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News - Killerspiele: Günther Beckstein fordert Spielebranche zum Dialog auf

AW: News - Killerspiele: Günther Beckstein fordert Spielebranche zum Dialog auf

Shadow_Man am 07.04.2008 17:16 schrieb:
Genau das Gleiche beim Spielekauf. Es kann nicht sein, dass da manchmal Eltern ihrem 11-jährigen Kind ein Spiel wie GTA kaufen, einfach weil sie keine Ahnung haben.

dafür gibts ja diese schönen bunten zeichen der usk auf jeder verpackung
 
AW: News - Killerspiele: Günther Beckstein fordert Spielebranche zum Dialog auf

Seiner Meinung nach stärken Spiele die Reaktionsschnelligkeit, die Kombinationsgabe, das strategische Denken und den Umgang mit Informationstechnik.

Gleichzeitig warnte Beckstein aber vor den Risiken: Suchtgefahr, Bewegungsarmut, Vernachlässigung sozialer Kontakte.
Aussagen, die ich meine heute schon ähnlich in der Diskussionsrunde mit Monika Griefahn gelesen habe..

Gab es da ein Rundschreiben eines Institutes? :-o
 
AW: News - Killerspiele: Günther Beckstein fordert Spielebranche zum Dialog auf

"Ziehen wir gemeinsam an einem Strang, denn Gewaltspiele haben in unseren Kinderzimmern nichts zu suchen."

Das kann ich auch nur unterstützen. Allerdings reichen die derzeitigen Gesetze mehr als aus, man müsste sie nur einmal konsequent anwenden.
Aber man sollte doch bitte nicht erwachsenen Personen vorschreiben, ob ein Spiel für sie geeignet ist oder nicht. Mich als fast 30-jahrigen ärgert es, wenn in Deutschland Spiele mit "ohne Jugendfreigabe" gekennzeichnet sind, diese dann aber immer noch geschnitten werden müssen, um überhaupt eine Einstufung zu bekommen.
 
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Und naive PCGamesler fallen auf den Chefpopulisten aus Bayern schon wieder rein....
 
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BilliWillis am 07.04.2008 22:30 schrieb:
Und naive PCGamesler fallen auf den Chefpopulisten aus Bayern schon wieder rein....

Tatsächlich? hat hier etwa schon jemand aufgrund dieser Aussage CSU gewählt? oder bist du einfach nur Chefskeptiker, der pauschal überhaupt keiner Aussage glaubt?
 
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Sorry aber ich kann seiner Aussage nichts positives abgewinnen. Eigentlich ist seine Aussage doch wieder nur mit Vorurteilen eines Nichtswissenden gespickt. Das Bayern bei der neuen Standortvergabe der Games Com den kürzeren gezogen hat wundert mich bei der Einstellung jedenfalls nicht.
 
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Tomek18 am 07.04.2008 23:06 schrieb:
Sorry aber ich kann seiner Aussage nichts positives abgewinnen. Eigentlich ist seine Aussage doch wieder nur mit Vorurteilen eines Nichtswissenden gespickt. Das Bayern bei der neuen Standortvergabe der Games Com den kürzeren gezogen hat wundert mich bei der Einstellung jedenfalls nicht.

"Gleichzeitig warnte Beckstein aber vor den Risiken: Suchtgefahr, Bewegungsarmut, Vernachlässigung sozialer Kontakte."

Also wenn du das meinst, damit hat er Recht, diese Gefahren bestehen auf jeden Fall.
Aber eben nur als Gefahr, nicht als zwangsläufig eintretendes "Unglück"
 
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Boesor am 07.04.2008 23:49 schrieb:
Tomek18 am 07.04.2008 23:06 schrieb:
Sorry aber ich kann seiner Aussage nichts positives abgewinnen. Eigentlich ist seine Aussage doch wieder nur mit Vorurteilen eines Nichtswissenden gespickt. Das Bayern bei der neuen Standortvergabe der Games Com den kürzeren gezogen hat wundert mich bei der Einstellung jedenfalls nicht.

"Gleichzeitig warnte Beckstein aber vor den Risiken: Suchtgefahr, Bewegungsarmut, Vernachlässigung sozialer Kontakte."

