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News - Killerspiele: Bayerischer Landtag: Parlamentarischer Spieleabend mit Crysis und GTA 4

AW:

Matt1974 am 14.06.2009 13:44 schrieb:
Und ich bin sicher da gibt es mehr Tote als durch Amok läufe. Genau wie mehr Menschen durch Klimaschädigung sterben, als durch die Hand von Terroristen, weil die ganze Militärwelt täglich hunderte Tonnen von Treibstoffen verbrennt auf der Suche nach den Freaks. >:-|

Amokläufe (bzw. generell Terror) liegt in der weltweiten Statistik der Todesursachen sogar an letzter Stelle!

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Infektionskrankheiten____14.500.000
Welthunger____________9.000.000
Drogen_______________5.400.000 [nur Tabakrauchen]
Verkehr_______________1.200.000 (WHO)
Krieg__________________360.000
Terrorismus_____________20.000 [davon 13.000 Irak] --> 2006


alles natürlich "zirka"-Werte.

auf der Seite der BPB sieht man ein Tabelle über Todesursachen in Deutschland 2007.
Hier wird Terrorismus nicht einmal erwähnt !!!

Warum also dieses Thema ein so großes ist, versteh ich immer noch nicht.
Es stellt eine der geringsten Gefahren der Menschen dar.

Hoffe ich konnte hiermit manchen Leuten bissel informiern?? :-]
 
AW:

Die schlimmsten Demagogen bleiben doch eh der Veranstaltung fern da sie ihre feste Meinung zu dem Thema haben und sowas für unnötig halten.
 
AW:

DrBonsai am 14.06.2009 15:29 schrieb:
Ich finde es gut, dat die sich mal damit auseinandersetzen. Aber ob es was bringt? Wahrscheinlich leiden die schon so unter Realitätsverlust, dass unsere Politiker denken, die spiele wären echt und es sterben tatsächlich irgendwo Menschen, weil irgendwo auf ne Taste klicken. ^^

Es ist witzig, wenn gerade Spieler, die zig Stunden am Tag vor dem Computer hocken und in virtuellen Welten virtuelle Personen killen, anderen Leuten möglichen Realitätsverlust vorwerfen.

Wer im Glashaus sitzt...
 
AW:

Wildchild666 am 14.06.2009 14:34 schrieb:
oh doch, natürlich will man das....

aber die herren politiker haben bereits VOR der beschäftigung mit dem thema eine - wie oft geklärt - total in keiner korelation stehende verbotsforderung eingereicht.

Da noch kein Gesetz beschlossen wurde, ist ja noch alles möglich, oder? Vielleicht veranlasst gerade so eine Aktion einige Politiker, GEGEN ein solches Gesetz zu stimmen.

wie soll man diesen "spieleabend" denn sonst interpretieren, ausser als "öl ins feuer giessen"?
erklär mir, wieso Öl ins Feuer gegossen wird, wenn Politiker genau das tun, was du willst, nämlich selbst mal so ein Spiel anspielen. Wenn sie dann ihre Meinung nicht ändern, sondern sich eher bestätigt fühlen, dann sollte man das zumindest respektieren und akzeptieren können, oder?
 
AW:

TheChicky am 14.06.2009 16:34 schrieb:
Es ist witzig, wenn gerade Spieler, die zig Stunden am Tag vor dem Computer hocken und in virtuellen Welten virtuelle Personen killen, anderen Leuten möglichen Realitätsverlust vorwerfen.

Wer im Glashaus sitzt...
dont_feed_the_trolls.jpg
 
AW:

TheChicky am 14.06.2009 16:39 schrieb:
Wildchild666 am 14.06.2009 14:34 schrieb:
oh doch, natürlich will man das....

aber die herren politiker haben bereits VOR der beschäftigung mit dem thema eine - wie oft geklärt - total in keiner korelation stehende verbotsforderung eingereicht.

