AW: News - Jugendschutz: Unterscheidung zwischen realen & virtuellen "Killerspielen"
Ich verstehe nicht was das ganze Theater soll.
Früher hieß es Fernsehen macht doof; Cola macht doof.....
Vor 10-15 Jahren, als PC-Spieler eher als Sonderlinge mitleidig belächelt wurden, gab es quasi jede Nacht im TV einen Erotikfilm. Nie gab es irgend ein Heck-Meck von der Politik, daß die Sender diese Filme weglassen sollen. Trotzdem haben die Sender die Filmanzahl heruntergeschraubt, um ihre Seriösität zu wahren. Dasselbe machen auch die Spielhersteller. Die wollen auch nicht, daß es in Testberichten heißt " ......hatte zwar eine beachtliche Anzahl von Leichen und sehr viel Blut, aber das Gefühl welches *************** beim Morden vermittelt wird nur Ansatzweise erreicht."
Es geht den Herstellern darum, einen in die Atmosphäre des Spiels hineinzuversetzen. Und wenn "rotes Blut" spritzt, dann nur der Atmosphäre wegen. DIE entscheidet ob das Spiel was taugt, oder nicht ?
Ich spiel heute noch Transport Tycoon Deluxe weil es Spaß macht.
Zugegeben, mir ist manchmal auch danach nur stupide zu ballern. Aber meistens will ich TEAMPLAY, und dann wird halt CTF, Assault, etc. gespielt.
Ein reines Deathmatch bzw. Teamdethmatch hab ichin letzter Zeit eigentlich kaum noch gespielt ( zugegeben 2-3 mal schon - aber kein Vergleich zum Teamplay mit Aufgaben ).
Es gibt auch Zeiten, da hab ich das "töten" über, oder einfach keine Lust darauf. Dann spiel ich halt Wirtschaft oder Strategie.
Apropos Strategie:
Mein Lieblingsspiel ist Homeworld ( Ende ´98 oder ´99 rausgekommen ).
Und kein Egoshooter könnte soviele "Leichen" erzeugen wie Besatzung in Einheiten sind, welche in Strategiespielen zerstört werden.
Eine kleine Rechnung auf Homeworld-Basis, bei 7 Gegnern:
7 Mutterschiffe á ca. 50.000 Mann
5 - 7 schwere Kreuzer á 20.000 Mann
10 - 20 Zerstörer á 5.000 Mann
Fregatten á 200 - 300 Mann
zig Korvetten á 20 - 50 Mann
Unzählige Jäger á 1-2 Mann
Die Daten sind nur Schätzwerte von mir. Ob´s echte Besatzungsdaten gibt weiß ich nicht, aber überschlagt doch mal wieviel Mannschaft DA draufgegangen ist.
Es ist wie immer, die Verpackung um die es geht.
Es geht der Politik nicht darum wieviele im Spiel "getötet" werden, sondern daß die "Opfer" menschliches Aussehen haben .
Deshalb auch der Ausweichblödsinn mit Parallelwelten und "Cyborgs".
Laut Wikipedia sind das Mischwesen aus Maschine und Mensch (oh-oh).
Da auch meine Frage : Wie sind die entstanden?
Hat da Blitz in einem Siliziumklumpen eingeschlagen und so die erste KI geschaffen? (Möglich wärs - Windows weiß mit jedem Stromimuls auch immer mehr Wege um mich zu ärgern

)
Fakt ist:
Die Hersteller wollen treue Kundschaft.
Und die hat Ansprüche.
Die Spieleindustrie überwacht sich selbst, und wenn ein Spiel nur billiges Machwerk ist werden schon Testberichte von Fachzeitschriften darauf hinweisen, dieses Spiel nicht zu kaufen.
Ergo:
Die Politik ist von der Wirtschaft voll abhängig, und sollte sie unterstützen, statt immer mehr Sand ins Getriebe zu streuen. ( Und wenn´s zum Stillstand kommt, ist *nur* das letzte Sandkorn schuld ).