Also wenn du das meinst, damit hat er Recht, diese Gefahren bestehen auf jeden Fall.
Aber eben nur als Gefahr, nicht als zwangsläufig eintretendes "Unglück"
Recht hat Tomek18 aber, was Beckstein da sagt mag sich auf den ersten Blick ganz schön anhören, aber im Grunde ist es der gleiche Schmontz, den er sonst auch erzählt. Natürlich sind das keine zu unterschätzenden Risiken, die er da nennt, aber leider sind sie hoffnungslos verallgemeinert. Ist so, als würde ich sagen "Waffen töten Menschen" oder "Politiker sind fett, faul und stauben bloß Geld ab". Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht alleine die Spiele sind, die zu sozialer Verwahrlosung, Bewegungsarmut und Sucht führen.
Ich bin ja ein bisschen überascht, dass er bei den Risiken nicht die angeblich steigende Gewaltbereitschaft aufgeführt hat.

Der einzige Punkt, in dem ich ihm uneingeschränkt recht gebe ist, dass "Gewaltspiele" nichts im Kinderzimmer verloren haben, schade nur, dass die meisten Politiker zu engstirnig und mediengeil sind, um zu erkennen, dass sie mit ihren Gesetzesvorschlägen absolut ins Leere laufen.
 
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Peter Molyneux ist auch am Start? Nicht schlecht. Obwohl ich seine Abneigung gegen Sims und WoW nicht ganz Teilen kann.
Die Sims ist wohl die einzige Spieleserie, die so viele Mädchen anlockt. Hab übrigens nur den ersten Teil gespielt... und das sehr, sehr oft und ausgiebig ;)
WoW macht ja auch Spaß, aber nach einem Monat hatte ich einfach keinen Bock mehr. Wenn man nicht genug Zeit in das Spiel investieren kann, ist das einfach nicht befriedigend. Hat man die Zeit, ist man süchtig.
Ein Kollege von mir war seit der Beta von WoW dabei, im Januar hat er alle Spielstände gelöscht und seine Datenträger (die DVDs man ;) ) zerbrochen. Man sieht, jeder kann aussteigen :P
Aber worum geht es bei dieser "Konferenz" überhaupt? Keine Gewaltspiele für Kinder und Jugendliche oder allgemein keine Gewaltspiele mehr? (Hört sich doch besser an als Killerspiel ^^ ) Wahrscheinlich eher Letzteres... Hmpf!
 
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Tut_Ench am 08.04.2008 00:16 schrieb:
Recht hat Tomek18 aber, was Beckstein da sagt mag sich auf den ersten Blick ganz schön anhören, aber im Grunde ist es der gleiche Schmontz, den er sonst auch erzählt. Natürlich sind das keine zu unterschätzenden Risiken, die er da nennt, aber leider sind sie hoffnungslos verallgemeinert.

Nun muss man natürlich auch sehen, dass das in der kurzen PCG Meldung sicher nicht wörtlich zitiert wurde, sondern eher zusammengefasst .
Was er genau in seiner Eröffnungsbotschaft gesagt hat weiß ich nicht.
So oder so, er hat Recht und für eine spezifische Darstellung des Problems mit all seinen Facetten ist eine Eröffnungsrede kaum geeignet.
 
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Tut_Ench am 08.04.2008 00:16 schrieb:
Natürlich sind das keine zu unterschätzenden Risiken, die er da nennt, aber leider sind sie hoffnungslos verallgemeinert. Ist so, als würde ich sagen "Waffen töten Menschen" oder "Politiker sind fett, faul und stauben bloß Geld ab".

nicht wirklich. wäre er dem tenor deiner zitate verfallen, hätte es heißen müssen "spiele machen süchtig, fett und einsam". hierbei hat er jedoch lediglich auf die vorhandenen risiken verwiesen. kleiner unterschied.

Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht alleine die Spiele sind, die zu sozialer Verwahrlosung, Bewegungsarmut und Sucht führen.

das mag auch so stimmen, nur hat er das in diesem zusammenhang auch nicht behauptet. tatsache ist jedoch, dass diese gefahren existieren. bei computer-/videospielen wie auch auch bei anderen freizeitaktivitäten, die über einen hohen suchtfaktor, einen geringen bewegungsfaktor und eine hauptsächliche ausrichtung auf einen "einzelspielermodus" haben.
 
