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News - Killerspiele: "Marktforschung": Die Killerspiel-Hochburgen Deutschlands

AW:

also wenn ich mein hobby "killerspiele" in gefahr sähe , würde ich mir auch jede menge spiele kaufen bevor sie nicht mehr zu haben sind. das funktioniert doch in der musikindustrie genauso. egal ob positiv- oder negativpresse: hauptsache cds werden verkauft. anlässlich der neuesten treffen der innenminister der länder, werde ich mir tatsächlich ein paar "killerspiele" zulegen, die ich noch nicht habe.
ansonsten lasse ich mir aber auch nicht vorwerfen, kriege zu verherrlichen, nur weil ich modelle von militärfahrzeugen baue.

btw: gerade läuft auf nem münchner sender was mit t. schweiger. da gehts um headshots... tststs. fotografen klauen also auch.
 
AW:

ichmusssagen am 15.06.2009 19:19 schrieb:
Pyri am 15.06.2009 15:48 schrieb:
Also gerade das UFC...
Wer ist dort schon überhaupt je gestorben mal, im Spiel wie in einer Realität? Im Spiel ohnedies UNMÖGLICH. Welch zynische Heuchelei - dann ist ein Formel-1-Spiel noch eher ein solches Beispiel, Ressentiment-beladene Kampagnen gegen MMA In der Wirkung...
Völlig verantwortungslos


ich glaube aber schon, dass man in näherer zukunft in köln einen anstieg von körperverletzungsdelikten verzeichnen wird -- ich bin mir dasogarsersicher!!
schließlich wird bei diesem "sport" ohne jede regel! bis aufs blut! aufeinander eingeprügelt!
während sich im boxsport noch gentlemen maßen, sehe ih hier den verfall zur barbarei!

Ich bin auch der Meinung dass durch dieses UFC die Gewaltrate unter den Jugendlichen steigen könnte.
Stellt euch mal vor UFC wird erfolgreich dann ist es schon vorprogrammiert dass es auch Jugendliche sehen und dann in den Sport auch vorbilder haben.

Nehmen wir mal ein Beispiel, zwei Jungs aus einer Schule sind in einen UFC-Verein oder sind nur Fans von UFC und in der Schule denken sie darüber nach, gegeneinander zu kämpfen, natürlich ganz sportlich, wie beim UFC, dann treffen sie sich nach der Schule und dreschen aufeinander ein.
Der Nachteil bei so einen Kampf ist, dass kein offizieller Schiedsrichter den Kampf beobachtet und so der Kampf sehr schnell lebensgefährlich wird.

Ich bin klar gegen UFC, ich finde den Sport einfach nur barbarisch aber trotzdem bin ich nicht für ein voreiligen Beschluss der zum Verbot führt.
Warum?
Ich weiß einfach zu wenig über den Sport und vielleicht liege ich mit meinen Vermutungen auch ganz falsch.
Auch wenn ich noch so brutale Spiele mag, ich kann nichts mit diesen UFC anfangen denn ich mache da klar einen Unterschied zwischen Realität und Virtualität.

Aber gerade wir Spieler die immer mit den Vorurteilen der Politiker zu kämpfen haben sollten offener und unvoreingenommener sein.
 
AW:

baiR am 15.06.2009 20:35 schrieb:
ichmusssagen am 15.06.2009 19:19 schrieb:
Pyri am 15.06.2009 15:48 schrieb:
Also gerade das UFC...
Wer ist dort schon überhaupt je gestorben mal, im Spiel wie in einer Realität? Im Spiel ohnedies UNMÖGLICH. Welch zynische Heuchelei - dann ist ein Formel-1-Spiel noch eher ein solches Beispiel, Ressentiment-beladene Kampagnen gegen MMA In der Wirkung...
Völlig verantwortungslos


ich glaube aber schon, dass man in näherer zukunft in köln einen anstieg von körperverletzungsdelikten verzeichnen wird -- ich bin mir dasogarsersicher!!
schließlich wird bei diesem "sport" ohne jede regel! bis aufs blut! aufeinander eingeprügelt!
während sich im boxsport noch gentlemen maßen, sehe ih hier den verfall zur barbarei!

