News - "Killerspiele": Reizthema Killerspiele: Was Politiker wollen

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Zum Artikel: http://www.pcgames.de/aid,600544
 
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pilzbefall

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schon zur künstlichen Kopftuchdebatte wurde Beckstein als der böse böse Bube von den Journalisten quasi vermarktet. Jetzt wird er mal wieder als Alleinverantwortlicher hingestellt. Wo man das Wort "Killerspiele" liest, ist auch das Wort "Beckstein" nicht weit.
 

Bonkic

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pilzbefall am 30.04.2007 20:33 schrieb:
Jetzt wird er mal wieder als Alleinverantwortlicher hingestellt. Wo man das Wort "Killerspiele" liest, ist auch das Wort "Beckstein" nicht weit.


kein wunder, oder ?
schliesslich ist es ja nunmal auch der herr dr. beckstein, der die verbotsdebatte angestossen hat und am rigerosesten vorantreibt.
 

paraphonatic

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nur lächerlich diese Killerspiel action, vorher sollen die mal lieber andere sachen verbieten.....

naja werden damit eh nicht durch kommen, und wenn doch wander ich aus nach EV oder US :=)
 

EM_Lord_Vader

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pilzbefall am 30.04.2007 20:33 schrieb:
schon zur künstlichen Kopftuchdebatte wurde Beckstein als der böse böse Bube von den Journalisten quasi vermarktet. Jetzt wird er mal wieder als Alleinverantwortlicher hingestellt. Wo man das Wort "Killerspiele" liest, ist auch das Wort "Beckstein" nicht weit.

Es gibt keine schlechte Presse, so einfach ist das. Hauptsache jeder Dorfdepp kennt seinen Namen.
Typischer Politiker halt.
 

XIII13

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paraphonatic am 30.04.2007 21:06 schrieb:
nur lächerlich diese Killerspiel action, vorher sollen die mal lieber andere sachen verbieten.....

naja werden damit eh nicht durch kommen, und wenn doch wander ich aus nach EV oder US :=)

Ja, vorher sollten sie z. B. mal Scientology in Berlin verbieten. Dann würden die wenigstens was sinnvolles machen.

PS: Was ist EV???
 

Killua86

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zu Glück hat der Amokläufer (23-jähriger südkoreanischer Student Cho Seung-hui, der die tat seit mehreren Wochen geplant hatte.) aus Blacksburg keine Computerspiele gespielt ... ;(

muss man mal drüber nachdenken
 

Occulator

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Killua86 am 30.04.2007 22:57 schrieb:
zu Glück hat der Amokläufer (23-jähriger südkoreanischer Student Cho Seung-hui, der die tat seit mehreren Wochen geplant hatte.) aus Blacksburg keine Computerspiele gespielt ... ;(

muss man mal drüber nachdenken
Die finden schon noch was, so wie in Columbine: "Er hörte Manson - OMG !"
Es wird immer eine Zielscheibe für die geben, die am direktesten Einfluss darauf hatten, denn die können es sich am leichtesten richten, oder glaubt vl irgendwer, nach nem Amoklauf hat irgendein Politiker den Schneid mal zu sagen, "OK Leute, mal ehrlich - wir haben zum Teil auch dazu beigetragen" ? Eher nicht, die suchen sich irgendetwas, was vielen Leuten suspekt ist (Videospiele, Rock/Metal) und sicher nicht etwas, was auch sie selbst betreffen könnte Freizügiger Umgang mit Waffen - was soll das denn mit ner Schießerei zu tun haben: ganz im Gegenteil! wären die Opfer bewaffnet gewesen, dann ... naja ihr hab den Bullshit sicher schon oft genug gehört.
 
Z

Zengal

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Killua86 am 30.04.2007 22:57 schrieb:
zu Glück hat der Amokläufer (23-jähriger südkoreanischer Student Cho Seung-hui, der die tat seit mehreren Wochen geplant hatte.) aus Blacksburg keine Computerspiele gespielt ... ;(

muss man mal drüber nachdenken

So ein Pech aber auch. Dann tun wir lieber so als hätte es diesen Amoklauf nie gegeben, befor da jemand auf Ideen kommt.

Aber den Steckbein interessiert das sowieso nicht. Wenn er von nichts ne Ahnung hat, muss er hald irgendwo blöd tun, wos dem Großteil der Bevölkerung nicht auffällt (das er kein Plan hat).
 

