• Aktualisierte Forenregeln

    Eine kleine Änderung hat es im Bereich Forenregeln unter Abschnitt 2 gegeben, wo wir nun explizit darauf verweisen, dass Forenkommentare in unserer Heftrubrik Leserbriefe landen können.

    Forenregeln


    Vielen Dank
  • Kritk / Fragen / Anregungen zu Artikeln

    Wenn ihr Kritik, Fragen oder Anregungen zu unseren Artikeln habt, dann könnt ihr diese nun in das entsprechende Forum packen. Vor allem Fehler in Artikeln gehören da rein, damit sie dort besser gesehen und bearbeitet werden können.

    Bitte beachtet dort den Eingangspost, der vorgibt, wie der Thread zu benutzen ist: Danke!

News - Killerspiele: Regine Pfeiffer zur Killerspiele-Diskussion und neues Video von Matthias Dittmeyer

AW:

TheChicky am 30.04.2009 11:47 schrieb:
Memphis11 am 30.04.2009 10:17 schrieb:
TheChicky am 30.04.2009 10:04 schrieb:
thefabian am 29.04.2009 16:02 schrieb:
TheChicky am 29.04.2009 15:53 schrieb:
Du appellierst an das Gute und Verantwortungsvolle im Menschen, etwa wie der Papst, wenn er sagt, Treue und Enthaltsamkeit sind besser als Kondome beim Schutz vor Aids. Das ist edel und richtig. Doch ich fürchte, die Menschen werden sich nicht danach richten...Kondome, bzw sich nicht um den Nachwuchs kümmern, sind bequemer.

Da hast du recht, aber man könnte ja "zwangsappellieren"...
Also an deinem Beispiel ihnen das nehmen was ihnen wirklich wichtig ist wenn sie keine kondome benutzen... wie heutzutage leider meißtens: Geld...
ich hab noch keinen Plan ausgearbeitet, aber das kommt noch ;)

Da hast du was missverstanden: Wenn schon, dann müsstest du Geldstrafen auferlegen, wenn die Leute nicht treu sind oder ständig wechselnde Sexualpartner haben. Denn das ist die ethisch einwandfreie Lösung, nicht das Benutzen von Kondomen ;-) Also analog: Nicht Gummihandschuhe tragen sind die Lösung gegen die Schweinegrippe, sondern die Ursachen dieser Krankheit bekämpfen.

Geldstrafen auferlegen bei untreue und wechselnden Sexualpartnern :confused: :ugly:

Kommst du gerade mit der Zeitmaschiene aus dem Mittelalter :confused:
Fahr doch runter nach Afrika und verhäng mal schön ein paar Geldstrafen
:ugly:
Was sind denn deiner Meinung nach die Ursachen der Schweine Grippe :confused:

Du hast mal wieder alles Missverstanden. Das kommt eben davon, wenn man immer nur den letzten Post eines Threads liest, memphis.

Stimmt... ich versteh deinen einwand schon(auch wenn wir bis jetzt inzwischen in der 3ten deutungsebene angekommen sind oder so ;) )
aber das Problem wäre in der dritten wie in der eigentlichen Deutung wie man die leute überprüfen könnte...
Zudem gibt es halt diese unterschiedlichen kriterien:
Es kann sein dass ein 12 jähriger total mediengerecht erzogen wurde, aber trotzdem nur spiele ab 18 spielen will, diese aber sicher noch nicht verträgt, währenddessen
es sicherlich leute gibt die mit 14 schon alles spielen könnten, nur halt aus "reife" nicht unbedingt jeden mist spielen müssen, nur weil er für erwachsene ist...
Da ist es schwer eine strafe für die erziehung zu geben...
Dann lieber wenn bei den kindern spiele ab 18 gefunden werden die Eltern bestrafen... wobei selbst dort das problem ist, dass selbst wenn die eltern ziemlich medienerfahren sind, ihnen ein spiel "durchrutscht"...
Zudem wäre die kontrolle nur über das netz oder so möglich und ich bin gegen eine solche überwachung...