Ich bin auch der Meinung dass durch dieses UFC die Gewaltrate unter den Jugendlichen steigen könnte.
Stellt euch mal vor UFC wird erfolgreich dann ist es schon vorprogrammiert dass es auch Jugendliche sehen und dann in den Sport auch vorbilder haben.

Nehmen wir mal ein Beispiel, zwei Jungs aus einer Schule sind in einen UFC-Verein oder sind nur Fans von UFC und in der Schule denken sie darüber nach, gegeneinander zu kämpfen, natürlich ganz sportlich, wie beim UFC, dann treffen sie sich nach der Schule und dreschen aufeinander ein.
Der Nachteil bei so einen Kampf ist, dass kein offizieller Schiedsrichter den Kampf beobachtet und so der Kampf sehr schnell lebensgefährlich wird.

Ich bin klar gegen UFC, ich finde den Sport einfach nur barbarisch aber trotzdem bin ich nicht für ein voreiligen Beschluss der zum Verbot führt.
Warum?
Ich weiß einfach zu wenig über den Sport und vielleicht liege ich mit meinen Vermutungen auch ganz falsch.
Auch wenn ich noch so brutale Spiele mag, ich kann nichts mit diesen UFC anfangen denn ich mache da klar einen Unterschied zwischen Realität und Virtualität.

Aber gerade wir Spieler die immer mit den Vorurteilen der Politiker zu kämpfen haben sollten offener und unvoreingenommener sein.

So ein Müll!
1. UFC hat Regeln! Keine Unterleibtritte, nicht an Hals, in Augen etc.
2. Warum sollte sich die Gewaltrate erhöhen? Schonmal was von Thai, Kickboxen gehört oder ATK??? Diese doch sehr harten Kampfsportarten gibt es schon seit Jahrzehnten bei uns!!!!
3. Kampfsportarten machen nicht aggresiv sondern das Gegenteil ist der Fall, man kann sich abreagieren und bekommt einen beruhigenden Ausgleich im Leben, woher ich das weiß, na dreimal dürft ihr raten!!!

Wenn man keine Ahnung von Kampfsport hat sollte mann sich entweder erkundigen oder lieber das "Mündchin" halten!! :finger:
 
AW:

Im Grunde finde ich den ufc sport nicht schlimmer als boxen, das problem ist nur ,es sieht schlimm aus, ist es sicherlich auch, aber boxen ist genau so schlimm, wenn auch erst auf den zweiten blick.

Solange die teilnehmer über 18/21 sind, je nachdem ob der teilnehmer köprerlich und seelisch als erwachsener angesehen werden kann und nicht drogensüchtig /geldprobleme/ psychisch labile probleme ect hat, so soll er tun was er will, von mir aus sollen die sich die köpfe zu matsch zertretten lassen, aber wie gesagt es darf nur mit Leuten gemacht werden die wissen auf was sie sich einlassen und nicht gezwungen werden aufgrund von den obigen problemen.
 
AW:

NeroOne am 15.06.2009 20:44 schrieb:
baiR am 15.06.2009 20:35 schrieb:
ichmusssagen am 15.06.2009 19:19 schrieb:
Pyri am 15.06.2009 15:48 schrieb:
Also gerade das UFC...
Wer ist dort schon überhaupt je gestorben mal, im Spiel wie in einer Realität? Im Spiel ohnedies UNMÖGLICH. Welch zynische Heuchelei - dann ist ein Formel-1-Spiel noch eher ein solches Beispiel, Ressentiment-beladene Kampagnen gegen MMA In der Wirkung...
Völlig verantwortungslos


ich glaube aber schon, dass man in näherer zukunft in köln einen anstieg von körperverletzungsdelikten verzeichnen wird -- ich bin mir dasogarsersicher!!
schließlich wird bei diesem "sport" ohne jede regel! bis aufs blut! aufeinander eingeprügelt!
während sich im boxsport noch gentlemen maßen, sehe ih hier den verfall zur barbarei!

Ich bin auch der Meinung dass durch dieses UFC die Gewaltrate unter den Jugendlichen steigen könnte.
Stellt euch mal vor UFC wird erfolgreich dann ist es schon vorprogrammiert dass es auch Jugendliche sehen und dann in den Sport auch vorbilder haben.

