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News - Jugendschutz: SPD-Bundestagsabgeordneter ergreift Partei für Spieler

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Boesor am 11.06.2009 16:03 schrieb:
graphimundo am 11.06.2009 15:45 schrieb:
Und wieder verkennst du hier etwas die Umstände.
1. die Grundlage an einer Diskussion teilzunhemen ist ersteinmal überhaupt eine klare Meinung vertreten zu können und nicht wie du scheinbar meinst generell erstmal für alles offen zu sein.
2. Funktioniert eine Disskusion schonmal ganricht wenn eine Partei mit Vorderungen herantritt die der Position der anderen Partei im maximalen Sinne wiedersprechen.

Was ich hier tute ist also nur die ohne bereitwillige Disskusion enstanden Vorderungen auf schärfste und ohne Kompomisse zu Verurteilen/Anzuprangern.
Tja und dies steht, leider so muss ich dir sagen, in keinerlei Zusammenhang zu meiner Bereitschaft sachlich zu diskutieren.

Die Grundlage einer Diskussion ist erstmal ein bestimmtes Wissen über den gegenstand der Diskussion!

Ansonsten habe ich meinem oben an den anderen User gerichteten Statement wenig hinzuzufügen.
Gegenteilige Meinungen kann man haben, sollte man haben und äußern, aber eben etwas seriöser.

Ja du kannst gerne diese Wünsche haben aber ich sehe nicht warum es unseriös sein soll eine so radikale Forderung zu verurteilen und ohne wenn und aber zu verlangen sich ersteinmal ohne solche Forderungen in eine Disskusion zu begeben.
Ja im Gegenteil ist es unseriös von der Politik solche schnellschuss Aktionen zu bringen gerade wenn man bedenkt wieviel doch auf diese schon offt genanten und dir scheinbar wichtigen Studien gegegben wird.
Hier wird dann aber die eine Studie vernachlässigt und die andere als das Maß der Dinge angenommen bzw. auf Grundlage der werden dann solche Beschlüsse gefasst.
Und an diesem Punkt soll ich jetzt auch den Weichspülgang einlegen und sagen: "naja aber man kann das ja doch nachvollziehen", "hey gehen wir an die Sache ruhig rann die haben ja auch irgendwo Recht","naja ganz unbegründet ist das ganze ja nicht" oder "ja wir respektieren eure Forderung aber lass und doch trotzdem nochmal ruhig darüber reden"?
Wir müssen uns doch auch mal vor Augen halten um wen es sich hier handelt, diese Personen stellen die Führung unseres Landes da und sind keine Kinder die es halt noch nicht besser wissen können.

Im Übrigen schieb ich: "eine klare Meinung vertreten zu könnnen" ,und um dem gerecht zu werden braucht man schon ein bestimmtest Wissen zur Materie, ja allgemein sollte man sich wohl nur auf Basis dessen überhaupt eine Meinung bilden.

Bzw. ich gehe jetzt einfach mal nicht davon aus das du mir dadurch dieses Wissen aberkennen wolltest.
 
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Immerhin melden sich jetzt mehr Politiker zu Wort und sprechen laut die Sinnlosigkeit eines Verbots aus..

Na ja, Internetzensur, Verbot von Killerspielen, bislang haben diese angeblichen, demokratischen Parteien nicht gerade viel Medienkompetenzen. Na ja, würd ich von meinem Opa auch nicht erwarten ;)
 
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Da gibts aber auch andere Stimmen:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,629905,00.html
 
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Boesor am 11.06.2009 14:32 schrieb:
In ein ähnliches Horn stößt beispielsweise Wolfgang Schäuble, wenn er sagt: "Wenngleich von Gewalthandeln bestimmte Video- und Computerspiele nicht generell und bei jedem die Gewaltbereitschaft im realen Leben fördert, gibt es dennoch eine Reihe sehr ernst zunehmender Studien, die je nach Persönlichkeit oder Umfeldbedingungen klare Risiken nachweisen."

Nachzulesen war das bei abgeordnetenwatch
Den Teil deinter Antwort hab ich eben erst bemerkt. Der war wohl dem Seitenumbruch zum Opfer gefallen.

