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News - Jugendschutz: Eltern sorgen sich um ihre spielenden Kinder

"Eltern sorgen sich um ihre spielenden Kinder", erbärmlich wenn elterliche Fürsorge nur noch in Form von Umfragen existiert. Attestieren diese Fürsorge positiv , sind sie's sogar wert als Neuigkeit zu dienen. Ich hoffe auf eine Welt, in der frontale Panoramabeispiele wie "neunjähriger schädlich durch Spiele ohne Jugendfreigabe beeinflusst" von aufgeklärten Gesellschaften zerrissen werden.
 
Goddess am 05.12.2007 14:23 schrieb:
Ich wäre ja für eine Schulung der Eltern worauf sie achten können, und wie sie effektive Massnahmen gegen den hohen Konsum von Spielen ergreifen können. Die beste Einschränkung ist ohnehin nicht technisch sondern menschlich und ganz einfach zu realisieren. Wenn die Eltern sich die Zeit nehmen mit den Kindern zu spielen, mit ihnen was zu unternehmen, eben alternativen zu PC und Konsole anbieten. ;-)

Das Problem, das Du hier aber ansprichst, ist der Zeitfaktor. Vorausgesetzt, das Kind hat überhaupt noch beide Eltern und wohnt nicht bei der alleinerziehenden Mutter, sind beide meist auf Arbeit ... und versuch' mal jemandem, der früh um sechs auf Arbeit geht, abends um sechs wiederkommt und nebenbei vielleicht noch eine Weiterbildung laufen hat ("Wir brauchen flexible, belastbare, zukunftsorientierte Mitarbeiter!"), zu einer Schulung in Bezug auf Computernutzung durch Minderjährige zu bewegen. Findet der bestimmt gut. :ugly:

Generell findet sich hier ein weiteres Problem unserer Gesellschaft, die demografische Entwicklung. Viele potentielle Eltern sind nämlich nicht blöd, sondern können sich das Gleiche denken, was ich hier gerade versucht habe deutlich zu machen. Und wenn die den ganzen Tag racken müssen, ist es abzusehen, daß nur wenig Zeit für die Kinder bleibt, egal in welchem Zusammenhang. Da verkneift man sich dann lieber die Kinder und hat (logisch betrachtet) sogar Recht damit. Elterngeld und Erziehungsjahr (oder Babyjahr oder was weiß ich) sind da eher für den Hintern, denn gerade das Problem Computerspiele zeigt ja, daß es mit der Betreuung in den ersten Lebensjahren nicht gegessen ist ... theoretisch bräuchten die Eltern ca. 18 Jahre frei, um ein Kind zu erziehen. Mal sehen, ob von der Leyen das in ihre Familienpolitik aufnimmt. :ugly: :ugly:
 
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