Nehmen wir mal ein Beispiel, zwei Jungs aus einer Schule sind in einen UFC-Verein oder sind nur Fans von UFC und in der Schule denken sie darüber nach, gegeneinander zu kämpfen, natürlich ganz sportlich, wie beim UFC, dann treffen sie sich nach der Schule und dreschen aufeinander ein.
Der Nachteil bei so einen Kampf ist, dass kein offizieller Schiedsrichter den Kampf beobachtet und so der Kampf sehr schnell lebensgefährlich wird.

Ich bin klar gegen UFC, ich finde den Sport einfach nur barbarisch aber trotzdem bin ich nicht für ein voreiligen Beschluss der zum Verbot führt.
Warum?
Ich weiß einfach zu wenig über den Sport und vielleicht liege ich mit meinen Vermutungen auch ganz falsch.
Auch wenn ich noch so brutale Spiele mag, ich kann nichts mit diesen UFC anfangen denn ich mache da klar einen Unterschied zwischen Realität und Virtualität.

Aber gerade wir Spieler die immer mit den Vorurteilen der Politiker zu kämpfen haben sollten offener und unvoreingenommener sein.

So ein Müll!
1. UFC hat Regeln! Keine Unterleibtritte, nicht an Hals, in Augen etc.
2. Warum sollte sich die Gewaltrate erhöhen? Schonmal was von Thai, Kickboxen gehört oder ATK??? Diese doch sehr harten Kampfsportarten gibt es schon seit Jahrzehnten bei uns!!!!
3. Kampfsportarten machen nicht aggresiv sondern das Gegenteil ist der Fall, man kann sich abreagieren und bekommt einen beruhigenden Ausgleich im Leben, woher ich das weiß, na dreimal dürft ihr raten!!!

Wenn man keine Ahnung von Kampfsport hat sollte mann sich entweder erkundigen oder lieber das "Mündchin" halten!! :finger:

ich möchte hervorheben, das "mein" beitrag vollkommen ironisch gemeint war, ich bin nämlich mmafan. es gibt nirgendwo so viele regeln im kampfsport wie im ufc (was auch gut so ist) das das ganze ziemlich brutal aussieht sit schon klar, aber wenn man sich etwas auskennt, relativiert sich das ganze etwas. technisch gesehen ist es jedenfalls wesentlich anspruchsvoller als zb boxen. die wirkung auf kinder und jugendliche sehe ich eher nicht so schlimm. echtes mma verleitet meines erachtens weniger zum prügeln als kinospektakel, wo das ganze dann unrealistisch verherrlicht wird.
 
AW:

und tote gagsb auch scho beim boxen, wenn dort viele leute ums leben kommen, oder nur ne handvoll, wiord eh kaum einer dahin gehen, weil tote menschen hinterlassen spuren, auch bei den zuschauern, beim ufc meiner meinung nach sogar eine art, ich bin mitschuld.

schliesslich wollen die leute dort genau diese gewalt sehen.


nix für mich, da spiele ich lieber harmlose virtuelle spielchen :)
 
AW:

und prügelnde kinder gab und wird es immer geben, das der menschliche instinkt, nicht gewalt im fernsehen oder sonst wo, aus dem fernsehen lernt man eher die gewalt etwas mehr ausdruck zu verleihen, aber im endeffekt wird es dadurch im normalfall nicht schlimmer.
 
AW:

1. UFC hat Regeln! Keine Unterleibtritte, nicht an Hals, in Augen etc.
Na dann. :ugly:

Ne, also für mich persönlich ist das auch nichts. Ich würde so eine Veranstaltung nicht unterstützen.
Der Unterschied zum Boxen ist offensichtlich. Schon alleine von ästhetischen Standpunkt her.

Wem es gefällt, der soll es sich reinziehen. Verbieten würde ich es auch nicht. Aber jemandem, der auf dem Boden liegt mit voller Kraft ins Gesicht zu schlagen oder zu treten, das hat für mich einfach nichts mehr mit Sport zu tun und ist schon gar keine "Leistung".

Sicher: Solange das alles freiwillig abläuft, muss es jeder selber wissen. Aber ich frage mich schon, was sich dort bei den Leuten regt, wenn sie sowas sehen.
 