MitgliedohneName

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Boar, sagt mal ... , könnt Ihr auch diese Rübennase von Beckstein nicht mehr sehn? Wenn ich dieses schelmische Grinsen, oder was immer das darstellen soll, schon seh... :$
Und dann noch diese unreifen Aussagen ... :rolleyes:

Wir brauchen nicht solche Dünnbrettbohrer.
 

Zsinj

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ich möcht mal wissen wie solche "hohlköpfe" wie beckstein ihre phantasien hernehmen.

was mir schon lange auffält und diesmal auch wieder:
übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass gewalthaltige Medien die Bereitschaft zum gewalttätigen Handeln erhöhen können
es kann sein muss aber nicht
>> also bei mir heist das soviel wie, es besteht die möglichkeit, kann aber weder bewiesen noch nachvolzogen werden.

so steht fest das es keine beweise gibt die für ein solches verbot sprechen.
aber zu diesen ganzen "Spiele können böse sein" Studien gibt es auch (immer mehr) Studien, die genau das gegenteil belegen. zB:
-Spielen von "Shootern" verbessert die Sehfähigkeit.
-Spiele sind eine neue Kulturform
-usw...

nur weil eben Politiker ala beckstein das ganze mysterium der computerspiele nicht verstehen, was will man dann schnell machen?
>natürlich mal präventiv verbieten...

und das beckstein langsam die Begründungen für ein Verbot ausgehen, merkt man daran, das er schon damit argumentiert, dass ein solches verbot im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist.
 

lollischer

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Zsinj schrieb:
und das beckstein langsam die Begründungen für ein Verbot ausgehen, merkt man daran, das er schon damit argumentiert, dass ein solches verbot im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist.


Hat er das echt gesagt? :$

Der Beckstein ist doch echt ein Vollpfosten. Politiker wollen immer 2 Sachen!:
1. Das Jeder sie kennt (wurde schon mal gesagt) und
2. (Was viel wichtiger ist) Mehr Stimmen gewinnen, als verlieren.
Jetzt fragt sich selbst der Durchschnitts-IQ-Europäer ob der kein Taschenrechner hat. Im Moment verliert er bestimmt noch nicht so viele Stimmen, weil es leider noch nicht so viele Erwachsene gibt die PC Spiele spielen und gewinnt sehr viele von den älteren Herschafften, weil die sich nicht mit der Materie auskennen und ihm glauben .Aber was ist in sagen wir mal 5 Jahren? Dann sind alle die, die jetzt 13 sind wahlberechtigt und wie viele von den 13-18 jährigen Jugendlichen spielen tagtäglich am PC? Jeder Junge und die Mädchen werden auch immer mehr. Also verliert er damit auf dauer alle Stimmen. Und nicht nur er auch seine Partei! Darüber würde ich mal nachdenken.


Fazit: Für mich hat Beckstein verkakkt und ich wähl in 4 Jahren bestimmt jemand andern!
 

Janko

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AW: News - ist es ist es nicht ist es ist es nicht ???????

selber spiele ich immer wieder diese spiele auch. Ich werde davon nicht agresiev und auch nicht Blutrunstig. Was mir auffähllt dass ich immer besser mit Maus umgehen kann. Meine reaktionen werden auch in bestimmten Momenten sehr schnell. Und nicht zu letzt es macht mir viel Spass.
Die andere Seite ist, dass mir diese Spiele Zeit nehmen und ich merke nicht wie schnell zwei Stunden vergehen. Und bei zwei Stunden bleibt es nicht sondern vier oder sechs. Das weitere ist dass ich immer wieder mit meine Familie nach zocken Streß bekomme, weil ich mich verhalte (nach der Aussage der Familie) wie blockiert und abwesend.

Dieses alles erlebe ich und kann also nicht sagen ob es gut oder schlecht ist. Es wird schade, solten diese Spiele verboten sein, ich kann es dann aber auch verstähen und werde es auch überleben.

Grüße an alle Jan
 

Flow-DK

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Fazit: Für mich hat Beckstein verkakkt und ich wähl in 4 Jahren bestimmt jemand andern!
Wer die CSU überhaupt wählt oder gewählt hat, ist selber Schuld.

selber spiele ich immer wieder diese spiele auch. Ich werde davon nicht agresiev und auch nicht Blutrunstig.
Dein Rechtschreibung leidet scheinbar auch. :B

Zum Thema:
Das Verbot von "Killerspielen" kann medientechnisch einfach am besten verklickert werden (Stichwort Sündenbock). Damit jeder sieht, dass die Politiker nicht untätig sind. Dass die Gründe für einen Amoklauf aber viel zahlreicher und vielschichtiger sind, lässt man dabei einfach unter den Tisch fallen. Weil das lässt sich nicht so einfach erklären und das Volk würde es sowieso nicht verstehen. :rolleyes: Außerdem wenn jemand ein solches Spiel will, dann bekommt er es auch. Das Internet macht es möglich.

