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News - Killerspiele: "Kölner Aufruf gegen Computergewalt" - Computec schreibt an den Fürther Stadtrat

AW:

Man kommt sich grad vor, als würde man im Jahre 1930 leben. Damals wurden auch solche Hasstiraden und Hetzkampagnen gestartet. Gerade den Redakteuren solcher Zeitungen würde ich doch gerne mal einen Brief schreiben, ob sie jemals was von seriösem und objektivem Journalismus gehört haben. Dazu gehört nämlich sowohl die positiven und die negativen Aspekte darzustellen und dann dem Leser selbst zu überlassen, was er davon hält.
Was aber jetzt hier stattfand, z.B. von dieser Kölner Zeitung hat mit Journalismus nichts mehr zu tun. Da wurde irgendwas zusammengesponnen, nur negative Dinge beschrieben, viel dazu erfunden, damit es noch schlimmer wirkt. Einfach eine ganz üble Hetzkampagne.

Auch von Leuten, wie diesem Herrn Pfeifer, was ja eigentlich gebildete Menschen sein sollten, könnte man doch mehr erwarten. Sie sind aber anscheinend in so einen Wahn verfallen, man könnte meinen sie fühlen sich regelrecht verfolgt von den Spielen, dass eine objektive Sicht bei denen gar nicht mehr möglich ist. Da helfen wohl auch keine sachlichen Argumente mehr, weil natürlich nur sie recht haben.
Des Weiteren bezichtigen sie uns ja, dass wir von den Spielen gewaltätig werden, aber auf der anderen Seite benehmen sie sich doch oft selbst sehr daneben. Das ist ungefähr so, als würde sich jemand über Tischmanieren beklagen, aber selbst am Tisch rülpsen und furzen.

Ich bin da jedenfalls gespannt wie es weitergeht, aufgeben werden diese Leute sicher nicht.
 
AW:

So ist das halt. Wo man früher Hexen verbrannt, Personen einer bestimmten Religion getötet, bestimmte Filme mit Untoten beschlagnahmt hat, ist das jetzt die Zeit der Videospiele-Verbrennung
 
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Shadow_Man am 24.12.2008 01:02 schrieb:
[...] Ich bin da jedenfalls gespannt wie es weitergeht, aufgeben werden diese Leute sicher nicht.
Das befürchte ich leider auch. Ich denke sogar, dass diese selbsternannten "Experten" und Demagogen in diversen antiquierten Politikkreisen nach Unterstützung fischen werden - was ihnen leider glücken wird.

Wie gesagt, ich wünsche solchen Personen ein möglichst baldiges Treffen mit der Evolutionstheorie...
 
AW:

silencer1 am 23.12.2008 22:29 schrieb:
Der Anzeigenmarkt ist kein Wunschkonzert. Außerdem muß der Kunde auch einiges hinblättern, so einfach wie du dir das vorstellst, ist das nicht.
Bei der Gamestar gibt es seit Community- Anmerkungen keinerlei "HandyPorno"-Werbung mehr im Heft - ganz so kompliziert, wie du dir das vorstellst, kann es also auch nicht sein ...
 
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Worrel am 24.12.2008 09:39 schrieb:
silencer1 am 23.12.2008 22:29 schrieb:
Der Anzeigenmarkt ist kein Wunschkonzert. Außerdem muß der Kunde auch einiges hinblättern, so einfach wie du dir das vorstellst, ist das nicht.
Bei der Gamestar gibt es seit Community- Anmerkungen keinerlei "HandyPorno"-Werbung mehr im Heft - ganz so kompliziert, wie du dir das vorstellst, kann es also auch nicht sein ...

Ja, aber zu glauben, daß dann plötzlich Toys'R'Us, Lego oder irgendwelche Sportvereine inserieren ist Wunschdenken. Außerdem arbeite ich in der Branche. Bei der GamePro wurden dafür dann die DVD-Hüllen gestrichen, ein Verlag kann nicht so einfach auf die Werbung verzichten, mir macht diese Werbung nichts aus.
 