AW:

Mothman am 15.06.2009 21:02 schrieb:
. Aber jemandem, der auf dem Boden liegt mit voller Kraft ins Gesicht zu schlagen oder zu treten, das hat für mich einfach nichts mehr mit Sport zu tun und ist schon gar keine "Leistung".

Und genau das ist auch der kritische Punkt denke ich.
Auf ein wehrloses Opfer einprügeln bzw treten wird dadurch wieder ein stück "akzeptabler".
Nicht unbedingt ein gutes Vorbild.
 
AW:

PC Games könnte ja mal eine WIRKLICH repräsentative Umfrage bei einem renonmierten Forschungsunternehmen wie z.B: Infratest Dimap in Auftrag geben.
 
AW:

Boesor am 15.06.2009 21:06 schrieb:
Mothman am 15.06.2009 21:02 schrieb:
. Aber jemandem, der auf dem Boden liegt mit voller Kraft ins Gesicht zu schlagen oder zu treten, das hat für mich einfach nichts mehr mit Sport zu tun und ist schon gar keine "Leistung".

Und genau das ist auch der kritische Punkt denke ich.
Auf ein wehrloses Opfer einprügeln bzw treten wird dadurch wieder ein stück "akzeptabler".
Nicht unbedingt ein gutes Vorbild.

also eigendlich werden die kämpfe, sobald jemand wehrlos ist, sofort abgebrochen.
ob es nun sinnvoller ist jemadem im stehen ins gesicht zu schlagen, oder wenn beide am boden liegen finde ich eher schwierig zu bewerten.
schlagtrefferanzahl und schlaghärte dürfte beim boxen um einiges höher liegen, die kampfdauer ist auch länger..
im grunde ist beides in gewisser hinsicht brutal und für pazifisten sicherlich nicht das richtige.
ufc als straßenschlägerei hinzustellen und gleichzeitig boxen hochzuhalten ist jedenfalls reine polemik.
 
AW:

AcIDburst am 15.06.2009 21:40 schrieb:
PC Games könnte ja mal eine WIRKLICH repräsentative Umfrage bei einem renonmierten Forschungsunternehmen wie z.B: Infratest Dimap in Auftrag geben.

wozu?
es ist doch völlig unrelevant, wer und wo computerspiele kauft. daraus irgendwelche rückschlüsse auf gewalttaten zu ziehen ist sowieso nicht möglich, weil da viel zu viele andere faktoren eine rolle spielen (vor allem soziale Faktoren). solche studien sind doch bloß pseudowissenschaftliche meinungsmache.
 
AW:

Ich finde nur GTA IV hat etwas von einem Killerspiel. Der Rest ist wirklich alles absolut harmloses Gedöhns :D
 
AW:

ichmusssagen am 15.06.2009 22:55 schrieb:
Boesor am 15.06.2009 21:06 schrieb:
Mothman am 15.06.2009 21:02 schrieb:
. Aber jemandem, der auf dem Boden liegt mit voller Kraft ins Gesicht zu schlagen oder zu treten, das hat für mich einfach nichts mehr mit Sport zu tun und ist schon gar keine "Leistung".

Und genau das ist auch der kritische Punkt denke ich.
Auf ein wehrloses Opfer einprügeln bzw treten wird dadurch wieder ein stück "akzeptabler".
Nicht unbedingt ein gutes Vorbild.

also eigendlich werden die kämpfe, sobald jemand wehrlos ist, sofort abgebrochen.
ob es nun sinnvoller ist jemadem im stehen ins gesicht zu schlagen, oder wenn beide am boden liegen finde ich eher schwierig zu bewerten.

d.h. wenn einer am boden liegt darf ihm der andere nichts mehr antun?
 
AW:

Boesor am 15.06.2009 23:10 schrieb:
ichmusssagen am 15.06.2009 22:55 schrieb:
Boesor am 15.06.2009 21:06 schrieb:
Mothman am 15.06.2009 21:02 schrieb:
. Aber jemandem, der auf dem Boden liegt mit voller Kraft ins Gesicht zu schlagen oder zu treten, das hat für mich einfach nichts mehr mit Sport zu tun und ist schon gar keine "Leistung".

