gesehen freuen sich leute über den eigenen tot mehr als jemand anderen auch nur wehzutun laut dieser studie. BÄM da hast dus xD

Blub
 
AW:

Lordghost am 26.02.2008 00:18 schrieb:
JEDER halbwegs normal zocker freut sich wie ein kleines kind wenner nen kill gemacht hat, und heult wie bekloppt beim death oO

wenn das für die halbwegs normalen gilt, will ich gar nicht wissen, wie das bei den vollkommen normalen ist :ugly:

Gasoline am 25.02.2008 18:29 schrieb:
amüsant, wie immer der alte churchill mit seinen statistiken zitiert wird, wenn es doch eigentlich um studien geht.

statistisch gesehen freuen sich leute über den eigenen tot mehr als jemand anderen auch nur wehzutun laut dieser studie. BÄM da hast dus xD

touché ;)

aber mal im ernst. es ist schon anzuerkennen, dass man versucht, durch wissenschaftliche methoden an diese thematik heranzugehen und manche menschen mögen einer sache auch erst ernsthaft aufmerksamkeit schenken, wenn sich der begriff studie im artikeltitel findet. aber wie custer schon sagte, fehlen da einfach ein paar informationen über die durchführung der studie um diese wirklich objektiv beurteilen zu können.
 
Klartext

Meine Güte, welche Englischakrobaten haben denn diese Studie für die PCGAMES übersetzt? :-)

KLARTEXT:

Ich habe versucht an den Artikel zu kommen, doch leider ist der noch nicht verfügbar.. nun gut, schauen wir uns die executive summary mal genau an:

- skin conductance level (SCL) = Stromleitungsfähigkeit der Haut (wie ein Lügendetektor - stellt also Aufregung fest).

- Eysenck Personality Questionnaire = Verifiziertes Instrument um Psychosen feststellen zu können.

- electromyography = Test der Muskelanspannung im Augenbereich

---> Ergebnisse:

Bei dem Verletzen bzw. Töten des Gegners hat die Studie eine erhöhte SCL (d.h. Aufregung) und eine Reduktion der Muskelanspannung im Augenbereich festgestellt -> beide Ergebnisse sind logisch: Aufregung / Freude über den Abschuss, Muskelentspannung, da die gefährliche Situation (z.B. 1 on 1) gelöst wurde und Stress nachlässt)

Laut der Studie soll es signifikante Unterschiede zwischen den "Psychos" und "Normalos" geben, leider ist der Alpha-Wert (Signifikanz) nicht angegeben. Es heißt aber, dass "Psychos" sich weniger entspannen würden, als "Normalos"

Weiterhin heißt es, dass das Töten der Gegner anstelle von "Spaß / Joy" zu "Anxiety / Angst / Beklemmung / Aufgeregtheit" geführt hat. Dabei haben die "Psychols" angeblich wieder signifikant weniger "Anxiety" verspürt. Leider steht in der Studie nichts über das Messinstrument, mit dem "Anxiety" gemessen wurde.

Im letzen Satz dann "Although counterintuitive, the wounding and death of the player's own character may [may = könnte] increase some aspect of positive emotion".

Aus diesem einen Sätzchen hat die PCGAMES einen Aufhänger für diese Story gemacht.. das finde ich schon arm, vor allem weil überhaupt keine statistischen Angaben gemacht wurden, darüber hinaus wurde "wounding" und "death" zusammengefasst, was in der empirischen Sozialforschung ein großes No No ist. (vgl. double-barreled Fragen).

:-) Aber ok.. da wollte halt jemand eine Auswertung so drehen, damit sie in die Argumentation gegen die Killerspiele-Verbieter passt..

Liebe Grüße

Extreme
 
AW: News - Killerspiele: Studie: Spieler

Naja, kann ich schon etwas nachvollziehen. Allerdings in anderem Sinne:
Wenn ich spiele stehe ich ja die ganze Zeit unter Anspnnung und vollster Konzentration. Wenn ich dann gekillt werde, is das natürlich für mich der Zeitpunkt an dem ich "loslassen" kann und auf den beginn der nächsten Runde warte. Diese Reaktion kann man dann wohl auch mit "Erleichterung" beschreiben...

Bei den Gegnern halte ich es da eher wie Bruce Lee "BÄM - Und danach vollgas" :D
 
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