Es gibt so viele Möglichkeiten solchen Gefahren zu begegnen ohne Verbote. Angefangen bei Medienkompetenzvermittlung über bessere Durchsetzung des vorhanden Rechts bis hin zu der Frage ob in unserer Gesellschaft nicht generell etwas im Argen liegt. In Columbine gab's kein CS. Da war Marilyn Manson Schuld. In den 70ern waren die neu entstandenen Diskotheken für den "Verfall" der Jugend verantwortlich.

Ich kann dieses dumme erzkonservative Profilierungsgedöhns wirklich nicht mehr hören. Das ist so erbärmlich und bringt irgendwann den gutmütigsten Menschen zum ausflippen. Das beantwortet dann auch gleich dein nächstes Anliegen:

Boesor am 11.06.2009 15:07 schrieb:
Ich wünsche mir in dieser Diskussion nur mehr Niveau, Sachlichkeit und Argumente.

Gut, das ist schon seit Jahren mein Wunsch und man bekommt nicht immer, was man will. Aber ich hoffe noch.

Denn "Inkompetent, populistisch, oder eben auch hirnlos" wird leider auch allzu oft hier im Forum argumentiert (womit niemand gezielt angesprochen werden soll!)
Inzwischen hast du's dank jahrelangem Engagement zum Mod gebracht (ja ich lese hier auch schon seit 2002 mit), so langsam müsste dir aber klar werden, dass in einer öffentlichen Community mit diesem Altersdurchschnitt und dem Interessenschwerpunkt Computerspiele sowetwas praktisch unmöglich ist. :finger: Schlimmer ist doch eigentlich nur Youtube.

Gerade bei Usern, die fast nur in Newsthreads schreiben (so wie mich :ugly: seit die Hardwareecke dank PCGH-Extreme praktisch tot ist), liegt der Anspruch nochmal ne Ecke tiefer als im Forum.
 
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Jetzt wo sie merken das sie (SPD) grad mächtig an Wählerstimmen verlieren ändern die plötzlich ihre Meinung... tzzz :-$ - und nach der Wahl hat man alles wieder vergessen was man vorher gesagt hatte. Zudem ist es nur ein Bundestagsabgeordneter... einer von wie vielen bei der SPD?

CDU und SPD sind für mich als Gamer UNWÄHLBAR.
Und wenn die großen Parteien auch nur 1% vor der Konkurrenz liegen werden sie sich als Götter feiern. (Siehe EU Wahl. CDU 6,6% Verlust.... "scheiß drauf wir sind erster und können weitermachen wie bisher auch")

Mein [X] bekommt die Piratenpartei.
 
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oslowski am 11.06.2009 11:49 schrieb:
Cryptic-Ravage am 11.06.2009 06:02 schrieb:
Die SPD is echt zu geil! *rofl*
Wie ein Fähnchen im Wind!
Wenn man bedenkt dass die Partei Hartz 4 ins Leben gerufen hat und nun im Wahlkampf schreit "Hartz 4 muss weg", wenn man bedenkt dass die Partei nach dem Amoklauf in Winnenden gesagt hat "Killerspiele gehören verboten" und jetzt vor der Wahl plötzlich sagt "dies sei populistischer Unfug", wenn man bedenkt wie SPD-Abgeordnete im Fernsehen gesagt haben "Firmen dürfen nicht auf Kosten der Steuerzahler gerettet werden" und nun Herrn Guttenberg beschimpft weil er genau DAS getan hat und viele, viele Beispiele mehr - wie könnte man so ne Partei bitte ernst nehmen? ;-)
Oh man... die habens echt nötig.


By the way: Ist das nicht dieser Kauz bei dem daheim Kinderpornos gefunden wurden? *rofl* Alles klar, das macht die ganze Sache natürlich NOCH seriöser und glaubwürdiger. :finger:

Aha, du bist also CDU/CSU-Wähler, die man ja mit ihren Aussagen nur zu ernst nehmen kann :confused:

Das wärs.
Ich HASSE CDU/CSU. ;-)

Ändert aber nichts dran daß die SPD ne lächerliche Partei ohne echtes Gesamtkonzept ist (zur Zeit!)...

Mein Kreuz geht entweder an die Piratenpartei, die FDP oder an eine neue Rechtspartei, die wählbar ist. Die anderen kann man ja leider überwiegend vergessen...
 