Und genau das ist auch der kritische Punkt denke ich.
Auf ein wehrloses Opfer einprügeln bzw treten wird dadurch wieder ein stück "akzeptabler".
Nicht unbedingt ein gutes Vorbild.

also eigendlich werden die kämpfe, sobald jemand wehrlos ist, sofort abgebrochen.
ob es nun sinnvoller ist jemadem im stehen ins gesicht zu schlagen, oder wenn beide am boden liegen finde ich eher schwierig zu bewerten.

d.h. wenn einer am boden liegt darf ihm der andere nichts mehr antun?

doch, mit bestimmten regeln (keine fusstritte zum kopf, knie zum kopf) aber das heisst nicht, das der zuerst am boden liegende wehrlos ist. es gibt sogar spezialisten(jiu jitsu), die es gar nicht abwarten können, auf dem rücken zu liegen.
sobald jemand sich nicht aktiv verteidigt wird der kampf abgebrochen, was aber nicht heisst, dass gewartet wird, bis einer stillhält, sondern es wird darauf geachtet, ob er eine changse hat aus der situation zu kommen.
bis der ringrichter abbricht kommt es aber schon vor, das noch ein schlag zuviel im ziel ist, was im boxen zwar auch vorkommt, aber vermutlich seltener, weil da ja recht ersichtlich ist, wenn jemand fällt.
 
AW:

Stoppt den "Killersport"? :ugly:

Also ich finde diese gegenwärtige Diskussion um dieses neue Übel, das mal wieder direkt aus der Hölle zu kommen scheint, sehr interessant.

Alles was neu und fremd ist, ist erstmal schlecht und bringt den Untergang des Abendlandes mit sich. Sei es RocknRoll Musik, Filme, Metal, Frauen in Hosen, Frauen ohne BH, ein Nippel, Computerspiele oder ein "neuer" Sport. Manchmal frag ich mich, ob wir wirklich schon im Jahre 2009 leben :ugly:
Es ist doch so einfach, selber ein wenig vernünftig zu recherchieren, dann würde man erkennen, dass der Sport genauso Regeln hat wie zB der Boxsport. Dass es weniger Todesfälle gibt. Dass es Mediziner sogar für weniger bedenlich halten als Boxen, da dort öfter und über einen längeren Zeitraum wiederholte Schläge auf den Kopf ausgeführt werden. Die Kämpfer müssen sich regelmässig gründlichen Untersuchungen unterziehen, vor allem vor und nach einem Kampf und insbesondere mit MRTs des Kopfes. Wer einen Kampf durch (T)KO verliert ist erstmal automatisch gesperrt, bis sichergestellt ist, dass er keine Schäden davongetragen hat. Kleinere Verletzungen gibts natürlich auch, aber die gibts in jedem Sport, sogar im Nicht-Kampfsport Fussball. Die Schiedsrichter fackeln auch nicht lange und greifen blitzschnell ein, wenn ein Kämpfer den Anschein macht sich nicht mehr zu wehren. Egal ob im Stehen oder auf dem Boden.
Auf einen bereits besiegten Gegner minutenlang einzuschlagen, davon kann absolut keine Rede sein. Im Übrigen ist es auch nicht automatisch so, dass derjenige der am Boden liegt auch immer der Unterlegene ist.

Ich hab 2, 3 Berichte im Fernsehen gesehen, die ähnlich "sachlich und objektiv" waren wie die bekannten Vertreter bezüglich der Killerspiele. Konsequenterweise werden die Bilder dann auch immer so zusammengeschnitten, dass es möglichst brutal oder wie eine wilde, technisch unsaubere Prügelei rüberkommt. Lustigerweise wird auch immer extra hervorgehoben, dass die Kämpfe in einem "Käfig" stattfinden würden, vermutlich um den Eindruck des "barbarischen" noch zu verstärken. Dabei sieht das Octagon sogar noch freundlicher aus als ein normaler Boxring, in dem es immerhin richtige Ecken gibt und der auch kleiner ist und damit schwieriger Schlägen und Tritten auszuweichen.

