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News - Killerspiele: Amoklauf-Konsequenz: Stuttgart verbietet eSport-Event Intel Friday Night Game

Ich finde es richtig, dass der OB von Stuttgart so reagiert. Zum Einen muss er so handeln, da er ansonsten einen gewaltigen Imageschaden erleiden würde und zum Anderen ist es auch besser so für die Spieleindustrie! Wenn er die Veranstaltung nicht absagen würde, wäre das wieder gefundenes Fressen für die Medien, die unsere Spiele dann wieder durch den Dreck ziehen würden und erneut wieder Diskussionen in der Medienwelt auslösen würde …

Wenn die Veranstaltung wo anders stattfinden würde wäre das etwas anderes, aber so …
 
LÄCHERLICH einfach nur lächerlich...Der Oberbürgermeister hat keine Ahnung...völlig inkompetent. Diese Aktion führt nur dazu, dass sich der Verdacht bei den älteren Herrschaften, Computerspiele seien Schuld an Amokläufen, nur noch bestätigt. Denn schließlich verbietet eine Stadt eine harmlose Computerspiele-veranstaltung wegen einer Tragödie. Und das ist schon zu viel des guten.

So langsam reichts mir mit diesen Politikern...die vetreiben mich noch in ein anderes Land. Obwohl ich Deutschland eigentlich mag :-)
 
leute, nun kommt mal wieder runter. es wurde ja nicht dauerhaft verboten...nur eben dieses eine mal. klar kann man so eine veranstaltung jetzt nicht in stuttgart durchziehen. wäre es hamburg gewesen, hätte sie auch stattgefunden. aber stuttgart is in diesem moment echt ein bisschen unpassend, findet ihr nicht auch?
 
AW:

Enisra am 24.03.2009 11:12 schrieb:
ne, also wieso darf die Waffenmesse 2-3 Tage nach dem Amoklauf öffnen, aber gespielt werden darf nicht?
Die Internationale Waffenbörse, welche immer am ersten Aprilwochenende in Stuttgart stattfindet, wurde von den Veranstaltern Freiwillig abgesagt.
Darüber berichtet komischerwerise niemand. Ist wohl nicht Schlagzeilenträchtig genug.
 
AW:

Schisshase am 24.03.2009 11:47 schrieb:
Enisra am 24.03.2009 11:12 schrieb:
ne, also wieso darf die Waffenmesse 2-3 Tage nach dem Amoklauf öffnen, aber gespielt werden darf nicht?
Die Internationale Waffenbörse, welche immer am ersten Aprilwochenende in Stuttgart stattfindet, wurde von den Veranstaltern Freiwillig abgesagt.
Darüber berichtet komischerwerise niemand. Ist wohl nicht Schlagzeilenträchtig genug.
/signed. gleiches gilt für die opfer. auch über die wurde bisher relativ wenig berichtet. über den täter hingegen gabs nachrichten im sekundentakt. meiner meinung nach das hauptproblem, warum amoklaufen grad so 'in' ist: diesen vollidioten wird medial einfach viel zu viel aufmerksamkeit geschenkt.
 
Oberscht am 24.03.2009 11:16 schrieb:
Kann mir jemand erklären wie das rechtlich überhaupt möglich ist?
Das interessiert mich jetzt allerdings auch.

Schließlich müßten die Veranstalter ja bereits eine schriftliche Genehmigung oder sowas in der Hand haben.


Außerdem frage ich mich ernsthaft, was der Käse mit der Schweigeminute soll?
- war der Täter "bekennder" Counter-Strike Spieler?
- werden beim Fußball, in der Disco, in Kino oder beim Eislaufen Schweigeminuten eingelegt?

- Nein?
- wieso sollte dann bei dieser Veranstaltung eine eingelegt werden?
 
Worrel am 24.03.2009 12:10 schrieb:
- werden beim Fußball, in der Disco, in Kino oder beim Eislaufen Schweigeminuten eingelegt?
doch, ich glaube am samstag in der bundesliga hat der vfb stuttgart ne schweigeminute vor dem spiel eingelegt.
 
fr4gi4tor am 24.03.2009 12:14 schrieb:
Worrel am 24.03.2009 12:10 schrieb:
- werden beim Fußball, in der Disco, in Kino oder beim Eislaufen Schweigeminuten eingelegt?
doch, ich glaube am samstag in der bundesliga hat der vfb stuttgart ne schweigeminute vor dem spiel eingelegt.

In der gesamten 1-3 Liga wurde das getan. Und der VfB spielt immer noch mit Trauerflor.
 