BTW: Liebe Redaktion nehmt bitte Becksteins Grinsegesicht von Startseite, sonst kommt mir jedes Mal das kalten Grauen.
 

The-Yardbird93

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Und alles nur weil ZWEI Leute amok gelaufen sind!
Aber sie sind doch nicht amok gelaufen,weil bei CS ein level nicht geschaft haben oder so,sondern weil sie soziale probleme hatten!
Und jetzt suchen die politiker nach irgeneiner begründung und da kommen "Killerspiele" ins spiel.Blabla das hat er nur gemacht weil er CS gespielt hat bla bla hört man jetzt nur noch!Naja ist ja auch die einfachste "Lösung" einfach ego-shooter zu verbieten!
 

XIII13

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The-Yardbird93 am 01.05.2007 09:42 schrieb:
Und alles nur weil ZWEI Leute amok gelaufen sind!
Aber sie sind doch nicht amok gelaufen,weil bei CS ein level nicht geschaft haben oder so,sondern weil sie soziale probleme hatten!
Und jetzt suchen die politiker nach irgeneiner begründung und da kommen "Killerspiele" ins spiel.Blabla das hat er nur gemacht weil er CS gespielt hat bla bla hört man jetzt nur noch!Naja ist ja auch die einfachste "Lösung" einfach ego-shooter zu verbieten!

Der Typ aus Erfurt hat CS nicht gespielt. Er hatte gar keinen Internetanschluss und sein Counterstrike war nur online spielbar.
 

The-Yardbird93

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dann hat er halt far cry oder so gezockt aufjedenfall einen ego-shooter!
noch ne frage wie alt war der typ eigentlich?
 

HanFred

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The-Yardbird93 am 01.05.2007 10:35 schrieb:
dann hat er halt far cry oder so gezockt aufjedenfall einen ego-shooter!
naja, die medien haben sch auf CS gestürzt, obwohl die polizei das sofort dementiert hatte.
ich glaube er hat Flashpoint gespielt.
aber die polizei hat auch einen direkten zusammenhang mit computerspielen nicht gesehen, den haben nur medien, politiker und andere hysteriker gesehen.
 
R

recon21

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pilzbefall am 30.04.2007 20:33 schrieb:
schon zur künstlichen Kopftuchdebatte wurde Beckstein als der böse böse Bube von den Journalisten quasi vermarktet. Jetzt wird er mal wieder als Alleinverantwortlicher hingestellt. Wo man das Wort "Killerspiele" liest, ist auch das Wort "Beckstein" nicht weit.


Er versucht aber auch nicht unbedingt es zu ändern, es scheint ihm ja zu gefahlen.
Wenn es wirklich zu einem Verbot kommt ist Beckstein warscheinlich der erste der sich hinstehlt und sagt "Ich ALLEINE hab es geschafft das diese schlimmen schlimmen Spiele verboten worden sind".
 

Dimortii

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Also langsam platzt mir der Kragen.
Ich höre ständig nur "Killerspiele" machen Massenmörder und Amokläufer xD

Beckstein ist der einzige der hier nen Knall hat, Millionen ach Milliarden Menschen spielen "Killerspiele".
Ich rede da von CS, Doom, Stalker, Soldier of Fortune usw. aber ich habe noch nicht einmal von 100 Amokläufen gehört.

Immer alles auf die "Killerspiele" zu schieben soll doch nur die Deutschen Regierung besser aussehen lassen.
Es soll nur so aussehen das nicht die Täter schuld sind nein es sind "Killerspiele", Menschen die CS spielen tötet menschen so verstehe ich Becksteins Argumentation.

Dabei gibt es WIRKLICH seriöse Studien die Beweisen das CS Spieler wenn sie im Spiel sind, egal ob gegen Bots oder PC's denken sie nicht aggressiv sondern Taktisch und ruhig.
Ego-Shooter haben nichts mit Gewaltverherrlichung oder Aggresivitäts Förderung gemein, sie sollen spaß machen und das Strategische sowieso Taktische denken fördern.
Wenn Herr Beckstein einmal eine Umfrage machen würde würde er sicher einsehen müssen das Killerspiele mehr beruhigen als aggressiv machen.