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Ist natürlich mal wieder wie verhext, dass ausgerechet ein SPD-Politiker Partei für Gamer ergreift, der so wegen des Besitzes von Kinderpronograpie unter Berdacht steht. Herr Hermann von der CSU wird jubeln
 
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Wäre schön, wenn Menschen, die politische Äußerungen abgeben auch etwas Ahnung von der Materie hätten.
Es handelt sich hier offensichtlich nicht um eine Verlautbarung der SPD, sondern eines MdB. Der gehört zwar in diesem Falle dieser Partei an, kann aber trotzdem noch selbsständig denken, auch wenn ihr es euch vllt. nicht vorstellen könnt, manche PolitikerInnen tun dies, leider nicht alle. ;-)
Ansonsten hat sich Jörg Tauss bisher sehr oft durch sehr gelungene Stellungnahmen zu neuen Medien ausgzeichnet. Der weiß also wovon er spricht. Was mit dem Besitz der Kinderpornos ist (Anfangsverdacht), wird sich wohl noch ergeben, für U-Haft scheint nicht nötig zu sein. ;-)
 
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Ich habe eigentlich nur ein Wort zu sagen:
Danke!

Anscheinend muss ich meine Einstellung zur SPD überdenken...
 
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ja anscheinend braucht die SPD wieder Wählerstimmen nach der verkorksten Europawahl!
Anders kann man die plötzliche Aussage nicht verstehen, wenn er es ernst meinen würde hätte er diese aussage schon vor 2 Wochen gebracht.
 
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Wenn über den Versuch, sogenannte "Killerspiele" zu verbieten, polemisiert oder propagandistisch getönt wird, bleibt sehr oft die inhaltliche Diskussion auf der Strecke oder wird gar nicht erst geduldet. Leider!

Wer sich aber gegen diese Verbotsversuche stellt, der weiß, daß der Bundestag es schon abgelehnt hatte ein solches Gesetzgebungsverfahren auch nur auf den Weg zu bringen.
Es gibt noch kompetente MdB´s, die ihre eigene Meinung vertreten und sich damit echte Feinde schaffen.

Wenn unsere Staatsdiener mit einem neuen Medium überfordert sind oder es sich gar ihrer Kontrolle entzieht, wird gern mal das Gespenst des angeblich "rechtsfreien Raumes" herbeigeredet.
Bleibt daserfolglos, wird versucht ein Verbot durchzudrücken. Nach dem Motto, was die Beamten nicht beherrschen, muß verboten werden. Oder?

Wenn aber jemand durch fachliche Aussagen die Kreise unserer Meinungsmacher und Karrieristen stört, läuft fast immer das gleiche Szenario ab:
Als erstes wird eine Fraktion gegen diesen Kontrahenten aufgebaut.
Dann wird der Versuch gestartet seine Argumente zu diffamieren und/oder seine Kompetenz zu diskreditiert.
Wenn dieses noch immer nicht dazu führt, daß der Kontrahent im Abseits steht und das eigene Vorhaben begünstigt wird, dann folgen die Diskreditierung und Isolation des Gegners. Als besonders probat und damit wirkungsvoll haben sich folgende Vorhaltungen erwiesen -
a) es wird eine charakterliche Nichtintegrität unterstellt;
b) es wird dem Gegner sexuelle Abartigkeit unterstellt (besonders wirkungsvoll sind Verdacht der Kinderpornographie oder die Verdächtigung einer sexuellen Belästigung/Vergewaltigung);
c) der Gegner wird als Rechtsextremist(Neonazi), Ausländerfeind oder Rassist (oder ähnliches) verunglimpft;
Zumindest, sind dieses alles Verdächtigungen, die als "Totschlagsargumente" gebraucht werden, auch wenn sich hinterher herausstellt, "daß da wohl doch nicht so viel dran war".

Die Unschuldsvermutung gilt, solange keine Verurteilung erfolgte!
 