Momentan stehe ich ratlos vor sämtlichen Bruchstücken meiner eigenen Argumentation ^^
So wie ich das sehe ist Zensur meißt ziemlicher Müll und größtenteils unnütz (zumindest so wie sie derzeit in deutschland betrieben wird), aber trotzdem ist keine zensur auch total schlecht...
Momentan kann man nur auf eine gute erziehung von Eltern hoffen, wobei ich da nicht allzu optimistisch bin ;) wenn ich mir die 5ten heutzutage anseh, seh ich schwarz...
Und selbst wenn sämtliche deutschen pc spiele verboten, verbrannt und sonstiges werden, würden sich dadurch nur die illegalen spielimporte vergrößern, und die illegalen downloads...
Wobei hier wieder meißt die "uncut" versionen kommen würden...

Ich finde die Momentane Situation recht Schlimm, aber ich kann leider keine bessere lösung liefern(so viel zu "meckern kann jeder") Ich glaube bevor irgendwelche ernsthaften disskussionen gestartet werden, sollte man sich seiner meinung, und den folgen dieser, sehr klar sein. dann könnte eine halbwegs objektive diskussion gestarten werden...
Das Problem nur: Die meißten Politiker bekommen stimmen, oder geld für die gegenseite, denken also lieber nicht allzuviel nach, währenddessen wir meißt nicht nachdenken, da wir von manchen politikern und wissenschaftlern die geld und stimmen wollen, mit schlicht und einfach falschen aussagen "gereizt" werden, und somit nicht mehr allzuviel nachdenken...

Ich komme leider zu keiner lösung, vielleicht kann mir jemand anders noch einen Denkanstoß liefertn ;)
und bitte: Lest euch zuvor die diskussion durch...
Es hilft wirklich xD
LG
Fabian
 
AW:

thefabian am 30.04.2009 18:13 schrieb:
Ich komme leider zu keiner lösung, vielleicht kann mir jemand anders noch einen Denkanstoß liefertn ;)
und bitte: Lest euch zuvor die diskussion durch...

Denkanstoß?

geh mal mit deinen Eltern in die nächste größere Stadt. Dann, wenn dir einer dieser "rasierklingen unter den armen"-Jugendlichen entgegen kommt, fragst du ihn freundlich ob er gerne ein Rollenspiel mit dir macht. :oink:

nachdem du dir eine gefangen hast, sagst du dann:

so, und so sind die drauf die heutzutage nicht gerne spielen.

Oder geh mal in einen Hörsaal einer Uni. Kurs: Informatik

und dann lass mal handzeichen geben, wer alles leidenschaftlich spielt.
das sind dann die harmlosesten gestalten, mit spitzen Bildung und Zukunft.

Computerspiele sind schon lange kein Isolations - sondern ein Integrationsfakor der heutigen Gesellschaft.
 
AW:

der-jo am 30.04.2009 18:32 schrieb:
thefabian am 30.04.2009 18:13 schrieb:
Ich komme leider zu keiner lösung, vielleicht kann mir jemand anders noch einen Denkanstoß liefertn ;)
und bitte: Lest euch zuvor die diskussion durch...

Denkanstoß?

geh mal mit deinen Eltern in die nächste größere Stadt. Dann, wenn dir einer dieser "rasierklingen unter den armen"-Jugendlichen entgegen kommt, fragst du ihn freundlich ob er gerne ein Rollenspiel mit dir macht. :oink:

nachdem du dir eine gefangen hast, sagst du dann:

so, und so sind die drauf die heutzutage nicht gerne spielen.

Oder geh mal in einen Hörsaal einer Uni. Kurs: Informatik

und dann lass mal handzeichen geben, wer alles leidenschaftlich spielt.
das sind dann die harmlosesten gestalten, mit spitzen Bildung und Zukunft.

Computerspiele sind schon lange kein Isolations - sondern ein Integrationsfakor der heutigen Gesellschaft.

Das ist mir klar... ich spiel auch sehr gern "killerspiele", und bin trotzdem grade auf dem besten wege mein Abi zu machen...
ich habe treue freunde, eine sympatische Freundin, und bin weder dick, oder "käsig", da ich auch noch sport mache...
Ich suche grade nur nach einem Ansatz, wie ich die Zensierung, bzw nicht zensierung regeln könnte... ich meine wonach sollte man das ordnen?
Ich bin immer Versucht zu sagen, dass man spiele bei denen es horden von gegnern gibt, und diese noch so brutal zerlegt werden, eher ab 16 oder unzensiert sein sollten, als spiele die eher mit der unbewussten, oder bewussten angst des spielers spielen...
Aber dies ist halt eher auf meine Persönlichkeit "zugeschnitten"...
andere sehen das vielleicht anders... mir fällt nix ein, wie man die zensur gerechter, und effektiver machen könnte...