AW:

bsekranker am 24.03.2009 11:22 schrieb:
Enisra am 24.03.2009 11:12 schrieb:
ne, also wieso darf die Waffenmesse 2-3 Tage nach dem Amoklauf öffnen, aber gespielt werden darf nicht?
Eine Waffenmesse in Stuttgart hätte man ebenfalls abgesagt (oder hätte sie verschoben und an einen anderen Ort verlegt), da bin ich mir ziemlich sicher. Vermutlich wäre das sogar von den Veranstaltern ausgegangen, die Waffenlobby stellt sich nicht ganz so dämlich an wie die Interessenvertreter der Spieleindustrie.
Hat man versucht zu verbieten und ist vor Gericht grandios in 2 Instanzen gescheitert.
Die Waffenmesse hat in Stuttgart stattgefunden.
An Stelle der ESL würde ich klagen.
Alleine schon um die Ausgaben wieder reinzuholen.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/1972454_0_9223_sindelfingen-verbot-von-waffenmesse-gescheitert.html
 
Siro1976 am 24.03.2009 12:15 schrieb:
fr4gi4tor am 24.03.2009 12:14 schrieb:
Worrel am 24.03.2009 12:10 schrieb:
- werden beim Fußball, in der Disco, in Kino oder beim Eislaufen Schweigeminuten eingelegt?
doch, ich glaube am samstag in der bundesliga hat der vfb stuttgart ne schweigeminute vor dem spiel eingelegt.

In der gesamten 1-3 Liga wurde das getan. Und der VfB spielt immer noch mit Trauerflor.
stimmt, jetzt wo du's sagst...

übrigens kann uns zockern eigentlich nix besseres passieren, als dass die veranstaltung abgeblasen wird. 100erte von cs zockern, grad mal ein paar kilometer vom unglücksort entfernt...oh, ja. das wäre ein festessen für die medien geworden. die hätten das ganze in der luft zerrissen.

besser komplett aus der schussbahn genommen, die geschichte.
 
Ist das lächerlich...

Der Amokläufer war ja nicht mal einer der ~950 000 Mitglieder in der ESL , bzw. hat dort in Ligen Counterstrike gespielt.
Ist denn überhaupt schon belegt, dass der Täter Counterstrike, oder ähnliche spiele hatte?

Noch dazu wird ja bei dieser Veranstaltung sogar das alter kontrolliert und somit dem Jugenschutz folge geleistet.
Wenn jetzt die Leute wieder lesen, dass eine Computerveranstaltung, an der Killerspiele gespielt werden, verboten wird, setzt sich der Gedanke dass Computerspiele mit am Amoklauf schuld seinen immer mehr in den Köpfen fest.

Naja die Hexenjagd hat begonnen...
 
Jaja, es kommt der Tag, an dem man zum Spielen ins Aulsland fahren und zum lachen in den Keller gehen muss.

Dadurch dass die Veranstalter das Verbot akzeptieren, (oder wehren sie sich dagegen?)geben sie doch für die Öffentlichkeit zu, dass "Killerspiele" was mit dem Amoklauf zu tun hatten.

Oder verstehe ich das falsch
 
fr4gi4tor am 24.03.2009 12:20 schrieb:
Stimmt, jetzt wo du's sagst...

übrigens kann uns zockern eigentlich nix besseres passieren, als dass die veranstaltung abgeblasen wird. 100erte von cs zockern, grad mal ein paar kilometer vom unglücksort entfernt...oh, ja. das wäre ein festessen für die medien geworden. die hätten das ganze in der luft zerrissen.

besser komplett aus der schussbahn genommen, die geschichte.

Meine Rede ...
 
Allmählich ist das nicht mehr lustig.

Spätestens wenn CoSpi verboten sind und Amokläufe weitergehen wird hoffentlich die Öffentlichkeit merken daß sie falsch lagen...
 
moskitoo am 24.03.2009 12:25 schrieb:
Ist das lächerlich...

Der Amokläufer war ja nicht mal einer der ~950 000 Mitglieder in der ESL , bzw. hat dort in Ligen Counterstrike gespielt.
Ist denn überhaupt schon belegt, dass der Täter Counterstrike, oder ähnliche spiele hatte?

Noch dazu wird ja bei dieser Veranstaltung sogar das alter kontrolliert und somit dem Jugenschutz folge geleistet.
Wenn jetzt die Leute wieder lesen, dass eine Computerveranstaltung, an der Killerspiele gespielt werden, verboten wird, setzt sich der Gedanke dass Computerspiele mit am Amoklauf schuld seinen immer mehr in den Köpfen fest.

Naja die Hexenjagd hat begonnen...

Angeblich hat er Counter Strike: Source und Far Cry 2 gespielt ...
 
Vordack am 24.03.2009 12:33 schrieb:
Allmählich ist das nicht mehr lustig.

Spätestens wenn CoSpi verboten sind und Amokläufe weitergehen wird hoffentlich die Öffentlichkeit merken daß sie falsch lagen...

glaub ich nicht
die Öffentlichkeit sucht sich einen neuen Schuldigen, wie immer eben
man erkennt das Muster ja heute schon nicht und scheint zu vergessen, das es schon lange vor Littleton Amokläufe gab
 
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