Sogesehen sind "Killerspiele" ein Segen, den in ihnen kann man Aggressionen auslassen die man am Tag aufgebaut hat und lässt diese nicht an Mitmenschen aus.

Das diese Spiele von Amokläufer gespielt werden ist leicht zu erklären, diese Menschen haben eine Psychose oder dergleichen sie sind krank und das werden sie nicht durch die "Killerspiele". Es muss eine Affinität zu Gewalt schon vorprogrammiert sein, dann kann es zu Gewaltausbrüchen in zusammenhang mit "Killerspielen" geben, jedoch führen diese Spiele nicht
dazu.

Herr Beckstein sollte nachdenken bevor er von einem Europaweiten Verbot von "Killerspielen" spricht, denn dies könnte mehr Gewalt fördern als stoppen. Das viele Jugendliche vor allem in Deutschland "Killerspiele" spielen liegt daran das wir gefrusstet sind. Wenn ein Jugendlicher sich die Arbeitslage in Deutschland anguckt wird er sofort aggressiv, wenn man eine schlechte Note bekommt auch. Doch wenn wir dann zuhause singt spielen wir 1 Stunde lang vielleicht CS und fertig, die Frustration und die Aggression ist weg und wir können wieder ruhig in den nächsten Tag.
Desweiteren ist das Onlinespiel bei Ego-Shootern auch sehr beliebt weil man seine TAKTISCHE Überlegenheit anderen Spielen präsentieren kann. Auch dies hat nichts damit zu tun das man gerne andere "Menschen" tötet. Wenn dem so ist das war schon vorher eine Psychische Krankheit vorhanden.

Wenn die "Killerspiele" verboten werden ist mit einen Aufmarsch der Jugendlichen zu rechnen und ich werde mich auch in diesem Befinden. Dies soll keine Drohung sondern eine Vorhersage. Wir Jugendlichen lassen vieles mit uns machen aber auch uns reicht es irgendwann. Aber ich bin sicher das auch älteren sich beteiligen werden, denn alle Altersschichten und auch Frauen spielen diese Spiele, ein Verbot wäre ein Verbrechen gegen die spielende Bevölkerung!

Danke für die Aufmerksamkeit.
 

adaniya

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Dimortii am 01.05.2007 11:13 schrieb:
Sogesehen sind "Killerspiele" ein Segen, den in ihnen kann man Aggressionen auslassen die man am Tag aufgebaut hat und lässt diese nicht an Mitmenschen aus.

Als Segen würde ich kein Spiel bezeichnen. Schlussendlich bleibt es ein Spiel. Ich bin jedoch voll und ganz mit allen anderen genannten Agumenten einverstanden. Auch ich bin der Meinung, dass Shooter in den meisten Fällen eher helfen Aggressionen abzubauen.

Aber ich muss schon froh sein, dass bei uns in der Schweiz diese Debatte noch nicht aufgekommen ist. Jedenfalls nicht in dieser Form!
Meiner Ansicht nach sind Amokläufer so oder so Menschen mit sehr grossen Problemen. Ob sie jetzt sogennante Killerspiele spielen, Snuff-Filme oder sonstige brutale Darstellungen konsumieren spielt da keine grosse Rolle. Es gibt im Fernsehen genug Gewaltverherrlichende Szenen / Filme de geradeso in die selbe Kategorie fallen, meiner Ansicht nach sogar noch schlimmer sind. Siehe den Film "The Departet". Oskar nominiert und hochgelobt aber die Schlussszene ist ziemlich brutal. (Mehrere Leute mit Kopfschüssen aus nächster Nähe getötet). Das scheint aber die Politiker nicht wirklich zu interessieren.

Aber eine Diskussion über Medien ist sowieso recht müssig. Da müsste man in der heutigen Zeit schon so ziemlich alles verbieten. Nicht zu vergessen die ganze böse Erotik überall!

Ich stelle mir einfach die Frage ob im Umfeld dieser Menschen niemand etwas bemerkt hat und schiebe den schwarzen Peter schon auch ein wenig auf diese Seite. Das aktuelle Beispiel aus den USA zeigt ja, dass Anzeichen dagewesen wären. Geschehen ist jedoch nichts! Fehlt es hier trotz der Häufigkeit von Amokläufen in den letzten Jahren an Sensibilisierung?
Wie kommt es, dass junge Menschen anscheinend so problemlos zu Waffen kommen? (Wobei das in den USA ein RIESENproblem ist --> siehe stupide Waffenlobby die noch immer im Wilden Westen lebt). Aber auch bei uns sollten die Waffengesetze noch strenger sein. In der Schweiz bewahren beispielsweise alle Wehrmänner ihre Waffen zu Hause auf! Schon nur dieser Umstand ist meiner Ansicht nach brandgefährlich.
Handlungsbedarf besteht bei sozialen und gesellschaftlichen Aspekten sowie einem strengeren Waffengesetz. Es ist aber nach wie vor wichtig, das die USK Empfehlungen abgibt und Eltern auch strikt kontrollieren was ihre Kinder zocken.
 