LG
Fabian
 
AW:

thefabian am 01.05.2009 20:09 schrieb:
Ich bin immer Versucht zu sagen, dass man spiele bei denen es horden von gegnern gibt, und diese noch so brutal zerlegt werden, eher ab 16 oder unzensiert sein sollten, als spiele die eher mit der unbewussten, oder bewussten angst des spielers spielen...
Aber dies ist halt eher auf meine Persönlichkeit "zugeschnitten"...

Ich habe das zwar jetzt nicht mehr aber früher hätte ich mir bei Spielen wie Dead Space fast in die Hose gemacht.
Silent Hill-Spiele habe ich auch immer gerne gespielt weil diese Spiele mehr auf Psyche gemacht sind.
Ich will nicht das sie härter bewertet werden sollen aber solche Spiele finde ich auch viel härter als Actiongames mit noch so viel Splatter.
 
AW:

der-jo am 30.04.2009 18:32 schrieb:
Computerspiele sind schon lange kein Isolations - sondern ein Integrationsfakor der heutigen Gesellschaft.
Wobei in der Politik wie in der "älteren" Gesellschaft, diese Botschaft noch nicht angekommen ist.

Ich halte es für sehr bedenklich, wenn im "Nachtcafe" ein gewisser Prof. Manfred Spitzer Computerspiele (Killerspiele) als größeres Problem ansieht als z. B. ein zerüttete Familie. Ich kann nachvollziehen, das Computerspiele als Katalysator für die Isolation und den Verlust sozialer Kontakte fungieren können, daraus also ein Teufelkreis wird, der dich immer weiter hinab zieht.
Jedoch gewaltverherrlichende Spiele als Hauptargument für die Verrohung unserer Gesellschaft hinzustellen und den meines Erachtens sehr viel wichtigeren Faktor "soziales Umfeld" unter den Tisch zu kehren ist einfach nur bedenklich.

Da muss noch jede Menge Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit unser aller Hobby nicht mehr derartig stigmatisiert wird.
 
AW:

baiR am 01.05.2009 23:00 schrieb:
Ich habe das zwar jetzt nicht mehr aber früher hätte ich mir bei Spielen wie Dead Space fast in die Hose gemacht.
Silent Hill-Spiele habe ich auch immer gerne gespielt weil diese Spiele mehr auf Psyche gemacht sind.
Ich will nicht das sie härter bewertet werden sollen aber solche Spiele finde ich auch viel härter als Actiongames mit noch so viel Splatter.

Das stimmt... wir geht es genau so, aber ich finde einfach keinen Weg das sinnvoll (!) vor der Jugend zu schützen... sobald man 18 ist ist es ja eigentlich eh egal, daher bin ich gegen geschnittene spiele, aber naja...

Ach ja, wenn du solche spiele Mags könnte dir Call of Cthulhu empfehlen... es ist zwar schon etwas älter, und die grafik ist nicht die beste, aber sie reicht aus...
Ich finde es bei diesem spiel beeindruckend gemacht, dass nicht nur dem spieler durch schockeffekte, oder angedeutete bedrohungen angst gemacht wird, sondern dass auch der character im spiel, wenn er zu viel übernatürliches sieht erst anfängt alles verschwommen zu sehen, zu taumeln, und sich irgendwann selber erschießt wenn man Pech hat... Zudem werden auch selbst einfache ängste wie höhenangst dargestellt...

Am anfang würde ich dieses als first-person advanture bezeichnen, da du erst als dedektiv jemanden suchen musst, und im späteren verlauf des spiels wirst du zum gejagten... Ich habe es noch nicht durchgespielt, aber meiner meinung nach hat es eine der besten atmosphären die ich bis jetzt erlebt habe...
hier mal ein Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=AfQ-Xqt-d0A
LG
Fabian
 
AW:

das video zum artikel ist sehr gut gemacht.
der macher hat es erstklassig verstanden in seinen darstellungen dem infantil-einfachen
verhältnissen in politikergehirnen rechnung zu tragen was hoffen lässt das dieses video auch in diesen kreisen verstanden werden KÖNNTE.