Da noch kein Gesetz beschlossen wurde, ist ja noch alles möglich, oder? Vielleicht veranlasst gerade so eine Aktion einige Politiker, GEGEN ein solches Gesetz zu stimmen.

wie soll man diesen "spieleabend" denn sonst interpretieren, ausser als "öl ins feuer giessen"?
erklär mir, wieso Öl ins Feuer gegossen wird, wenn Politiker genau das tun, was du willst, nämlich selbst mal so ein Spiel anspielen. Wenn sie dann ihre Meinung nicht ändern, sondern sich eher bestätigt fühlen, dann sollte man das zumindest respektieren und akzeptieren können, oder?
:top:
volle zustimmung.
die meisten hier labern genau so einen quatsch, wie den, den die politikern jetzt unterstellen!
man wittert schon verschwörung, wo noch garnichts ist.
manche hier scheinen schon eine richtige paranoia zu haben.

statt abzuwarten und zu sehen, was passiert, unterstellt man vorher schon die teuflischsten sachen.
hier scheinen noch viele nicht über das kindesalter hinaus gekommen zu sein.

zum glück gibt es aber auch spielefans die objektiv an die sache gehen. aufklärung ist nunmal besser als generationenkonflikt.
 
AW:

Vielleicht schreibt einer: "Press F10 for Cheats" ins Chatfenster und dann haben die Politiker die Schnauze voll und wollen es erst recht verbieten :ugly:
 
AW:

TheChicky am 14.06.2009 16:34 schrieb:
DrBonsai am 14.06.2009 15:29 schrieb:
Ich finde es gut, dat die sich mal damit auseinandersetzen. Aber ob es was bringt? Wahrscheinlich leiden die schon so unter Realitätsverlust, dass unsere Politiker denken, die spiele wären echt und es sterben tatsächlich irgendwo Menschen, weil irgendwo auf ne Taste klicken. ^^

Es ist witzig, wenn gerade Spieler, die zig Stunden am Tag vor dem Computer hocken und in virtuellen Welten virtuelle Personen killen, anderen Leuten möglichen Realitätsverlust vorwerfen.

Wer im Glashaus sitzt...

...sollte man nicht mit Steinen werfen. Man sollte aber auch nicht den Mund aufmachen, wenn man keine Ahnung hat.

Wenn ein Politiker schon das Töten von virtuellen Pixelmännchen mit dem realen Wildern in Afrika aus Spaß vergleicht, wer kann da wohl eher Realität und Virtuelles auseinander halten? (Kam in einem Radiointerview über "Was sind eigentlich Killerspiele?") Der gute Mann (weiß nicht mehr wie er hieß) meinte nämlich, das man ja auch nicht einfach zum Spaß in Afrika Tiere erschießen kann.

Realitätsverlust ist weniger wenn man "zig Stunden am Tag vor dem Computer hockt und in virtuellen Welten virtuellen Personen killt". Realitätsverlust ist wenn man diese virtuellen Welten nicht mehr von der Echten unterscheiden kann. Und bei den Vergleichen die manche Politiker bringen zum Thema "Killerspiele", sind das dann wohl eher die, die das eben nicht unterscheiden können.

Mit freundlichen Grüßen,
Ruin
 
AW:

RuinEX am 14.06.2009 19:47 schrieb:
TheChicky am 14.06.2009 16:34 schrieb:
DrBonsai am 14.06.2009 15:29 schrieb:
Ich finde es gut, dat die sich mal damit auseinandersetzen. Aber ob es was bringt? Wahrscheinlich leiden die schon so unter Realitätsverlust, dass unsere Politiker denken, die spiele wären echt und es sterben tatsächlich irgendwo Menschen, weil irgendwo auf ne Taste klicken. ^^

Es ist witzig, wenn gerade Spieler, die zig Stunden am Tag vor dem Computer hocken und in virtuellen Welten virtuelle Personen killen, anderen Leuten möglichen Realitätsverlust vorwerfen.

Wer im Glashaus sitzt...

...sollte man nicht mit Steinen werfen. Man sollte aber auch nicht den Mund aufmachen, wenn man keine Ahnung hat.

Wenn ein Politiker schon das das Töten von virtuellen Pixelmännchen mit dem realen Wildern in Afrika aus Spaß vergleicht, wer kann da wohl eher Realität und Virtuelles auseinander halten? (Kam in einem Radiointerview über "Was sind eigentlich Killerspiele?") Der gute Mann (weiß nicht mehr wie er hieß) meinte nämlich, das man ja auch nicht einfach zum Spaß in Afrika Tiere erschießen kann.

Realitätsverlust ist weniger wenn man "zig Stunden am Tag vor dem Computer hockt und in virtuellen Welten virtuellen Personen killt". Realitätsverlust ist wenn man diese virtuellen Welten nicht mehr von der Echten unterscheiden kann. Und bei den Vergleichen die manche Politiker bringen zum Thema "Killerspiele", sind das dann wohl eher die, die das eben nicht unterscheiden können.

