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News - Jugendschutz: Bayerische Landesregierung fordert ein strengeres Verbot von Gewaltspielen

AW:

ich seh das immer so: vor 60-70 jahren sind die menschen millionenfach amok gelaufen und haben sich gegenseitig die köpfe eingeschlagen. also von demher sind wir doch noch einigermassen gut dran...
 
AW:

Es mag sein, das manche emotional nicht mit Computerspielen umgehen können. Deshalb sind brutale Spiele ja auch ab 18 Jahren.
Ein Verbot bringt jedoch nichts, da nur mental gereifte Gelegenheitsspieler zwischen 25-40 Jahren vor diesen Spielen "geschützt" sind, weil sie sich diese Games nicht auf dem Schulhof und/oder illegal im Internet besorgen.

Die Ursachen für die "drohende emotionale Verkümmerung in unserer Gesellschaft" darf nicht nur auf Computern mit installiertem Counter Strike gesucht werden.

Und im Umkehrschluss müssten dann noch viele andere Dinge wie auch Alkohol verboten werden, wenn man bedenkt wieviele Tote der im Straßenverkehr verursacht.
In Bayern wohl undenkbar.
 
AW:

"An Computerspiele, die wie Grand Theft Auto 4 ab 18 freigegeben sind, kommt anscheinend jeder 14- oder 15-Jährige ran."

Stimmt nicht, bei Filmen ist es nicht besser, meiner Erfahrung sogar eher leichter.

Bestes Beispiel vor ein paar Tagen wieder erzählt bekommen: Junge (unreife^^) höchstens 14jährige Mädels wollen unbedingt einen Film sehen der aber nach Auskunft des Thekenmitarbeiters "leider" erst ab 18 freigegeben ist. Mädels gucken enttäuscht, aber "Bing" Papa ist ja dabei und wenn er ihn auf seine Karte ausleiht ist das ja kein Problem. Papa will dafür nur ein bisschen mehr Hausarbeit von den Küken sehn, soviel dazu...

Nicht die Freigabe ist das Problem, sondern die Durchsetzung und schade, dass der jüngste Vorfall wieder mal als Sprungbrett für gewisse Politiker dient, das ist geschmacklos.

Im übrigen ist es nicht nur eine Frage des Alters, ob man Angst vor gewissen Titeln (Filmen und/oder Spielen) bekommt. Bin schon weit über 18, aber bei Silent Hill und The Suffering kann man schon Schi... bekommen, aber genauso eben bei Bioshock und wenns einem zuviel wird, hört man halt mal auf und macht nen Päuschen oder mal das Licht an bzw. die Rollos hoch...;)

Machen wir uns nichts vor, wer gewisse Spiele haben möchte, bekommt sie auch (auf welche Weise auch immer). Hier liegt es in der Verantwortung eines jeden und auch der Eltern, gewisse Warnsignale, die ja auch beim Amokläufer wohl sichbar waren zu erkennen. Ist er schon so isoliert, dass keiner sich um ihn kümmert und er auch noch die Möglichkeit hat, an Waffen zu kommen (sorry, aber die sollte man nie unverschlossen aufbewahren :/) und ist schon in Behandlung wegen psychischer Probleme muss man wachsam sein. Sowas entwickelt sich nicht von eben auf jetzt, das ist ein langer Prozess und auch nicht jeder Mensch ist wirklich zu so etwas fähig und sieht nur solch eine Handlung als "Endlösung", welche im Endeffekt die schwächste und schlechteste Lösung ist.
 
AW:

Vor kurzem in einer Signatur gefunden:

"Das Leben ist ein Spiel und der Tod ist das Ziel. Selbstmörder/Mörder sind Cheater".
 
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"Jugendliche dürfen nicht wählen, keinen Joint rauchen, keinen Wodka trinken, aber sie dürfen am Computer lernen, wie man wehrlose Menschen hinrichtet?"

Sie trinken aber trotzdem Wodka und rauchen Joints, villeicht ja gerade weil! es verboten ist. Was passiert wenn man "Killerspiele" verbietet?
Noch mehr Leute besonders Jugendliche die sich profilieren werden gewalttätige englische Spiele spielen wobei sie aber sicherlich keines kaufen werden sondern sie sich illegal im Internet holen. Ist und war schon immer so, meine Meinung als frischer 18-jähriger mit einem jüngerem Bruder.
 
AW:

Malex am 16.03.2009 22:02 schrieb:
"Jugendliche dürfen nicht wählen, keinen Joint rauchen, keinen Wodka trinken, aber sie dürfen am Computer lernen, wie man wehrlose Menschen hinrichtet?"

Sie trinken aber trotzdem Wodka und rauchen Joints, villeicht ja gerade weil! es verboten ist. Was passiert wenn man "Killerspiele" verbietet?
Noch mehr Leute besonders Jugendliche die sich profilieren werden gewalttätige englische Spiele spielen wobei sie aber sicherlich keines kaufen werden sondern sie sich illegal im Internet holen. Ist und war schon immer so, meine Meinung als frischer 18-jähriger mit einem jüngerem Bruder.

Alles was verboten wird, löst erst recht einen Reiz aus und wird für die Jugendlichen zu einer Art Statussymbol.
Sieht man doch auch manchmal bei diversen Spielen, von denen in den Medien berichtet wurde und sie irgendwann indiziert oder gar ganz verboten wurden. Die Händler in Österreich oder im Ausland konnten sich dann vor Bestellungen nicht mehr retten.
Wenn ein Spiel hier verboten wird, dann bestellen sie es einfach aus dem Ausland oder laden sich es aus dem Internet.
 
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