Mr-E-Nigma

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Wir hacken zuerst auf den armen Jugentlichen rum die ihre Freizeit am PC verbringen und "Killerspiele" zocken... Aber sind nicht auch die Eltern mitschuldig? Ich hab es oft genug mitbekommen das Eltern ihren 12-jährigen Sprößlingen CS, Doom³ oder andere jugendgefährdende Medien kaufen. Die Händler und Publisher sind machtlos und nicht verantwortlich wenn die Eltern nicht mal gucken was sie ihren Kindern da gekauft haben. Zudem kann man von mir aus derartige Spiele verbieten. Ich bestell dann meine Spiele via I-Net und zahle mit Kreditkarte.

Zudem halte ich "Killerspiele" nicht zwingend alleinverantwortlich für Gewaltfördernd. Es kommt dabei zum einen auf die charakterliche Entwicklung des Jugentlichen an, und auf die Dauer mit der er mit derartigen Inhalten konfrontiert wird.


Ausserdsem:

Herr Beckstein sollte mal die gesamte Medienlandschaft ins Visier nehmen... TV, Internet, Bücher, usw.

Von dort bekommt an ebenfalls gezeigt das es toll ist gut gelaunt seine Nachbarn zu zerhacken.

In Deutschland haben wir das JuSchG mit der FSK und USK. Wenn Eltern, Jugentliche und Händler sich nicht an ein Gesetz halten, kann ich nur eins sagen: Selbst schuld. Der Staat hat die Mittel um solche Dinge einzudämmen. Was Beckstein fordert, einjährige Haftstrafe für Publisher und Hersteller, ist Bullshit. Es sollte eine rigerose einhaltung des JuSchG geben!

Und nicht vergessen! Was Beckstein will ist das wir alle bald nurnoch Lernsoftware auf unseren Hochleistungsrechnern haben. Die Computerspiele-Industrie ist verdammt groß, viel Erfolg her Beckstein wenn sie die niederringen wollen.


LANG LEBE DIE MEDIENFREIHEIT *mein Leiblings-Grundrecht*
 

HanFred

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wieso argumenteren eigentlich immer so viele mit "verbietet lieber dieses buch oder jenen film bzw. zensiert die nachrichten"?
das ist nämlich genauso bescheuert wie becksteins forderungen. :S
 

Boesor

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Dimortii am 01.05.2007 11:13 schrieb:
.


Dabei gibt es WIRKLICH seriöse Studien die Beweisen das CS Spieler wenn sie im Spiel sind, egal ob gegen Bots oder PC's denken sie nicht aggressiv sondern Taktisch und ruhig.

Hmmm, ich bin ja nicht gerade für ein verbot, aber diese Studien sind mir unbekannt, ich kenne hingegen Studien die schon ein aggressives Denken feststellen. Wie lange dies anhält ist natürlich eine andere Frage.

Ego-Shooter haben nichts mit Gewaltverherrlichung oder Aggresivitäts Förderung gemein, sie sollen spaß machen und das Strategische sowieso Taktische denken fördern.

Nana, wir sollten auch nicht zuviele positive Eigenschaften reininterpretieren. Spaß und Freude reicht da schon völlig.

Das viele Jugendliche vor allem in Deutschland "Killerspiele" spielen liegt daran das wir gefrusstet sind. Wenn ein Jugendlicher sich die Arbeitslage in Deutschland anguckt wird er sofort aggressiv, wenn man eine schlechte Note bekommt auch. Doch wenn wir dann zuhause singt spielen wir 1 Stunde lang vielleicht CS und fertig, die Frustration und die Aggression ist weg und wir können wieder ruhig in den nächsten Tag.