Mit freundlichen Grüßen,
Ruin

und wenn man die eine aussage eines politikers auf alle münzt leidet man beträchtlich unter realitätsverlust!
 
AW:

Micha2 am 14.06.2009 19:55 schrieb:
und wenn man die eine aussage eines politikers auf alle münzt leidet man beträchtlich unter realitätsverlust!

Wenn man nicht richtig lesen kann...

Ich habe geschrieben "manche". Das kann man natürlich auch ganz gekonnt weglassen und sowas behaupten wie du.
 
AW:

Bekommen die dann auch T-shirts mit der Aufschrift
"Politics LAN-Party" ?? :D
 
AW:

Adamanthul am 14.06.2009 21:07 schrieb:
Bekommen die dann auch T-shirts mit der Aufschrift
"Politics LAN-Party" ?? :D

Anstatt selber zu spielen sollten die wirklich mal eine so richtig grosse Lan-Party besuchen. Das würde mehr Eindruck hinterlassen (hunderte von Jugendlichen haben miteinander Spass, kaum jemand ist betrunken, Schlägereien und körperliche Gewalt gibt es praktisch nicht, und die Hilfsbereitschaft, wenn einem der Rechner abschmiert ist ja wohl vorbildlich. (nehme selbst immer eine 2. Graka und ne 2. Cpu mit, irgendeiner brauchts immer.))
Bei der Aktion mache ich mir ehrlich gesagt mehr Sorgen, als dass ich sagen würde: find ich OK.
Gerade beim Thema Killerspiele ist es sehr schwehr älteren Herren und Damen den eigenen Standpunkt verständlich näher zu bringen. Für die Meisten die das zum ersten Mal sehen ist es eben nur töten. Du siehst einen Menschen auf dem Bildschirm, richtest deine Waffe darauf und drückst ohne zu zögern ab. Es ist einfach schwehr verständlich.

Was mich aber wundert, dass bei der ganzen Killerspieldebatte niemals das Wort "Notwehr" fällt, denn nichts anderes ist CS, Crysis & Co. Entweder ich erledige meinen Gegner, oder er erledigt mich, wenn ich überleben will, muss eben der andere daran glauben. Also geht es nicht primär darum andere "Menschen" zu töten, sondern einzig und alleine darum zu überleben.
Ist diese definition so unwichtig?
 
AW:

Odin333 am 14.06.2009 21:31 schrieb:
Adamanthul am 14.06.2009 21:07 schrieb:
Bekommen die dann auch T-shirts mit der Aufschrift
"Politics LAN-Party" ?? :D

Anstatt selber zu spielen sollten die wirklich mal eine so richtig grosse Lan-Party besuchen. Das würde mehr Eindruck hinterlassen (hunderte von Jugendlichen haben miteinander Spass, kaum jemand ist betrunken, Schlägereien und körperliche Gewalt gibt es praktisch nicht, und die Hilfsbereitschaft, wenn einem der Rechner abschmiert ist ja wohl vorbildlich. (nehme selbst immer eine 2. Graka und ne 2. Cpu mit, irgendeiner brauchts immer.))
Bei der Aktion mache ich mir ehrlich gesagt mehr Sorgen, als dass ich sagen würde: find ich OK.
Gerade beim Thema Killerspiele ist es sehr schwehr älteren Herren und Damen den eigenen Standpunkt verständlich näher zu bringen. Für die Meisten die das zum ersten Mal sehen ist es eben nur töten. Du siehst einen Menschen auf dem Bildschirm, richtest deine Waffe darauf und drückst ohne zu zögern ab. Es ist einfach schwehr verständlich.

Was mich aber wundert, dass bei der ganzen Killerspieldebatte niemals das Wort "Notwehr" fällt, denn nichts anderes ist CS, Crysis & Co. Entweder ich erledige meinen Gegner, oder er erledigt mich, wenn ich überleben will, muss eben der andere daran glauben. Also geht es nicht primär darum andere "Menschen" zu töten, sondern einzig und alleine darum zu überleben.
Ist diese definition so unwichtig?