Ich war am Samstag in der Lanxess Arena, um mir mal ein persönliches Bild davon zu machen, was an diesen "Gladiatorenkämpfen" wirklich dran ist. Es ist definitiv nicht brutaler als Boxen. Im Gegenteil sogar, die meiste Zeit befinden sich die Kämpfer in irgendwelchen Grifftechniken am Boden und ringen ständig um die bessere Position um den Gegner zur Aufgabe zu zwingen oder Punkte bei den Schiedsrichtern zu sammeln. Im Stehen sieht es im wesentlichen aus wie Kickboxen.
Einfach nur heuchlerisch, was da abgeht. Den Boxern erlaubt man bei uns den Kindern ne Milchschnitte anzudrehen, und den MMA Sportlern wirft man brutale Prügelei vor. In Computerspielen ist es so furchtbar wenn kleine Pixelmänneken aufeinander schiessen, aber in Saw ist es natürlich nicht schlimm, wenn echte Menschen auf kreativste und verabscheuungswürdigste Weise zu Tode gefoltert werden. Aber gut, die Filme sind ja auch ab 18 :ugly: :-S

Zum Schluss möchte ich aber auch nicht verheimlichen, dass der 2. Kampf des Abends optisch ziemlich eklig war. Einer der Kämpfer hatte nen fiesen Cut direkt auf der Stirn, der zwar sofort behandelt wurde, aber danach nochmal aufging. Der Typ hat den halben Ring vollgeblutet, aber am Ende trotzdem gewonnen. Das war aber auch schon das krasseste an diesem Abend (neben den Preisen für Pommes und Bier :ugly: )
 
AW:

die berichte über den ufc-event waren übrigenz größtenteils aus nicht ufc-kämpfen zusammengeschnitten, es gibt auch vollkontaktkampfsport mit recht wenig regeln, was dann ziemlich gefährlich werden kann!
bei den allerersten ufc events seit 1993 war noch so gut wie alles erlaubt, weil es da nach vale-tudo, der brasilianischen variante ging.
seitdem wurden aber viele regeln eingeführt und das ganze läuft inzwischen professionell ab. keiner will da verletzte sportler sehen, das würde den sport schädigen.
ich finds nun auch nicht allzuschlimm, das man ein alterslimit ab 18 angesetzt hat, aber boxen dreht man schon 10 jährigen an. wie mein vorredner bereits sagte, da herrscht eine ziemliche doppelmoral. ich finde es vollkommen akzeptabel, wenn jemand pazifist ist, aber dann differenziert und nicht wies es gerade so passt!
 
AW:

Wieso muss man denn entweder alle Gewalt verdammen oder alle Gewalt akzeptieren?
Wieso kann man da nicht für sich persönlich etwas mehr differenzieren?
Wenn man den "Sport" abstoßend findet, dann ist es so. Genauso, wie es dir/euch scheinbar gefällt. Da interessieren mich auch nicht irgendwelche ärztlichen Nachweise oder Bodycounts, sondern einfach nur mein Gefühl in der Magengegend, wenn ich sowas sehe.
Ich bin gewiss kein Mensch, der vor "Neuheiten" oder Kampfsport zurückschreckt. Kampfsport habe ich - in Form von Karate - selbst betrieben. Aber diese Art des Kampf-"Sports" ist für mich einfach abstoßend. Das ist für mich etwas für sensationslüsternde Menschen, die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch früher oder später bereit wären Geld in Gladiatoren-Kämpfe zu investieren. Mit der Ästhetik des Sports, dem Teamplay, der Spannung (das ist so langweilig, wenn die stundenlang übereinander liegen und sich abwechselnd in die Fresse hauen ... stupide halt) oder der Völkerverständigung kann die Faszination dafür jedenfalls nur schwerlich zusammen hängen. Klar, das ist Unterhaltung. Aber ich frage mich eben ernsthaft, wen sowas wirklich unterhält. :-)
 
AW:

Mothman am 16.06.2009 01:57 schrieb:
Wieso muss man denn entweder alle Gewalt verdammen oder alle Gewalt akzeptieren?
Wieso kann man da nicht für sich persönlich etwas mehr differenzieren?
Wenn man den "Sport" abstoßend findet, dann ist es so. Genauso, wie es dir/euch scheinbar gefällt. Da interessieren mich auch nicht irgendwelche ärztlichen Nachweise oder Bodycounts, sondern einfach nur mein Gefühl in der Magengegend, wenn ich sowas sehe.
Ich bin gewiss kein Mensch, der vor "Neuheiten" oder Kampfsport zurückschreckt. Kampfsport habe ich - in Form von Karate - selbst betrieben. Aber diese Art des Kampf-"Sports" ist für mich einfach abstoßend. Das ist für mich etwas für sensationslüsternde Menschen, die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch früher oder später bereit wären Geld in Gladiatoren-Kämpfe zu investieren. Mit der Ästhetik des Sports, dem Teamplay, der Spannung (das ist so langweilig, wenn die stundenlang übereinander liegen und sich abwechselnd in die Fresse hauen ... stupide halt) oder der Völkerverständigung kann die Faszination dafür jedenfalls nur schwerlich zusammen hängen. Klar, das ist Unterhaltung. Aber ich frage mich eben ernsthaft, wen sowas wirklich unterhält. :-)


"gefühl" und "magengegend" ist nun mal nicht persönlich "differenzierend", sondern objektiv undifferenziert. jeder mensch hat logischerweise solche irrationalen tendenzen, aber die haben in diskussionen nunmal argumentativ keinen wert. in öffentlichen diskussionen hat es gar nichts verlohren, schon gar nicht wenn man in den medien nach einem verbot schreit (das ist nun nicht mehr auf dich bezogen, sondern auf medienvertreter).
nur weil man undifferenzierte meinungen hat kann man sie nämlich keinem aufzwingen, da braucht man schon stichhaltigere argumente -- was bei der "killerspieldebatte" ganz genau so ist und was von seiten der konservativeren politfraktion offensichtlich nicht der fall ist. solch irrationale und auf meinungen basierte politik (die dazu noch irrationale meinungen der bevölkerung bedienen soll) ist unverantwortlich und bei jeglichen volksvertreter eine nicht tolerierbare haltung.
 
AW:

ichmusssagen am 16.06.2009 02:20 schrieb:
"gefühl" und "magengegend" ist nun mal nicht persönlich "differenzierend", sondern objektiv undifferenziert. jeder mensch hat logischerweise solche irrationalen tendenzen, aber die haben in diskussionen nunmal argumentativ keinen wert. in öffentlichen diskussionen hat es gar nichts verlohren, schon gar nicht wenn man in den medien nach einem verbot schreit (das ist nun nicht mehr auf dich bezogen, sondern auf medienvertreter).
nur weil man undifferenzierte meinungen hat kann man sie nämlich keinem aufzwingen, da braucht man schon stichhaltigere argumente -- was bei der "killerspieldebatte" ganz genau so ist und was von seiten der konservativeren politfraktion offensichtlich nicht der fall ist. solch irrationale und auf meinungen basierte politik (die dazu noch irrationale meinungen der bevölkerung bedienen soll) ist unverantwortlich und bei jeglichen volksvertreter eine nicht tolerierbare haltung.
Du hast nicht verstanden was ich sagen wollte: Es braucht für mich keine "Beweise" oder "rationale Erklärungen", damit ich etwas abstoßend finde. Ich habe mich ja, wie du ja richtig erkannt hast, auch nicht für ein Verbot ausgesprochen. Ich schrieb, dass ich sowas nicht unterstützen würde. Weil es für mich persönlich einfach nicht in Frage kommt. An der Diskussion, ob das verboten gehört oder nicht, wollte ich mich nie beteiligen.
Meine "Argumente" waren keine Argumente, sondern eine Meinung. Und Meinungen können auch auf Gefühlen basieren. Was hast du denn für Gefühle, wenn du das siehst? Hochgefühle? Bedenklich. Garkeine Gefühle? Bedenklich? Worin liegt der Reiz in dieser Sportart, was ist es, dass diese Sportart hat? Was genau bietet dir diese Form des "Kampfsports"?

Dass du versuchst meine Meinung auf das Verhalten von unseren Politikern zu projizieren ist übrigens maßlos übertrieben und genauso seltsam, wie deine Annahme, eine subjektive Meinung hätte in Diskussionen nichts verloren.

Du wärst erstaunt, wenn du erfahren würdest, wie viel in der Politik und in der Wirtschaft "aus dem Bauch heraus" und nach persönlichen Präferenzen entschieden wird.

Deine Meinung ist auch nur eine Meinung, dass solltest du nie vergessen.
 
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