Ist das ein Ergebnis deiner Feldforschung oder eher Wunschdenken?
"Killerspiele" sind bestimmt nicht der Grund für Amokläufe und Gewalt, aber das sie generell ruhiger machen und sogar Gewalt verhindern ist wohl doch eher Illusion.
 

gOogie

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wer egoshooter "killerspiele" nennt, der tut mit leid
 

lenymo

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gOogie am 01.05.2007 15:27 schrieb:
wer egoshooter "killerspiele" nennt, der tut mit leid
Killerspiele ist halt nur nen Schimpfwort, ob du nun Killerspiel oder Egoshooter sagst gemeint ist eh das gleiche, ähnlich wie Afrikaner und Nigger.
 

DeusEx-Machina

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lenymo am 01.05.2007 15:43 schrieb:
gOogie am 01.05.2007 15:27 schrieb:
wer egoshooter "killerspiele" nennt, der tut mit leid
Killerspiele ist halt nur nen Schimpfwort, ob du nun Killerspiel oder Egoshooter sagst gemeint ist eh das gleiche, ähnlich wie Afrikaner und Nigger.

Dein Gedanke ist zwar umschrieben in Deutsch niederster Stufe, aus Sicht der Politiker mag er aber stimmen. Dass Egoshooter aus deren (der Politiker, zum besseren Verständnis) Perspektive wie in Bild und Ton übertragene Lehrbücher zum Töten scheinen können und von ihnen wiederum so dargestellt werden, wird heute kaum jemand bezweifeln. Aus Sicht des Computerspielers ist deine Aussage eine einzige Frechheit. Achte darauf was du sagst und denkst -.-
 

Lionheart25

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Das einzige was mich in dem Zusammenhang beruhigt, ist, das wenn der bayrische (als Franke schäm ich mich richtig für den Typ) Vorschlag durchkommt, die so schnell den europäischen Gerichtshof an den Hacken haben. Dann werden die Publisher endlich mal aufbegehren. Das einzige Resultat aus diesem ganzen Zinober wird sein, dass einige hochinovative Studios, mit Ihnen ihre Entwickler und damit ein paar Millionen € Steuern im Jahr ins Ausland gehen (Hallo Össiland oder Schweiz) und 2 Generationen von Wählern einen Deibel auf die CSU/CDU geben werden. Spätestens in 15 Jahren können die sich nämlich auf Ihre jetzige Wählerschaft nicht mehr verlassen :-D .
Naja und ein ganzer Haufen junger, intelligenter Leute wird dann sein Heil in der Flucht und im Ausland suchen. Warum soll die Globalisierung denn nur für Unternehmen gelten ^^.



Kennt einer die Einreisekriterien für Kanada??? :X
 

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Mr-E-Nigma am 01.05.2007 12:24 schrieb:
Wir hacken zuerst auf den armen Jugentlichen rum die ihre Freizeit am PC verbringen und "Killerspiele" zocken... Aber sind nicht auch die Eltern mitschuldig? Ich hab es oft genug mitbekommen das Eltern ihren 12-jährigen Sprößlingen CS, Doom³ oder andere jugendgefährdende Medien kaufen. Die Händler und Publisher sind machtlos und nicht verantwortlich wenn die Eltern nicht mal gucken was sie ihren Kindern da gekauft haben.

Jepp! Hab´s selber oft genug erlebt. Mit Aufklärung und strinktem einhalten des JuSchG lässt sich mehr erreichen.

Mr-E-Nigma am 01.05.2007 12:24 schrieb:
Zudem kann man von mir aus derartige Spiele verbieten. Ich bestell dann meine Spiele via I-Net und zahle mit Kreditkarte.

Ausserdsem:

Herr Beckstein sollte mal die gesamte Medienlandschaft ins Visier nehmen... TV, Internet, Bücher, usw.

Er sollte sich überhaupt mal mit den modernen Medien auseinandersetzen. Nicht nur Sonntags brav in die Kirche gehen . . .

Mr-E-Nigma am 01.05.2007 12:24 schrieb:
Und nicht vergessen! Was Beckstein will ist das wir alle bald nurnoch Lernsoftware auf unseren Hochleistungsrechnern haben. Die Computerspiele-Industrie ist verdammt groß, viel Erfolg her Beckstein wenn sie die niederringen wollen.

Keine Chance. Eher wird die Computer-Industrie auswandern und anderen Ländern fette Steuereinnahmen schenken(im schlimmsten Fall). Dann kann man nur hinzufügen: Gute Arbeit, Herr Beckstein.

Mr-E-Nigma am 01.05.2007 12:24 schrieb:
LANG LEBE DIE MEDIENFREIHEIT *mein Leiblings-Grundrecht*

Dem kann man nicht mehr viel hinzufügen :top:
 
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