Gerade der fett markierte Punkt ist doch wichtig.
Wenn man weiterhin nur von außen drauf schaut, wird man nie verstehen weshalb da ganz andere Faktoren die Rolle spielen, als der viel probagierte Killerinstinkt.
Erst beim selbst erleben könnte sich ein anderes Bild offenbaren.
Klar, Besuch auf einer LAN-Party/Veranstaltung wäre auch sehr zu begrüßen.
Und dann da vor Ort auch gleich mal selbst aktiv in den Wettbewerb mit einsteigen.
Also ein kleines oder längeres Match zocken. Vielleicht sind unter den angesprochenen ja auch Naturtalente, wer weiß?
Sowas könnte wirklich helfen und die Sichtweise ändern. Deswegen muss man es danach auch nicht unbedingt gut finden oder mögen, aber eben auch nicht mehr verurteilen und blinde Aktionen ausrufen. Sondern einfach akzeptieren und tolerieren.

Das gleiche sollten manche aber auch mal mit Schützenvereinen machen. ;-)
 
AW:

ich finde trackmania immernoch besser als CS(S) für lans^^ das macht einfach voll bock xD
 
AW:

lenymo am 14.06.2009 16:29 schrieb:
Die schlimmsten Demagogen bleiben doch eh der Veranstaltung fern da sie ihre feste Meinung zu dem Thema haben und sowas für unnötig halten.

Und die 3 die doch da sind werden bei dem vorherrschenden politischen Tenor zum Thema "Killerspiele" kaum sagen "Oh, ist ja gar nicht so schlimm, hat mir Spaß gemacht".
 
AW:

Es tut mir leid, aber ich kann weiterhin nicht nachvollziehen welchen Sinn eine solche Veranstaltung machen soll.
Wenn der Geschmack und das Empfinden Andersdenkender weiterhin nicht respektieren werden: es kann doch kaum erwartet werden, dass plötzlich Gefallen daran gefunden wird?
An den abgelehnten bis unerwünschten Gegenständen?
 
AW:

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber man wird sicherlich nicht die politische Generation 50+ davon überzeugen, dass Computerspiele nichts mit der echten Welt zu tun haben. Es ist zwar erwiesen, dass gewalthaltige Medien einen die Hemschwelle/en überschreiten lassen können, aber das bewirkt Alkohol auch. Biergärten gehören gerade in Bayern zur Lebensart, wieso nicht auch LAN-Parties?
 
AW:

Ich finds gut das die Spieleindustrie versucht mit den Politikern auf vernünftige Ebene zu kommunizieren. Auch wenn es nichts bringen sollte, zu mindest wurde es dann versucht.

Viel wichtiger fänd ich jedoch, dass die Spieleindustrie mal versuchen sollte, Aufkärungsarbeit in Bezug auf Altersbeschränkung zu leisten. Hierzu könnten die Spiele und Filmhersteller gemeinsam z.b. TV Spots oder Plakatwerbungen starten in denen Sie über Alterbeschränkungen aufklären. Ich denke da so spontan an Sprüche wie: "Nicht jedes Spiel ist für Kinder. Achten Sie auf die Alterfreigabe" oder " Wissen Sie eigendlich was ihr Kind spielt? "
TV Spots könnten über Inhalte und Gefahren von FSK18 Titeln aufklären. Bei Aids gehts ja auch!
Die Masse muss einfach drüber aufgeklärt werden das Spielen an PC und Konsolen keine reine Kindersache ist, und das es halt viele Erwachsene gibt, die spielen und diese Spiele auf Volljährige zugeschnitten sind.

Desweiteren sollte der Verkauf von Spielen / Filmen ab FSK 16 einfach einheitlicher Kontrolliert werden. Hier gibt es eine ganz einfache Lösung: Die EC Karte!! Bei jedem Zigarettenautomaten ist sie mittlerweile als Altersnachweis pflicht, wieso nicht auch im Geschäft beim Erwerb von FSK 16 / 18 Titeln?? die meisten Läden akzeptieren EC-Karten und es wäre doch ein leichtes das Kassensystem bei EC Karten auf Altersprüfung zu programmieren. Kauft sich also jemand ein Spiel / Film welches ab 16 / 18 ist, schliesst die Kasse den Kassiervorgang erst nach der elektronischen Alterüberprüfung ab.
 
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HeavyM am 15.06.2009 19:01 schrieb:
Ich finds gut das die Spieleindustrie versucht mit den Politikern auf vernünftige Ebene zu kommunizieren. Auch wenn es nichts bringen sollte, zu mindest wurde es dann versucht.

der Spieleabend geht nicht von der Spieleindustrie aus sondern von Erhard Sinner...
( krotesker Weiße Politiker der CSU ^^ )

http://www.eberhard-sinner.de/main/index.php?webcode=news_details&news_id=533&PHPSESSID=1iiql19c4n07naeccno0o41o8t4ubch4
 
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