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Boesor am 07.04.2008 23:49 schrieb:
"Gleichzeitig warnte Beckstein aber vor den Risiken: Suchtgefahr, Bewegungsarmut, Vernachlässigung sozialer Kontakte."

Also wenn du das meinst, damit hat er Recht, diese Gefahren bestehen auf jeden Fall.
Aber eben nur als Gefahr, nicht als zwangsläufig eintretendes "Unglück"


Ok dann ist das gesagte sogar noch größeres Bla Bla und nicht nur seine übliche Verallgemeinerung.
 
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Tomek18 am 08.04.2008 01:08 schrieb:
Ok dann ist das gesagte sogar noch größeres Bla Bla und nicht nur seine übliche Verallgemeinerung.

:confused: Wie kommst du zu diesem Schluss?
 
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Gasoline am 08.04.2008 00:50 schrieb:
Tut_Ench am 08.04.2008 00:16 schrieb:
Natürlich sind das keine zu unterschätzenden Risiken, die er da nennt, aber leider sind sie hoffnungslos verallgemeinert. Ist so, als würde ich sagen "Waffen töten Menschen" oder "Politiker sind fett, faul und stauben bloß Geld ab".

nicht wirklich. wäre er dem tenor deiner zitate verfallen, hätte es heißen müssen "spiele machen süchtig, fett und einsam". hierbei hat er jedoch lediglich auf die vorhandenen risiken verwiesen. kleiner unterschied.

Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht alleine die Spiele sind, die zu sozialer Verwahrlosung, Bewegungsarmut und Sucht führen.

das mag auch so stimmen, nur hat er das in diesem zusammenhang auch nicht behauptet. tatsache ist jedoch, dass diese gefahren existieren. bei computer-/videospielen wie auch auch bei anderen freizeitaktivitäten, die über einen hohen suchtfaktor, einen geringen bewegungsfaktor und eine hauptsächliche ausrichtung auf einen "einzelspielermodus" haben.

Natürlich verfällt ein Politiker nicht in einen ähnlichen Tenor, wie meinen, ein Politiker muss es so ausdrücken, dass es "intelligenter" und überlegter klingt. Die haben hochbezahlte Redenschreiber für die Ausformulierung solcher Ansprachen.

Hätte er gesagt "Spiele sind unter anderem schuld an sozialer Verwahrlosung...." hätte ich nichts gesagt, aber das hat er anscheinend nicht.
Wobei es schon interessant wäre seine Rede im Ganzen zu lesen.
 
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oceano am 07.04.2008 17:17 schrieb:
naja, man muss auch nicht gleich wieder alles zu rosig sehen. ;-)

tue ich nicht- keine angst.
ich bezog mich nicht mal auf das thema im titel.
mir gings um den politiker beckstein im allgemeinen.
und der scheint -zumindest manchmal- immerhin anderslautenden argumenten zugänglich zu sein.
vor allem aber wirkt er weitaus "menschlicher" als sein höchst seltsamer amtsvorgänger.
das bedeutet noch lange nicht, dass ich plötzlich mit ihm einer meinung wäre.

nicht mehr und nicht weniger habe ich damit sagen wollen,

Und naive PCGamesler fallen auf den Chefpopulisten aus Bayern schon wieder rein....

danke für deinen beitrag.
komm wieder, wenn du wirklich was beizutragen hast. ;-)
 
AW:

Erst waren alle Videospiele böse und jetzt will er plötzlich einen Dialog. Da schwenkt sich das Fähnchen ganzschön ;)

Halmir am 07.04.2008 16:38 schrieb:
Wie kommt er denn jetzt zur halben Kehrtwende?
Ursula kam mit ihren gemäßigten Vorschlägen schon nicht durch. Beckstein ist schon noch schlau genug seine Alles-verbieten-Schiene zu unterlassen.


Tut_Ench am 08.04.2008 10:08 schrieb:
Hätte er gesagt "Spiele sind unter anderem schuld an sozialer Verwahrlosung...." hätte ich nichts gesagt, aber das hat er anscheinend nicht.
Wobei es schon interessant wäre seine Rede im Ganzen zu lesen.

Du meinst wohl eher: "Unter anderem sind Spiele schuld an sozialer Verwahrlosung...."
Deiner Aussage nach, wären Spiele an noch viel mehr Schuld ;) *klugscheiss*
 
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