AW:
Wie sind Ihre Erfahrungen? Können Computerspiele dazu beitragen, angestaute Aggressionen abzubauen? Oder senken sie - wie Kritiker meinen - die Hemmschwelle, auch in der Realität Gewalt anzuwenden oder zu tolerieren?
Ich denke schon , das gewisse Videospiele, dabei helfen können Aggresionen und Wut abzu abuen, es gibt Spile die sich gut dazu eigenen, andere widerum überhauptnicht, aber das ist auch völlig in Ordnung, da Spiele ja nicht dieses Ziel verfolgen und auch nicht sollen.z.B. Dark Messiah ist ein wirklich gutes Spiel, was sich ,in meinen Augen, auch sicher dafür eignet Aggressionen abzubauen, aber eben nicht nur, sondern es geht auch um schnelle Reaktionen und gutes Timing.
Aber ich denke nicht, das Videospiele die Grenze der Toleranz gegenüber Gewalt im Allgemeinen herabsenkt, da Gewalt in Spielen, eher ein Mittel zum Zweck ist. Schliesslich geht es ja nicht darum zu töten, sondern eher um einen Weg zu finden Punkt X zu erreichen und wenn Person Y dabei im Weg steht ,muss dieser eben dran galuben.Vielmehr geht es doch darum Strategien und Taktiken zu entwickeln um vorwärts zukommen. Das fordert mich dazu auf kreativ zu sein.Beispiel Hitman Blood Money,das hat ja eine USK ab 16 erhalten, eben darum, weil es eben nicht darum ging soviele Personen wie möglich um die Ecke zu bringen, sondern mit Bedacht vorzugehen, unentdeckt zu bleiben um so sein Ziel zu erreichen. man musste auch kreativ sein.
Zudem beobachte ich in der Spielerszene, das zu ausgeprägte Gewaltdarstellungen von den Spielern häufig abgehnt wird, folglich Manhunt 4, da hat kaum einer Lust drauf. Vielmehr geht es um eine gute Geschichte, ein gutes und ausgepfeiltes Kampfsystem, eine stimmige Welt , um Spielspass und Motivation. Alles das ist viel wichtiger, als blutüberströhmte Levels.
Zum Pfarrer selber, ich finde es sehr mutig von ihm zu einem, zur Zeit brisantem Thema, so deutlich Stellung zu beziehen! Ich hoffe das er sich damit auch bei unseren Politikern Gehör verschafft!