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Konrad_of_Thuringia am 15.06.2009 20:31 schrieb:
Wenn aber jemand durch fachliche Aussagen die Kreise unserer Meinungsmacher und Karrieristen stört, läuft fast immer das gleiche Szenario ab:
Als erstes wird eine Fraktion gegen diesen Kontrahenten aufgebaut.
Dann wird der Versuch gestartet seine Argumente zu diffamieren und/oder seine Kompetenz zu diskreditiert.
Wenn dieses noch immer nicht dazu führt, daß der Kontrahent im Abseits steht und das eigene Vorhaben begünstigt wird, dann folgen die Diskreditierung und Isolation des Gegners. Als besonders probat und damit wirkungsvoll haben sich folgende Vorhaltungen erwiesen -
a) es wird eine charakterliche Nichtintegrität unterstellt;
b) es wird dem Gegner sexuelle Abartigkeit unterstellt (besonders wirkungsvoll sind Verdacht der Kinderpornographie oder die Verdächtigung einer sexuellen Belästigung/Vergewaltigung);
c) der Gegner wird als Rechtsextremist(Neonazi), Ausländerfeind oder Rassist (oder ähnliches) verunglimpft;
Zumindest, sind dieses alles Verdächtigungen, die als "Totschlagsargumente" gebraucht werden, auch wenn sich hinterher herausstellt, "daß da wohl doch nicht so viel dran war".

Die Unschuldsvermutung gilt, solange keine Verurteilung erfolgte!


Was ist denn das für eine abstruse Theorie? Du hältst also Vorwürfe der Punkte a -c bei Politikern für eine Kampagne zur "Isolation und Diskreditierung?
Bei wem wird dieses deiner Ansicht nach gebräuchliche Schema denn so angewendet?
 
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Wer sich gegen Spieleverbote wehrt muß sich darauf einstellen, daß er persönlich angegriffen wird anstatt, daß eine fundierter Disput geführt wird.
Schon im alten Rom hat man Kontrahenten im wahrsten Sinne "mundtot" gemacht.
Dagegen hilft nur, immer wieder sachlich auf das eigentliche Thema zurückzukommen.

Das Thema ist und bleibt hier der Versuch, durch die Hintertür des vorgeblichen Jugendschutzes, eine Zensur einzuführen und damit unsere Freiheit einzuschränken.
Wir Computerspieler stehen, so lesen wir, nicht allein auf weiter Front gegen diesen Unsinn. Das ist ermutigend!

Wer von denen, die Herrn Tauss (auch hier) verdächtigen etwas mit Kinderpornographie zu tun zu haben und ihn deshalb beschimpfen (versuchen mundtot zu machen), kennt eigentlich die Fotos, die man auf seinem PC sicherstellte?
Ich nicht.
Darum ist er für mich solange unschuldig, bis er rechtskräftig verurteilt ist!

Aber eine Verurteilung würde nichts an seiner Kompetenz in dieser Auseindersetzung ändern.
Sollte allerdings keine strafrechtliche Verantwortlichkeit seinerseits vorliegen, was sagen dann bitte Jene, die soetwas wie "...Ist das nicht dieser Kauz bei dem daheim Kinderpornos gefunden wurden?..." von sich gaben?
Jedenfalls reicht fast immer schon die Verdächtigung, daß wer ein Besitzer von Kinderpornos oder einer sei, der Frauen sexuell belästige, um diese Person an den Rand seiner Existenz (oder darüber) zu bringen. Leider! Ich denke, das heißt Rufmord.

Rufmord war eine Standartmethode der Staatssicherheit um gegen Menschen vorzugehen. Wer Opfer eines "Operativen Vorgangs" der StaSi wurde, kennt meine Punkte a) bis c) leider nur zu gut.
Die StaSi-MA haben es bis in letzte teufliche I-Tüpfelchen studiert, wie man "Feinde des Sozialismus vernichtet".

Auch heute kann man (für viel Geld) lernen, wie man seine Feinde ausschaltet oder zu mindest mundtot macht.

Ich will in Freiheit Computerspiele spielen und meine Enkel aufwachsen sehen.

Helft bitte alle mit, die Freiheit zu bewahren!
 
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Folgendes: Wisst Ihr das gegen den Lieben Herrn Tauss wegen Kinderpornographie ermittelt wird?

Naja ansonsten finde ich die Aussage natürlich Top.....
 
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heAdDoc am 17.06.2009 18:42 schrieb:
Folgendes: Wisst Ihr das gegen den Lieben Herrn Tauss wegen Kinderpornographie ermittelt wird?

nein, das wurde nur schon ca. 18 mal in diesem thread erörtert....
 
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