das dilemma ist eben das die politiker anhand manipulativ von erklärten spielehassern präsentierten ausschnitten von spielen urteilen ohne jemals selbst gespielt zu haben bzw dies überhaupt für nötig befinden.
zudem werden in fernsehdiskussionen immer wieder spiele zitiert (deren namen dann oft nicht genannt wird) werden die es zumindest meines wissen SO entweder gar nicht gibt oder die hier verboten sind.
so wurde in einem beitrag am nächsten tag des amoklaufes ein spiel zitiert bei dem es ziel wäre "nach hilfe suchende frauen, alte und kinder zu erschießen um so ein level aufzusteigen".
ich hab so ziemlich alles gezockt oder zumindest mal gesehen und ich weiß das es einige recht sehr abseitige spiele gibt.
aber SO etwas hab ich noch nie gehört, SO etwas wäre verboten und das zurecht.
ich seh in der spielediskussion keinen handlungsbedarf in sachen jugendschutz.
wichtig ist einzig und allein die das er auch eingehalten wird,sprich verkäufer wachsam sind und sich eltern auch mal dafür interessieren was ihre sprößlinge den ganzen tag treiben.
handlungsbedarf seh ich dagegen umsomehr
im sozialen,schulischen und gesamtgesellschaftlichem wertekanon bzw die überarbeitung und hinterfragung jenes welchen.alles sind aber dinge die arbeit, geld und mut zur veränderung erfordern.....ähm, zeit ham wir keine, für kinder und jugendliche schon mal gar nicht, geld ham wir auch nicht, für so unwichtiges wie soziales, schule und jugendeinrichtungen erst recht nicht, da gehen SO viele andere sachen vor, wo denken sie denn hin?
mut zur veränderung?ich bitte sie,ich bin politiker, man kann von uns einiges erwarten, aber DAS geht dann eben doch zu weit, also doch lieber plakativ spiele verbieten.......kost ja nix.....
 
AW:

Endlich mal ein niveausvoller Beitrag in diesem aufgeheiztem Diskussionsklima.

Früher wurde gegen das Kinderspiel "Cowboy und Indianer" gewettert. Leider hatten unsere Altvorderen bei diesem Gewetter vergessen, daß sie selber aber als Kinder "Räuber und Gendarm" gespielt haben.

Unsere "Gutmenschen" versteigern sich leider in Ihrem Wahn, uns Ihre Weltsicht aufzwingen zu müssen, sogar zu Lügen und Halbwahrheiten.
Nicht wesentlich anders verhält es sich mit diesen "Studien", die einen Zusammenhang von Spielekonsum und Gewalttätigkeit herstellen sollen. Mir fehlt in diesen Machwerken (Ich weigere mich soetwas eine Studie zu nennen!) das, was eine wirkliche wissenschaftliche Studie ausmacht: Gegenargumentation und Verifikation.
Es wird Argumentiert, daß 4 von 7 Tätern mit Gewaltspielen in Kontakt gekommen sind. Allerdings ist unbestritten, daß 7 von 7 Tätern zur Schule gegangen sind. Wie kann man da einen Zusammenhang ignoriern? Antwort: Politische Propaganda und Polemik.
Wenn ich richtig informiert bin, dann hatten nähmlich alle 7 Täter starke Probleme im schulischen Bereich. R. St. aus Erfurt wurden vom Staat die Zukunftausichten zerstört und ihm eine halbwegs erträgliche Existenz versagt. Weil er an einer weiterführende/höheren Schule die Prüfung nicht schaffte, hatte er überhaupt keinen Schulabschluß. Damit galt er als für jeden (aber vor allem für Beamte bei Arbeitsamt etc.) als ungebildet und wurde in der sozialen Herachie noch unter einem Hauptschulabsolventen einsortiert, obwohl er ein Gymnasium besuchte. Wer nicht gerade mit dem Klammerbeutel gepudert ist, weiß was das heißt! Übrigends bedurfte es erst dieser Tragödie um diesen Mißstand abzuschaffen und Durchfallern wenigstens einen geringeren Schulabschluß zu bescheinigen.

Wer ist also an solch einer Tat Schuld? Videospiele? Oder doch eine Politik, die unseren Kindern die Zukunft verbaut?
Ich behaupte Letztere.
 
Zurück