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News - Jugendschutz: Günther Beckstein über "Gewaltverbot in Games"

AW: News - Jugendschutz: Günther Beckstein über "Gewaltverbot in Games"

Shadow_Man am 03.06.2006 03:56 schrieb:
TheChicky am 03.06.2006 00:48 schrieb:
Dass ihr das nicht kapiert, dass es ein gewichtiger Unterschied ist, ob man selber aktiv einen Menschen in einem Spiel möglichst realitätsgetreu mit möglichst viel Blut und Splatter killt und Spass dabei empfindet oder man passiv dabei beim Film oder den Nachrichten zuschaut. Jedesmal wenn wieder jemand im Forum nach Blutpatches schreit, weils ihm noch nicht brutal genug ist, denk ich mir wieder, wie weits gekommen ist im ehemaligen Land der Dichter und Denker...

Und dass ihr das nicht kapiert, dass es einen Unterschied macht, ob man ne überzeichnete Comicfigur in zB WoW mit nem Zauberspruch killt, oder einem möglichst real und menschlich wirkendem Char mit natürlichen Gesichtszügen einen Kopfschuss mit Blutspritzgarantie in einem Shooter verpasst und wenn das nicht reicht, schießt man ihm eben noch ein paar Extremitäten ab, wenn er schon am Boden liegt.

Ihr seid doch echt nicht mehr ganz knusper...

Na, nicht gleich beleidigend werden. Ich finde übrigens geschnittene Spiele weitaus schlimmer, als wenn sie "uncut" sind. Wenn z.B. bei einer geschnittenen Version sich die Gegner bei einem Treffer hinsetzen als würden sie picknick machen, dann find ich das schlimmer, als wenn man sieht wie sie richtig getroffen zu Boden fallen.
Und das Leute nach Blutpatches oder "uncut" Patches suchen kann ich auch verstehen. Ist doch lächerlich wenn man eine extra angepasste Version bekommt, während der ganze Rest der Welt es ungeschnitten zocken kann.
Ich kann das Ganze mit dem Thema Gewalt sowieso nicht verstehen. Wenn ich jetzt Computer spiele, irgendwelche Shooter, dann bekomm ich davon doch keine Aggressionen, genauso hasse ich niemanden wenn ich ein online Match verliere. Es ist für mich genau so als würde ich Karten spielen und sobald der Computer aus ist, ist das auch alles vergessen und wird nichts ins sonstige Leben übernommen. Für mich unverständlich wie Spiele einen gewaltätig machen sollen. Wenn wirklich mal einer austickt, dann liegt das auch nicht an den Spielen, sondern das die Person vorher "schon ein Rad abhatte!". Da könnte man alle Spiele, alle Bücher alles verbieten, es würden trotzdem noch Leute Amoklaufen oder irgendwie durchdrehen.
Was ganz wichtig ist und man immer wieder nur erwähnen kann, ist der korrekte Umgang damit, durch gute, anständige Erziehung. Das heißt die Kinder nicht einfach vor das Fernsehen und den Computer setzen, sondern sich um sie kümmern. Z.B. sollten Eltern mit jüngeren Kindern gemeinsam Nachrichten schauen und sie nicht alleine gucken lassen. So können sie später mit den Kindern darüber reden und sie es deutlich besser verarbeiten und einen guten Umgang damit erlernen. Genauso ist es auch bei Computerspielen. Der erste Punkt wäre erst mal, dass sich die Eltern damit beschäftigen. Das sie vielleicht sogar mal gemeinsam mit ihren Kindern spielen und somit herausfinden, was sie so spielen. Hier ist wiederum auch der Staat gefragt, dass Aufklärungsarbeit geleistet wird. Viele Eltern wissen doch heute nicht mal, dass es diese Aufkleber mit den Alterskennzeichnungen gibt. So sieht man dann eben auch irgendwelche Eltern, die ihrem 12jährigen Kind ein GTA kaufen, als Bsp... Da müssten die Eltern einfach wissen, dass sie auf die Verpackung schauen sollten und dann sehen, dass das Spiel nur für Erwachsene ist und ihrem Sprößling dann erst gar nicht kaufen.
Weiter sollten auch die Verkäufer an der Kasse genauer kontrollieren, ob der Käufer auch das entsprechende Alter besitzt, dass für das Spiel notwendig ist. Sollten es die Verkäufer dann nicht machen, sollte eben eine knallharte Strafe folgen. Das alles ist doch viel besser, als irgendwas zu verbieten. Etwas zu verbieten bedeutet nämlich letztendlich immer, dass man die Leute in die Illegalität treibt.


Sehr schön ausgedrückt :-D bringst du bald mal ein Buch raus? "ShadowMans Pflichtlektüre für Zensurgeile Politiker?" :-D
 
AW: News - Jugendschutz: Günther Beckstein über "Gewaltverbot in Games"

LouisLoiselle am 03.06.2006 10:36 schrieb:
Sehr schön ausgedrückt :-D bringst du bald mal ein Buch raus? "ShadowMans Pflichtlektüre für Zensurgeile Politiker?" :-D

Jo wäre eine Idee :ugly:
 
AW: News - Jugendschutz: Günther Beckstein über "Gewaltverbot in Games"

Shadow_Man am 04.06.2006 00:43 schrieb:
LouisLoiselle am 03.06.2006 10:36 schrieb:
Man kanns auch übertreiben.
Die meißten Jugendlichen könnern sehr gut mit den "Gewaltszenen" umgehen, natürlich gibt es auch die andere Gruppe welche soetwas nicht richtig verarbeiten können aber bei dieser Gruppe handelt es sich um einen sehr kleinen Prozentsatz welchen man zu dem beliebten Spruch: "Ausnahmen bestätigen die Regel" schieben kann.

Wenn man Gewalt verbieten sollte dan in den Narchrichten vor 20:15 Uhr.
(wer die Nachrichtenvom 04.06.06 gesehen hat und sich in die Lage von 7- jährigen versetzen kann wird das bestätigen)
 
AW: News - Jugendschutz: Günther Beckstein über "Gewaltverbot in Games"

:confused: Ehrlich gesagt, mit meinen 32 Lenzen reg ich mich über so einen Lokalpolitiker-Geblubber net mehr auf.

Is doch immer so: wenn ein 16-25jähriger Durchknallt, dann sind´s halt die "Killerspiele" schuld.

Und wat is, wenn über 60jährige einen Bank überfallen?

Parkinson, Alzheimer, Chronische Langeweile!?



Ich würd eher sagen: "Durchgeknallt is Durchgeknallt, egal wie alt!!

Darüber hinaus: Je mehr die Community sich über solche Politiker aufregen, desto mehr geht denen einer ab, da sie dann Tagesgespräch sind.

Solchen Politikern kann ich nur sagen: "Alter, geh ins Altersheim und nerv net!


Ende der Kommunikation
 
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