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Worrel am 24.12.2008 09:39 schrieb:
silencer1 am 23.12.2008 22:29 schrieb:
Der Anzeigenmarkt ist kein Wunschkonzert. Außerdem muß der Kunde auch einiges hinblättern, so einfach wie du dir das vorstellst, ist das nicht.
Bei der Gamestar gibt es seit Community- Anmerkungen keinerlei "HandyPorno"-Werbung mehr im Heft - ganz so kompliziert, wie du dir das vorstellst, kann es also auch nicht sein ...

Höre auf Silencer. Er hat recht. Nicht die Magazine suchen sich heutzutage die Werbepartner aus, sondern umgekehrt. Trotzdem steht es Computec natürlich frei, auf bestimmte Arten von Anzeigen zu verzichten. Bedeutet halt weniger Einnahmen. IDG hat sich für den Verzicht entschieden. Das Image ihrer Hefte war ihnen scheinbar wichtiger. In Fürth ist man da bisher anderer Meinung. Dass dann plötzlich große Firmen aufspringen und in den Computec-Heften inserieren, ist eine reichlich naive Vorstellung. Wobei man schon durchaus die These aufstellen kann, dass duch den Verzicht auf Schmuddelwerbung Werbeträger für seriösere Unternehmen interessanter werden könnten. Aber Special-Interest-Magazine sind nicht wirklich die Plattform für Firmen, wie Du sie genannt hast. Die Zielgruppe muss ja stimmen. Was mich echt nachdenklich macht: Scheinbar lohnt sich die Handy-Download-Werbung für die entsprechenden Unternehmen richtig. Sonst würden sie die Anzeigen ja nicht schalten... Kein Ruhmesblatt für die jeweilige Leserschaft, wenn genügend Leute sich solchen Scheiß runterladen.
 
AW:

Falconer75 am 24.12.2008 10:54 schrieb:
die Anzeigen ja nicht schalten... Kein Ruhmesblatt für die jeweilige Leserschaft, wenn genügend Leute sich solchen Scheiß runterladen.

Wäre richtig, wenn man hundertprozentige Rückschlüsse treffen könnte. Da aber ein Marketingmix zum Einsatz kommt lässt sich nicht sagen, dass die Gegebenheit der Werbung im Heft auch aus dieser Leserschaft Umsätze generiert.

Ich glaube, um ehrlich zu sein, dass die PC-Games Leserschaft, die alle mit dem PC bewandert sind, sich auf andere Art und Weise Bildchen oder Filmchen zu besorgen wissen.

Dass diese Werbung im Heft ist beweist nicht, dass PC-Games Leser das Angebot in Anspruch nehmen, sondern nur, dass die Plattform PC-Games in eine altersbedingte Zielgruppe (z.B. zwischen 16 und +/-35) passt und somit dort Werbung geschaltet wird!
 
AW:

Ich danke allen Leuten, die sich für uns Gamer und auch alle dafür entstandenen Arbeitsplätze in Deutschland so sehr einsetzen.
Es kann und darf einfach nicht sein, dass sich irgendwelche Personen ohne richtige Kenntnisse so sehr gegen unser Hobby aussprechen und rücksichtslos einfach so in Kauf nehmen, dass dadurch tausende von Arbeitsplätzen in Gefahr geraten.
 
AW:

Enisra am 23.12.2008 21:49 schrieb:
ich denke eher das die Verbetreibenden zu einem kommen

Stimmt so nicht ganz. Man kann durchaus auch zu jemanden hingehen, den man bewerben möchte. Sicherlich ist der bequemere Weg, die Leute selbst antanzen zu lassen. Dies ist auch der lukrativere Weg. Wer von selbst kommt, ist bereit, mehr zu zahlen. Aber man auch genauso gut zu den entsprechenden Firmen gehen und einen Werbevertrag anbieten. Für so eine Anzeige in der Zeitschrift gehören immer zwei.
 
AW:

INU-ID am 23.12.2008 22:50 schrieb:
silencer1 am 23.12.2008 13:16 schrieb:
Auf den Zug scheinen jetzt noch mehr aufzuspringen:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/895093/

Zitat:
Verständlich, dass man bei Schlägereien neuerdings halbtot getreten wird, selbst wenn man schon am Boden liegt: die Schläger sind das halt so gewohnt - dreimal erlegt, dreifacher Bonus.

omg :-S

So einen Schwachsinn hab ich ja schon lange nicht mehr vor die Augen bekommen...

Ich musste mir mehrmals die Augen reiben, um zu sehen, ob ich wirklich auf der Internetseite von Deutschland Radio gelandet bin.
Ich höre bei Autofahrten gerne mal diesen Sender (auch MDR Figaro etc). Aber was hier an (Verschwöhrungs)Therorie & Praxis vermengt wird, ist ja mehr als erschreckend.
Zumindest weist Herr Felten darauf hin, dass es nur Überlegungen sind.

Eigentlich darf man gar nichts mehr glauben, nur noch alles kritisch hinterfragen.
Ob das für das Leben & die Psyche an sich so gut ist, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.
 
AW:

Das tat ja schon beim lesen weh.
wird gern ma wissen wie die auf meist so abstruze geschichten kommen.
 
AW:

Huskyboy am 23.12.2008 14:00 schrieb:
excitusz am 23.12.2008 13:57 schrieb:
naja würde in einer offizielen zeitschrift werbung für eine offiziele demo gemacht werden , zb bei pcgames Demonstration am ... in Bremen
am .. in Hambrug ect, vor einer bestimmtem behörde, ich würd dabei sein :)

du? und noch 10 leute? oder 15? Weisst du was das fürn aufwand ist eine Demo anzumelden und durchzuführen?

Das ist gar kein Aufwand. Einfach hingehen und demonstrieren. Demokratie und so. Das einzige ist das die Polizei vielleicht den Ausweis des Demonstrationsleiters sehen will. Fertig. Wenn Du allerdings mit mehr als 100 Leuten rechnest, sollte man vorher anmelden, die Polizei freut sich. Eine Anmeldepflicht gibts aber nicht.
 
AW:

STF am 24.12.2008 16:15 schrieb:
INU-ID am 23.12.2008 22:50 schrieb:
silencer1 am 23.12.2008 13:16 schrieb:
Auf den Zug scheinen jetzt noch mehr aufzuspringen:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/895093/

Zitat:
Verständlich, dass man bei Schlägereien neuerdings halbtot getreten wird, selbst wenn man schon am Boden liegt: die Schläger sind das halt so gewohnt - dreimal erlegt, dreifacher Bonus.

omg :-S

So einen Schwachsinn hab ich ja schon lange nicht mehr vor die Augen bekommen...

Ich musste mir mehrmals die Augen reiben, um zu sehen, ob ich wirklich auf der Internetseite von Deutschland Radio gelandet bin.
Ich höre bei Autofahrten gerne mal diesen Sender (auch MDR Figaro etc). Aber was hier an (Verschwöhrungs)Therorie & Praxis vermengt wird, ist ja mehr als erschreckend.
Zumindest weist Herr Felten darauf hin, dass es nur Überlegungen sind.

Eigentlich darf man gar nichts mehr glauben, nur noch alles kritisch hinterfragen.
Ob das für das Leben & die Psyche an sich so gut ist, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.
Sop. Kritik von mir wurde an Deutschlandradio gesendet
 
AW:

Ich frag mich welches "Killerspiel" damals die "Blutopfer bringenden" Inka gespielt haben....oder welcher GTA-Teil bei den alten brutalen germanischen Barbarenstämmen auf der Festeplatte lief?

Was ich damit sagen will, Gewalt und Brutalität gibt es überall da, wo es Menschen gibt...bzw. überall da wo es Leben gibt. Spiele sind in meinen Augen eher ein Weg Alltagsfrust etc. zu kompensieren. Es gab auch schon Amokläufe, Serienmörder, Vergewaltiger, etc. weit bevor es PC's gab.
 
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